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Herbstdekoration, gebastelt aus Silhouette Chipboard

Herbstdekoration, gebastelt aus Silhouette Chipboard

Wimpelkette aus Graupappe mit dem Text "Herbstzeit"

Eigentlich ist Graupappe zur Verstärkung von Schachteln und anderen Konstruktionen, die etwas mehr Stand benötigen gedacht. Mir persönlich gefällt aber die unkonventionelle Wirkung, die unbedrucktes Silhouette Chipboard ausstrahlt, auch sehr gut als begleitendes Element für eine schlichte Herbstdekoration.

Material für die Herbstdekoration:

  • Chipboard
  • weiße Klebepunkte oder selbstklebendes, weißes Papier
  • Bäckerzwirn
  • Buchstabenstempel
  • schwarze Stempelfarbe

Einzelteile der Wimpelkette aus Graupappe

Und so habe ich aus der Graupappe mit dem Hobbyplotter kleine Wimpel mit zwei Löchern für die Aufhängung geschnitten. Aufgereiht an rot/weißen Bäckerzwirn sind sie schon ein toller Anblick.

Graupappe_Wimpelkette_3

Zusätzlich wurden noch weiße Klebepunkte angebracht und diese mit dem Wort „Herbstzeit“ bestempelt. Nun baumelt die kleine Wimpelkette über gesammelten Blättern, Hagebutten und bei meinen Origami-Füchsen aus Kupferpapier. Auch im Fenster, oder befestigt an zwei kleinen Ästen und in einen Blumentopf mit Herbstastern gesteckt, würde die Wimpelkette aus Graupappe sicher eine gute Figur machen.

Graupappe_Wimpelkette_1

Eine Art improvisiertes Klemmbrett entstand  auch noch zu diesem Thema. Dafür wurde einfach eine große Klammer mit den beiden Teilen aus Graupappe an die Wand gehängt. Das Wort „Herbstzeit“ ist hier mit einem Stück kupferfarbenem Kunstleder hinterlegt, um dieser Dekoration noch zusätzliche Tiefe zu verleihen.

Graupappe_Klemmbrett_2

Mini-Klemmbrett aus Graupappe mit Schmetterling Motiv und dem Text "Herbstzeit"

Nun können an dem Mini-Klemmbrett die schönsten Blätterfunde vom letzten Herbstspaziergang, oder wie hier ein Origami-Kranich (als Symbol für die Vogelschwärme, die sich gerade sammeln, um gemeinsam Richtung Afrika zu fliegen) befestigt werden.

Viel Spaß beim Nachbasteln wünscht Euch

Kerstin Schweiger,
Design Team 2014


Individueller Regenschirm mit HappyFashion Flexfolie

Ich hatte mir einen so schönen Regenschirm gestaltet und war so stolz darauf. Doch was macht mein Sohn, einmal kurz ausgeliehen und schon ist er irgendwo in einer Fußballkabine eines Sportvereines in der Nähe von München liegengeblieben und nicht wieder aufgetaucht. Schade.

Sollte jemand von euch dieses Unikat sehen, dann wisst ihr, dass das eigentlich meiner ist. Allerdings wird es auch nicht mein Letzter sein.

Und so sieht er aus:

Regenschirm_1

Das neue HappyFashion ist ein richtig tolles Material. Es lässt sich super verarbeiten und glitzert und glänzt mit den Regentropfen um die Wette. Vor dem ersten Gebrauch musste der Schirm auf Herz und Nieren getestet werden. Aber wie sollte es anders sein, wenn man mal Regen braucht, dann kommt keiner. Darum musste mein Gartenschlauch ran. Zur Regensimulation. Was nützt das schönste Muster, wenn es das nächste Unwetter einfach abwäscht.

Regenschirm_3

Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut um dieses wissenschaftliche Experiment durchzuführen.

Und hier der Beweis, hält super gut:

Regenschirm_4

Um FlexCut mit der Cameo zu schneiden eignen sich die vorgegebenen Einstellungen für „Silhouette Thermotransfer (glatt)“ sehr gut.

Happy Fashion ist dicker als FlexCut und benötigt daher andere Einstellungen:

HAPPYFASHION: MESSER 3, GESCHWINDIGKEIT 8, DRUCK 33

Das Aufbügeln erfolgt laut Anleitung.

Aus den Resten ist noch dieses T-Shirt entstanden. Diesmal mit dem ScanNCut von Brother geschnitten. Die Zeichnung stammt von meinem Sohn, der macht das mal eben so. Folgende Schnitteinstellungen für HappyFashion wurden verwendet: Messer 2, Druck -1, Geschwindigkeit 2

 

Gesicht

Der Spruch ist bayrisch und bedeutet so viel wie: „ Eigentlich würde ich schon wollen, hab aber keine Lust dazu.“

Viel Spaß beim Gestalten eurer T-Shirts und Regenschirme

Liebe Grüße
Angela Schmahl,
Designteam 2014

 

 


Quilten mit dem Brother ScanNCut

Seit einiger Zeit habe ich die ScanNCut CM600 und teste ausgiebig die Funktionen. Unter anderem habe ich die zahlreichen vorinstallierten Muster für Quilt-Blocks entdeckt. Allerdings habe ich noch nie solche kleinen Stoff-Stückchen verarbeitet, und mich auch noch nie im Quilten versucht. Ehrlich gesagt haben mich die vielen kleinen Dreiecke etwas erschreckt, mich aber in ihren Bann gezogen.

Also habe ich beschlossen, zu erst einen Test mit einem einfachen Muster und nicht allzu kleinen Stoffstücken zu versuchen. Meinen Test habe ich heute für euch als Anregung zusammen gefasst.

Quilt_1

Material:

Brother ScanNcut CM 600 oder CM840
Klebefolie für Stoffschnitte  „High Tack Adhesive Fabric Support Sheet“
ScanNCut Stiftehalter
ScanNCut Stifte Set mit 2 löschbaren Stiften für Stoff
– bunte Stoffreste
– größeres Stoffstück für die Rückseite
– Volumenvlies
– Bügelvlies bei Bedarf
– Sprühstärke
– Nähmaschine, Garn, Schere, etc.
Nachdem ich mich für ein einfaches Muster mit nur einer Zuschnitt-Form entschieden hatte, und den Stoff ausgesucht hatte, habe ich die Schneidematte mit dem „High Tack Adhesive Fabric Support Sheet“ präpariert.

Auf deutsch heißt die Folie einfach nur „Klebefolie für Stoffschnitte“, es ist eine durchsichtige Folie, die mit der glatten Seite auf die Schneidematte aufgebracht und glattgestrichen wird. Dann wird die blaue Schutzfolie abgezogen und zum Vorschein kommt eine stark klebende Schicht, auf die der Stoff aufgelegt und fest gestrichen wird.

Quilt_2

Quilt_3

Das aufgelegte Stoffstück kann man einscannen, so dass man auf dem Display die Größe sieht.
Im Menü der ScanNCut habe ich ein vorinstalliertes Rechteck aus den Formen ausgewählt, die lange Seite muss doppelt so lang sein wie die kurze Seite. Dieses Rechteck wird mehrfach auf dem gescannten Stoffrest platziert, die  Nahtzugabe-Funktion eingestellt und im Werkzeugmenü kann man die Nahtzugaben-Breite selbst aussuchen.

Quilt_4

Nun geht es ans Zeichnen der Formen mit dem Stiftehalter und den löschbaren Stiften direkt auf den Stoff. Der Strich verschwindet mit der Zeit wieder, bzw. kann der Stiftstrich mit Wasser ausgewaschen werden. Manche kennen das vielleicht vom Nähen als Phantomstift oder Zauberstift.

Wenn das Vorzeichnen abgeschlossen ist, bleibt die Schneidematte in der ScanNCut, nur der Stiftehalter wird entnommen und der Messerhalter eingesetzt.

Je nach dem, wie stark der Stoff ist, wird nun das Messer und der Druck eingestellt. Dazu empfiehlt sich immer ein Testschnitt.

Quilt_5

Quilt_6

Dann können die Stoff-Rechtecke geschnitten werden. Vor jedem neuen Stoffstück muss die Schneidematte von den Fusseln und Fäden gesäubert werden.

Die Klebefolie für Stoffschnitte wird durch die vielen Wiederholungen des gleichen Musters eventuell durchgeschnitten, sie kann aber trotzdem weiter verwendet werden, solange sie gut genug klebt.

Quilt_7

Wenn alle Stoff-Rechtecke geschnitten sind, legt man zum ersten Mal auf einer größeren Fläche ein Muster aus, also man testet die Wirkung der Richtung, der Farben und des Musters.  Erst als ich mit der Anordnung zufrieden war, habe ich begonnen die Rechtecke aneinander zu nähen, immer 2 lange Seiten mit einem Steppstich zu einem „Quadrat“ verbinden (durch die Nahtzugaben ist es noch kein richtiges Quadrat“). Die Nahtzugaben müssen sorgfältig auseinander gebügelt werden, das ist bei jeder Naht notwendig und leider der langweiligste Arbeitsschritt. Wer mag schon freiwillig bügeln?

Quilt_8

Quilt_9

Danach werden diese Teile dem Muster entsprechend zu Reihen aneinander gesteppt. Dabei wird für mein Zig-Zag Muster immer ein Teil vertikal und ein Teil horizontal angeordnet. Diese Reihen werden nun zusammen gesteppt, dann gebügelt und ergeben die Oberseite des Quilts. Die Striche des Phantomstifts leisten dabei gute Dienste, um die Nähte gerade und gleichmäßig breit ab zu steppen.

Quilt_10

Das ist der Moment, wo ich gedacht habe, dass es sich doch lohnt, die vielen kleinen Stoffstücke zusammen zu setzen und freiwillig zu Bügeln.

Das Volumenvlies wird nun in der Größe der Oberseite, und der Stoff für die Rückseite wird mit rundum ca. 5 cm Nahtzugabe zugeschnitten. Alle drei Lagen werden mit Stecknadeln fixiert und nach Geschmack zusammen gesteppt. Dabei wird mit einer Zier-Steppnaht in der Mitte begonnen, um ein Verziehen oder Verschieben der Lagen aus dem Weg zu gehen. Ich habe mich für einen geraden Quilt-Stich entschieden und diesen in den Nähten entlang des ZigZag-Musters angebracht.

Hier auf dem Bild sieht man Oberseite und Rückseite.

Quilt_11

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Zum Schluss wird die Nahtzugabe der Rückseite rundum auf 3 cm gekürzt, doppelt eingeschlagen und abgesteppt. Mein fertiges Deckchen hat eine Größe von 47x 55 cm, ich habe 60 Rechtecke mit 4,5 x 9 cm (plus Nahtzugabe) mit der Brother ScanNCut akkurat zugeschnitten und verarbeitet. An meiner Nähtechnik muss ich noch arbeiten, aber für das „erste Mal“ bin ich sehr zufrieden.

Es hat mir riesig Spaß gemacht, diese neue Technik auszuprobieren, eine Technik an die ich mich ohne die Hilfe der ScanNCut nicht herangetraut hätte. Und hier nun mein fertiges Quilt-Deckchen mit ZigZag Muster:

Quilt_15
Na, wer war jetzt schon am Stoffschrank und hat Reste rausgesucht?

Ich habe jedenfalls schon das nächste Projekt in Arbeit, diesmal ein „schwierigeres“ Muster.

Quilt_13 Quilt_14

Die Schneidedatei habe ich im Brother ScanNCut Canvas Online-Programm erstellt, und die Datei auf einen USB-Stick gespeichert, um sie an die ScanNCut zu übertragen.

Quilt_16

Durch Stärken des Stoffes mit Bügelstärke lassen sich die Schnittergebnisse noch verbessern! Durch mehrfaches Bügeln mit Sprühstärke wird der Stoff fast pergamentartig fest, der Stoff hält besser auf der Schneidematte und lässt sich leichter von der Schneidematte ablösen. Der Schnitt an sich ist für meinen Geschmack noch sauberer und die Ränder fusseln nicht so stark aus.
So sieht mein bisheriges Ergebnis aus, wie ihr seht, habe ich noch einige Nähte vor mir…

Quilt_17

Viel Spaß beim Quilten mit der Brother ScanNCut wünscht
Susanne Fuhrmann,
Hobbyplotter Designteam 2014


Kleine Herbstgeschenke

Kleine Herbstgeschenke

Kleine Herbstgeschenke in Blattform. So vielfältig wie der Herbst.

Herbstbox-1

Sehr schön auch als Tischdekoration.

Herbstbox-2

Das benötige ihr für die Herbstgeschenke:

Zuerst die Box von deinem Plotter ausschneiden lassen.

Herbstbox-3

Im zweiten Schritt alle Falzlinien vorfalten.

Herbstbox-4

Jetzt bei den geraden Seiten die Seitenteile nach hinten falten und dabei die Lasche in die gegenüberliegende Seite stecken

Herbstbox-5

Normalerweise hält das so zusammen, wer auf Nummer sicher gehen möchte kann hier auch doppelseitiges Klebeband benutzen.

So, jetzt nur noch die dreieckigen Seiten reinstecken und schon ist die Grundbox fertig.

Herbstbox-6

Jetzt geht’s ans dekorieren. Aus dem Designpapier ein Blatt schneiden lassen, in Form bringen und auf die Box kleben.

Herbstbox-7

Wer möchte, kann wie ich, zwei kleine Löcher mit einer Nadel in das Blatt stechen und gleichzeitig mit einem kleinem natürlichen Blatt oder einem Stückchen Physalis  auf das Schächtelchen binden.

Herbstbox-8

 

Dekorierte Papierboxen als Stern ausgerichtet

Auch als Stern angerichtet sind sie ein echter Hingucker

Ich hoffe, sie gefallen euch. Viel Spaß beim Nachbasteln.

Liebe Grüße

Eure Angela Schmahl,
Designteam 2014

 

P.S.: Kleiner Tipp: Die Boxen eignen sich auch hervorragend für einen Adventskalender

Boxen aus Papier in Blattform als Adventskalender in herbstlichen Farben

 


Monstermäßig aufgepeppt mit der Metalflex Folie

Bei Kinderkleidung achte ich immer auf gute Qualität und möglichst unbelastete Stoffe. Gut zu wissen, dass auch die Metalflex Folie nach OEKO-TEX® Standard 100 geprüft und für unbedenklich befunden wird!

Die Folie selbst ist leicht zu verarbeiten und hat wirklich einen ganz tollen Glanz! In diesem kleinen Projekt wurde eine Turnhose monstermäßig aufgepeppt, die der kleine Besitzer sofort mit Begeisterung beim Sport ausgeführt hat…

Monster_3

Beim Einlegen der Folie ist es wichtig, dass die silbernen Seite nach oben schaut und das Motiv gespiegelt wurde. Ist alles geschnitten, wird erst mal entgittert! Das bedeutet, dass alles Teile der Folie entfernt werden, die nicht aufgebügelt werden sollen. Am besten benutzt man dafür den Universal Haken (Hook).

Monster_4

Jetzt wird nur noch das Motiv mit der silbernen Seite nach unten auf den Stoff gebügelt. Am besten klappt das auf Baumwollstoff, so kann das Motiv bedenkenlos mit höchster Temperatur aufgebügelt werden, ohne dass der Stoff selbst Schaden nimmt. Dabei wird mit großem Druck und (bei meinem Bügeleisen) höchster Stufe ohne Dampf die Folie Stück für Stück bearbeitet.

Monster_1

Sobald das Motiv komplett abgekühlt ist, kann man ganz einfach die Trägerfolie abziehen und übrig bleibt ein wunderschön glänzendes Motiv. Ich habe für Euch noch den geknautschten Stoff fotografiert. So kann man gut erkennen, dass die Metalflex-Folie sich wirklich super anpasst und auch eine sehr schöne Haptik hat.

Monster_2

Na? Habt Ihr auch Lust bekommen, ein langweiliges Kleidungsstück zu verschönern?

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht

Kerstin Schweiger,
Hobbyplotter Designteam 2014


Bastelidee zu Halloween

Für diese Bastelidee zu Halloween war meine Ausbildung zur Zahntechnikerin sehr hilfreich. Seit längerem wollte ich schon mal eine Box in Form eines Gebisses kreieren. Und da wir schon mit großen Schritten Richtung Halloween marschieren, bot es sich an die Zähnchen etwas gruseliger zu gestalten.

Für das Grundgebiss hielt ich mich ziemlich genau an die menschliche Anatomie.

Bastelidee zu Halloween

Um die Monstergebisse zu gestalten, ging ich in den Punktbearbeitungsmodus und veränderte die Beißerchen.

Hier und da ein paar Punkte verschieben und schon sieht das ganze schon nicht mehr so harmlos aus.

Um das Ganze nach zu basteln benötigt ihr folgendes:

Wie immer, zuerst die Teile ausschneiden lassen.

Bastelidee zu Halloween

So sieht der fertige Grundkörper aus:

Bastelidee zu Halloween

Nun kommen wir zum spaßigen Teil. Zähne missgestalten! Hier ein Kariesloch, da ein bisschen grüner Schleim. Und für einen Vampir ganz wichtig! Rotes Blut! Dabei kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Halloween

Jetzt nur noch die Zahnreihen aufkleben. Fertig ist der Gruselspaß.

Hier die  fertigen Vampirzähne:

Bastelidee zu Halloween

Bastelidee

Und einmal Monsterschleimgebiss bitte:

Halloween

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Angela Schmahl,
Design-Tram 2014


Konturschnitt mit ScanNCut

Konturschnitt mit ScanNCut

Heute möchten wir allen Anwendern einen sehr hilfreichen Trick für das Arbeiten mit dem Hobbyplotter ScanNCut von Brother zeigen.

Die beiden ScanNCut-Geräte CM600 und CM840 zeichnen sich durch eine tolle, automatische Erkennung von Formen und Umrissen aus. Diese wirklich gute, automatische Erkennung der gescannten Vorlagen kann man auch mit gutem Recht als grundlegend für das innovative Bedienkonzept bezeichnen. Damit macht es das Gerät dem Anwender sehr leicht Formen auszuschneiden, bzw. nahezu beliebige eigene Formen als Schneidkontur zu speichern.

Nun hat aber jede technische Automatik auch irgendwo ihre Grenzen. Der Anwender erkennt natürlich viel mehr Zusammenhänge in einer Grafik oder einem Foto, als es auch die beste Automatik jemals kann.
Hier genau setzt nun unser Tipp an. Um die Anwendung möglichst deutlich zu machen soll aus einem Foto ein Blumenstrauß herausgeschnitten werden.

Ergebnis_Konturschnitt mit ScanNCut am Foto

 

 

Hier dürfte jedem gleich klar sein, dass in den vielen Graustufen und Farbschattierungen eines Fotos keine automatische Erkennung möglich ist.
Das Gleiche gilt natürlich auch für Grafiken in leichten Pastelltönen – eventuell noch mit farbigem Hintergrund – oder jedem anderen Bild, dass wir als Mensch noch erkennen können.

Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, haben wir hier gleich viele Bilder in Form eines Videos für Sie.

 

Viel Spaß beim nachvollziehen des Tipps.

 

Ihr Kreativteam von Hobbyplotter


Wie flach müssen Bottlecaps sein? Gestaltungsideen mit Printable Sticker Paper von Silhouette

Viele Grußkarten-Bastler/-innen und Scrapbooker/-innen werden die „Bottlecaps“ als Verzierungselemente kennen. Es sind unbedruckte Kronkorken-Rohlinge, damit sie sich in dekorative Plaketten verwandeln, gibt es verschiedene Anleitungen im Internet. Oder man kann sie fertig umgestülpt kaufen.
Ich würde die Bottlecaps gerne öfter verwenden, aber bisher hat mir die zündende Idee für die Verzierung der freien Fläche gefehlt. Und oft sind sie zu dick für Grußkarten, die mit der Post versandt werden sollen. Mit dem Printable White Sticker Paper von Silhouette ist das Problem gelöst!

Bedruckbares, weisses Papier für Aufkleber und die neue PixScan-Matte für Cameo und Portrait machen es möglich. Natürlich kann man auch das herkömmliche Silhouette Studio Print&Cut verwenden. Und für die Brother ScanNCut Benutzer, die hier mitlesen: Das Sticker Papier lässt sich auch prima mit dem ScanNCut schneiden. Auf dem Foto kann man oben den unbehandelten Bottelcap (Kronkorken) sehen, und unten die von mir verzierten „echten“ Bottlecaps.

Bottlecaps_1

Aber manchmal müssen die Verzierungen ganz flach sein, damit man zum Beispiel eine Karte ohne Zusatzporto mit der Post verschicken kann. Oder man hat keine Rohlinge mehr zuhause… Nichts
leichter als das, ich habe die umgestülpten Bottlecaps mit meinem Scanner eingescannt. Das gescannte Bild öffnet man dann in der Silhouette Studio Software und erstellt mit dem Nachzeichnen-Tool die Schneidelinien.
So erhält man Bottlecap-Sticker, auf die man dann noch ein Label mit Text aufkleben kann.

Bottlecaps_6

Für die Sticker-Label habe ich ebenfalls mit dem Silhouette Studio verschiedene Designs erstellt. Um die Label auszudrucken, ist es wichtig, die Liniendicke auf größer als 0,0 und den Schnittstil auf „Nicht schneiden“ einzustellen. Nur die Außenkante sollte auf „Schneiden“ eingestellt werden. Je nach dem, ob man Print&Cut benutzt oder die neue Silhouette PixScan-Matte, ist die Vorgehensweise unterschiedlich.

Print&Cut: Die Datei mit Passermarker/ Registrierungsmarken ausdrucken und schneiden lassen. Leider geht durch die Passermarker, die ja auf auf das Blatt aufgedruckt werden, sehr viel wertvolles Material verloren.

Bottlecaps_5

PixScan-Matte: Dazu ist das neueste Update der Silhouette-Software (Version 3.1.417) notwendig. Die verwendete Kamera muss mit der Studio-Software abgeglichen werden. Im Studio kann man
über „Hilfe“ das neue Benutzerhandbuch aufrufen, ab Seite 34 ist die Anleitung zur PixScan Matte zu finden. Dann erst kann es losgehen! Die Datei kann platzsparend und Seiten füllend gedruckt werden. Mit einer Digitalkamera oder der
Handykamera wird ein Bild gemacht und mit der Studio-Software geöffnet. Die Schneidelinien können dann durch das Nachzeichnen-Tool erzeugt werden.
Da ich faul bin, und die Bottlecaps recht zackig sind, habe ich einfach meine vorher erstellte Schneidedatei über das geladene Bild gelegt, und ausgerichtet. Bei mir hat das prima geklappt, auch wenn es in manchen Fällen nicht die sauberste Lösung ist. Deshalb habe ich um die Bottlecaps ein Offset gemacht und mit einer passenden Farbe gefüllt. So kann man verhindern, dass ein weißer Rand stehen bleibt, wenn es einen leichten Versatz beim Schneiden geben sollte.

Bottlecaps_3

Bottlecaps_4

Und hier noch ein direkter Vergleich zwischen den echten Bottlecaps in der oberen Reihe und den Bottlecap-Stickern in der unteren Reihe.

Bottlecaps_2

Viel Spaß beim Gestalten wünscht

Susanne Fuhrmann,
Hobbyplotter Designteam 2014


Silhouette Studio Business Edition

Silhouette Studio Business Edition

Mit der Business Edition noch mehr Möglichkeiten für Sie und Ihren Hobbyplotter von Silhouette!

Silhouette hat die Silhouette Studio Software ergänzt und einige sehr leistungsfähige Funktionen hinzugefügt, die besonders auf die Belange kleinerer Gewerbe abgestimmt sind. Diese neue Version trägt den Namen „Silhouette Studio Business Edition“ – die zurzeit leistungsfähigste Software für Ihren Hobbyplotter.
Hier einige der sehr interessanten neuen Funktionalitäten die exklusiv für diese Software entwickelt wurden.

Multi-Cutter Unterstützung: Sie können mehrere Silhouette Hobbyplotter gleichzeitig von einem PC ansteuern.

Automatische Entgitterlinien: Es können automatisch Entgitterlinien erzeugt werden um Vinyl oder Heißtransfer-Material einfach zu Entgittern.

Matrix Kopie: Zum Erstellen mehrere Kopien eines Projekt mit variablen, durch den Nutzer vorgegebenen, Daten. Diese Funktion ist ideal für Projekte wie z.B. Namensschilder, Tischkarten und andere personalisierte Objekte.

Erweiterter Vorschaumodus für das Verschachteln: Verschachtelt automatisch einzelne Motivteile in der Vorschau um eine effiziente Materialausnutzung beim Schneiden zu ermöglichen. Dabei bleiben die Motivteile in der Design-Ansicht an ihrer originalen Position, somit kann der Anwender weiter am Design arbeiten und optimieren.

Auftragswiederholung: Wiederholt einen Schneideauftrag mehrfach, ohne Unterbrechung.

AI/EPS/CDR-Datei Unterstützung: Der Import weiterer, gängiger Dateitypen ist nun möglich.

Upgrades von der Designer Edition werden auch angeboten.

Die Freigabe und Verfügbarkeit der Business Edition wird für Ende August erwartet.

Ihr Team von hobbyplotter.de


Mit PixScan die Konturen von Motiven genau ausschneiden

Mit PixScan die Konturen von Motiven genau ausschneiden

Mit PixScan kann Ihr Hobbyplotter von Silhouette die Konturen von Motiven genau ausschneiden – und zwar ohne lästiges Setzen von Passermarken!

Mit der neuen PixScan-Technologie von Silhouette wird das genaue Ausschneiden von gedruckten Vorlagen ganz einfach.
Sie müssen keine Registermarken mehr setzen. Machen Sie einfach ein Foto von Ihrem Projekt und laden Sie es in Silhouette Studio. Die neueste Version von Silhouette Studio ergänzt die notwendigen Schneidelinien und Sie können sofort losschneiden.

Das ist eine einfache und genaue Möglichkeit um Stempel, Handzeichnungen und vorgedruckte Motive auszuschneiden.
Um diese neue Funktion nutzen zu können, benötigen Sie die neue PixScan-Schneidematte.
Diese Schneidematten sind schon im Zulauf und werden etwa ab Mitte des Monats im Shop zur Verfügung stehen.

Hier ein Video zur Übersicht:

Ihr Team von hobbyplotter.de


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