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Rubbeladventskalender mit der SILHOUETTE CAMEO 3

Rubbeladventskalender mit der SILHOUETTE CAMEO 3

Rubbeladventskalender

Auch bei Hobbyplotter weihnachtet es sehr. Heute habe ich ein tolles Freebie für euch, das ihr euch im Downloadbereich herunterladen und nachbasteln könnt. Die Idee stammt von Angela Schmahl aus dem  Designteam Hobbyplotter, sie hat auch die Datei zur Verfügung gestellt. Und ich darf euch meine daraus entstandenen Adventskalender vorstellen.

Der Rubbeladventskalender

ihr braucht:

Benötigtes Zubehör

Werkzeugeinstellungen SILHOUETTE CAMEO

Die Datei

  • besteht aus den Vorlagen für die Grundform mit Offset (für Cardstock, Tonkarton, Designpapier)
  • der Vorlage für Print&Cut, in die ihr die Motive nach Wahl einfügen könnt (für bedruckbares, weißes Stickerpapier)
  • und zwei Varianten zur Wahl für die Rubbelfelder mit Zahlen, einmal als soliden Block mit aufgezeichneten Zahlenfeldern, und einmal als einzeln ausgeschnittene Kreise mit den Zahlen.

Varianten

Zusätzlich braucht ihr die Motive, die nach dem Rubbeln zum Vorschein kommen. Diese können nach Geschmack ausgewählt und in die Vorlage eingepasst werden.

Print & Cut

Pix-ScanAlle Teile sind in der Größe aufeinander abgestimmt. Ich habe die Größe so gewählt, das die Motive 4 mal auf das von SILHOUETTE gelieferte LETTER-Format passen. Die Motive auf dem bedruckbaren Stickerpapier müssen dann mit der PixScan Schneidematte geschnitten werden. Es kann auch die Funktion Print&Cut mit Passermarken-Erkennung benutzt werden, dann passen allerdings nicht so viele Adventskalender auf einen Bogen.

Im Silhouette Studio und auch für den Drucker muss das LETTER-Format gewählt werden. Außerdem empfehle ich die Druckereinstellung auf „Hohe Qualität“ einzustellen, der Schnitt mit der CAMEO erfolgt mit der Einstellung „Weißes Stickerpapier Silhouetteline“.

2 Werkzeuge in der CAMEO 3SILHOUETTE CAMEO Werkzeug einstellungen

Die Zahlenfelder werden mit Permanentmarker auf die Rubbelfolie aufgezeichnet, dafür sind die Linien schon auf „blau“ und auf Tool 2 eingestellt. Die Linien, die geschnitten werden, sind „rot“ und auf Tool 1 eingestellt.

Die Schnitteinstellungen werden für Tool 1 (rot) auf „Scratch-off Sticker Sheets“ eingestellt und für Tool2 (blau) auf den „Silhouette Skizzenstift“.

Zeichenvorgang

Die Fertigstellung

transferfolieÜbertragen

Wenn die Rubbelfelder mit den Zahlen als einzelne Kreise ausgeschnitten werden, empfiehlt es sich, die Kreise mit Transferfolie auf die gedruckten Motive zu übertragen.

Die Motive sind jetzt gut versteckt und spicken ist nicht mehr möglich.

Rubbeladventskalender
Wenn auch die Grundformen aus Cardstock oder Tonkarton ausgeschnitten sind, kann das Zusammenfügen der Teile beginnen. Bei mir ist der Schnörkelrahmen weiß und das Offset in Kontrastfarbe.  Auf dem Schnörkelrahmen ist eine gestrichelte Line, um das vorbereitete Stickerpapier mit  Rubbelfeld genau zu platzieren. Das Offset kommt unter den Schnörkelrahmen, das stabilisiert den filigranen Rahmen und sieht hübsch aus. Und dann darf nach Herzenslust verziert werden.
Rubbeladventskalender Final

Der 1. Dezember kann kommen

Frei Rubbeln

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln, und beim beim Freirubbeln der Felder jeden Tag bis zum 24. Dezember!

 

Und ein riesiges DANKESCHÖN an Angela Schmahl für die tolle Idee und die Erstellung der Datei, die Ihr im Downloadbereich finden könnt.
Rubbeladventskalender
Eure Susanne Fuhrmann
Designteam Hobbyplotter


SILHOUETTE CAMEO 3 – Print & Cut

SILHOUETTE CAMEO 3 - Print & Cut

Bastelanleitung von Iris Benkel-Sommer

Heute zeige ich euch die Entstehung dieses T-Shirts:

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Dafür habe ich verschiedenen Funktionen des Silhouette Studios kombiniert und verschiedene Materialien.

Verwendetes Material:

  • FlexCut „Schwarz“
  • Silhouette bedruckbaren Baumwollstoff
  • Hobbyplotter Strasssteine

Verwendete Silhouette Studio Funktionen:

  • Offset
  • Füllmuster
  • Skizzen
  • Glitzersteine Funktion
  • Ausrichten

Motive:

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Schritt 1:

Platziere den Schmetterling auf der visuellen Schneidematte, markiere diesen und mit:
„rechte Maustaste“ -> „2 mal Gruppierung aufheben“
Verknüpften Pfad lösen und zerlege das Motiv in seine Einzelteile

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Schritt 2:

Markiere den Umriss uns verschiebe diesen zur Seite, ziehe einen Markierungsrahmen um die Einzelteile (ohne Umriss):
„rechte Maustaste“ -> „Verknüpften Pfad erstellen“

20160724_200507

Mach dir von dem Umriss eine Kopie, die benötigst du später noch.

Schritt 3:

Öffne das Füllmuster-Fenster, markiere dein Motiv und klicke auf das gewünschte Füllmuster.
In den Erweiterten Optionen, kannst du das Motiv anpassen.

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Schritt 4:

Um die Schneidelinie von deinem Motiv zu lösen, aktivierst du die Modifizieren Funktion:
markiere dein Motiv und klicke auf: Linie abtrennen. Du kannst nun die Schneidelinie zur Seite schieben, dein Füllmuster bleibt als eigenständiges Motiv erhalten.

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Schritt 5:

Das Motiv einfach so aus zuschneiden, war mir etwas langweilig, daher habe ich den Umriss des Schmetterlings, noch in eine Skizze umgewandelt. Öffne das Skizzen-Fenster und wähle dort:
„Kante“ > „Anhaltend“ und in den Erweiterten Optionen: „Winkeleffekt“ > „Anhaltend“ und reduziere dort die Dichte, bzw passe die deinen Wünschen an.

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Damit der Skizzen-Effekt anschließend beim Drucken auch mit gedruckt wird, erhöhe im Linienstil die Liniendicke. In meinem Beispiel habe ich sie auf 1,0 erhöht.

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Schritt 6:

Ziehe den Schmetterling Umriss (siehe Schritt 2 Kopie) auf die Schneidematte und erstelle ein Offset:
Motiv markieren -> Offset-Fenster öffnen -> Strecke in meinem Beispiel: 0,200 cm
Nun lösche den Inneren Umriss

Unbenannt

Schritt 7:

Markiere: Offset, Motiv und die Skizze
Öffne das Ausrichten Fenster, und wähle Mitte, Zentriert

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Möchtest du noch einen Effekt mit Glitzersteine:
Markiere das Innere des Schmetterlinges, öffne das Glitzersteine-Fenster.
Wähle dort die Funktion:
Kante und Steingröße 10ss
Bei meinem Beispiel habe ich den Abstand, zwischen den einzelnen Steinen, auf 0,330 cm erhöht.
Liegen Steine doppelt oder zu eng, kannst du die Glitzersteine: freigeben und entfernen

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Schritt 8: Print & Cut

Öffne das Fenster: Registrierungsmarkierungen (Passermarken) und nimm folgende Einstellungen:
Stil > Typ 1
Orientierung > Vorgabewert
Ändere nichts an den sonstigen Voreinstellungen, um Probleme bei der Erkennung der Passermarken zu verhindern.

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Öffne die Design-Seiteneinstellungen, da ich die bedruckbare Baumwolle von Silhouette verwendet habe, musste ich die Papiergröße auf „Letter“ ändern (alle bedruckbaren Silhouette Produkte werden im Letter-Format verkauft)
Da ich immer im Hochformat drucken lasse, habe ich auch das Hochformat in den Einstellungen aktiviert.

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Um das Motiv zu drucken, gehe im Silhouette Studio auf:
Register: Datei
„Drucken“ -> es öffnet sich das Drucken Fenster, dort markiere deinen Drucker
Rechts befindet sich in dem Fenster die Option: Einstellungen
Gehe in die Einstellungen deines Druckers und wähle dort die Papiergröße (Letter) aus und je nach Drucker, aktiviere den „Randlos Druck“.

Mein Tipp:
Mach einen Testdruck – schneide dir dafür ein Druckerpapier im Letterformat zu und mach einen Testschnitt

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Schritt 9:

Bevor du den Schneideauftrag sendest, bügele auf die Rückseite des Ausdruckes:
Fabric Interfacing sewable oder Clean Cut ( entferne dafür das Schutzpapier von der Rückseite des Baumwollstoffes)
Platziere den Ausdruck auf deiner Schneidematte. Achte darauf, das sich das gedruckte Viereck oben links auf der Matte befindet. Lege die Schneidematte an der blauen Markierung an und drücke im Display: Laden

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Schritt 10:

Wähle nun in den Schnitteinstellungen unter der Erweiterten Option die Linienfarbe aus; in meinem Beispiel ist meine Schneidelinie rot, die anderen Linienfarben deaktiviere, durch Anklicken des Häkchen. Klicke die Rote Schneidelinie an (sie ist dann blau hinterlegt) suche in der Material Liste nach: Printable Cotton Fabric.

Wichtig: bei Klinkentyp (über den DropDown Button) das richtige Messer aktivieren, beim SILHOUETTE CAMEO 3: Automatic Blade
Jetzt: An Silhouette Senden drücken

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Dein SILHOUETTE CAMEO 3 startet nun die Suche nach den Passermarken, der Laser sucht das Viereck, von dort nach unten Links und von dort aus nach oben Rechts. Hast du alle Einstellungen richtig eingestellt, fährt der Transportwagen nach Links, die Messertiefe wird eingestellt und anschließend das Motiv ausgeschnitten.

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Presse das Motiv auf ein T-Shirt, entweder mit dem Bügeleisen (ohne Dampf und auf einem harten Untergrund), oder verwende eine Transferpresse.

Schritt 11:

Für das Strassmotiv, wähle in den Schnitteinstellungen:
Silhouette Strass-Vorlagenmaterial
nach dem Ausschneiden, wische die Strasssteine in die Löcher der Vorlage (Strass ist sichtbar), nimm die Übertragungsfolie und lege diese auf das Strassteine-Motiv. Drücke die Folie mit der flachen Hand leicht auf die Strassteine. Nimm die Übertragunsfolie hoch und platziere das Motiv auf deinem Print & Cut Motiv. Durch bügeln oder pressen werden die Strassteine auf deinem Motiv fixiert.

Schritt 12:

Möchtest du noch zusätzlich einen Text auf deinem Shirt haben:
Erstelle den Text im Silhouette Studio, markiere den Text und öffne das Replizieren-Fenster.
Wähle dort: Rechts spiegeln

Folien kannst du ohne Schneidematte schneiden, da sie ein eigenes Trägermaterial haben.

Wähle in den Schnitteinstellungen das Material aus, nach dem Schneiden:
entferne alles was nicht zum Text gehört (das nennt man entgittern)

Platziere den Text auf deinem T-Shirt und mit einem Bügeleisen oder eine Presse, fixiere ihn. Je nach verwendete Folie, entferne das Trägermaterial sofort bzw warte bis es abgekühlt ist (Lese dir die Herstellerangaben zur verwendeten Folie durch)

Der Beitrag ist etwas länger geworden, aber aber ich denke der Aufwand hat sich gelohnt.

Ich wünsche dir jetzt viel Spaß beim entwerfen und erstellen, deines persönlichen T-Shirts.

Liebe Grüße
Iris Benkel-Sommer
DT Hobbyplotter


Team Deutschland Tattoo mit SILHOUETTE

Team Deutschland Tattoo mit SILHOUETTE

Bald ist es soweit! Ganz Fußball-Deutschland bereitet sich vor auf die Europameisterschaft.

Für uns Bastler gibt es viele tolle Ideen, wie wir das Fan-Dasein versüßen können, und ich zeige euch heute eine Idee für die Großen und die Kleinen Fans. Das bedruckbare Tattoo Papier von Silhouette wollte ich schon lange ausprobieren, ich hätte ja gerne ein echtes Tattoo, aber ich bin so ein Angsthase… Mit dem bedruckbaren Tattoo-Papier ist das „Tätowieren“ völlig schmerzfrei und außerdem noch leicht wieder zu Entfernen. Mit diesen Tattoos ist man nicht nur beim Public Viewing der Star, die Technik eignet sich auch für Mottopartys und Kindergeburtstage.

Ihr braucht:

SILHOUETTE Cameo oder Portrait

Farbdrucker

bedruckbares Tattoo Papier von SILHOUETTE

Scraper bzw. Rakel

ggfs. PixScan Matte (geht auch mit Print&Cut)

einen nassen Waschlappen

Das bedruckbare Tattoo Papier besteht aus zwei Blättern, ein weisses Blatt, das bedruckt wird, und eine transparente Trägerfolie (auf hellgrünem Papier), die später auf das bedruckte Blatt aufgebracht wird.

Die Datei für die hier gezeigten Dateien habe ich selbst erstellt, Ihr findet diese im Downloadbereich von Hobbyplotter, einmal als PixScan Version, und einmal als Print&Cut Version zum Drucken mit Registrierungsmarken. Ich bin ja bekennender PixScan-Fan, man kann das Material viel besser ausnutzen, zumal die Silhouette-Materialien ja meist im amerikanischen LETTER Format angeboten werden. Womit wir schon mitten in der Anleitung sind.

Das LETTER Format erfordert von uns besondere Aufmerksamkeit, bei den Design-Seiteneinstellungen im Silhouette Studio und auch bei der Einstellung des Druckers. Mit der PixScan Matte sind im schlimmsten Fall die Designs im Randbereich unbrauchbar, bei Print&Cut können falsche Einstellungen jedoch das ganze Blatt ruinieren.

Seiteneinstellung Letter Format

Deshalb fange ich hier mal mit den Design-Seiteneinstellungen im Silhouette Studio an. Dort wird das amerikanische LETTER Format direkt angeboten. Zudem empfehle ich unten die beiden Häkchen zu setzen für „Druckrand anzeigen“ und „Schneiderand anzeigen“. Der Druckrand wird als schwarzer Rand angezeigt, der Schneiderand in rot. Die beiden sind nicht deckungsgleich, und das Motiv sollte unbedingt innerhalb beider Ränder liegen. Alles was darüber hinausragt, wird nicht gedruckt und auch nicht geschnitten.  (In meinem Beispiel arbeite ich mit der PixScan Matte. Für Print&Cut müssen die Registrierungsmarken eingestellt werden, bevor das Motiv platziert wird. Das Motiv darf dann auch nicht in die schraffierten Flächen hineinragen.)

Und besonders beliebt bei allen ist dieser Hinweis: SPIEGELN NICHT VERGESSEN. (Ich wette, jeder von euch hat es schon mal vergessen, oder? ….passiert mir auch immer mal wieder)

Druckereinstellung Letter Format

Nach dem Senden an den Drucker erscheint ein Fenster vom Drucker, dort klicken wir zuerst auf „Einstellungen“. Hier auf meinem Bild seht ihr die Einstellungen für meinen Canon Drucker, bei euch sieht das ggfs. etwas anders aus. Die grundlegenden Funktionen sollten aber vorhanden sein: Druckerpapierformat UNBEDINGT auf LETTER (8×11,5 Inch) einstellen. Die Druckqualität ggfs. auf „hoch“ und ich mache mir immer das Häkchen bei „VORSCHAU vor dem Druckvorgang“.

Das sieht dann so aus:

Druckvorschau prüfen

Hier prüfe ich nochmal, ob das Papierformat LETTER übernommen wurde. Besonderen Augenmerk lege ich auf die Randbereiche. Die Motive sollten nicht abgeschnitten dargestellt werden. Wenn alles passt mache ich einen Testdruck auf einem „billigen“ Papier im Letter-Format. Das ist hier nicht so einfach zu bekommen, aber wir können es uns ja zuschneiden. Die Maße stehen immer auf der Verpackung des Silhouette-Materials.

Drucker TestAuf das Testpapier mache ich eine Markierung mit Kuli, und merke mir, wo die Markierung vor dem Druck ist, wenn das Papier schon in der Papierkassette liegt. In meinem Fall oben links. Die Papierkassette stelle ich auch auf das Letter-Format ein, damit das Papier grade eingezogen wird. Dann drucke ich. Nach dem Druck schaue ich mir an, wo die Markierung gelandet ist. Hier ist sie auf der unbedruckten Seite oben rechts. Daraus folgt für meinen Drucker: ich muss das Tattoopapier später mit der guten Seite nach unten in die Kassette legen.

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Wenn jetzt alles passt, kann es mit dem bedruckbaren Tattoo Papier losgehen.

Bedruckt wird die glänzende Seite, nach dem Drucken sollte die Farbe gut trocken.

Dann lege ich es zuerst auf die PixScan Matte und mache mein Foto (oder Scan). Erst wenn das Foto erfolgreich im  Studio importiert ist und die Schnittlinien erstellt wurden, geht es mit dem transparenten Trägerpapier weiter.

Pix Scan nachzeichnen

Nun das importierte Bild mit dem Nachzeichnentool bearbeiten, dafür habe ich in der Datei extra dicke schwarze Hilfs-Ränder um die Motive gelegt. Dann werden mit der Funktion „Außenrand nachzeichnen“ Linien erstellt. Die färbe ich z.B. blau mit der Linienfarbe.

Als nächstes mache ich ein „Innen Offset“ von den blauen Linien, diese neuen Linien stelle ich auf rote Linienfarbe ein. Die blauen Linien entferne ich, und stelle die roten Linien in den Schnitteinstellungen auf „Schneiden“ ein, so dass die schwarzen Hilfs-Ränder komplett abgeschnitten werden.

Innenoffset Linienfarbe Offset innen 2

SchnitteinstellungJetzt können schon die Schnitteinstellungen gemacht werden. Die Voreingestellten Werte für das Tattoo Papier haben bei mir prima funktioniert, wichtig ist der Doppelschnitt, da zusätzlich zum bedruckten Blatt auch die Trägerfolie durchgeschnitten werden muss.

 

 

IMG_1609Aber vor dem Laden der Schneidematte muss die Transparente Trägerfolie vorsichtig aufgebracht werden. Die transparente Folie klebt ziemlich und ist empfindlich, man sollte nicht drauffassen. Das hellgrüne Trägerpapier hat einen schmalen Streifen, den man zuerst abzieht. Dann habe ich das ganze Blatt passgenau auf den Druck aufgelegt und nur den schmalen Streifen angedrückt. Die Folie hochklappen und das restliche grüne Papier nach und nach ablösen, und dabei mit dem Scraper / Rakel anstreichen. Die transparente Trägerfolie sollte Blasenfrei und ohne Knitterfalten liegen. Jetzt kann der Schneidevorgang gestartet werden.

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Endlich kann man die fertigen Tattoos von der Schneidematte lösen und der eigentliche Spaß kann beginnen.

Schutzfolie abziehenTrägerfolie vorsichtig ablösen und nicht auf das Motiv fassen.

Auf die gewünschte Stelle auf der Haut legen und andrücken.

 

Anfeuchten und abziehenEinen feuchten Waschlappen für ca. 15 Sekunden drauflegen und abwarten (ja… 15 Sekunden können ganz schön lang sein ***LACH***)

Wenn das weiße Papier durchweicht ist, kann man vorsichtig schieben, um zu sehen, ob es sich ablöst.

 

IMG_1618Fertiges TattooIst das nicht richtig cool?

Und fast noch besser finde ich, wie toll das Tattoo wieder entfernt werden kann, ganz ohne Laser, nur mit einem feuchten Waschlappen. Falls doch leichte Klebereste übrig bleiben, gehen die mit medizinischem Alkohol oder Nagellackentferner weg.

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Aber erst nach dem Mitfiebern, Jubeln, Feiern,  versteht sich. Die Dateien findet ihr im Downloadbereich von Hobbyplotter, sie können natürlich auch mit anderen bedruckbaren Produkten verwendet werden, z.B. mit der bedruckbaren Aufbügelfolie für T-Shirts. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr eure Ergebnisse auf der Facebook-Seite von hobbyplotter.de posten würdet!

Und jetzt wünsche ich uns ein weiteres Sommermärchen, Fußball-, als auch Wettertechnisch und hoffe, ihr habt viel Freude mit den Fußball-Deutschland-Tattoos von mir.

Susanne Fuhrmann
hobbyplotter.de Designteam

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Labels selbstgemacht

Labels selbstgemacht

Ich lese in den verschiedenen Bastelgruppen und Foren immer wieder die Frage:

„Wo bestellt ihr eure Label, um eure selbstgemachten Werke mit eurem Namen zu kennzeichnen?“

Klar, man kann man diese Label bestellen, die sehen auch sehr hübsch aus. ABER: Ich finde, zu einem selbstgemachten Werk gehört auch ein selbstgemachtes Label. Ist doch einfach authentischer, oder? Ich zeige euch heute mal verschiedene Wege, wie ihr mit einem selbst gestalteten MINT Stempel eure Label aus verschiedenen Materialien herstellen könnt.

Zuerst braucht ihr natürlich einen Stempel. Ich habe mein neues Bloglogo im MINT Studio bearbeitet, und mit der SILHOUETTE MINT und einem Stempelrohling 15×60 den Stempel hergestellt.
Das Motiv habe ich zweifarbig eingefärbt mit der SILHOUETTE Stempeltinte.
Als Alternative: Mit Print&Cut im SILHOUETTE Studio kann man das natürlich auch machen.

Außerdem braucht ihr:

SILHOUETTE CAMEO oder PORTRAIT

SILHOUETTE Pix Scan Matte

– verschiedene Materialien, je nach dem, wo das Label drauf soll. Material-Links für jeden Geschmack habe ich euch am Ende des Textes zusammengestellt.

Nun wollen wir mal schauen, welche Materialien sich für Labels eignen. Eigentlich fast alles, was sich stempeln oder bedrucken lässt. Einige wenige Ausnahmen gibt es: Vinylfolie zum Beispiel nimmt die Farbe nicht auf, also wäre die Farbe nicht wischfest. Aber das könnt ihr im Einzelfall bei eurem Wunschmaterial einfach testen.

Ich zeige euch heute:Stempeln auf Cardstock und Faux Leather Paper

– Tonkarton, bzw. Cardstock, weiß und kraftfarben (Links und Mitte auf dem Bild)

Faux Leather Paper/ Kunstleder Papier weiß von Silhouette (Rechts auf dem Bild)

 

Stempeln auf verschiedenen MaterialienBedruckbare Aufbügelfolie, für dunkle Textilien von SILHOUETTE (Oben auf dem Bild)

– Bedruckbares, weißes Papier für Aufkleber, Weißes Stickerpapier von SILHOUETTE, (Mitte auf dem Bild)

Bedruckbares, selbstklebendes Packpapier von SILHOUETTE, Kraftfarben (Unten auf dem Bild)

 

 

 

 

Cardstock und Faux Leather Paper

Cardstock und PixScan MatteDie einfachste Aufgabe ist wohl der Cardstock. Er wird bestempelt, auf die Pix Scan Matte aufgelegt, fotografiert (oder gescannt), und dann im Studio bearbeitet, um die Schnittlinien zu erzeugen. Dabei sollte man gleich kleine Löcher mit einplanen, um eine Kordel oder ein Bändchen durchzuziehen.

 

 

 

 

 

Cardstocklabel für Geschenkverpackungen 2Und so kann das Label dann am Geschenk oder an selbstgemachten Werken aussehen:

– Als Anhänger an einer selbstgenähten Handtasche

– Als Anhänger an Geschenken aus der Küche, z.B. Liköre, Marmeladen, Gebäck

 

 

Cardstocklabel für Geschenkverpackungen 1

– Als Geschenkanhänger für verschiedene Verpackungen

 

 

 

 

Faux Leather PaperDas Faux Leather Paper wird ebenso gestempelt, fotografiert, und im Studio bearbeitet. Das Schneiden des Faux Leather Papers ist ein wenig kniffelig, da es sich gerne wieder zusammen rollen will. Man sollte es sehr gut auf der Schneidematte andrücken. Da die Position für die Pix Scan Matte genau stimmen muss, kann man ggfs. mit Malerkrepp nachhelfen, um das Verrutschen zu verhindern. Oder man wäscht es vor dem Stempeln und bügelt es glatt,  (was mir natürlich im Eifer erst hinterher eingefallen ist). Dann kann es mit einem Gradstich aufgenäht werden.

Leider hält die Stempelfarbe das Waschen in der Waschmaschine nicht so gut aus, darum eignet es sich eher für Dinge, die nicht gewaschen werden. Außerdem ist es ja recht steif, so dass ich es eher nicht für Kleidung verwenden würde.

– Als Kennzeichnung in selbst genähten Handtaschen, Utensilos, etc.

 

PixScan Bild im Studio bearbeiten

Die Bearbeitung der Pix Scan Fotos mit Schnittlinien im SILHOUETTE Studio sieht bei allen Materialien ähnlich aus. Die Schnittlinien können auf verschiedenen Wegen erzeugt werden. Ich habe den einfachsten Weg gewählt, und Rechtecke gezogen, bzw. Label-Dateien aus dem SILHOUETTE Online Store gewählt. Diese Formen habe ich in Länge und Breite auf die Größe des Stempels ausgerichtet. Man sollte sich vorher Gedanken machen, welches Material wie befestigt werden soll. Bei der Aufbügelfolie kann man z.B. an die Form des Labels auch noch eine Größenangabe anhängen. Die Zahlen sollten mit dem Label verschweißt sein.

Stickerpapier und bedruckbare Flexfolie

Stickerpapier und PixScan

Die Vorgehensweise ist auch hier die Selbe, außer dass man darauf achten sollte, dass das Trägerpapier nicht durchgeschnitten wird.

So lassen sich die Label auf Vorrat herstellen und sind prima aufzubewahren. Bei Bedarf kann man einzelne Label abziehen und aufkleben oder aufbügeln.

 

 

 

 

Stickerpapiere– Als Label auf der Rückseite von Grußkarten, 3-D-Objekten oder Geschenk-Boxen

– Als Kennzeichnung von Geschenken aus der Küche, hier z.B. Saft- oder Likörflaschen.

 

 

Bedruckbare FlexfolieBei der bedruckbaren Flexfolie ist es ähnlich, die Label lassen sich auf Vorrat herstellen und werden kurz vor dem Bügeln von der Trägerfolie abgezogen.

Hier seht ihr weißen Baumwollstoff und lila Microfaser. Auf jeden Fall sollte die Temperatur des Bügeleisens oder der Presse genau eingehalten werden. Das Label sollte mit Backpapier abgedeckt werden.

In der Mitte seht ihr ein Label mit angehängter Größenangabe. Sieht doch schick aus, und ich finde, auch professionell, dafür dass es selbstgemacht ist.

Das untere Bild zeigt die fertigen Label nach dem Waschen! Die Stempelfarbe hält also recht gut auf der bedruckbaren Flexfolie. (Für die Ewigkeit wird es nicht halten, aber das tut es bei industrieller gekaufter Ware in der Regel auch nicht, oder?)

Sicher gibt es noch andere Materialien aus dem SILHOUETTE Produktprogramm, die man verwenden kann. Hier ein paar weitere Materialvorschläge zum Stöbern:

Bedruckbare Materialien bei Hobbyplotter

Cardstock, zum Teil auch selbstklebend

Bedruckbare Aufkleber-Folie in Gold oder Silber

selbstklebendes Holzpapier

Euch fallen sicher noch einige Verwendungszwecke ein, und ich wünsche euch viel Spaß beim Entdecken der Möglichkeiten!

Susanne Fuhrmann, Hobbyplotter Designteam


Scrapbooking mal anders – mit Magnetpapier und iCraft Deco foil

Scrapbooking mal anders - mit Magnetpapier und iCraft Deco foil

23_07_15 Hobbyplotter DT 002Heute möchte ich euch mal die Kombination von verschiedenen Materialien zeigen, die es im Hobbyplotter Shop gibt. Ich habe daraus eine Scrapbook-Platte gemacht, auf der man Bilder oder Notizen befestigen kann, ohne sie anzukleben, sie werden mit magnetischen Bilderrahmen festgehalten.

Das braucht ihr:

-SILHOUETTE CAMEO oder PORTRAIT

-eine Metall-Platte auf der Magnete halten (hier 25 x 25 cm)

SILHOUETTE bedruckbares Magnetpapier

deco foil „Gold mit Leopardenmuster“

deco foil Foam Adhesive

1 Bogen Holzpapier „Cherry“ 30,5 x 30,5 cm selbstkelbend

-2 Bogen Cardstock 30,5 x 30,5 cm

SILHOUETTE Pix Scan Schneidematte

-einen Drucker

-Bastelkleber

Zuerst habe ich mir aus dem SILHOUETTE Online Store verschiedene Rahmen ausgesucht, mit dem Suchbegriff „Frame“ wird man schnell fündig. Die habe ich mir bearbeitet, so dass sie eine Fotogröße von 9×13 cm etwas überlappen. Die freien Flächen habe ich mit kleinen Pfeilen gefüllt, die kann man nachher beschriften als kleine Hinweistafeln und das Magnetpapier wird optimal ausgenutzt.

Zum Drucken ist es wichtig, das Format des Materials genau einzustellen! Im Silhouette Studio ebenso wie bei den Druckereinstellungen des Druckers muss das Format „LETTER“ eingestellt werden.

iCraft Deco foil

iCraft Deco foil

Nach dem Drucken kommt die Pix Scan Schneidematte zum Einsatz und die Rahmen können ausgeschnitten werden. Das Magnetpapier ist ja von SILHOUETTE und die Schnitteinstellungen findet ihr im Studio bei den Schnitteinstellungen.

 

 

Nun wird das deco foil Foam Adhesive  geschnitten, ich habe es für den Rahmen verwendet, als iCraft Deco foilBegrenzung für den magnetischen Bereich der Platte. Das Schneiden des Foam Adhesive ist durch seine Dicke etwas knifflig, und sollte unbedingt vorher getestet werden. Ich habe die Einstellung für „Cardstock“ mit Doppelschnitt verwendet. Messer auf 10, Druck auf 33 und Geschwindigkeit im niedrigen Bereich. Ich habe nach dem Scheiden die Schneidematte nicht entladen, sondern erst mal geprüft, ob es sich ablösen lässt. Falls es noch nicht ganz durchgeschnitten sein sollte, kann man so einfach den Scheidevorgang noch mal starten.

iCraft Deco foilFür die Grundplatte habe ich die Metallplatte mittig von hinten auf das selbstklebende Holzpapier gelegt und fest und blasenfrei angedrückt. Die Dicke der Metallplatte habe ich mit einem Rand aus Cardstock aufgefüllt und als Abschluss und Stabilisierung einen Bogen Cardstock mit Bastelkleber darüber geklebt. Nun kann die Verzierung auf der schönen Seite beginnen.

iCraft Deco foil

Hier noch mal ein Bild von dem tollen BARC Holzpapier.

Ich bin davon echt begeistert und verwende es sehr gerne.

Die Maserung ist doch wirklich ein Extra-Foto wert, oder?

 

 

iCraft Deco foiliCraft Deco foil

Wenn das Foam Adhesive positioniert ist, wird die obere Schutzfolie abgezogen und die deco foil mit Leopardenmuster aufgedrückt. Die haftet an dem selbstklebenden Foam.

 

iCraft Deco foilJetzt kann man sich schon mal ansehen, wie man die Rahmen legen könnte. Die Rahmen aus Magnetpapier habe ich dann noch mit kleinen Motiven verziert.

 

 

 

 

 

iCraft Deco foil

Zuletzt habe ich mir 4 alte Familien-Fotos ausgedruckt, die ich auf dem PC gespeichert habe. Leider besitze ich die Originale nicht selbst, aber dafür gibt es ja Drucker.

Die Pfeile aus Magnetpapier kann man mit einem Stift beschriften.

 

 

 

 

iCraft Deco foil

Und so sieht es fertig dekoriert und mit Fotodrucken gefüllt aus. Man kann die Platte wie hier auf eine kleine Staffelei stellen, oder an der Wand mit einem Haken befestigen. Jetzt wünsche ich euch viel Spass beim Basteln mit allen diesen tollen Materialien!

Susanne Fuhrmann

Designteam Hobbyplotter


Packpapier trifft auf Kommödchen – Pimp your Bastelzimmer

Packpapier trifft auf Kommödchen - Pimp your Bastelzimmer

Packpapier ist ja zur Zeit der große Renner bei den Papierbastlern, der minimalistische Packpapier-Look ist schlicht und sieht nach „Natur“ aus.

002Von SILHOUETTE gibt es dieses Kraftpapier sogar bedruckbar mit selbstklebender Rückseite im amerikanischen Letter-Format (8,5 x 11 Inch).

Im Hobbyplotter-Shop heißt es Bedruckbares, selbstklebendes Packpapier.

Zusammen mit der Pix-Scan-Schneidematte eröffnen sich tolle Möglichkeiten für Sticker, Beschriftungs-Label und vieles mehr. Es kann natürlich auch mit der Print&Cut Technik mit ausgedruckten Passermarken/ Registrierungsmarken angewendet werden.

004Ich habe heute für euch diese Anregung:

Sicher kennt ihr als Bastler das Problem mit den vielen kleinen Einzelteilen, die verstaut werden wollen. Schon lange habe ich mein Zubehör im Nähbereich in diesen 3 Kommoden verstaut. Die Kommoden habe ich 2007 bunt beklebt. Das Design hat mir schon lange nicht mehr gefallen, und ich habe mir die Arbeit gemacht, alles abzulösen und die Kommoden in frischem weiß gestrichen. Nur sieht jetzt jede Schublade aus, wie die andere. Dauernd habe ich mehrere Schubladen öffnen müssen, bis ich die richtige Lade hatte.

Mit dem bedruckbaren, selbstklebenden Packpapier habe ich für mich die Lösung gefunden. Verbunden mit einer Sortier- und Aufräum-Aktion habe ich mir eine Liste mit den notwendigen Beschriftungstexten gemacht und mich an das SILHOUETTE-STUDIO gesetzt.

SC Pix2Nachdem ich mich endlich für eine Schriftart entschieden hatte, habe ich ein wenig am Design herum gespielt. Die Liniendicke sollte ja immer „größer als Null“ eingestellt sein, wenn man drucken möchte. Auf dem dunklen Packpapier empfiehlt sich eine fettere Schriftart, bzw. höhere Liniendicke. Zusätzlich habe ich mit einem Innen-Offset mit einem Falzlinien-Design den Anschein einer Naht erzeugt. Die Sterne sind Bestandteil der gewählten Schriftart „Pussycat“. Als Vorbereitung auf das spätere Schneiden habe ich schon ein Außen-Offset hinzugefügt. Dieses Schnittlinien-Offset sollte ( im Gegensatz zu allem, was gedruckt werden soll) eine Liniendicke von „Null“ eingestellt haben.

005Nun kann gedruckt werden. Dabei ist es echt wichtig, das Papierformat im SILHOUETTE-STUDIO und auch bei den Druckeinstellungen des Druckers auf LETTER einzustellen. Bei den Druckereinstellungen ist der „Randlosdruck“ für eine optimale Ausnutzung des Materials eine sinnvolle Einstellung. Um sicher zu gehen, das auch alles optimal passt, drucke ich vorher zur Probe auf ein im Letter-Format zugeschnittenes Blatt. Dafür hebe ich mir z.B. Prospekte aus festerem Papier auf, da ein DIN-A4 Blatt nicht ausreicht, um ein Letter-Format Blatt herauszuschneiden.

007Nach dem Drucken kommt die Pix-Scan-Schneidematte zum Einsatz.

Der Ausdruck wird aufgelegt und fotografiert. Das Bild wird in den PC geladen und im SILHOUETTE-STUDIO geöffnet. Die Schnittlinien können nun auf unterschiedlichen Wegen erstellt werden. Ich mag es gerne schnell und einfach, und übernehme ein Offset, das ich vorher schon beim Erstellen der Texte gemacht habe. Die Offset-Schnittlinien lege ich über das Bild und richte es am Text aus. Die Schnittlinien können aber auch über das Nachzeichnen-Tool erstellt werden.

029Nun geht es ans Schneiden, dazu empfehle ich immer, einen Testschnitt zu machen. Die vorgegebenen Einstellungen im Studio sind schon recht gut, können aber von Maschine zu Maschine und von Messer zu Messer variieren.

Für den Testschnitt nutze ich eine Fläche des Materials, das unbedruckt ist, oder ein Reststück.

Hier habe ich unten in der rechten Ecke getestet. Wenn alles passt, wird der Schneideauftrag an die Maschine gesendet und es geht los.

Nun muss nur noch entgittert werden und dann können die Schubladen beschriftet werden.

030 039Und hier nun das fertig gepimpte Kommödchen.

Natürlich kann man damit nicht nur den Bastelbereich pimpen. Euch fallen bestimmt ein paar Ecken ein, die mit einer Beschriftung besser organisiert wären und hübscher aussehen könnten.

 

Ich wünsche allen viel Spaß beim Organisieren und Beschriften!

Susanne Fuhrmann, Hobbyplotter Design Team


Geld mal anders verschenken- eine Rubbelkarte

Geld mal anders verschenken- eine Rubbelkarte

Wenn man einem Geburtstagskind ein Geldgeschenk zukommen lassen will, steht man immer wieder vor dem Problem:

Wie verpacke ich das originell?

Ein Geschenk soll ja immer auch eine persönliche Note haben, aber nur einen Geldschein in eine Grußkarte zu legen, finde ich langweilig und unpersönlich. Deshalb zeige ich euch heute meine Rubbelkarte für Geldgeschenke.

Für die Erstellung der Rubbelkarte braucht ihr folgendes:

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SILHOUETTE CAMEO und SILHOUETTE STUDIO

-Tonkarton (ca. 270-300 gr./m²) und Motivpapier (DCWV The Black Currant Stack)

Stickerpapier „White Sticker Paper“ von SILHOUETTE

-Laminierfolie (A4)und Laminiergerät

PixScan Matte von SILHOUETTE und die 12″x 24″ Schneidematte von SILHOUETTE

– Quadratische Karte (16 x 16 cm) mit Umschlag

-Bastelkleber, Acrylfarbe, Spülmittel, Mischpalette und Malspachtel

-Metall-Charm zum Rubbeln (hier ein Herz), Bänder, Blumen, Stempel, Stempelfarbe (Staz-On) zum Verzieren

ScreenshotWie immer fange ich an mit der Erstellung der Schneidedatei. Dabei kommt es oft vor, dass ich während der Datei-Erstellung noch Änderungen an meinem eigentlichen Konzept vornehme. Hier kam kurz vor Fertigstellung der Karte noch die dreieckige Klappe mit dem Text dazu. Schließlich muss man dem Geburtstagskind ja mitteilen, was es mit den Feldern auf sich hat.

Auf dem Bild seht ihr das Grundgerüst der Karte, rosa eingefärbt die Teile aus Tonkarton.

Oben links seht ihr die Klappe und die Taschenbeschriftung, die werden mit dem Drucker ausgedruckt und mit der PixScan Matte aus weißem Stickerpapier ausgeschnitten. Das weiße Quadrat wird aus Laminierfolie geschnitten, und das Gitter unten links aus Motivpapier.

Das sieht aufwändig aus, aber das Endergebnis kann sich sehen lassen.

3Jetzt geht es ans Vorbereiten der Rubbelfläche, dafür habe ich eine Laminierfolie einfach durch den Laminierer geschoben, ohne etwas zwischen die beiden Folienteile zu legen. So bleibt die Folie durchsichtig. Daraus wird das Quadrat mit der SILHOUETTE CAMEO ausgeschnitten. Auf einer Mischpalette habe ich Acrylfarbe mit Spülmittel gründlich durchgemischt, hier Pink und Silber (Bild 1. und 2.). Das Mischungsverhältnis ist 2 Teile Acrylfarbe und 1 Teil Spülmittel. Mit einem Malspachtel wird diese Masse dünn (aber deckend) und gleichmässig auf die Laminierfolie aufgetragen und zum Trocknen beiseite gelegt (Bild 3. und 4.).

5Für die Beschriftung habe ich einen Tafelhintergrund aus dem SILHOUETTE-Shop genommen, die Datei heißt „chalkboard printable pattern“, Design-ID #38385 . Die Schrift sollte dann natürlich auf weiß eingestellt werden, damit es wie Kreide aussieht. Es gibt diverse schöne Fonts (Schriftarten), die wie mit Kreide geschrieben aussehen. Die Text-Teile habe ich auf Weißem Stickerpapier ausgedruckt, dabei achte ich immer auf die Einstellung des Formats „Letter“ im Studio und am Drucker. Die Druckqualität stelle ich auf „Hoch“.

Nach dem Ausdrucken lege ich das Stickerpapier auf die PixScan Matte, mache ein Foto und lade es im SILHOUETTE Studio hoch. Die Schneidelinien müssen noch erstellt werden, und dann kann mit der SILHOUETTE CAMEO geschnitten werden.

6Nun geht es ans Schneiden der Tonkarton-Teile und des Motivpapiers, und dann kann zusammengeklebt werden (Bild 5.). Dazu sollte die Rubbelfläche aus Acrylfarbe und Spülmittel aber restlos getrocknet sein!

Ich habe mit Staz-On Stempelfarbe  noch einen kleinen Spruch auf die Rubbelfläche gestempelt.

Die Taschen werden auf das Tonkartongitter aufgeklebt, in die Taschen, die dadurch entstehen, werden die Text-Sticker aufgebracht (Bild 6.). Auf das Gitter (die flache Vorderseite) wird die Rubbelfläche aufgeklebt, so dass die Rubbelmasse nach oben zeigt, aber die Textflächen abgedeckt sind. Die sind jetzt „geheim“.

Das Gitter mit den Klebelaschen wird mit dem Gitter aus Motivpapier beklebt und auf die quadratische Karte aufgeklebt, so entsteht die Box (Bild 7. & 9.), in die die vorbereitete Rubbelkarte mit den Taschen eingelegt wird, ohne diese innen festzukleben, sonst kann man die gefalteten Geldscheine nachher nicht entnehmen (Bild 8).

Bild 10. zeigt die vorbereitete Karte, noch ohne die Klappe, die den Erklärungstext und das Rubbelwerkzeug, ein Metall-Herz-Charm trägt, und als Verschluss der Box dient.

7Und hier nun die fertige Karte (Bild 11.), Blümchen, Bänder und Glitzersteine wurden als Verzierung hinzugefügt. Mit dem Bändchen wird die Klappe verschlossen und das Metallherz zum Rubbeln hängt daran.

In Bild 12. hat das Geburtstagskind das Metallherz schon abgebunden.

In Bild 13. wurden schon fleißig die Felder frei gerubbelt. In einigen Taschen steht nur „Probiere es in einem anderen Feld“ oder „Nebenan klappt es sicher“. Es darf also alles freigerubbelt werden, damit auch alle Geldscheine gefunden werden.

Auf Bild 14. sieht man, dass die Klappe geöffnet wurde und die Geldscheine herausgenommen wurden.

9Nachdem die Geldscheine entnommen wurden, erscheint darunter der Geburtstagsgruß „Happy Birthday to You!“.

Die Texte können natürlich auch für Hochzeiten oder andere Jubiläen angepasst werden, ebenso die Anzahl und die Farbe der Rubbelfelder. Ich finde, so kann man Geldscheine originell verschenken.

Das Geburtstagskind hat etwas Spannendes „zum Auspacken“ mit Spaßfaktor.

Die Dateien findet Ihr wie immer im Downloadbereich.

Viel Spaß beim Nachbasteln

wünscht

Susanne Fuhrmann, Hobbyplotter Designteam


Hobbyplotter Silhouette Musterbuch Teil 1

Hobbyplotter Silhouette Musterbuch Teil 1

Hallo liebe Blog-Leserinnen und -Leser,

ich hoffe es geht euch allen gut. Ich habe mal ein Buch gewerkelt, welches ich mit Muster rund um die Hobbyplotter SILHOUETTE CAMEO /silhouette portrait füllen werde. Die Ersten Seiten sind fertig, die weiteren werde ich euch in Musterbuch Teil2 in den nächsten Tagen zeigen.

Seite 1 und 2: alles was man mit Texten machen kann, ob mit einem Stift schreiben, Buchstaben verschweißen oder Texte am Pfad ausrichten.

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Seite 3 und 4: alles rund um „Sketch“.

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Seite 4 und 5: Print and Cut – links: gekaufte P-Datei aus dem Silhouette Store, rechts: Frame (Schneidedatei aus dem Silhouette Store) mit Farbverlauf gefüllt, Modifiziert, Linien abgetrennt, Offset erstellt.

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Seite 6 und 7: Rhinestones

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Materialliste:

Hobbyplotter SILHOUETTE CAMEO
Software Silhouette Studio „Designer Edition“
Universalstiftehalter
bedruckbare Folie für Etiketten in Gold
Bazzill Cardstock
Strass Materialset

Alle Artikel bekommt ihr hier im Shop von hobbyplotter.de

Liebe Grüße
Iris

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Geschenkideen: Adventskarussell und Geldflasche

Geschenkideen: Adventskarussell und Geldflasche

Hallo liebe Blog-Leserinnen und -Leser,
heute gibt es einen Doppelpack, da ich letzte Woche zu viele Idee im Kopf hatte, die ich aber nicht umgesetzt bekam, da mir immer wieder was Neues einfiel. Kennt ihr das auch? Zuviel ist auch nicht gut :-)

Zuerst zeige ich euch einen weiteren Advents-Kalender, in diesem Fall als Karussell. Da meine Tochter erwachsen ist und dieser Kalender mehr als Deko dient, gibt es auch nur 6 Schachteln, die ich dann nach Bedarf wieder befülle. Ich würde mich freuen wenn dieser Kalender euch inspiriert und ihr bei der Challenge von Cut, Create, have Fun euren Kalender zeigt.

Für ein Geldgeschenk fehlt noch die richtige Verpackung? Dann schaut mal, wie ich eine leere Flasche mit einem Label via Print & Cut gestaltet habe.

Geldflasche

 

Material-Liste:

Hobbyplotter SILHOUETTE CAMEO
Silhouette Studio Designer Edition
Cardstock: Bazzill verschiedene Farben
Bedruckbare Folie für Etiketten und Aufkleber „Silber“
Drucker
alle Produkte könnt ihr hier im hobbyplotter.de Shop erhalten.

Eine kreative Woche wünscht euch
Iris

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Geburtstagskarte im Print & Cut Verfahren

Geburtstagskarte im Print & Cut Verfahren

My fair Lady

Hallo ich hoffe ihr hattet alle ein erholsames Wochenende. Für meinen Hobbyplotter Beitrag diese Woche, habe ich mich mit der Print & Cut Funktion beschäftigt. Aber ganz speziell: Wie kann ich einen DigiStamp via Silhouette Studio ausdrucken und mit dem Hobbyplotter SILHOUETTE CAMEO anschließend ausschneiden? Verwendet habe ich einen DigiStamp von Sassy Studio Designs: My fair Lady. Das Ergebniss seht ihr hier.

Schritt für Schritt Anleitung für die Geburtstagskarte im Print & Cut Verfahren:

Zuerst importieren wir den Digi in das Silhouette Studio „Designer Edition“
– Datei „öffnen“
– im Öffnen-Fenster den Dateityp auf „All Files“ umstellen
– Digi per Doppelklick einfügen

Um unseren Digi nach dem Drucken auch ausschneiden zu können, benötigen wir noch eine sogenannte „Schnittlinie“.
– Digi anklicken (markieren)
– Nachzeichnen-Fenster öffnen
– Bereich zum Nachzeichnen anklicken
– Digi nun mit einem Quadrat markieren (siehe Bild)
– Außenrand nachzeichnen

Darstellung der Schnittlinie vom Motiv "My fair Lady" in Silhouette Studio

Darstellung der Schnittlinie

 

Motiv "My Fair Lady" in der Software Silhouette Studio (mit rotem Rand)

Um den Digi sollte nun ein roter Rand sichtbar sein (siehe Bild)

Jetzt muss man sich entscheiden zwischen zwei Ausschneidevarianten:
a) entlang der äußeren Linie
b) außen herum mit einem weißen Rand
In meinem Beispiel habe ich mich für Variante b) entschieden.
Dafür verschieben wir unser Bild nach rechts und markieren unsere Schnittlinie (rot)
– das Offset-Fenster öffnen
– wählen dort „Offset“ aus
– über den Offset Abstandsregler können wir nun die gewünschte Breite des Randes verändern
– unsere erste Schnittlinie entfernen wir

– verschieben unser Digi-Bild mittig in die Schnittlinie
– Datei „Passermarkereinstellungen“
– im rechten Bereich einen Haken setzen „Passermarken anzeigen“

Damit die Print and Cut Funktion auch funktioniert, müsst ihr unbedingt noch die Größe des Papiers einstellen
– Seitenwerkzeuge-Fenster öffnen
– DIN A4 anklicken (siehe Bild)

Jetzt können wir anfangen mit dem Drucken:
– Datei „An Silhouette senden“, es öffnet sich im Rechten Bereich ein Fenster „Bild drucken“
– „Hier klicken“ um zu drucken

nach dem Druck legt ihr das Blatt so auf die Schneidematte wie im Programm angezeigt,
in meinem Fall: die Matte mit dem Pfeil von mir zeigend legen und das Blatt an dem linken Rand auf die Matte legen (siehe Bild oben)

Es öffnet sich nach dem Drucken ein neues Fenster: „An Silhouette senden“
Hier bestätigen wir Punkt 5 mit „weiter“, das Fenster nennt sich nun: „Bild schneiden“
Damit die Konturen genau geschnitten werden, sollte man die Passermarken „Automatisch suchen“.

Der Hobbyplotter SILHOUETTE CAMEO sucht nun auf der Schenidematte nach Passermarken. Nach erfolgreicher Suche, könnt ihr im nächsten Fenster „Schneiden“ bestätigen, wenn die Aktuellen Einstellungen in Ordnung sind, ansonsten könnt ihr die jetzt noch ändern.

Nun wünsche ich euch Viel Spaß mit dieser Anleitung.

Liebe Grüße
Iris

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