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Team Deutschland Tattoo mit SILHOUETTE

Team Deutschland Tattoo mit SILHOUETTE

Bald ist es soweit! Ganz Fußball-Deutschland bereitet sich vor auf die Europameisterschaft.

Für uns Bastler gibt es viele tolle Ideen, wie wir das Fan-Dasein versüßen können, und ich zeige euch heute eine Idee für die Großen und die Kleinen Fans. Das bedruckbare Tattoo Papier von Silhouette wollte ich schon lange ausprobieren, ich hätte ja gerne ein echtes Tattoo, aber ich bin so ein Angsthase… Mit dem bedruckbaren Tattoo-Papier ist das „Tätowieren“ völlig schmerzfrei und außerdem noch leicht wieder zu Entfernen. Mit diesen Tattoos ist man nicht nur beim Public Viewing der Star, die Technik eignet sich auch für Mottopartys und Kindergeburtstage.

Ihr braucht:

SILHOUETTE Cameo oder Portrait

Farbdrucker

bedruckbares Tattoo Papier von SILHOUETTE

Scraper bzw. Rakel

ggfs. PixScan Matte (geht auch mit Print&Cut)

einen nassen Waschlappen

Das bedruckbare Tattoo Papier besteht aus zwei Blättern, ein weisses Blatt, das bedruckt wird, und eine transparente Trägerfolie (auf hellgrünem Papier), die später auf das bedruckte Blatt aufgebracht wird.

Die Datei für die hier gezeigten Dateien habe ich selbst erstellt, Ihr findet diese im Downloadbereich von Hobbyplotter, einmal als PixScan Version, und einmal als Print&Cut Version zum Drucken mit Registrierungsmarken. Ich bin ja bekennender PixScan-Fan, man kann das Material viel besser ausnutzen, zumal die Silhouette-Materialien ja meist im amerikanischen LETTER Format angeboten werden. Womit wir schon mitten in der Anleitung sind.

Das LETTER Format erfordert von uns besondere Aufmerksamkeit, bei den Design-Seiteneinstellungen im Silhouette Studio und auch bei der Einstellung des Druckers. Mit der PixScan Matte sind im schlimmsten Fall die Designs im Randbereich unbrauchbar, bei Print&Cut können falsche Einstellungen jedoch das ganze Blatt ruinieren.

Seiteneinstellung Letter Format

Deshalb fange ich hier mal mit den Design-Seiteneinstellungen im Silhouette Studio an. Dort wird das amerikanische LETTER Format direkt angeboten. Zudem empfehle ich unten die beiden Häkchen zu setzen für „Druckrand anzeigen“ und „Schneiderand anzeigen“. Der Druckrand wird als schwarzer Rand angezeigt, der Schneiderand in rot. Die beiden sind nicht deckungsgleich, und das Motiv sollte unbedingt innerhalb beider Ränder liegen. Alles was darüber hinausragt, wird nicht gedruckt und auch nicht geschnitten.  (In meinem Beispiel arbeite ich mit der PixScan Matte. Für Print&Cut müssen die Registrierungsmarken eingestellt werden, bevor das Motiv platziert wird. Das Motiv darf dann auch nicht in die schraffierten Flächen hineinragen.)

Und besonders beliebt bei allen ist dieser Hinweis: SPIEGELN NICHT VERGESSEN. (Ich wette, jeder von euch hat es schon mal vergessen, oder? ….passiert mir auch immer mal wieder)

Druckereinstellung Letter Format

Nach dem Senden an den Drucker erscheint ein Fenster vom Drucker, dort klicken wir zuerst auf „Einstellungen“. Hier auf meinem Bild seht ihr die Einstellungen für meinen Canon Drucker, bei euch sieht das ggfs. etwas anders aus. Die grundlegenden Funktionen sollten aber vorhanden sein: Druckerpapierformat UNBEDINGT auf LETTER (8×11,5 Inch) einstellen. Die Druckqualität ggfs. auf „hoch“ und ich mache mir immer das Häkchen bei „VORSCHAU vor dem Druckvorgang“.

Das sieht dann so aus:

Druckvorschau prüfen

Hier prüfe ich nochmal, ob das Papierformat LETTER übernommen wurde. Besonderen Augenmerk lege ich auf die Randbereiche. Die Motive sollten nicht abgeschnitten dargestellt werden. Wenn alles passt mache ich einen Testdruck auf einem „billigen“ Papier im Letter-Format. Das ist hier nicht so einfach zu bekommen, aber wir können es uns ja zuschneiden. Die Maße stehen immer auf der Verpackung des Silhouette-Materials.

Drucker TestAuf das Testpapier mache ich eine Markierung mit Kuli, und merke mir, wo die Markierung vor dem Druck ist, wenn das Papier schon in der Papierkassette liegt. In meinem Fall oben links. Die Papierkassette stelle ich auch auf das Letter-Format ein, damit das Papier grade eingezogen wird. Dann drucke ich. Nach dem Druck schaue ich mir an, wo die Markierung gelandet ist. Hier ist sie auf der unbedruckten Seite oben rechts. Daraus folgt für meinen Drucker: ich muss das Tattoopapier später mit der guten Seite nach unten in die Kassette legen.

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Wenn jetzt alles passt, kann es mit dem bedruckbaren Tattoo Papier losgehen.

Bedruckt wird die glänzende Seite, nach dem Drucken sollte die Farbe gut trocken.

Dann lege ich es zuerst auf die PixScan Matte und mache mein Foto (oder Scan). Erst wenn das Foto erfolgreich im  Studio importiert ist und die Schnittlinien erstellt wurden, geht es mit dem transparenten Trägerpapier weiter.

Pix Scan nachzeichnen

Nun das importierte Bild mit dem Nachzeichnentool bearbeiten, dafür habe ich in der Datei extra dicke schwarze Hilfs-Ränder um die Motive gelegt. Dann werden mit der Funktion „Außenrand nachzeichnen“ Linien erstellt. Die färbe ich z.B. blau mit der Linienfarbe.

Als nächstes mache ich ein „Innen Offset“ von den blauen Linien, diese neuen Linien stelle ich auf rote Linienfarbe ein. Die blauen Linien entferne ich, und stelle die roten Linien in den Schnitteinstellungen auf „Schneiden“ ein, so dass die schwarzen Hilfs-Ränder komplett abgeschnitten werden.

Innenoffset Linienfarbe Offset innen 2

SchnitteinstellungJetzt können schon die Schnitteinstellungen gemacht werden. Die Voreingestellten Werte für das Tattoo Papier haben bei mir prima funktioniert, wichtig ist der Doppelschnitt, da zusätzlich zum bedruckten Blatt auch die Trägerfolie durchgeschnitten werden muss.

 

 

IMG_1609Aber vor dem Laden der Schneidematte muss die Transparente Trägerfolie vorsichtig aufgebracht werden. Die transparente Folie klebt ziemlich und ist empfindlich, man sollte nicht drauffassen. Das hellgrüne Trägerpapier hat einen schmalen Streifen, den man zuerst abzieht. Dann habe ich das ganze Blatt passgenau auf den Druck aufgelegt und nur den schmalen Streifen angedrückt. Die Folie hochklappen und das restliche grüne Papier nach und nach ablösen, und dabei mit dem Scraper / Rakel anstreichen. Die transparente Trägerfolie sollte Blasenfrei und ohne Knitterfalten liegen. Jetzt kann der Schneidevorgang gestartet werden.

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Endlich kann man die fertigen Tattoos von der Schneidematte lösen und der eigentliche Spaß kann beginnen.

Schutzfolie abziehenTrägerfolie vorsichtig ablösen und nicht auf das Motiv fassen.

Auf die gewünschte Stelle auf der Haut legen und andrücken.

 

Anfeuchten und abziehenEinen feuchten Waschlappen für ca. 15 Sekunden drauflegen und abwarten (ja… 15 Sekunden können ganz schön lang sein ***LACH***)

Wenn das weiße Papier durchweicht ist, kann man vorsichtig schieben, um zu sehen, ob es sich ablöst.

 

IMG_1618Fertiges TattooIst das nicht richtig cool?

Und fast noch besser finde ich, wie toll das Tattoo wieder entfernt werden kann, ganz ohne Laser, nur mit einem feuchten Waschlappen. Falls doch leichte Klebereste übrig bleiben, gehen die mit medizinischem Alkohol oder Nagellackentferner weg.

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Aber erst nach dem Mitfiebern, Jubeln, Feiern,  versteht sich. Die Dateien findet ihr im Downloadbereich von Hobbyplotter, sie können natürlich auch mit anderen bedruckbaren Produkten verwendet werden, z.B. mit der bedruckbaren Aufbügelfolie für T-Shirts. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr eure Ergebnisse auf der Facebook-Seite von hobbyplotter.de posten würdet!

Und jetzt wünsche ich uns ein weiteres Sommermärchen, Fußball-, als auch Wettertechnisch und hoffe, ihr habt viel Freude mit den Fußball-Deutschland-Tattoos von mir.

Susanne Fuhrmann
hobbyplotter.de Designteam

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Labels selbstgemacht

Labels selbstgemacht

Ich lese in den verschiedenen Bastelgruppen und Foren immer wieder die Frage:

„Wo bestellt ihr eure Label, um eure selbstgemachten Werke mit eurem Namen zu kennzeichnen?“

Klar, man kann man diese Label bestellen, die sehen auch sehr hübsch aus. ABER: Ich finde, zu einem selbstgemachten Werk gehört auch ein selbstgemachtes Label. Ist doch einfach authentischer, oder? Ich zeige euch heute mal verschiedene Wege, wie ihr mit einem selbst gestalteten MINT Stempel eure Label aus verschiedenen Materialien herstellen könnt.

Zuerst braucht ihr natürlich einen Stempel. Ich habe mein neues Bloglogo im MINT Studio bearbeitet, und mit der SILHOUETTE MINT und einem Stempelrohling 15×60 den Stempel hergestellt.
Das Motiv habe ich zweifarbig eingefärbt mit der SILHOUETTE Stempeltinte.
Als Alternative: Mit Print&Cut im SILHOUETTE Studio kann man das natürlich auch machen.

Außerdem braucht ihr:

SILHOUETTE CAMEO oder PORTRAIT

SILHOUETTE Pix Scan Matte

– verschiedene Materialien, je nach dem, wo das Label drauf soll. Material-Links für jeden Geschmack habe ich euch am Ende des Textes zusammengestellt.

Nun wollen wir mal schauen, welche Materialien sich für Labels eignen. Eigentlich fast alles, was sich stempeln oder bedrucken lässt. Einige wenige Ausnahmen gibt es: Vinylfolie zum Beispiel nimmt die Farbe nicht auf, also wäre die Farbe nicht wischfest. Aber das könnt ihr im Einzelfall bei eurem Wunschmaterial einfach testen.

Ich zeige euch heute:Stempeln auf Cardstock und Faux Leather Paper

– Tonkarton, bzw. Cardstock, weiß und kraftfarben (Links und Mitte auf dem Bild)

Faux Leather Paper/ Kunstleder Papier weiß von Silhouette (Rechts auf dem Bild)

 

Stempeln auf verschiedenen MaterialienBedruckbare Aufbügelfolie, für dunkle Textilien von SILHOUETTE (Oben auf dem Bild)

– Bedruckbares, weißes Papier für Aufkleber, Weißes Stickerpapier von SILHOUETTE, (Mitte auf dem Bild)

Bedruckbares, selbstklebendes Packpapier von SILHOUETTE, Kraftfarben (Unten auf dem Bild)

 

 

 

 

Cardstock und Faux Leather Paper

Cardstock und PixScan MatteDie einfachste Aufgabe ist wohl der Cardstock. Er wird bestempelt, auf die Pix Scan Matte aufgelegt, fotografiert (oder gescannt), und dann im Studio bearbeitet, um die Schnittlinien zu erzeugen. Dabei sollte man gleich kleine Löcher mit einplanen, um eine Kordel oder ein Bändchen durchzuziehen.

 

 

 

 

 

Cardstocklabel für Geschenkverpackungen 2Und so kann das Label dann am Geschenk oder an selbstgemachten Werken aussehen:

– Als Anhänger an einer selbstgenähten Handtasche

– Als Anhänger an Geschenken aus der Küche, z.B. Liköre, Marmeladen, Gebäck

 

 

Cardstocklabel für Geschenkverpackungen 1

– Als Geschenkanhänger für verschiedene Verpackungen

 

 

 

 

Faux Leather PaperDas Faux Leather Paper wird ebenso gestempelt, fotografiert, und im Studio bearbeitet. Das Schneiden des Faux Leather Papers ist ein wenig kniffelig, da es sich gerne wieder zusammen rollen will. Man sollte es sehr gut auf der Schneidematte andrücken. Da die Position für die Pix Scan Matte genau stimmen muss, kann man ggfs. mit Malerkrepp nachhelfen, um das Verrutschen zu verhindern. Oder man wäscht es vor dem Stempeln und bügelt es glatt,  (was mir natürlich im Eifer erst hinterher eingefallen ist). Dann kann es mit einem Gradstich aufgenäht werden.

Leider hält die Stempelfarbe das Waschen in der Waschmaschine nicht so gut aus, darum eignet es sich eher für Dinge, die nicht gewaschen werden. Außerdem ist es ja recht steif, so dass ich es eher nicht für Kleidung verwenden würde.

– Als Kennzeichnung in selbst genähten Handtaschen, Utensilos, etc.

 

PixScan Bild im Studio bearbeiten

Die Bearbeitung der Pix Scan Fotos mit Schnittlinien im SILHOUETTE Studio sieht bei allen Materialien ähnlich aus. Die Schnittlinien können auf verschiedenen Wegen erzeugt werden. Ich habe den einfachsten Weg gewählt, und Rechtecke gezogen, bzw. Label-Dateien aus dem SILHOUETTE Online Store gewählt. Diese Formen habe ich in Länge und Breite auf die Größe des Stempels ausgerichtet. Man sollte sich vorher Gedanken machen, welches Material wie befestigt werden soll. Bei der Aufbügelfolie kann man z.B. an die Form des Labels auch noch eine Größenangabe anhängen. Die Zahlen sollten mit dem Label verschweißt sein.

Stickerpapier und bedruckbare Flexfolie

Stickerpapier und PixScan

Die Vorgehensweise ist auch hier die Selbe, außer dass man darauf achten sollte, dass das Trägerpapier nicht durchgeschnitten wird.

So lassen sich die Label auf Vorrat herstellen und sind prima aufzubewahren. Bei Bedarf kann man einzelne Label abziehen und aufkleben oder aufbügeln.

 

 

 

 

Stickerpapiere– Als Label auf der Rückseite von Grußkarten, 3-D-Objekten oder Geschenk-Boxen

– Als Kennzeichnung von Geschenken aus der Küche, hier z.B. Saft- oder Likörflaschen.

 

 

Bedruckbare FlexfolieBei der bedruckbaren Flexfolie ist es ähnlich, die Label lassen sich auf Vorrat herstellen und werden kurz vor dem Bügeln von der Trägerfolie abgezogen.

Hier seht ihr weißen Baumwollstoff und lila Microfaser. Auf jeden Fall sollte die Temperatur des Bügeleisens oder der Presse genau eingehalten werden. Das Label sollte mit Backpapier abgedeckt werden.

In der Mitte seht ihr ein Label mit angehängter Größenangabe. Sieht doch schick aus, und ich finde, auch professionell, dafür dass es selbstgemacht ist.

Das untere Bild zeigt die fertigen Label nach dem Waschen! Die Stempelfarbe hält also recht gut auf der bedruckbaren Flexfolie. (Für die Ewigkeit wird es nicht halten, aber das tut es bei industrieller gekaufter Ware in der Regel auch nicht, oder?)

Sicher gibt es noch andere Materialien aus dem SILHOUETTE Produktprogramm, die man verwenden kann. Hier ein paar weitere Materialvorschläge zum Stöbern:

Bedruckbare Materialien bei Hobbyplotter

Cardstock, zum Teil auch selbstklebend

Bedruckbare Aufkleber-Folie in Gold oder Silber

selbstklebendes Holzpapier

Euch fallen sicher noch einige Verwendungszwecke ein, und ich wünsche euch viel Spaß beim Entdecken der Möglichkeiten!

Susanne Fuhrmann, Hobbyplotter Designteam


Happy Baby Bodys selber gestalten

Happy Baby Bodys selber gestalten

Wenn ein Baby auf die Welt kommt, braucht frau doch schnell ein individuelles Geschenk, wie wäre es mit einem selber gestalteten Baby Body? Wenn dann praktische Geschenke gewünscht werden, dann steht frau vor einem Rätsel. Was schenkt man da?

In einem Drogeriemarkt habe ich diese Babybodys in Kleinstkindergröße entdeckt, fand die aber zu langweilig. Die Bodys sind komplett aufknöpfbar und aus Baumwolle, so dass sie sich prima für Textildesign eignen. Voila, Geschenk gefunden!

Happy Baby Bodys selber gestalten. Baby Body mit Motiv "kleines Rehlein" und "Süßer Drops"

Hier zeige ich euch mal, wie ich die Bodys zu wunderschönen Einzelstücken aufgehübscht habe.

Ihr braucht dazu:

SILHOUETTE Cameo oder Portrait

SILHOUETTE PixScan Schneidematte

SILHOUETTE bedruckbare Aufbügelfolie für helle Textilien oder für dunkle Textilien

HappyCut Aufbügelflex türkis

HappyGlitter Aufbügelflex glitzerlila

-Drucker

-Print & Cut Dateien aus dem SILHOUETTE Design Store „Deer“ (Rehe) und „Bubblegum“ (Kaugummi-Automat)

– Bügeleisen oder Transferpresse

Wie immer muss natürlich vorher die Auswahl des Motivs, der Farben und der Schrift erfolgen. Ich wollte gerne das leuchtend türkise HappyCut und das lila-glitzernde HappyGlitter für die Schrift verwenden. Im SILHOUETTE Design Store habe ich mich nach Print&Cut Dateien umgeschaut. Die Datei „Deer“ ist leider rosa… aber Moment, da kann man doch sicher noch dran arbeiten, oder?

SC Deer bearbeiten 1) Die Datei kaufen und auf der SILHOUETTE Studio Matte öffnen. Wenn man genauer hinschaut, sieht das Bild nach zusammengefügten Einzelteilen aus.

2) Also probieren wir folgendes: Die Datei durch anklicken markieren, und die Gruppierung aufheben. So kann man z.B. auch die beiden Rehe trennen, wenn man nur eines verwenden möchte.

3) Alles markieren und siehe da: das Reh ist aus vielen einzelnen Teilen zusammengesetzt. Nun kann man mit dem Menü Füllfarben nach Wunsch die Farbe der Teile ändern. Dabei achte ich darauf, die Farbunterschiede ungefähr gleich zu verteilen. Also hellere Bereiche hell lassen, dunklere Bereiche dunkler, so behält das Gesamtbild die Tiefenwirkung.

SC Füllfarbe4) Wenn das Ergebnis gefällt, wird wieder das ganze Motiv markiert und gruppiert. So lässt sich das Motiv leichter verschieben oder die Größe anpassen.

Das Aufheben der Gruppierung wird nicht bei allen Motiven aus dem Print & Cut Bereich funktionieren, das hängt vom Designer der Datei ab, aber einen Versuch ist es immer wert.

Nun ist das Rehlein lila und bekommt einen Schriftzug in glitzerlila mit einer schicken Schriftart, die ich im SILHOUETTE Studio erstellt habe. Die Schrift habe ich an einem Kreis ausgerichtet, damit sie leicht gebogen ist.

Bei Schriften immer ans Spiegeln denken!

Baby Body mit Motiv "Kleines Rehlein" für Mädchen

Der Kaugummiautomat „Bubblegum“ ist offensichtlich ein Foto, also wird sich die Farbe nicht auf dem oben beschriebenen Weg ändern lassen. Aber zum Türkis der HappyCut fand ich die Farben nicht ganz passend. Aber auch dafür gibt es eine Lösung.

SC Bubblegum bearbeiten1) Datei kaufen und öffnen.

2) Markieren und Gruppierung aufheben, das ist nötig, um das Foto von der Schnittlinie zu trennen.

3) mit dem Menü Effekte (rechts im Bild) und der Einstellung „Einfärben“ kann man nun das Foto in verschiedenen Farbschattierungen ausprobieren. Dazu einfach mal an dem Schieberegler spielen und die Effekte beobachten. Unten rechts auf „Effekte anwenden“ klicken, wenn das Bild fertig bearbeitet ist.

4) auch hier wird das Motiv wieder mit der Schnittlinie gruppiert, wenn die Farben fertig eingestellt sind.

Blauer Baby Body mit Motiv "Süßer Drops" für Jungen

Jetzt kann gedruckt werden, für die bedruckbare Aufbügelfolie muss das LETTER -Format beachtet werden. Das Format muss im SILHOUETTE Studio und auch bei den Einstellungen des Druckers vorgenommen werden! Die  Motive müssen für die bedruckbare Aufbügelfolie NICHT gespiegelt werden.

SC2

Das bedruckte Blatt wird auf die PixScan Schneidematte aufgebracht und geschnitten, die Schriftzüge werden ausgeschnitten und entgittert. Danach kann alles auf die vorgewaschenen Bodys aufgebügelt. Dabei muss bei allen Materialien die Anleitung für Temperatur und Dauer beachtet werden. Die bedruckbare Aufbügelfolie sollte unbedingt mit einem Stofftuch bedeckt werden! Das allseits beliebte Backpapier ist zu dünn, und das Motiv könnte Schaden nehmen.

Und hier sind die beiden HappyBodys für ein „Kleines Rehlein“ und einen „Süßen Drops“.

Hobbyplotter DT Juli15 003

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Aufhübschen von langweiligen Textilien in euren Wunschfarben!

Susanne Fuhrmann, Designteam Hobbyplotter

 


Scrapbooking mal anders – mit Magnetpapier und iCraft Deco foil

Scrapbooking mal anders - mit Magnetpapier und iCraft Deco foil

23_07_15 Hobbyplotter DT 002Heute möchte ich euch mal die Kombination von verschiedenen Materialien zeigen, die es im Hobbyplotter Shop gibt. Ich habe daraus eine Scrapbook-Platte gemacht, auf der man Bilder oder Notizen befestigen kann, ohne sie anzukleben, sie werden mit magnetischen Bilderrahmen festgehalten.

Das braucht ihr:

-SILHOUETTE CAMEO oder PORTRAIT

-eine Metall-Platte auf der Magnete halten (hier 25 x 25 cm)

SILHOUETTE bedruckbares Magnetpapier

deco foil „Gold mit Leopardenmuster“

deco foil Foam Adhesive

1 Bogen Holzpapier „Cherry“ 30,5 x 30,5 cm selbstkelbend

-2 Bogen Cardstock 30,5 x 30,5 cm

SILHOUETTE Pix Scan Schneidematte

-einen Drucker

-Bastelkleber

Zuerst habe ich mir aus dem SILHOUETTE Online Store verschiedene Rahmen ausgesucht, mit dem Suchbegriff „Frame“ wird man schnell fündig. Die habe ich mir bearbeitet, so dass sie eine Fotogröße von 9×13 cm etwas überlappen. Die freien Flächen habe ich mit kleinen Pfeilen gefüllt, die kann man nachher beschriften als kleine Hinweistafeln und das Magnetpapier wird optimal ausgenutzt.

Zum Drucken ist es wichtig, das Format des Materials genau einzustellen! Im Silhouette Studio ebenso wie bei den Druckereinstellungen des Druckers muss das Format „LETTER“ eingestellt werden.

iCraft Deco foil

iCraft Deco foil

Nach dem Drucken kommt die Pix Scan Schneidematte zum Einsatz und die Rahmen können ausgeschnitten werden. Das Magnetpapier ist ja von SILHOUETTE und die Schnitteinstellungen findet ihr im Studio bei den Schnitteinstellungen.

 

 

Nun wird das deco foil Foam Adhesive  geschnitten, ich habe es für den Rahmen verwendet, als iCraft Deco foilBegrenzung für den magnetischen Bereich der Platte. Das Schneiden des Foam Adhesive ist durch seine Dicke etwas knifflig, und sollte unbedingt vorher getestet werden. Ich habe die Einstellung für „Cardstock“ mit Doppelschnitt verwendet. Messer auf 10, Druck auf 33 und Geschwindigkeit im niedrigen Bereich. Ich habe nach dem Scheiden die Schneidematte nicht entladen, sondern erst mal geprüft, ob es sich ablösen lässt. Falls es noch nicht ganz durchgeschnitten sein sollte, kann man so einfach den Scheidevorgang noch mal starten.

iCraft Deco foilFür die Grundplatte habe ich die Metallplatte mittig von hinten auf das selbstklebende Holzpapier gelegt und fest und blasenfrei angedrückt. Die Dicke der Metallplatte habe ich mit einem Rand aus Cardstock aufgefüllt und als Abschluss und Stabilisierung einen Bogen Cardstock mit Bastelkleber darüber geklebt. Nun kann die Verzierung auf der schönen Seite beginnen.

iCraft Deco foil

Hier noch mal ein Bild von dem tollen BARC Holzpapier.

Ich bin davon echt begeistert und verwende es sehr gerne.

Die Maserung ist doch wirklich ein Extra-Foto wert, oder?

 

 

iCraft Deco foiliCraft Deco foil

Wenn das Foam Adhesive positioniert ist, wird die obere Schutzfolie abgezogen und die deco foil mit Leopardenmuster aufgedrückt. Die haftet an dem selbstklebenden Foam.

 

iCraft Deco foilJetzt kann man sich schon mal ansehen, wie man die Rahmen legen könnte. Die Rahmen aus Magnetpapier habe ich dann noch mit kleinen Motiven verziert.

 

 

 

 

 

iCraft Deco foil

Zuletzt habe ich mir 4 alte Familien-Fotos ausgedruckt, die ich auf dem PC gespeichert habe. Leider besitze ich die Originale nicht selbst, aber dafür gibt es ja Drucker.

Die Pfeile aus Magnetpapier kann man mit einem Stift beschriften.

 

 

 

 

iCraft Deco foil

Und so sieht es fertig dekoriert und mit Fotodrucken gefüllt aus. Man kann die Platte wie hier auf eine kleine Staffelei stellen, oder an der Wand mit einem Haken befestigen. Jetzt wünsche ich euch viel Spass beim Basteln mit allen diesen tollen Materialien!

Susanne Fuhrmann

Designteam Hobbyplotter


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