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Prägen, Prickeln, Pergament

Prägen, Prickeln, Pergament

Es weihnachtet sehr, auch im Hobbyplotter Designteam. Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr mit der Silhouette CURIO und etwas Pergament wunderschöne Weihnachtskarten gestalten könnt.

HPIM3415Ihr braucht folgendes:

Silhouette CURIO mit Prägematte und Embossingwerkzeug fein

Etching/ Stippling Tool / Prickel -und Gravierwerkzeug

-Pergament (150 gr/m²)

-Cardstock, Kleber, Pergament-Schere

SC1Mit dem Silhouette Studio habe ich ein Design für die Pergamentkarte erstellt. Den „Merry Christmas Tannenbaum“ habe ich mit meinem Tutorial „Schriften biegen mit Inkscape“ erstellt, und als .svg Datei für die Designer Edition gespeichert.

Ich habe darauf geachtet, die Prägungen einer Linienfarbe zuzuordnen (hier Blau), und den Prickelstellen eine andere Farbe (hier Rot). Blau und Rot bieten sich vorrangig an, da die beiden Werkzeughalter der Curio mit diesen beiden Farben markiert sind. So kann es beim Einsetzen der Werkzeuge nicht zu Verwechslungen kommen.  Wenn das Design steht, weise ich den Linienfarben in den Schnitteinstellungen bei Erweitert die Werkzeuge zu. Die erweiterten Schnitteinstellungen verwende ich, damit ich die Linienfarbe dem entsprechenden Werkzeughalter und somit dem richtigen Werkzeug zuordnen kann.

SC2 EmbossSC3 Stippling

Die Einstellungen für die Werkzeuge probiere ich vorher an einem Reststück des Pergaments aus. Da die Prägematte der Curio sehr empfindlich ist, sollten die Einstellungen mit besonderer Sorgfalt gemacht werden. HPIM3395

Jetzt kann der Spass beginnen. Da z.B. die Bordüren aus vielen einzelnen Linien, bzw. Pfaden bestehen, dauert der Vorgang eine Weile. Dabei sollte man die Curio und das Pergament im Auge behalten, das Pergament wellt sich ggfs. und muss zwischendurch wieder auf die Prägematte angedrückt werden.HPIM3400HPIM3398  Und so sieht das Ergebnis aus:

Links noch „gespiegelt“ auf der Prägematte, rechts die „schöne“ Seite des Pergaments.

 

Das das Pergament sich wellt, habe ich ja schon erwähnt. Um es für die Fertigstellung der Karte in Form zu bringen, habe ich es zwischen Backpapier gelegt und mit mittlerer Temperatur ohne Dampf gebügelt. (Achtung: bei zu großer Hitze oder mit Dampf kann es zu Blasenbildung im Pergament kommen).

 

Nun kann man mit allerlei Techniken der Pergamentkunst noch Akzente setzen.HPIM3417 (1)

Dorsieren: Mit Wachsmalstiften oder Ölmalkreide und Dorsieröl kann von der Rückseite etwas Farbe aufgebracht werden. Damit kann man auch weiße Pergamentbogen komplett farbig machen.

Ich habe meine Polychromos-Ölkreidestifte herausgeholt, und ein bisschen experimentiert. Hier auf dem Bild seht ihr die Rückseite der fliederfarbenen Karte. Die Ränder habe ich violett nachgezeichnet und verrieben, ebenso die Sterne und einen Teil der Bordüre. Auf der Vorderseite scheint das violett nur zart durch.

Und so sieht die Karte fertig aus: HPIM3410                    HPIM3402

Randgestaltung per Hand: Die geprickelten Außenlinien kann man mit der Pergamentschere abknipsen. Dazu geht man mit den Spitzen der Schere in zwei nebeneinanderliegende Prickellöcher, hält die Schere recht flach und knipst den Steg zwischen den Löchern durch. Dadurch entstehen „Mäusezähnchen“, die einen hübschen Abschluss am Rand ergeben. Oder man trennt eins der Motive so heraus, z.B. einen der Sterne.

HPIM3412
Und hier noch ein paar Impressionen, ich wünsche euch viel Freude beim Nacharbeiten und eine schöne Adventszeit!

Susanne Fuhrmann, Hobbyplotter Designteam

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Acryl-Spiegelbilder mit der Silhouette Curio gravieren

Seit ein paar Wochen gibt es neue Werkzeuge für die Silhouette Curio , unter anderem das Prickel- und Gravierwerkzeug. Was ihr damit alles zaubern könnt ist echt phänomenal.

Ein Winterbild mit der Silhouette Curio gravierenFeine Details mit der Silhouette Curio gravieren

Heute zeige ich euch, wie man Acryl-Spiegel (KEIN GLASSPIEGEL) mit der Silhouette Curio gravieren kann.

Vorsicht!!! Sämtliche Einstellungen treffen nur in meinem Fall zu und sind Richtwerte. Bitte testet bei jedem Graviervorgang euer eigenes Material.

Das benötigt ihr dafür:

Öffnet eure Datei im Silhouette Curio-Modus, zieht sie euch in die passende Größe und fügt nach belieben einen Fülleffekt hinzu.

In Silhouette Studio die Einstellungen treffen um mit der Silhouette Curio gravieren zu können

Füllmuster um Flächen mit der Silhouette Curio gravieren zu können

Wählt euren Linienabstand möglichst gering. In meinem Fall war 0,5 mm der kleinstmögliche Abstand. Einen Text wollte ich auch noch mit dabei haben. Schriften können meistens sogar mit einem 0,1mm Abstand gefüllt werden

sb3

Die Schnitteinstellungen um den Acryl-Spiegel mit der Silhouette Curio gravieren zu können, sahen bei mir wie folgt aus:

Richtige Plattenhöhe um mit voller Kraft mit der Silhouette Curio gravieren zu können.

 

 

 

 

1 mm Platte + Schneidematte, Dicke auf 15

 

 

 

 

Das Werkzeug einsetzen um mit der Silhouette Curio gravieren zu können

Da nur ein Werkzeug benutzt wird um mit der Silhouette Curio garavieren zu können, setzt man dieses in die linke Halterung. Jetzt nur noch an Silhouette Curio senden klicken. Fertig!

Ich finde das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

So ein tolles Spiegelbild kann man mit der Silhouette Curio gravieren.

Viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Angela Schmahl, Designteam


Herbstdekoration mit der Silhouette Curio und Distress Ink

Inzwischen kann es wirklich niemand mehr leugnen: Der Herbst ist da!

Ich liebe diese Jahreszeit, gerade wenn sie sich wie heute von ihrer besten, sonnigen Seite zeigt. Besonders gut gefällt mir immer das bunte Laub. Aber da es immer schnell trocken und spröde wird und sich deshalb für einen Kranz nicht besonders eignet, hab ich mir mit der Silhouette Curio mein eigenes, beständigeres Herbstlaub gemacht:

Herbstkranz-6993

Hierzu hab ich zunächst bei einem Spaziergang Eichen-Blätter gesammelt, diese mit meinem Scanner eingescannt und anschließend in Illustrator weiter bearbeitet (Konturen und Adern der Blätter herausgearbeitet). Zumindest die Konturen lassen sich aber auch im Silhouette Studio über „Nachzeichnen“ ganz einfach digitalisieren.

Wer diesen Schritt überspringen möchte, kann aber auch gern auf meine Eichenblätter zurückgreifen, sie stehen für euch im Downloadbereich zur Verfügung

Eichenblätter-Screenshot

Wichtig ist nun, den Konturen und den Adern jeweils eine andere (Linien-)Farbe zuzuweisen, um sie über die erweiterten Schnitteinstellungen den beiden Halterungen der Curio mit dem entsprechenden Werkzeug (hier: Blau = Emboss Fine, Rot = Messer) zuordnen zu können, denn die Adern des Blatts sollen geprägt und die Konturen ausgeschnitten werden.

Schnitteinstellungen-Screenshot

Entsprechend habe ich das Kopierpapier (bzw. zum Teil habe ich auch dünnes Packpapier verwendet) auf die Prägematte gelegt (da ja geprägt und geschnitten werden soll).

Bevor es jetzt losgehen konnte mit der Blätterproduktion habe ich jedoch Schritt für Schritt die Präge- und Schneideeinstellungen getestet. Hierbei starte ich immer mit möglichst geringem Druck und minimaler Messertiefe und taste mich Vorsichtig an die für das Material passenden Werte heran. Gerade beim Arbeiten mit dünnem Papier ist das besonders wichtig, denn die Prägematte verzeiht Fehler kaum. Umso wichtiger ist es, gerade in der anfänglichen „Kennenlernphase“ verschiedene Materialien zu testen und sich mit dem Gerät und der Matte vertraut zu machen.

Tipp: Mir hilft es sehr, dass ich eine Matte auf Vorrat habe. Seitdem traue ich mich mehr auszuprobieren und zu testen (immer auf der schon etwas strapazierteren Matte), um dann mit den „perfekten“ Einstellungen auf der „guten“ Prägematte das Projekt durchzuführen.

Habt ihr durch Testen die perfekten Einstellungen für euer Material ermittelt, kann es endlich losgehen. Ihr könnt nach Herzenslust Blätter prägen und schneiden. (Durch Spiegeln des Motivs erhaltet ihr noch mehr Abwechslung.)

Während die Curio jeweils die nächste Ladung Blätter fabriziert hat, ging es nebenbei ans Einfärben.

Hierfür habe ich Diestress Ink benutzt:

Herbstkranz-6953

Zunächst habe ich mit einem dunkleren Farbton vorsichtig über die Blätter gewischt (erhabene Seite des Blatts liegt oben). Hierdurch kommt die geprägte Struktur sehr schön zur Geltung:

Herbstkranz-6954

Dann habe ich den Rest des Blattes nach Lust und Laune eingefärbt. Dabei war mir wichtig, dass die Blätter nicht zu „schrill bunt“ werden.

Herbstkranz-6956

Sie sollten vielmehr möglichst natürlich aussehen:

Herbstkranz-6958

Wenn die Blätter fertig sind, kann man sie zum Verzieren von Karten oder Schachteln verwenden, oder, wie ich, einen Herbstkranz daraus herstellen.

Hierzu habe ich die Blätter mit Pailletten-Stecknadeln immer versetzt auf einem Styroporkranz befestigt (Vorteil: man kann die Position auch im Nachhinein noch etwas korrigieren, falls erforderlich).

Herbstkranz-6994

Und hier ist das Ergebnis:

Herbstkranz-6999Herbstkranz-7070

Ich hoffe mein Kranz gefällt euch und wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln!

Eure Miriam Brückner, Designteam


Pergament Prägen mit der Silhouette Curio

Pergament Prägen mit der Silhouette Curio

Seit ein paar Tagen gibt es ein brandneues „Baby“ in meinem Hobby-Maschinenpark, die Silhouette Curio:

Die Silhouette Curio ist das neue Gerät, das in aller Munde ist, und ich darf schon damit „spielen“.

Die Silhouette Curio eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Was mich besonders begeistert, ist die Möglichkeit, zwei verschiedene Werkzeuge gleichzeitig einzusetzen und zu benutzen. Das Prägen verschiedener Materialien ist wohl das Highlight. Später im Jahr werden noch weitere Werkzeuge dazu kommen, und ich kann es kaum erwarten…

Bis dahin habe ich heute erst mal eine Bastelidee mit Prägen und Schneiden vorbereitet.

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Prägen mit der Silhouette Curio – Hierfür braucht ich die folgenden Materialien

Silhouette Curio mit Prägematte, Messer und Embossingtool Fine

-Pergament (150 -200 gr./m²) in verschiedenen Farben,

-Pergaglue (Pergamentkleber) oder einen anderen Bastelkleber, der transparent auftrocknet

-Schaschlikstäbe, Acrylfarbe, Draht, Nähgarn, Malerkreppband

Vor vielen Jahren habe ich mich an der Pergamano-Technik versucht, eine Technik, die sehr viel Geduld, Zeit und Fingerspitzengefühl erfordert, aber auch zu wunderschönen Ergebnissen führt. Als die Silhouette Curio angekündigt wurde, hatte ich sofort die Idee, man könnte damit auch Pergament prägen. Für mein erstes Curio-Projekt habe ich mir ein Schirmchen ausgesucht, dass ich damals schon konstruiert, aber nur zwei mal angefertigt hatte. Ich wollte immer mal ein Mobile aus diesen Schirmchen machen, aber bei dem Gedanken, 12 Stück von Hand prägen zu müssen, ist mir immer die Lust vergangen.

Jetzt habe ich die Vorlage von damals herausgesucht und eine Datei im Silhouette Studio erstellt.

1Zuerst habe ich die Grundform erstellt, zum Schneiden der Außenkannte und zum Prägen der Flächen in verschiedenen Farben.

Die Datei findet ihr im Downloadbereich von Hobbyplotter.

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Das Zuweisen der Linienfarben erfolgt im Menü „Linienfarbe“, durch die unterschiedlichen Farben ist es übersichtlicher, und kann später den verschiedenen Werkzeugen einfacher zugeordnet werden. Je nach dem, welches Menü benutzt wird, weist das Studio auch selbständig die Farben zum Prägen oder Schneiden unterschiedlich zu.

2Mit dem Anschließen der Curio an den PC werden auch die neuen Menüs für Prägen und Prickeln (Kornraster) aktiv.

Im Menü für Prägen gibt es verschiedene Funktionen, ich habe hier „Prägung/Unterdruck“ verwendet. Zum Prägen der Flächen gibt es verschiedene Muster, die sich in der Intensität einstellen lassen. Mit großem Abstand wird ein Muster geprägt, je kleiner der Abstand eingestellt wird, desto flächiger wird geprägt.

4Wenn die Datei fertig erstellt ist, wird den Linien das entsprechende Werkzeug zugeordnet. Zum Prägen habe ich „Emboss fine“ gewählt und die Plattformhöhe 5 auf die Arbeitsplatte gelegt. Die Einstellungen zum Prägen von Pergament sind etwas anders, als die von Silhouette vorgegebenen Werte. Ich empfehle ja immer einen Testschnitt, nun kommt noch die Testprägung dazu. Diese ist besonders wichtig, da die Prägematte sehr weich sein muss zum erfolgreichen Prägen, aber dadurch auch empfindlicher ist, als eine herkömmliche Schneidematte. Für die Testprägung empfehle ich, mit einer niedrigen Einstellung bei der „Dicke“ (=Anpressdruck des Werkzeugs) anzufangen, da Pergament sehr schnell reißt, bzw. bricht. Meine Einstellung bei der „Dicke“ habe ich bei ungefähr 8-10 eingestellt. So bleibt das Pergament ganz, bekommt eine sichtbare schöne Prägung, aber wellt sich nicht zu stark.

Für das Ausschneiden des Randes habe ich einen Testschnitt gemacht, um so wenig wie möglich in die Prägematte zu schneiden. Die Plattformhöhe muss ggfs. angepasst werden, deshalb kann im Studio ein Häkchen für eine Pause zwischen den Werkzeugen gesetzt werden. Die Arbeitsplatte kann herausgenommen und wieder eingesetzt werden, und die Werkzeuge finden automatisch wieder die richtige Stellung, um exakt auszuschneiden. 001So, und nun das ganze 12 mal in verschiedenen Farben wiederholen, und das so exakt gleichmäßig, wie es von Hand niemals möglich wäre (jedenfalls nicht bei mir).

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Mit Acrylfarbe und Schaschlikstäben habe ich die Schirmgriffe hergestellt. Zuerst mit Silber gefärbt, und dann mit passend gemischten Farben die Enden bemalt, mit Malerkrepp abgeklebt lassen sich schöne Kanten erreichen. Und nun kann gefaltet werden.

Die geprägten Linien dienen teilweise auch als Falzlinie und sollten vor dem Kleben geknickt werden, auch den Bogen an der unteren Kante sollte man schon knicken, so bekommt der Schirm gleich die richtige Stabilität.

bEine kleine Rosette wird am oberen Ende des Schaschlickstäbchens mit Pergaglue befestigt, darunter wird das Schirmpergament angelegt und die Klebelasche geschlossen. Im Inneren des Schirms eine kleine Kleberwulst setzen, so wackelt das Stäbchen später nicht im Schirm. Zum Trocknen habe ich die Schirmchen kopfüber in Kleberollen (oder Trinkbecher) gestellt.

Mit Nähgarn und Draht wird das ganze nun zu einem Mobile. Man könnte die Schirme auch anders herum aufhängen, so dass sie wie Kelche nach oben offen sind.

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023 026Die Datei für das Schirmchen findet ihr im Downloadbereich von Hobbyplotter. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit eurer neuen Silhouette Curio und den tollen Möglichkeiten!

Susanne Fuhrmann, Designteam Hobbyplotter


Kreatives Lesezeichen selber machen mit der Silhouette Curio

Kreatives Lesezeichen selber machen mit der Silhouette Curio

In diesem Anleitungsvideo zeigen wir Ihnen wie Sie ein kreatives Lesezeichen selber machen. Dabei werden die Funktionen Schneiden und Prägen der Silhouette Curio genutzt um ein kreatives Lesezeichen selber zu machen.

Das Projekt zeigt Ihnen wie sie Formen aus der Bibliothek gemeinsam mit selbstgezeichneten Formen zu etwas Neuem – hier ein Lesezeichen – kombinieren.
Mit Hilfe einfacher Schritte reichern Sie die Form um Prägeanteile an und können so mit der Silhouette Curio leicht ein wirklich kreatives Lesezeichen selber machen.

In dem Beispiel verwenden wir Fotokarton mit 315 g/m². Die angegeben Einstellwerte in dem Video sind als Hinweis zu verstehen. Da sich die einzelnen Materialen doch sehr unterscheiden, bitten wir Sie auf jeden Fall Tests für die Einstellwerte mit Ihrem Material durchzuführen.
Das ist schnell gemacht und dann steht Ihnen nichts mehr im Weg auch ein kreatives Lesezeichen selber zu machen.
Sicherlich können Sie dabei eigene kurze Texte genauso zum Einsatz bringen Ihren Namen oder den Namen dessen, dem Sie dieses einmalige Lesezeichen schenken möchten.

So können sie mit der Silhouette Curio leicht kleine Geschenke herstellen die eine besonders individuelle Note haben. Vorausgesetzt der Beschenkte liest gerne, wird er so ein individuelles Lesezeichen sicherlich in Ehren halten und oft an Sie denken.

Also zusammengefasst kann man sagen – kleiner Materialaufwand, aber großer Effekt – wenn man mit der Silhouette Curio ein kreatives Lesezeichen selber machen will.

Viel Spaß dabei wünscht schon jetzt das Team von

hobbyplotter.de

 

 


Tipp zum Prägen von Metallfolie mit der Silhouette Curio

Tipp zum Prägen von Metallfolie mit der Silhouette Curio
Die letzten Tage habe ich damit verbracht, verschiedene Materialien mit dem Silhouette Curio zu prägen. Da man geprägte Muster anschließend auch direkt ausschneiden lassen kann hat die Prägematte zum halten des Materials eine Haftschicht vergleichbar wie auch die Schneidematten von Silhouette CAMEO/Portrait/Curio. Diese Haftschicht hält das Material beim Prägen und Schneiden auf der Matte fest. Papier lässt sich nach dem Prägen leicht von der Matte lösen, da Papier von der Struktur her stabiler ist wie Metallfolie. Wer schon mal mit Metallfolie gearbeitet hat, weiß wie schnell man diese verbiegen kann oder einen Knick drin hat. Wenn man die Metallfolie nun auf der Curio Prägematte legt und anschließend wieder abziehen möchte, bekommt man Aufgrund der Haftschicht beim abziehen Wellen und das geprägte wirkt nicht mehr so sauber, bzw. man bekommt die Wellen nur noch sehr schlecht geglättet ohne die Prägung  zu beschädigen.

 

Mein Tipp zu Prägen von Metallfolie:
In der Grundausstattung ist neben der Prägeplatte (No1) eine weitere Platte mit der No1.
Auf diese Platte habe ich mir einen Bogen Flockfolie fixiert. Die Flockfolie habe ich vorher auf einen dünnen Karton geklebt (Rückseite Malblock).
Da legt ihr die Metallfolie drauf und fixiert die an alle vier Seiten mit Malerkrepp.
Was jetzt dann nicht funktioniert, da wir keine Haftbeschichtung haben auf dem Flock, ist das anschließende ausschneiden des Motives mit dem Silhouette Curio.

Aber mit dieser Variante kann man sehr gut Metallfolie prägen und ablösen ohne unschönen Nebeneffekt.
Prägen von Metallfolie mit der Silhouette Curio
Die Metallfolie auf dieser Karte habe ich nach der o.g Anleitung geprägt.
Prägen von Metallfolie
Prägen von Metallfolie
Liebe Grüße
Iris

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