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Team Deutschland Tattoo mit SILHOUETTE

Team Deutschland Tattoo mit SILHOUETTE

Bald ist es soweit! Ganz Fußball-Deutschland bereitet sich vor auf die Europameisterschaft.

Für uns Bastler gibt es viele tolle Ideen, wie wir das Fan-Dasein versüßen können, und ich zeige euch heute eine Idee für die Großen und die Kleinen Fans. Das bedruckbare Tattoo Papier von Silhouette wollte ich schon lange ausprobieren, ich hätte ja gerne ein echtes Tattoo, aber ich bin so ein Angsthase… Mit dem bedruckbaren Tattoo-Papier ist das „Tätowieren“ völlig schmerzfrei und außerdem noch leicht wieder zu Entfernen. Mit diesen Tattoos ist man nicht nur beim Public Viewing der Star, die Technik eignet sich auch für Mottopartys und Kindergeburtstage.

Ihr braucht:

SILHOUETTE Cameo oder Portrait

Farbdrucker

bedruckbares Tattoo Papier von SILHOUETTE

Scraper bzw. Rakel

ggfs. PixScan Matte (geht auch mit Print&Cut)

einen nassen Waschlappen

Das bedruckbare Tattoo Papier besteht aus zwei Blättern, ein weisses Blatt, das bedruckt wird, und eine transparente Trägerfolie (auf hellgrünem Papier), die später auf das bedruckte Blatt aufgebracht wird.

Die Datei für die hier gezeigten Dateien habe ich selbst erstellt, Ihr findet diese im Downloadbereich von Hobbyplotter, einmal als PixScan Version, und einmal als Print&Cut Version zum Drucken mit Registrierungsmarken. Ich bin ja bekennender PixScan-Fan, man kann das Material viel besser ausnutzen, zumal die Silhouette-Materialien ja meist im amerikanischen LETTER Format angeboten werden. Womit wir schon mitten in der Anleitung sind.

Das LETTER Format erfordert von uns besondere Aufmerksamkeit, bei den Design-Seiteneinstellungen im Silhouette Studio und auch bei der Einstellung des Druckers. Mit der PixScan Matte sind im schlimmsten Fall die Designs im Randbereich unbrauchbar, bei Print&Cut können falsche Einstellungen jedoch das ganze Blatt ruinieren.

Seiteneinstellung Letter Format

Deshalb fange ich hier mal mit den Design-Seiteneinstellungen im Silhouette Studio an. Dort wird das amerikanische LETTER Format direkt angeboten. Zudem empfehle ich unten die beiden Häkchen zu setzen für „Druckrand anzeigen“ und „Schneiderand anzeigen“. Der Druckrand wird als schwarzer Rand angezeigt, der Schneiderand in rot. Die beiden sind nicht deckungsgleich, und das Motiv sollte unbedingt innerhalb beider Ränder liegen. Alles was darüber hinausragt, wird nicht gedruckt und auch nicht geschnitten.  (In meinem Beispiel arbeite ich mit der PixScan Matte. Für Print&Cut müssen die Registrierungsmarken eingestellt werden, bevor das Motiv platziert wird. Das Motiv darf dann auch nicht in die schraffierten Flächen hineinragen.)

Und besonders beliebt bei allen ist dieser Hinweis: SPIEGELN NICHT VERGESSEN. (Ich wette, jeder von euch hat es schon mal vergessen, oder? ….passiert mir auch immer mal wieder)

Druckereinstellung Letter Format

Nach dem Senden an den Drucker erscheint ein Fenster vom Drucker, dort klicken wir zuerst auf „Einstellungen“. Hier auf meinem Bild seht ihr die Einstellungen für meinen Canon Drucker, bei euch sieht das ggfs. etwas anders aus. Die grundlegenden Funktionen sollten aber vorhanden sein: Druckerpapierformat UNBEDINGT auf LETTER (8×11,5 Inch) einstellen. Die Druckqualität ggfs. auf „hoch“ und ich mache mir immer das Häkchen bei „VORSCHAU vor dem Druckvorgang“.

Das sieht dann so aus:

Druckvorschau prüfen

Hier prüfe ich nochmal, ob das Papierformat LETTER übernommen wurde. Besonderen Augenmerk lege ich auf die Randbereiche. Die Motive sollten nicht abgeschnitten dargestellt werden. Wenn alles passt mache ich einen Testdruck auf einem „billigen“ Papier im Letter-Format. Das ist hier nicht so einfach zu bekommen, aber wir können es uns ja zuschneiden. Die Maße stehen immer auf der Verpackung des Silhouette-Materials.

Drucker TestAuf das Testpapier mache ich eine Markierung mit Kuli, und merke mir, wo die Markierung vor dem Druck ist, wenn das Papier schon in der Papierkassette liegt. In meinem Fall oben links. Die Papierkassette stelle ich auch auf das Letter-Format ein, damit das Papier grade eingezogen wird. Dann drucke ich. Nach dem Druck schaue ich mir an, wo die Markierung gelandet ist. Hier ist sie auf der unbedruckten Seite oben rechts. Daraus folgt für meinen Drucker: ich muss das Tattoopapier später mit der guten Seite nach unten in die Kassette legen.

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Wenn jetzt alles passt, kann es mit dem bedruckbaren Tattoo Papier losgehen.

Bedruckt wird die glänzende Seite, nach dem Drucken sollte die Farbe gut trocken.

Dann lege ich es zuerst auf die PixScan Matte und mache mein Foto (oder Scan). Erst wenn das Foto erfolgreich im  Studio importiert ist und die Schnittlinien erstellt wurden, geht es mit dem transparenten Trägerpapier weiter.

Pix Scan nachzeichnen

Nun das importierte Bild mit dem Nachzeichnentool bearbeiten, dafür habe ich in der Datei extra dicke schwarze Hilfs-Ränder um die Motive gelegt. Dann werden mit der Funktion „Außenrand nachzeichnen“ Linien erstellt. Die färbe ich z.B. blau mit der Linienfarbe.

Als nächstes mache ich ein „Innen Offset“ von den blauen Linien, diese neuen Linien stelle ich auf rote Linienfarbe ein. Die blauen Linien entferne ich, und stelle die roten Linien in den Schnitteinstellungen auf „Schneiden“ ein, so dass die schwarzen Hilfs-Ränder komplett abgeschnitten werden.

Innenoffset Linienfarbe Offset innen 2

SchnitteinstellungJetzt können schon die Schnitteinstellungen gemacht werden. Die Voreingestellten Werte für das Tattoo Papier haben bei mir prima funktioniert, wichtig ist der Doppelschnitt, da zusätzlich zum bedruckten Blatt auch die Trägerfolie durchgeschnitten werden muss.

 

 

IMG_1609Aber vor dem Laden der Schneidematte muss die Transparente Trägerfolie vorsichtig aufgebracht werden. Die transparente Folie klebt ziemlich und ist empfindlich, man sollte nicht drauffassen. Das hellgrüne Trägerpapier hat einen schmalen Streifen, den man zuerst abzieht. Dann habe ich das ganze Blatt passgenau auf den Druck aufgelegt und nur den schmalen Streifen angedrückt. Die Folie hochklappen und das restliche grüne Papier nach und nach ablösen, und dabei mit dem Scraper / Rakel anstreichen. Die transparente Trägerfolie sollte Blasenfrei und ohne Knitterfalten liegen. Jetzt kann der Schneidevorgang gestartet werden.

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Endlich kann man die fertigen Tattoos von der Schneidematte lösen und der eigentliche Spaß kann beginnen.

Schutzfolie abziehenTrägerfolie vorsichtig ablösen und nicht auf das Motiv fassen.

Auf die gewünschte Stelle auf der Haut legen und andrücken.

 

Anfeuchten und abziehenEinen feuchten Waschlappen für ca. 15 Sekunden drauflegen und abwarten (ja… 15 Sekunden können ganz schön lang sein ***LACH***)

Wenn das weiße Papier durchweicht ist, kann man vorsichtig schieben, um zu sehen, ob es sich ablöst.

 

IMG_1618Fertiges TattooIst das nicht richtig cool?

Und fast noch besser finde ich, wie toll das Tattoo wieder entfernt werden kann, ganz ohne Laser, nur mit einem feuchten Waschlappen. Falls doch leichte Klebereste übrig bleiben, gehen die mit medizinischem Alkohol oder Nagellackentferner weg.

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Aber erst nach dem Mitfiebern, Jubeln, Feiern,  versteht sich. Die Dateien findet ihr im Downloadbereich von Hobbyplotter, sie können natürlich auch mit anderen bedruckbaren Produkten verwendet werden, z.B. mit der bedruckbaren Aufbügelfolie für T-Shirts. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr eure Ergebnisse auf der Facebook-Seite von hobbyplotter.de posten würdet!

Und jetzt wünsche ich uns ein weiteres Sommermärchen, Fußball-, als auch Wettertechnisch und hoffe, ihr habt viel Freude mit den Fußball-Deutschland-Tattoos von mir.

Susanne Fuhrmann
hobbyplotter.de Designteam

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Steampunk-Zylinder mit Kunstleder-Papier von SILHOUETTE

Steampunk-Zylinder mit Kunstleder-Papier von SILHOUETTE

Von SILHOUETTE gab es in letzter Zeit einige neue spannende Produkte. Eines davon ist das „Faux Leather Paper“, auf Deutsch heißt es Kunstleder-Papier. Das Kunstleder-Papier gibt es in drei Farben, man kann es prima mit der SILHOUETTE CAMEO oder PORTRAIT schneiden, und es ist waschbar, nähbar, bügelbar und kann mit verschiedensten Techniken aufgepeppt werden.

Ich habe dieses natur-farbende Kunstleder-Papier verarbeitet, wobei der Begriff „Papier“ sich nicht auf die Dicke, sondern auf den Hauptbestandteil des Materials bezieht. Das Kunstleder-Papier ist ähnlich dick wie Graupappe, ist aber flexibel und biegbar. Die Farbe und die Oberfläche hat mich irgendwie an einen Hut erinnert, so kam ich auf die Idee, einen Zylinderhut zu basteln. Ich experimentiere zur Zeit mit einem 3D-Programm, und habe damit den Zylinder als Datei erstellt und als .SVG Datei nach Silhouette Studio exportiert. Die Einzelteile des Zylinders seht ihr hier:

Kunsteleder-Papier RohdateienDas Zusammenfügen der Teile mit der Nähmaschine ist kniffelig, da das ganze ja am Ende gleichmäßig gewölbt sein sollte. Das Nähen des Materials an sich ist einfach, mit einer dünnen Ledernadel und niedriger Geschwindigkeit geht es prima. Kunsteleder-Papier GenähtNachdem der Zylinder fertig war, sah er mir doch etwas nackt aus. Also habe ich einige Zahnräder (engl.: gear) aus dem Kunstleder-Papier ausgeschnitten und den Zylinder damit verziert. Steampunk, Baby!

Zahnräder ausschneidenZahnräder aufgeklebtUnd jetzt kommt der Vintage-Steampunk-Anstrich in Spiel. Für Steampunk muss es ja noch so richtig shabby, metallisch, rostig, abgegriffen und alt aussehen.

Vintage-Steampunk-Anstrich Man nehme: Aluminium-Tape (selbstklebend, laut Verpackung zur Reparatur von Dachrinnen), Acrylfarbe in Schwarz, Acrylfarbe in verschiedenen Metallic-Tönen, Schwämmchen, Feuchte Reinigungstücher, verschiedene Präge-Werkzeuge und ein paar Verzierungen (Blumen, etc.)

Das Alutape habe ich über die Zahnräder geklebt und mit den Präge-Werkzeugen gut angedrückt, und die Vertiefungen nach gearbeitet. Vintage-Steampunk-Anstrich Danach habe ich mit schwarzer Acrylfarbe und einem Schwämmchen die Alu-abgeklebten Stellen eingetupft, und leicht antrocknen lassen. Dann werden die erhabenen Flächen wieder abgewischt, nur in den Vertiefungen und Unebenheiten bleibt die Farbe drin. Danach kann der Vorgang wiederholt werden, mit Schwarz, falls die Zahnräder noch nicht genug hervortreten, und dann mit den Metallic-Farben. Mit jeder Schicht, die wieder abgewischt wird, bleibt ein Rest Farbe auf den erhabenen Stellen, so dass es irgendwann „rostig“ aussieht.

Steampunk-Leder-Zylinder

Steampunk-Leder-Zylinder - Ansicht

Steampunk-Leder-Zylinder - Detailansicht

Die Flächen, die nicht mit Alutape bedeckt sind, also noch Kunstleder-Papier Natur sind, werden durch das Abwischen der Farbe langsam dunkler und sehen dadurch nach altem Leder aus. Mit dem feuchten Schwämmchen kann man zu helle Stellen noch nachbearbeiten und natürlich mit den Metallic-Farben betupfen oder wischen. Das Kunstleder-Papier bleibt wunderbar intakt, es löst sich durch die Feuchtigkeit und die Reibung kein bisschen auf. Tonkarton würde diese Behandlung nicht ansatzweise aushalten.

Wenn die Farbe getrocknet ist, kann die Dekoration beginnen. Ich habe rote Papierrosen mit den gleichen Acrylfarben gealtert, und eine antike Goldbrille dazu dekoriert.

Steampunk Zylinder - Fertig

Ich hoffe, ihr hattet Spaß mit meinem Experiment „3D Zylinder“ und der Entwicklung zum Steampunk-Leder-Zylinder.

Susanne Fuhrmann, Designteam Hobbyplotter


Last MINuTe Geschenkpapier selber machen

Last MINuTe Geschenkpapier selber machen

Farblich passendes Geschenkpapier selber machen mit der Silhouette Mint

Weihnachten kommt ja immer so plötzlich und man kann beim Einkaufen ja wirklich nicht an alles denken, zum Beispiel an Geschenkpapier… Ich habe mich, statt noch mal los zu rennen, für die kreative Variante entschieden.

Mit der Silhouette Mint Geschenkpapier selber machen.

Ihr braucht dazu:

Silhouette MINT

-Packpapier oder anderes Uni-Papier

-bunte Bänder, Kleber, Schere, Lineal

Zuerst stellt sich die Frage nach dem Motiv. Ich finde Sterne toll, die gehen immer und sind grade total „IN“. Vor einiger Zeit hatte ich mir im Silhouette Design Store eine Print & Cut Datei gekauft: „Echo Park Star Icon„. Man könnte den Stern direkt so im MINT Studio verwenden, wenn man den Schneiderand entfernt (Gruppierung aufheben und verknüpften Pfad lösen, ggfs. mehrfach). Ich fand die „Spritzer“ um den Stern aber zu stark, und habe den Stern zu erst im Silhouette Studio bearbeitet. Durch Nachzeichnen und mit der Punktbearbeitung war ich dann zufrieden mit dem Ergebnis und habe den Stern ins MINT Studio geladen. Natürlich muss ein kleiner Schriftzug dazu, was sich prima im MINT Studio machen lässt.

Das Desing zum Geschenkpapier selber machenNun musste ich die Silhouette MINT noch anschließen und dann ging es endlich an meinen allerersten selbstgemachten MINT Stempel. Ich habe das Zubehör verwendet, das bei der Silhouette MINT im Lieferumfang dabei ist, und mich für den 3 x 3 cm Stempel entschieden.

Mit der Silhouette Mint einen Stempel selber machen

Innerhalb von Sekunden ist der Rohling zu einer filigranen Stempelplatte geworden.

 

Die eigentliche Stempelplatte um das Geschenkpapier selber machen zu können

Obwohl ich es schon einmal gesehen hatte, ist es doch sehr faszinierend.

Die Stempelplatte vorsichtig auspacken, und auf den weißen Halter aufkleben.

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Einfarbig kann jeder, der mit einem Stempelkissen stempelt. Aber die Silhouette MINT Stempel können mehrfarbig gefüllt werden. Damit kann man farblich schön abgestimmtes Geschenkpapier selber machen.

 

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Nach dem ich meine Fotos für diesen Beitrag fertig hatte, bin ich etwas mutiger an das Thema Nachfüllen herangegangen, und habe mehrere Kombinationen getestet. Farbwechsel funktionieren prima, der Stempel sollte aber sehr leer gestempelt sein, wenn man eine hellere Farbe verwenden möchte.

Wenn die Farbe eingezogen ist, kann es losgehen! Packpapier und Lineal bereitgelegt, und noch schnell eine Schablone ausgeschnitten, damit die Abstände einigermaßen gleichmäßig werden. Es soll ja auch gerade aussehen wenn wir Geschenkpapier selber machen.

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So habe ich ungefähr 100 Stempelabdrücke gemacht. Je nach der Beschaffenheit des Papiers können es auch weniger Abdrücke sein.

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Zum Beispiel bei diesem Karton, den ich mit der Silhouette CAMEO ausgeschnitten habe. Der Kraftkarton saugt deutlich stärker und die Tinte im Stempel ist schneller verbraucht, aber für mehr als 50 Abdrücke hat es hier dicke gereicht. Die Fläschchen im Starter-Set MINT sind riesig ergiebig, man braucht ja nur ein paar kleine Tropfen.

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Die Christbaumkugeln verwende ich als Geschenkanhänger für Klarsichttüten mit Leckereien. Und das Geschenkpapier wurde sofort verwendet, wie ihr auf den nächsten Fotos sehen könnt.

Geschenkpapier selber machen mit farblich abgestimmten Stempeln

Anhänger passend zum Geschenkpapier selber machen

Nun wünsche ich euch viel Spaß in der Weihnachtswerkstatt, wenn ihr schon eine MINT habt! Und vielleicht findet ja der Eine oder die Andere von Euch eine Silhouette MINT unter dem Christbaum…

Susanne Fuhrmann, Hobbyplotter Designteam


Pergament Prägen mit der Silhouette Curio

Pergament Prägen mit der Silhouette Curio

Seit ein paar Tagen gibt es ein brandneues „Baby“ in meinem Hobby-Maschinenpark, die Silhouette Curio:

Die Silhouette Curio ist das neue Gerät, das in aller Munde ist, und ich darf schon damit „spielen“.

Die Silhouette Curio eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Was mich besonders begeistert, ist die Möglichkeit, zwei verschiedene Werkzeuge gleichzeitig einzusetzen und zu benutzen. Das Prägen verschiedener Materialien ist wohl das Highlight. Später im Jahr werden noch weitere Werkzeuge dazu kommen, und ich kann es kaum erwarten…

Bis dahin habe ich heute erst mal eine Bastelidee mit Prägen und Schneiden vorbereitet.

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Prägen mit der Silhouette Curio – Hierfür braucht ich die folgenden Materialien

Silhouette Curio mit Prägematte, Messer und Embossingtool Fine

-Pergament (150 -200 gr./m²) in verschiedenen Farben,

-Pergaglue (Pergamentkleber) oder einen anderen Bastelkleber, der transparent auftrocknet

-Schaschlikstäbe, Acrylfarbe, Draht, Nähgarn, Malerkreppband

Vor vielen Jahren habe ich mich an der Pergamano-Technik versucht, eine Technik, die sehr viel Geduld, Zeit und Fingerspitzengefühl erfordert, aber auch zu wunderschönen Ergebnissen führt. Als die Silhouette Curio angekündigt wurde, hatte ich sofort die Idee, man könnte damit auch Pergament prägen. Für mein erstes Curio-Projekt habe ich mir ein Schirmchen ausgesucht, dass ich damals schon konstruiert, aber nur zwei mal angefertigt hatte. Ich wollte immer mal ein Mobile aus diesen Schirmchen machen, aber bei dem Gedanken, 12 Stück von Hand prägen zu müssen, ist mir immer die Lust vergangen.

Jetzt habe ich die Vorlage von damals herausgesucht und eine Datei im Silhouette Studio erstellt.

1Zuerst habe ich die Grundform erstellt, zum Schneiden der Außenkannte und zum Prägen der Flächen in verschiedenen Farben.

Die Datei findet ihr im Downloadbereich von Hobbyplotter.

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Das Zuweisen der Linienfarben erfolgt im Menü „Linienfarbe“, durch die unterschiedlichen Farben ist es übersichtlicher, und kann später den verschiedenen Werkzeugen einfacher zugeordnet werden. Je nach dem, welches Menü benutzt wird, weist das Studio auch selbständig die Farben zum Prägen oder Schneiden unterschiedlich zu.

2Mit dem Anschließen der Curio an den PC werden auch die neuen Menüs für Prägen und Prickeln (Kornraster) aktiv.

Im Menü für Prägen gibt es verschiedene Funktionen, ich habe hier „Prägung/Unterdruck“ verwendet. Zum Prägen der Flächen gibt es verschiedene Muster, die sich in der Intensität einstellen lassen. Mit großem Abstand wird ein Muster geprägt, je kleiner der Abstand eingestellt wird, desto flächiger wird geprägt.

4Wenn die Datei fertig erstellt ist, wird den Linien das entsprechende Werkzeug zugeordnet. Zum Prägen habe ich „Emboss fine“ gewählt und die Plattformhöhe 5 auf die Arbeitsplatte gelegt. Die Einstellungen zum Prägen von Pergament sind etwas anders, als die von Silhouette vorgegebenen Werte. Ich empfehle ja immer einen Testschnitt, nun kommt noch die Testprägung dazu. Diese ist besonders wichtig, da die Prägematte sehr weich sein muss zum erfolgreichen Prägen, aber dadurch auch empfindlicher ist, als eine herkömmliche Schneidematte. Für die Testprägung empfehle ich, mit einer niedrigen Einstellung bei der „Dicke“ (=Anpressdruck des Werkzeugs) anzufangen, da Pergament sehr schnell reißt, bzw. bricht. Meine Einstellung bei der „Dicke“ habe ich bei ungefähr 8-10 eingestellt. So bleibt das Pergament ganz, bekommt eine sichtbare schöne Prägung, aber wellt sich nicht zu stark.

Für das Ausschneiden des Randes habe ich einen Testschnitt gemacht, um so wenig wie möglich in die Prägematte zu schneiden. Die Plattformhöhe muss ggfs. angepasst werden, deshalb kann im Studio ein Häkchen für eine Pause zwischen den Werkzeugen gesetzt werden. Die Arbeitsplatte kann herausgenommen und wieder eingesetzt werden, und die Werkzeuge finden automatisch wieder die richtige Stellung, um exakt auszuschneiden. 001So, und nun das ganze 12 mal in verschiedenen Farben wiederholen, und das so exakt gleichmäßig, wie es von Hand niemals möglich wäre (jedenfalls nicht bei mir).

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Mit Acrylfarbe und Schaschlikstäben habe ich die Schirmgriffe hergestellt. Zuerst mit Silber gefärbt, und dann mit passend gemischten Farben die Enden bemalt, mit Malerkrepp abgeklebt lassen sich schöne Kanten erreichen. Und nun kann gefaltet werden.

Die geprägten Linien dienen teilweise auch als Falzlinie und sollten vor dem Kleben geknickt werden, auch den Bogen an der unteren Kante sollte man schon knicken, so bekommt der Schirm gleich die richtige Stabilität.

bEine kleine Rosette wird am oberen Ende des Schaschlickstäbchens mit Pergaglue befestigt, darunter wird das Schirmpergament angelegt und die Klebelasche geschlossen. Im Inneren des Schirms eine kleine Kleberwulst setzen, so wackelt das Stäbchen später nicht im Schirm. Zum Trocknen habe ich die Schirmchen kopfüber in Kleberollen (oder Trinkbecher) gestellt.

Mit Nähgarn und Draht wird das ganze nun zu einem Mobile. Man könnte die Schirme auch anders herum aufhängen, so dass sie wie Kelche nach oben offen sind.

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023 026Die Datei für das Schirmchen findet ihr im Downloadbereich von Hobbyplotter. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit eurer neuen Silhouette Curio und den tollen Möglichkeiten!

Susanne Fuhrmann, Designteam Hobbyplotter


Packpapier trifft auf Kommödchen – Pimp your Bastelzimmer

Packpapier trifft auf Kommödchen - Pimp your Bastelzimmer

Packpapier ist ja zur Zeit der große Renner bei den Papierbastlern, der minimalistische Packpapier-Look ist schlicht und sieht nach „Natur“ aus.

002Von SILHOUETTE gibt es dieses Kraftpapier sogar bedruckbar mit selbstklebender Rückseite im amerikanischen Letter-Format (8,5 x 11 Inch).

Im Hobbyplotter-Shop heißt es Bedruckbares, selbstklebendes Packpapier.

Zusammen mit der Pix-Scan-Schneidematte eröffnen sich tolle Möglichkeiten für Sticker, Beschriftungs-Label und vieles mehr. Es kann natürlich auch mit der Print&Cut Technik mit ausgedruckten Passermarken/ Registrierungsmarken angewendet werden.

004Ich habe heute für euch diese Anregung:

Sicher kennt ihr als Bastler das Problem mit den vielen kleinen Einzelteilen, die verstaut werden wollen. Schon lange habe ich mein Zubehör im Nähbereich in diesen 3 Kommoden verstaut. Die Kommoden habe ich 2007 bunt beklebt. Das Design hat mir schon lange nicht mehr gefallen, und ich habe mir die Arbeit gemacht, alles abzulösen und die Kommoden in frischem weiß gestrichen. Nur sieht jetzt jede Schublade aus, wie die andere. Dauernd habe ich mehrere Schubladen öffnen müssen, bis ich die richtige Lade hatte.

Mit dem bedruckbaren, selbstklebenden Packpapier habe ich für mich die Lösung gefunden. Verbunden mit einer Sortier- und Aufräum-Aktion habe ich mir eine Liste mit den notwendigen Beschriftungstexten gemacht und mich an das SILHOUETTE-STUDIO gesetzt.

SC Pix2Nachdem ich mich endlich für eine Schriftart entschieden hatte, habe ich ein wenig am Design herum gespielt. Die Liniendicke sollte ja immer „größer als Null“ eingestellt sein, wenn man drucken möchte. Auf dem dunklen Packpapier empfiehlt sich eine fettere Schriftart, bzw. höhere Liniendicke. Zusätzlich habe ich mit einem Innen-Offset mit einem Falzlinien-Design den Anschein einer Naht erzeugt. Die Sterne sind Bestandteil der gewählten Schriftart „Pussycat“. Als Vorbereitung auf das spätere Schneiden habe ich schon ein Außen-Offset hinzugefügt. Dieses Schnittlinien-Offset sollte ( im Gegensatz zu allem, was gedruckt werden soll) eine Liniendicke von „Null“ eingestellt haben.

005Nun kann gedruckt werden. Dabei ist es echt wichtig, das Papierformat im SILHOUETTE-STUDIO und auch bei den Druckeinstellungen des Druckers auf LETTER einzustellen. Bei den Druckereinstellungen ist der „Randlosdruck“ für eine optimale Ausnutzung des Materials eine sinnvolle Einstellung. Um sicher zu gehen, das auch alles optimal passt, drucke ich vorher zur Probe auf ein im Letter-Format zugeschnittenes Blatt. Dafür hebe ich mir z.B. Prospekte aus festerem Papier auf, da ein DIN-A4 Blatt nicht ausreicht, um ein Letter-Format Blatt herauszuschneiden.

007Nach dem Drucken kommt die Pix-Scan-Schneidematte zum Einsatz.

Der Ausdruck wird aufgelegt und fotografiert. Das Bild wird in den PC geladen und im SILHOUETTE-STUDIO geöffnet. Die Schnittlinien können nun auf unterschiedlichen Wegen erstellt werden. Ich mag es gerne schnell und einfach, und übernehme ein Offset, das ich vorher schon beim Erstellen der Texte gemacht habe. Die Offset-Schnittlinien lege ich über das Bild und richte es am Text aus. Die Schnittlinien können aber auch über das Nachzeichnen-Tool erstellt werden.

029Nun geht es ans Schneiden, dazu empfehle ich immer, einen Testschnitt zu machen. Die vorgegebenen Einstellungen im Studio sind schon recht gut, können aber von Maschine zu Maschine und von Messer zu Messer variieren.

Für den Testschnitt nutze ich eine Fläche des Materials, das unbedruckt ist, oder ein Reststück.

Hier habe ich unten in der rechten Ecke getestet. Wenn alles passt, wird der Schneideauftrag an die Maschine gesendet und es geht los.

Nun muss nur noch entgittert werden und dann können die Schubladen beschriftet werden.

030 039Und hier nun das fertig gepimpte Kommödchen.

Natürlich kann man damit nicht nur den Bastelbereich pimpen. Euch fallen bestimmt ein paar Ecken ein, die mit einer Beschriftung besser organisiert wären und hübscher aussehen könnten.

 

Ich wünsche allen viel Spaß beim Organisieren und Beschriften!

Susanne Fuhrmann, Hobbyplotter Design Team


Zick-Zack – Stoff selbst gestalten mit der SILHOUETTE CAMEO

Zick-Zack - Stoff selbst gestalten mit der SILHOUETTE CAMEO

Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr mit einfachen Mitteln einem langweiligen Stoff ein farbenfrohes neues Muster geben könnt.

Ihr braucht dazu:

Baumwoll-Stoff, vorgewaschen und gebügelt

Vinylfolie, Bucheinbandfolie (günstige, überlagerte Folien oder Reststücke)

Textilfarbe

Flock- oder Flexfolie (zum zusätzlichen Verzieren, falls gewünscht)

Nähutensilien, Lineal, Abdeckfolie (Baumarkt), Küchenrolle

SILHOUETTE CAMEO

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Zuerst habe ich mein Muster im SILHOUETTE Studio erstellt. Zick-Zack Muster, im Mode-Jargon sagt man „Chevron“, finde ich persönlich toll. Es sollte ein zusammenhängendes Muster sein, da sich hier die Klebefolie mit Transferfolie nicht erfolgreich übertragen lassen würde. Oder eben ein geometrisches Muster, dass sich leicht mit dem Lineal anordnen lässt.

Die Zick-Zack-Streifen habe ich auf einer Länge von 80 cm ohne Schneidematte von der SILHOUETTE CAMEO schneiden lassen. Das hat den Vorteil, das die gesamte Stoffbreite abgedeckt wird. Mit einer Schablone müsste man immer wieder ansetzen. Wie man auf dem Foto sieht, war die blaue Klebefolie schon etwas älter (ca. 10 Jahre in meinem Fundus) und eher billig. Da nach dem Färben des Stoffes die Klebefolie direkt in den Müll wandert, ist das nicht weiter schlimm.

col1Den Baumwoll-Stoff habe ich vorgewaschen und gebügelt. In der Mitte habe ich eine Falte gezogen, als erste Hilfslinie. Dort habe ich den ersten Zick-Zack-Streifen aufgeklebt. Mit dem Fingernagel habe ich entlang des Lineals die nächste Anlegelinie gezogen und so die restlichen Streifen aufgeklebt, von der Mitte aus in beide Richtungen verteilt.

col2Um die Streifen gut zu befestigen, habe ich mit einer Walze (Brayer) alles gut angedrückt. Die Stoffenden, die nicht gefärbt werden sollten, habe ich mit Abdeckfolie eingeschlagen und mit Klebestreifen fixiert. Natürlich sollte man eine undurchlässige Unterlage benutzen, um Möbel vor Flecken zu schützen.

Jetzt kann das Färben losgehen. Ich habe mich für Textilfarbe zum Sprühen entschieden, es geht aber auch jede andere Textilfarbe, mit Schwämmchen, Spachtel oder Pinsel, ganz nach Geschmack. Die Sprühfarbe hat den Vorteil, dass sie den Stoff nicht steif macht. Allerdings sollte man darauf achten, das Sprühen nicht zu übertreiben… sonst suppt die Farbe an unerwünschte Stellen durch. Genau das ist mir passiert… aber genau das gibt ja unseren Werken den speziellen „Selbstgemacht“-Look, oder?

Nach dem Sprühen habe ich mit Küchenrolle die überschüssige Farbe abgetupft, die auf der Klebfolie stehen bleibt. So gibt es beim Entfernen der Klebestreifen weniger Flecken auf dem Stoff und die Umgebung wird nicht vollgespritzt. 027Nach dem Abziehen der Klebestreifen sieht das ganze so aus. Meine gefärbte Fläche hat ca. 80 cm Breite und 50 cm Höhe. Das Stoffstück war grob zugeschnitten, um zwei Kissenbezüge daraus zu Nähen. Nach dem Fixieren der Textilfarbe (Anleitung beachten) habe ich den Stoff noch der Länge nach halbiert und zwei Kissenbezüge mit Hotelverschluss daraus genäht. Hotelverschluss bedeutet ohne Knopflöcher, klingt aber sehr vornehm, oder? Der Kissenbezug ist kinderleicht und Ruck-Zuck-ZICK-ZACK genäht.

Um das ganze Abzurunden, habe ich im SILHOUETTE Studio einen „ZICK ZACK“ Schriftzug erstellt, gespiegelt und aus pinkfarbenem Flock (Velcut Magenta) geschnitten und aufgebügelt. (Schriftart „Pussycat Font“)

Und hier könnt ihr die fertigen Kissen sehen, einmal auf der Couch, einmal auf dem Bett. Sieht beides schick aus, finde ich.

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Diese Technik lässt sich natürlich auf T-Shirts, Taschen und anderen Textilen anwenden.

Viel Spaß beim Nachmachen wünscht euch

Susanne Fuhrmann

Hobbyplotter Designteam


Geld mal anders verschenken- eine Rubbelkarte

Geld mal anders verschenken- eine Rubbelkarte

Wenn man einem Geburtstagskind ein Geldgeschenk zukommen lassen will, steht man immer wieder vor dem Problem:

Wie verpacke ich das originell?

Ein Geschenk soll ja immer auch eine persönliche Note haben, aber nur einen Geldschein in eine Grußkarte zu legen, finde ich langweilig und unpersönlich. Deshalb zeige ich euch heute meine Rubbelkarte für Geldgeschenke.

Für die Erstellung der Rubbelkarte braucht ihr folgendes:

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SILHOUETTE CAMEO und SILHOUETTE STUDIO

-Tonkarton (ca. 270-300 gr./m²) und Motivpapier (DCWV The Black Currant Stack)

Stickerpapier „White Sticker Paper“ von SILHOUETTE

-Laminierfolie (A4)und Laminiergerät

PixScan Matte von SILHOUETTE und die 12″x 24″ Schneidematte von SILHOUETTE

– Quadratische Karte (16 x 16 cm) mit Umschlag

-Bastelkleber, Acrylfarbe, Spülmittel, Mischpalette und Malspachtel

-Metall-Charm zum Rubbeln (hier ein Herz), Bänder, Blumen, Stempel, Stempelfarbe (Staz-On) zum Verzieren

ScreenshotWie immer fange ich an mit der Erstellung der Schneidedatei. Dabei kommt es oft vor, dass ich während der Datei-Erstellung noch Änderungen an meinem eigentlichen Konzept vornehme. Hier kam kurz vor Fertigstellung der Karte noch die dreieckige Klappe mit dem Text dazu. Schließlich muss man dem Geburtstagskind ja mitteilen, was es mit den Feldern auf sich hat.

Auf dem Bild seht ihr das Grundgerüst der Karte, rosa eingefärbt die Teile aus Tonkarton.

Oben links seht ihr die Klappe und die Taschenbeschriftung, die werden mit dem Drucker ausgedruckt und mit der PixScan Matte aus weißem Stickerpapier ausgeschnitten. Das weiße Quadrat wird aus Laminierfolie geschnitten, und das Gitter unten links aus Motivpapier.

Das sieht aufwändig aus, aber das Endergebnis kann sich sehen lassen.

3Jetzt geht es ans Vorbereiten der Rubbelfläche, dafür habe ich eine Laminierfolie einfach durch den Laminierer geschoben, ohne etwas zwischen die beiden Folienteile zu legen. So bleibt die Folie durchsichtig. Daraus wird das Quadrat mit der SILHOUETTE CAMEO ausgeschnitten. Auf einer Mischpalette habe ich Acrylfarbe mit Spülmittel gründlich durchgemischt, hier Pink und Silber (Bild 1. und 2.). Das Mischungsverhältnis ist 2 Teile Acrylfarbe und 1 Teil Spülmittel. Mit einem Malspachtel wird diese Masse dünn (aber deckend) und gleichmässig auf die Laminierfolie aufgetragen und zum Trocknen beiseite gelegt (Bild 3. und 4.).

5Für die Beschriftung habe ich einen Tafelhintergrund aus dem SILHOUETTE-Shop genommen, die Datei heißt „chalkboard printable pattern“, Design-ID #38385 . Die Schrift sollte dann natürlich auf weiß eingestellt werden, damit es wie Kreide aussieht. Es gibt diverse schöne Fonts (Schriftarten), die wie mit Kreide geschrieben aussehen. Die Text-Teile habe ich auf Weißem Stickerpapier ausgedruckt, dabei achte ich immer auf die Einstellung des Formats „Letter“ im Studio und am Drucker. Die Druckqualität stelle ich auf „Hoch“.

Nach dem Ausdrucken lege ich das Stickerpapier auf die PixScan Matte, mache ein Foto und lade es im SILHOUETTE Studio hoch. Die Schneidelinien müssen noch erstellt werden, und dann kann mit der SILHOUETTE CAMEO geschnitten werden.

6Nun geht es ans Schneiden der Tonkarton-Teile und des Motivpapiers, und dann kann zusammengeklebt werden (Bild 5.). Dazu sollte die Rubbelfläche aus Acrylfarbe und Spülmittel aber restlos getrocknet sein!

Ich habe mit Staz-On Stempelfarbe  noch einen kleinen Spruch auf die Rubbelfläche gestempelt.

Die Taschen werden auf das Tonkartongitter aufgeklebt, in die Taschen, die dadurch entstehen, werden die Text-Sticker aufgebracht (Bild 6.). Auf das Gitter (die flache Vorderseite) wird die Rubbelfläche aufgeklebt, so dass die Rubbelmasse nach oben zeigt, aber die Textflächen abgedeckt sind. Die sind jetzt „geheim“.

Das Gitter mit den Klebelaschen wird mit dem Gitter aus Motivpapier beklebt und auf die quadratische Karte aufgeklebt, so entsteht die Box (Bild 7. & 9.), in die die vorbereitete Rubbelkarte mit den Taschen eingelegt wird, ohne diese innen festzukleben, sonst kann man die gefalteten Geldscheine nachher nicht entnehmen (Bild 8).

Bild 10. zeigt die vorbereitete Karte, noch ohne die Klappe, die den Erklärungstext und das Rubbelwerkzeug, ein Metall-Herz-Charm trägt, und als Verschluss der Box dient.

7Und hier nun die fertige Karte (Bild 11.), Blümchen, Bänder und Glitzersteine wurden als Verzierung hinzugefügt. Mit dem Bändchen wird die Klappe verschlossen und das Metallherz zum Rubbeln hängt daran.

In Bild 12. hat das Geburtstagskind das Metallherz schon abgebunden.

In Bild 13. wurden schon fleißig die Felder frei gerubbelt. In einigen Taschen steht nur „Probiere es in einem anderen Feld“ oder „Nebenan klappt es sicher“. Es darf also alles freigerubbelt werden, damit auch alle Geldscheine gefunden werden.

Auf Bild 14. sieht man, dass die Klappe geöffnet wurde und die Geldscheine herausgenommen wurden.

9Nachdem die Geldscheine entnommen wurden, erscheint darunter der Geburtstagsgruß „Happy Birthday to You!“.

Die Texte können natürlich auch für Hochzeiten oder andere Jubiläen angepasst werden, ebenso die Anzahl und die Farbe der Rubbelfelder. Ich finde, so kann man Geldscheine originell verschenken.

Das Geburtstagskind hat etwas Spannendes „zum Auspacken“ mit Spaßfaktor.

Die Dateien findet Ihr wie immer im Downloadbereich.

Viel Spaß beim Nachbasteln

wünscht

Susanne Fuhrmann, Hobbyplotter Designteam


Korsage als Geschenkverpackung selber machen

Korsage als Geschenkverpackung selber machen

Für Männer eine sexy, frivole und orginelle Geschenkverpackung selber machen mit dem Hobbyplotter.

Basteln ist durchaus sexy!
Das kann man jedenfalls mit Fug und Recht behaupten, wenn man unser heutiges Projekt sieht. Wir haben eine Geschenkverpackung in Form einer Korsage entwickelt und stellen Sie unseren Anwendern der Hobbyplotter SILHOUETTE CAMEO und silhouette portrait als Geschenk zur Verfügung. Eine Version für die Pazzles Inspiration wird in Kürze folgen.

Die Schneidedaten und die Anleitung für die Korsage finden Sie, als Kunde von hobbyplotter.de, in unserem Downloadbereich.

Die 4 Schneidedatein und die Anleitung für die sexy Korsage zum Selbermachen sind in einer ZIP-Datei verpackt. Die Datei bitte nach dem Download entpacken.

Alle Teile der Korsage sind auf den vier Dateien „Korsage1.studio“ bis „Korsage4.studio“ enthalten. Hierbei sind einige der Dateien voll auf 12“x12“ angelegt. Sie können die Korsage jedoch auch mit der silhouette portrait herstellen, dazu müssen Sie jedoch die einzelnen Objekte auf mehrere kleinere Seiten übertragen.

Alle Teile sind im Design mit großen schwarzen Zahlen durchnummeriert. Zusätzlich sind kleinere blaue Zahlen im Design, die anzeigen, mit welchen Teilen an dieser Stelle eine Verklebung vorzunehmen ist.

Die kostenlose Schneidedatei für den Hobbyplotter SILHOUETTE CAMEO

Die farbliche Gestaltung obliegt dem persönlichen Geschmack. Die Teile für unser Muster wurden wie folgt produziert:
Korsarge1.studio = Cardboard / Fotokarton schwarz
Korsarge2.studio = Karton mit rotem Karomuster oder Cardboard /Fotokarton rot
Korsarge3.studio =  Cardboard /Fotokarton rot
Korsarge4.studio = Cardboard / Fotokarton schwarz

Alle Schritte zur Montage der selbstgemachten sexy Geschenkverpackung sind in der Anleitung detailliert beschrieben und bebildert.

Aufbau der selbst gemachten Geschenkverpackung in Bildern erklärt

Am Ende kann also fast nichts schief gehen und ein schelmisches Lächeln des Beschenkten ist fast sicher.

Verwendet:
Hobbyplotter SILHOUETTE CAMEO
Bazzill Basics Monochromatics Cardstock
Seidenband
Papier mit rotem Karomuster

Viel Spaß wünscht Ihr
Hobbyplotter Kreativteam

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Anleitung für Print & Cut mit Silhouette Studio

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Unsere Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie in Silhouette Studio ein Bild freistellen und anschließend einen präzisen Konturenschnitt anlegen. In unserem Beispiel kreierten wir eine Klappkarte als festlichen Tischaufsteller. Die Anleitung finden Sie im Bereich Anleitungen.

 

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