Category Archives: Hardware

Zauberhafte Einhorn Applikation

Zauberhafte Einhorn Applikation

Heute möchten wir Ihnen eine Anleitung vorstellen, um eine zauberhafte Einhorn Applikation, mit dem Hobbyplotter Brother ScanNCut CM900, selber zu machen.

Einhörner liegen aktuell im Trend und sind somit bei allen kleinen Prinzessinnen dieser Welt sehr beliebt.

Für diese Applikation haben wir uns zunächst eine freie Vorlage für ein nettes Einhorn – im Englischen „Unicorn“ – besorgt.

Diese Datei haben wir dann zunächst mit einer Grafiksoftware – in diesem Fall war es Adobe Illustrator – etwas nachbearbeitet, um die Anforderungen für die Weiterverarbeitung in der Sticksoftware PE-Design von Brother zu erfüllen. Wir wollten am Ende ja eine Einhorn Applikation selbermachen.

Grafik für die Einhorn Applikation in der Grafiksoftware
Rechts oben und links unten erkennt man je ein kleines schwarzes Quadrat. Diese wurden später in der Sticksoftware PE-Design als Passermarken genutzt. Sprich die getrennten Daten für den Körper (hier Gelb dargestellt) und die Stickanteile werden mit Hilfe der Quadrate zur Deckung gebracht. Danach werden die Marken gelöscht.
Der Körper für die Einhorn ApplokationDie Stickanteile der Einhorn Applikation

Nachdem Aufbereiten der Grafik wurde zunächst der Körper alleine in PE-Design geladen und in eine Applikation, also ein aufgesticktes Stück Stoff gewandelt. In einer zweiten Instanz der Software wurde das komplette Einhorn geladen, um alle notwendigen Teile in ein Stickdesign zu wandeln.

Nachdem dies auch erfolgt war, musste wir nur noch die Daten für die Applikation in die Datei mit den Stickanteilen einfügen.

Die kompletten Daten für die Einhorn Applikation in PE-Design

Zugegeben, wir haben doch noch etwas nachgearbeitet, bevor wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Dabei möchten wir jetzt nicht ins Detail gehen, dies wäre nicht so spannend.

Für Sie haben wir die letzte Version unseres Designs zum kostenlosen Download bereitgestellt. Alle unsere Kunden mit Zugang zum Download finden die Datei hier.

Wie ist nun beim Selbermachen der Einhorn Applikation vorzugehen?

Weißer Stoff für die Einhorn Applikation im CM900
Zunächst bringen Sie die Datei zu Ihrem Brother ScanNCut CM900 Hobbyplotter. Wir haben hier den Weg per USB-Stick gewählt, weil er für uns am praktischsten war.

Wir wählen jetzt die PES-Datei am Display des ScanNCut CM900 und öffnen diese.

PES-Datei für die Einhorn Applikation am Plotter CM900 laden

Der Hobbyplotter ScanNCut CM900 zeigt das in der PES-Datei enthaltene Stoffteil für die Einhorn Applikation an.
Alle Angaben am Display bestätigen wir durch OK, da ja keine Größe oder ähnliches verändern wollen. Lediglich die Anzahl der Teile ändern wir hier im Beispiel, so können wir gleich die Teile für mehrere Einhorn Applikationen ausschneiden.

Der Körper der Einhorn Applikation 2x im Plotter

Wir haben in den gezeigten Bildern gleich zwei Stoffteile für die Einhorn Applikation geschnitten.

Um den Stoff ohne Behandlung schneiden zu können, haben wir die Schneidematte für den ScanNCut CM900 mit der stark haftenden Folie für Stoffschnitte ausgerüstet.

2 mal weiße Körper für die Einhorn Applikation

Nachdem der Schnitt abgeschlossen ist, bringen wir den USB-Stick mit den PES-Daten für die Einhorn Applikation zur Stickmaschine. Auch hier wählen wir wieder die gleiche Datei an und starten mit dem Arbeitsablauf.

Nach dem Plotten folgen Stickarbeiten an der Einhorn Applikation

Zunächst stickt die Maschine eine Naht mit der Position des Stoffteils für die Einhorn Applikation auf. Mit Hilfe dieser Markierung können wir das Stoffteil sehr einfach und genau positionieren.

Die Kontur für den Körper der Einhorn Applikation

Nun wird das Stoffteil für die Einhorn Applikation im nächsten Arbeitsgang festgestickt. Damit ist schon ein wichtiger Arbeitsschritt erledigt.

Der Körper der Einhorn Applikation wird in Position festgestickt

Was jetzt noch folgt ist das Aufbringen der Stickanteile, um der Einhorn Applikation ein wirklich bezauberndes Aussehen zu verleihen.

Aufbringen der Stickanteile für die Einhorn Applikation

Im weiteren Arbeitsablauf wechseln wir noch zwölfmal den Faden in der Maschine, damit alle Farben des Designs auch zum Einsatz kommen.

Arbeit mit 12 Farben an der Einhorn Applikation

Nachdem dies aber geschafft ist, haben Sie eine zuckersüße Einhorn Applikation selbergemacht und können damit sicherlich jede kleine Prinzessin erfreuen. Unabhängig ob die Einhorn Applikation auf Kleidung, Kissen oder sonstigen Textilien aufgebracht ist.
In unserem Beispiel haben wir einfach ein zauberhaftes Bild daraus gemacht.

Fertige Einhorn Applikation

Viel Spaß mit dem Design der Einhorn Applikation wünscht Ihnen das Team von hobbyplotter.de


Täschchen aus 3 verschiedenen Materialien

Täschchen aus 3 verschiedenen Materialien

Oft wurde ich schon gefragt, ob denn die CAMEO Moosgummi schneiden könnte. Mit der CAMEO 3 ist dies möglich. Dadurch, dass die Durchlasshöhe, bei der SILHOUETTE CAMEO 3, auf 2mm geändert wurde, lässt sich auch der gängige, 2mm Moosgummi sehr gut schneiden. Allerdings ist dafür noch das „Deep-Cut“-Messer nötig.

Meine Tests haben ergeben, dass die besten Schneideergebnisse mit diesen Einstellungen erzielt wurden:

  • Messertiefe 16
  • Druck 30
  • Geschwindigkeit 1

Das ist eine Empfehlung und keine Garantie, dass diese Einstellungen bei euch auch perfekt sind. Wie immer gilt: ERST EINEN PROBESCHNITT MACHEN!

Der Moosgummi wird bei diesen Einstellungen nicht ganz durchgeschnitten, lässt sich aber sehr leicht ausbrechen. Tiefere Messereinstellungen rupfen das Material nur mehr.

Hier nun ein paar Fotos meiner Osterdekoration für den Garten:


Die Schneidedatei dazu findet ihr im Silhouette-Online-Store unter #56967. Außerdem ist noch dieses Täschchen entstanden:

Taschen aus verschiedenen Materialien


Das braucht ihr dafür:

Von links nach rechts: Moosgummi, Kunstleder und veganes Papierleder

Wie immer lasst ihr alles ausschneiden.

Folgende Schneideeinstellungen kann ich empfehlen:

  • Moosgummi: Messer 16 (Deep-Dut-Blade), Druck 30, Geschwindigkeit 1
  • Kunstleder: Leatherette Messer 7, Druck 33, Geschwindigkeit 3, Doppelschnitt
  • Veganes Papierleder: Faux Leather Paper Messer 6, Druck 33, Geschwindigkeit 3, Doppelschnitt

Das sind nur Empfehlungen. IMMER ERST EINEN PROBESCHNITT MACHEN!

Wie auch schon im letzten Beitrag erwähnt, wird das Moosgummi nicht ganz durchgeschnitten. Lässt sich aber leicht ausbrechen.

Das zusammen nähen erfolgt so:

Den Anfang verknotet ihr, die Löcher zeigen euch die Stiche an und in den Ecken müsst ihr zweimal durch das gleich Loch.

Auch das Ende der Kordel wird verknotet. Die Rückseite näht ich auf die gleiche Weise an. Die Blume auf der Kunstleder-Tasche rollt ihr von außen nach innen auf und klebt sie mit Heißkleber fest. Der Hirsch ist aus Flex-Cut geschnitten und aufgebügelt.

Viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Angela Schmahl, Designteam


Prägen mit dem Brother ScanNCut

Prägen mit dem Brother ScanNCut

Für die neuen „Messe-Bücher“ habe ich mich intensiv mit dem Embossing-Kit von Brother befasst.
So ein Ergebnis möchte niemand von uns haben. Allerdings kommt man schnell in die Versuchung, um vielleicht ein noch besseres Präge-Ergebnis zu erzielen,
den Druck zu erhöhen. Bei dünnem Material wie Pergamano, Tonpapier und Bastelfolie (Prägefolie) reißt das Papier und man beschädigt sich die Prägematte.

Fehlerhafte Prägung
Pergamentpapier geprägt
Prägefolie hat dann auch noch die Eigenschaft, das sie sich beim abheben von der Matte, wellt. Mir kam dann die Idee: dünnes Material zwischen Laminierfolie (80mic) legen und dann prägen.
Vorteil: Prägefolie wellt sich nicht beim abheben und dünne Papiersorten zerreißen nicht.
Auch kann man dann mit einem sehr hohen Druck prägen (+9), ich verwende dafür nur das Prägetool 1,5mm.
Metallfolie geprägt
Pergamentpapier geprägt
Generell kann das Prägen in Laminierfolie mit alle Papiersorten durchgeführt werden,  bei sehr festem Material (Tonkarton bzw Cardstock ab 220gr) sollte man immer erst einmal einen Test machen. Durch die Laminierfolie verringert sich auch der Druck auf das Material.

Cardstock oder auch Tonkarton ab 250gr kann mit max Anpressdruck geprägt werden, wobei die Rückseite bei doppelt Prägung, dann nicht mehr sehr schön aussieht.
Um aber trotzdem ein gutes Präge-Ergebnis bei dickem Papier zu erzielen, habe ich mir die Score and Emboss Funktion als Vorbild genommen.
Cardstock geprägt

Anleitung: Anschneiden/Prägen

Laminierfolie auf die Prägematte legen, mit der geschlossenen Seite nach vorne.
Laminierfolie öffnen und den Fotokarton an der Faltkante der Laminierfolie anlegen, mit Kreppband fixieren.
Messertiefe so einstellen das der Karton nicht durchgeschnitten wird (300gr Fotokarton max 5, bei einem benutzten Messer).
Druck 0

Fotokarton prägen
Laminierfolie zusammen legen und mit Kreppband fixieren.
Laminierfolie im ScanNCut
Am Display einen Schritt zurück

Display - Schneiden

Tool Button (zwischen Speichern und OK) bestätigen
Display - Tool Button
Linienrelief auswählen

Display - Relief Auswahl

Jetzt die Einstellungen für das Prägen vornehmen (Button unten rechts)
Display - Relief Starten
Geschwindigkeit 1, Druck 9 mit „OK“ bestätigen
Display - Relief Einstellungen
Reflief bestätigen und Start 🙂

Prägevorgang

Um ein sehr intensives Präge-Ergebnis zu bekommen, bei dickerem Material, den Präge-Vorgang wiederholen.
Geschwindigkeit habe ich immer auf 1 gestellt.
Da ich einige Materialien getestet habe, gibt es einige Richtwerte die aber etwas variieren können.

Bazzill Cardstock 220gr:
bestes Ergebniss Strukturseite nach oben , Prägung kommt dann sehr gut auf der glatten Seite zur Geltung
Prägetool 1,5, Druck 3 ohne Laminierfolie
Prägetool 1,5, Druck 9 mit Laminierfolie

Tonkarton 270gr:
Prägetool 1,5, Druck 9, 2 mal prägen, ohne Laminierfolie
Variante Anschneiden/Prägen: Messertiefe 4, Druck 0, Prägetool 1,5, Druck 7-8, 2 mal prägen mit Laminierfolie

Cardstock 300gr glatt: nur Variante Anschneiden/Prägen 
Messer 5, Druck 0, Prägetool 1,5, Druck 9, 2 mal prägen mit Laminierfolie

Prägefolie/Bastelfolie:
Prägetool 1,5, Druck 1 ohne Laminierfolie
Prägetool 1,5, Druck max 4, mit Laminierfolie

Cardstock 250gr glatt:
Prägetool 1,5, Druck 9, 2 mal mit Laminierfolie

Silhouette Score & Emboss Paper:
Prägetool 1,5, Druck 4 ohne Laminierfolie

Silhouette Metal Sheets: 
Prägetool 1,5, Druck 9, mit Laminierfolie

Pergamano-Papier:
Prägetool 1,5, Druck 1 ohne Laminierfolie
Prägetool 1,5, Druck 7, mit Laminierfolie

Tonpapier 120gr:
Prägetool 1,5, Druck 9, mit Laminierfolie

Viel Spaß beim experimentieren wünscht Euch
Iris Benkel-Sommer


Mit der neuen Metallic-Vinylfolie…

Mit der neuen Metallic-Vinylfolie...

… und natürlich auch mit allen anderen Vinyl-Sorten lassen sich ganz einfach und schnell tolle Bilder gestalten. Passend zu unseren kalten Temperaturen wirkt die silberne Metallic Vinylfolie, leichter Spiegeleffekt, besonders gut.

Bild mit Metallic-Vinylfolie

Für mein Bild hab ich Malpappe mit Resten unserer Wohnzimmerfarbe bemalt und mit Metallic Vinyl beklebt. Malpappe wirkt wie eine Leinwand ist aber viel fester. So lässt sich Vinyl leichter mit einem Rakel übertragen.

Bastelanleitung:

Für ein Bild benötigt ihr:

Zuerst bemalt ihr eure Malpappe und lasst diese gut trocknen, am besten über Nacht. Eure SILHOUETTE CAMEO schneidet nun die Teile fürs Bild aus. Im Großen und Ganzen könnt ihr die Schneideeinstellungen für „Silhouette-Vinyl“ übernehmen, nur den Druck erhöht ihr auf ca. 20. Am besten, wie immer, erst einen Probeschnitt machen. Nur noch entgittern und schon könnt ihr mit dem Gestalten eures Bildes beginnen. Stück für Stück mit der Übertragungsfolie aufnehmen und mit Hilfe eines Rakels auf eure Leinwand festkleben. Dies macht ihr, bis ihr mit eurem Bild zufrieden seid.

Rahmen aus Metallic Vinylfolie

Metallic Vinylfolie - Rahmen

Vinylbild

Fertig! Mit der spiegelnden Oberfläche wirkt es besonders edel.

Metallic Vinylfolie

Viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Angela Schmahl, Designteam


Neues Jahr neue Produkte

Hier kommt mein erster Beitrag im neuen Jahr:

Vielleicht habt ihr es ja schon bemerkt, im Shop gibt es viele neue Produkte von Silhouette. Eines davon ist das selbstklebende Korkpapier.

Das ist daraus entstanden: Ein Stiftehalter!
Einer meiner Vorsätze für 2017, mehr Ordnung auf dem Basteltisch!

Stiftehalter aus Korblätter

Wie man sieht macht es riesigen Spaß mit dem Papier zu arbeiten. Es lässt sich super schneiden und einfach aufkleben.

Wie ihr auch mehr Ordnung schaffen könnt, erkläre ich euch jetzt.

Anleitung:

Das benötigt ihr dafür:

Die Korkblätter sind 5″x7″ groß (ca. 17,7cm x 12,6cm). In der Datei sind die Korkteile so gruppiert, dass ihr alles auf zwei Blätter unterbringt. Die Schneideeinstellungen für den Kork variieren je nach Alter des Messers und ob man nur den Kork schneiden möchte oder alles komplett ausgeschnitten sein soll. Ich hab alles durchschneiden lassen, so war es leichter das Material auf zukleben. Meine Einstellungen: Messer 8, Druck 33, Geschwindigkeit 1, Doppelschnitt. Zur Sicherheit macht immer erst einen Probeschnitt. Den Rest lasst ihr aus dem Cardstock schneiden.

Geschnittene Korkblätter

Klebt zuerst den Kork auf das Papier.

Kork auf Papier kleben

Die Teile für die Stifte zieht ihr vorsichtig über eine Tischkante, dann lassen sie sich leichter rollen.

Zusammenrollen

Das Basisteil klebt ihr wie eine Box und die Stifteteile zu einer Rolle zusammen.

Zusammenbau des Stifthalters 1 Zusammenbau des Stifthalters 2

Die Rollen werden nun mit einer leichten Drehbewegung in die dafür vorgesehenen Löcher gesteckt. Wer möchte kann zusätzlich Klebstoff verwenden, halten aber auch ohne super.

Stiftehalter - Fertig Stiftehalter - Fertig - Detailansicht

Nun noch mit Glitzersteinchen verzieren, und fertig.

Viel Spaß beim Nachbasteln wünscht euch

Angela Schmahl, Designteam


ScanNCut – Starterkit zum Prägen

ScanNCut - Starterkit zum Prägen

Vielleicht hat es der eine oder andere schon im Shop erspäht, das Starterkit zum Prägen für den ScanNCut.

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Mit diesem Kit könnt ihr auf zwei verschiedene Arten prägen. Heute zeige ich euch die einfachere Variante. Im Starterkit befindet sich nicht nur das benötigte Werkzeug, sondern auch noch 50 kostenlose Muster, die ihr über euer Konto im Brother ScanNCut-Canvas Programm aktivieren könnt.

Da wir uns so schön in der Weihnachtszeit befinden, hab ich mein Werk in ein kleines Geschenk integriert.

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Eine Teelichter und Tee Verpackung

Und das benötigt ihr dafür:

Das befindet sich alles im Set:

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Für unseres Projekt benötigen wir vorerst nur diese Teile:

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Zuerst sucht ihr euch ein Design aus und legt einen Rahmen um euer Motiv. Da der Plotter die Alufolie nicht schneiden kann, habt ihr so für später eine Linie vorgezeichnet, an der ihr mit der Schere entlang schneiden könnt.

Den Rahmen findet ihr in euren einfachen Vorlagen. Zieht ihn auf die Größe von ca. 75mm x 55mm.

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Fügt nun euer Prägebild hinzu. Wählt aus der Kategorie „Linienreliefts“. Verkleinert es so, dass es schön in den Rahmen passt.

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Nun noch das Ganze herunterladen, auf einen USB-Stick ziehen und ab damit in den ScanNCut.

Die weiche Embossingmatte klebt ihr auf eine Schneidematte und zieht die dünne Abdeckfolie ab.

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Positioniert nun eure Alufolie. WICHTIG! Die durchsichtigen Folien bleiben von beiden Seiten drauf.

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Zum Linienprägen benötigt ihr den dünnen, 1,5mm starken Prägestift, den ihr so zusammensetzt. Pfeil an Pfeil. Den grauen Deckel wieder darauf schrauben.

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So setzt ihr ihn in euren Plotter.

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Öffnet das Motiv und positioniert es an gewünschter Stelle. Wer möchte kann sein Prägematerial vorher natürlich noch per Scan suchen um sicher zu gehen, dass es an der richtigen Stelle sitzt.

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Das Tool mit dem Quader benötigt ihr für den nächsten Schritt. Das befindet sich nur auf dem Display, wenn ihr die aktuelle Firmware installiert habt (1.8.10). Zusätzlich aktiviert ihr mit dem Werkzeugbutton im Bereich Premiumfunktionen euer Kit für Reliefeinstellungen.

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Mit zweimal „OK“ bestätigen kommt ihr wieder in den Arbeitsbereich, bis ihr hier landet. Wählt „Linienrelief“.

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Das sind eure nächsten Schritte. Sobald die Matte geladen ist, könnt ihr den Prägevorgang starten.

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Nur noch mit der Schere ausschneiden und ihr könnt es zum Verzieren eures Geschenkes verwenden.

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Schneidet nun wie gewohnt die Papierteile aus und setzt sie so zusammen:

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Die Teefächer erst zu einem „Schlauch“ schließen und dann an den beiden mittigen Perforierungslinien knicken.

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Den Magneten verwendet ihr als Verschluss. Nur noch zur anderen Box dazu kleben, mit der Schleife verzieren, befüllen, fertig!

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Viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Angela Schmahl, Designteam


Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Heute möchten wir Euch die Applikation fliegendes Rentier vorstellen, die wir mit dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother hergestellt haben.

Die PES-Dateien für diese Applikation fliegendes Rentier findet Ihr auch zum kostenlosen Download in unserem Downloadbereich.

Das Ziel dieses Projektes war es ein nettes und fröhliches Rentier als weihnachtliche Applikation zu erstellen. Am Ende hatten wir dann vier Variationen des Designs, die wir auch alle als PES-Dateien zum kostenlosen Download bereitstellen.

Hier zunächst die Herstellung des einzelnen fliegenden Rentieres als Beispiel.

Dazu laden wir die PES-Datei „Fliegendes Rentier_ohne_Wolken.pes“ auf einen USB-Stick und gehen damit zum Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother.

Auf die Schneidematte, die mit der „Klebefolie für Stoffschnitte „ zum Schneiden von unbehandeltem Stoff ausgerüstet wurde, bringen wir den Stoff für den Körper des Rentieres aus.

Matte mit Stoff für die Applikation Rentier

Wenn wir die PES-Datei auswählen, bietet uns die ScanNCut CM900 die Kontur des Körpers zum Schneiden an. Dies erfolgt, weil in der PES-Datei dieses Objekt als „Material“ deklariert ist. Die eigentlichen Stickdaten in der PES-Datei sind für den CM900 ohne Belang.

Die Applikation fleigendes Rentier am CM900 ausgewählt
Wie man gut erkennen kann wird der doch recht komplexe Körper des Rentieres sauber aus dem Stoff geschnitten.

Der Körper der Applikation fliegendes Rentier ist geschnitten

 

Weiter geht es an der Stickmaschine

Nun wird der USB-Stick mit der PES-Datei in die Stickmaschine eingesteckt und der weitere Arbeitsablauf erfolgt dort.

Zunächst  wird die Kontur des Stoffteiles für die Applikation fliegendes Rentier von der Maschine mit einer Naht gestickt. Somit ist die Positionierung des Stoffteiles sehr einfach und genau möglich.
Wenn sich der unbehandelte Stoff bis hierher etwas verzogen haben sollte, so erkennt man dies sehr gut und man kann durch leichtes ziehen und drücken für entsprechenden Ausgleich sorgen.

Die Kontur zum Positionieren der Applikation fliegendes Rentier

Im zweiten Schritt wird das Stoffteil am Rand mit dem Träger vernäht. Wir haben hier einen roten Stickfilz als Unterlage gewählt, das gibt ein netten weihnachtlichen Effekt.

Das Stoffteil auf der richtigen Position für die Applikation

In den nächsten Arbeitsschritten werden die Details mit der Stickmaschine aufgebracht und unser fliegendes Rentier – nennen wir es Hugo – nimmt seine endgültige Gestalt an.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier ist fertig

Mit dieser Applikation fliegendes Rentier lassen sich die unterschiedlichsten Gegenstände für die Weihnachtszeit gestalten. Ob es ein Beutel für Geschenke, ein Deckchen oder, oder ….  wird, ist natürlich Ihnen überlassen.
Wir haben uns hier für ein Bild im Rahmen entschieden, so können wir es Ihnen auf Messen usw. gut zeigen.

Die Applikation fliegendes Rentier im Rahmen

Während wir mit dem Design der Applikation „gespielt“ haben sind wie schon anfangs erwähnt 4 Varianten entstanden.
Das hier gezeigte fliegende Rentier Hugo.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier

Dann haben wir Hugo auch noch Wolken gegeben, wodurch sein Flug besser dargestellt wird.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stickwolken

Diese Wolken haben wir zunächst gestickt, aber und dann überlegt, dass sich solche Wolken sicherlich auch gut als weitere Stoffteile in einer etwas komplexeren Applikation machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stoffwolken

Und als letztes konnten wir nicht widerstehen und mussten aus unserem Hugo (ohne Wolken) noch einen Rudolph mit roter Nase machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier als Rudolph

Alle diese Designs stehen als PES-Daten für Applikationen im Download zur Verfügung.

Viel Spaß nun mit Hugo und/oder Rudolph.


Spooky Hexenapplikation mit Glow in the Dark

Spooky Hexenapplikation mit Glow in the Dark

Heute ist ja Halloween, die Nacht in der ein wenig Horror und Grauen angesagt ist. Nun, wir möchten Euch mit dieser Hexenapplikation ein Projekt vorstellen, das gerade noch in diese Kategorie passt.

Eigentlich ist es aber wohl mehr freundlich und ohne Horror. Jemand wünschte sich eine  individuelle Küchenschürze von mir. Da ich die Kochkünste der Person für bezaubernd halte sollte es etwas magisches sein.

Fündig wurde ich (wieder einmal) bei urbanthreads.com. Da gab es eine junge Hexe die auf einem Rührbesen durch die Gegend saust. Diese Hexe machte einen freundlichen Eindruck und sollte die Grundlage werden.

Hexenapplikation nur mit Stick

Es sollte aber eine Applikation werden und wenn möglich mit etwas Besonderem. Die Idee den gestickten Mond durch ein Stoffteil zu ersetzen war schnell geboren und dann war es auch nicht mehr weit bis zu dem Gedanken eine im Dunkeln leuchtende Stofffarbe zu nutzen.

Also wurde als erstes die Stickdatei so umgebaut, dass der Mond nicht mehr gestickt wird sondern als Stoffteil ausgeführt wird. Hierzu wurde die Software PE-Design 10.2 von Brother verwendet. Andere Softwarelösungen sind aber auch denkbar und möglich.

hexenapplikation mit Mond aus Stoff

Als nächstes wurde zunächst ein Stück Stoff vorbereitet. Dazu wurde es mit der „Glow in the Dark“ – Farbe von Silhouette behandelt. Um ein gutes Leuchten im Dunkel zu erreichen habe ich die Prozedur drei Mal wiederholt.

gitd farbauftrag für die hexenapplikation

Jetzt wird die Farbe mit Hitze fixiert. Dazu habe ich hier eine kleine Transferpresse verwendet, aber ein Bügeleisen ist auch möglich.

die gitd Frabe für die Hexenapplikation mit hitze fixieren

Nach dem Abschluss dieser Vorarbeiten wird der Stoff auf die Schneidematte der Brother ScanNCut aufgebracht Hierzu wurde die Schneidematte für das Schneiden von unbehandeltem Stoff mit einer stark klebenden Stofffolie umgerüstet.

stoff für die hexenapplikation im scanncut

Das Design des Mondes – also im Prinzip ein Kreis – wird von dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 aus der PES-Datei gelesen und danach auch geschnitten.

stoff geschnitten für die hexenapplikation

Im nächsten Schritt geht es mit der PES-Datei wieder an die Stickmaschine. Dort wird als erstes die Position des Stoffteiles mit einer Naht angezeigt und das Stoffteil dann auch vernäht.

stoffteil für die hexenapplikation vernaeht

In den folgenden Schritten werden die einzelnen Farben für das komplette Design nach und nach aufgestickt.

stickarbeiten an der hexenapplikation

Nach kurzer Zeit ist unsere freundliche Hexenapplikation auf der Schürze fertig. Neben die nette Hexenapplikation wurde nun noch ein netter Spruch mit dem Namen der Beschenkten gesetzt, den wir hier aber nicht zeigen möchten.

fertige hexenapplikation

Aber wie ist es nun mit dem Leuchten im Dunkeln? Also mit dem Glow in the Dark?

Es war nicht einfach auch das fotografisch fest zu halten, so dass es gezeigt werden kann. Nach ein paar Fehlversuchen ist es aber dann doch ganz gut gelungen.

So sieht die freundliche Hexenapplikation dann im Dunklen aus.

gitd hexenapplikation

Viel Spaß nun mit eigenen Ideen für Applikationen und mit Glow in the Dark.


Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Heute möchten wir ein Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter ScanNCut von Brother zeigen.

Auch wenn wir uns noch an einem schönen Spätsommer erfreuen, denkt man doch schon langsam an den Herbst. Im Herbst ist es immer schön Freunde zum Essen einzuladen und dabei nicht nur ein gutes Essen zu genießen, sondern auch den Tisch schön zu dekorieren.
Aus diesem Gedanken heraus entstand der Wunsch nach herbstlichen Platzdeckchen.

Nach kurzer Überlegung sollte es ein Mixed-Media-Projekt werden.

Es sollten der Einsatz des Hobbyplotters ScanNCut CM900 und der Stickmaschine kombiniert werden.

Die Idee war es einen Kürbis als Hintergrund mit herbstlichen Blättern darauf zu realisieren. Als Motiv für die Blätter wurde bei UrbanThreads.com  „Falling Leaves“ also fallende Blätter gewählt. Das Motiv gibt es in unterschiedlichen Größen und Dateiformaten. Je nach Maschine wählt man sich das Richtige aus.

Die Blätter für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

 

Nun musste noch ein Kürbis her. Der Kürbis sollte hauptsächlich in orangem Flex ausgeführt werden und über einen Strunk verfügen. Diesen Strunk wollte ich gerne mit grünem Flock plotten. Ich hatte ja den Gedanken mit dem Mixed-Media-Projekt  im Kopf.

Am Ende fand ich ein schönes Motiv für den Hintergrund und ich druckte einen entsprechenden Kürbis in zwei Teilen auf zwei Blätter aus.

Die 2 Vorlagen für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Den Kuerbis fuer das Mixed-Media-Projekt einscannen

Der Kuerbis für das Mixed-Media-Projekt wird erkannt

Diese Ausdrucke wurden dann einfach mit dem ScanNCut CM900 eingescannt und schon waren die beiden Teilmotive für das Plotten verfügbar.

Als erstes wurde die orange Flexfolie eingelegt und das Motiv entsprechend oft geschnitten. Man benötigt für einen Tisch ja mehr als ein Platzdeckchen. Für den großen Tisch mit Freunden sollen es in diesem Fall 12 Stück werden.

Die orange Flexfolie für das Mixed-Media-Projekt

Flex für das Mixed-Media-Projekt entgittern
Danach wurden die Strünke mit dem Blatt in der entsprechenden Anzahl aus dem grünen Flock mit dem Hobbyplotter geplottet und entgittert.

Flock für das Mixed-Media-Projekt

Flock für das Mixed-Media-Projekt fertig entgittert

Schon sind 12 Kürbisstrünke mit Blatt für eine große Tafel entgittert. Zur Sicherheit wurde einer in Reserve gemacht, es kann ja immer mal etwas schief gehen. 🙂

WICHTIG: Das Spiegeln des Motives nicht vergessen!
(Nun ja, bei diesem Motiv wäre es kaum aufgefallen, wenn es spiegelverkehrt gewesen wäre.)

Damit hat der Hobbyplotter ScanNCut seinen Job am Mixed-Media-Projekt erledigt

Die beiden Teile werden im nächsten Arbeitsschritt auf die vorbereiteten Stoffteile aufgebügelt. Hierbei habe ich zuerst den eigentlichen Kürbis platziert und kurz (nur wenige Sekunden) angebügelt, damit er fixiert ist. Dann kann man in Ruhe den Strunk platzieren und läuft weniger Gefahr dass mehrere Teile verrutschen.
Beides zusammen jetzt gemäß den Vorgaben aufgepresst. Die Trägerfolie des orangen Flex wurde oben so weit weggeschnitten, dass der grüne Flock ohne Probleme passt.

 Flock und Flex des Mixed-Media-Projekt verpressen

Wenn alles abgekühlt ist, kann man die Folie abziehen und der Kürbis aus dem Plotter sieht schon einmal ganz gut aus. Das war mein erster Teil des Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter.

Die Aufbügelteile des Mixed-Media-Projekt fertig verpressed

 

Nach dem Pressen geht es weiter zum Sticken und Nähen

Nun wurde diese Grundlage mit hinterlegtem Stickfließ in den Stickrahmen montiert und nach und nach mit vier Farben bestickt.

Das Mixed-Media-Projekt im Stickrahmen

Nach dem Sticken kann  das Stickfließ von der Rückseite entfernt werden und der Stofflappen wird mit einem zweiten, linksherum umlaufend vernäht. Dabei natürlich eine kleine Öffnung lassen um den Stoff wenden zu können.
Nach dem Wenden des Stoffes wurde umlaufend eine Naht gelegt und dabei auch die Öffnung geschlossen.
Schon ist das Platzdeckchen als Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter fertig. Es muss jetzt nur noch gebügelt werden und schon kann der Tisch gedeckt werden.

Das Mixed-Media-Projekt ist fertig

Nun fehlt nur noch ein gutes Gericht, das man mit Freunden genießen kann.  Hier ist die Auswahl natürlich riesig und jeder kann hier selber schwelgen, aber wie wäre es denn mit einer Kürbissuppe zum Start?


SILHOUETTE CAMEO 3 – Automatik Blade

SILHOUETTE CAMEO 3 - Automatik Blade

Als die SILHOUETTE CAMEO 3 im Mai auf Hawaii vorgestellt wurde, war ich persönlich skeptisch wie das „Automatik Blade“ funktionieren soll und vor allem wie die Schnittergebnisse sein werden.
Nach dem ich jetzt seit 2 Wochen damit schneide, lautet mein Fazit: Genial!
Alle Materialien die ich bisher geschnitten habe, wurden super sauber geschnitten und tiefe Einschnitte in der Schneidematte, gehören der Vergangenheit an.

Für diese Schüttelkarte benötigte ich kleine Kreise und Herzen.
DSC00088

Die Herzen in der oberen Reihe waren 1 cm groß und das innere Herz 0,3 mm!!
DSC00071
Das Ergebnis hat mich dann endgültig überzeugt.

Für die Schüttelkarte habe ich eine alte Verpackung vom Silhoutte Messer verwendet.
Dafür habe ich die Hälfte wo das Messer liegt, abgeschnitten.
DSC00066

In den Karten Rohling habe ich ein abgerundetes Rechteck eingefügt, Maße: 7,4 x 10,4 cm.
Die Rückseite der Verpackung wird mit einem Stück Papier beklebt und von hinten durch das Rechteck gesteckt.
DSC00073

Hier beim Cupcake sieht man deutlich, wie auch kleinste Kreise ( 1mm), sauber ausgeschnitten werden. Aber Achtung: die Größe ist Motiv abhängig!
Bei Schriften kommt es zum Beispiel sehr auf die Art der Schrift an.
DSC00068

Die Eule stammt aus dem Silhouette Store:
birthday owl von Miss Kate Cuttables

Für das Eulen Motiv habe ich verschiedene Papiere verwendet:
Bazzill Cardstock
Cordinations Cardstock
Faltkarten Cardstock

Die verschiedenen Cardstocks waren unterschiedlich in Grammatur und Struktur,
trotz der kleinen Unterschiede habe ich aus der Materialliste immer:
gemustertes Papier, mittleres Gewicht, 180 gr verwendet.
An den Voreinstellungen habe ich dabei nichts verändert.

Liebe Grüße
Iris Benkel-Sommer
DT Hobbyplotter


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