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Elfentür aus Holzpapier und Vinylfolie

Elfentür aus Holzpapier und Vinylfolie

Heute gibt es hier eine kleine Überraschung für Elfenfreunde:

Eine Anleitung zum Plotten einer Elfentür mit dem Brother ScanNCut. Extra Goodie für Euch: Ein freebie, für alle im Downloadbereich registrierten Kunden von Hobbyplotter – siehe unten!

Der Zeitaufwand für die Elfentür beträgt nur ca. 1 Stunde.

Elfentür

Beim Plotten dieser Elfentür kannst du wunderbar kleine Folienreste verwerten. Ich habe wieder ablösbare Vinylfolie für Wandtattoos in verschiedenen Farben und ein dünnes Echtholzpapier für die Tür verwendet.

Und so geht’s:

Beginne mit dem Öffnen der Datei (Elfentür).

Diese sollte bei euch im Brother CanvasWorkspace folgendermaßen angezeigt werden.

CanvasWorkspace Vorbereitung

Alle Elemente der Elfentür passen genau auf eine Standard Schneidematte mit der Größe 30,5 x 30,5 cm. Solltest du die Größe der Tür ändern wollen, dann achte bitte darauf vorher alle Elemente zu gruppieren, um die Größenrelation beim Verändern beizubehalten. Da die Holzfolie eine andere Messereinstellung benötigt, habe ich die Tür separat geplottet. Bei der Verwendung von Vinylfolie für alle Türelemente kannst du selbstverständlich alles direkt in einem Zug schneiden lassen.

Klebe nun die Folien in deinen gewählten Wunschfarben auf die Schneidematte (die schöne Seite der Vinylfolie zeigt immer nach oben / es muss nicht gespiegelt werden). Eine grobe Positionierung der Folien reicht hierbei.

Im nächsten Schritt überträgst du die Datei an deinen Plotter und rufst diese dort auf. Lege nun die Schneidematte ein und scanne die Folien auf der Schneidematte. Nun kannst du alle einzelnen Elemente ganz leicht am Display deines Plotters richtig positionieren. (Solltest du die Tür separat aus Holzfolie plotten, dann löscht du vor dem postionieren die linke Tür.)

CM900 Display AnzeigeSchneidematte Folienanordnung

Für die Vinylfolien habe ich die Schneideeinstellung Messer 1 / Druck 0 gewählt. Für die Holztür die Schneideeinstellung Messer 2 / Druck 0.

Denke bitte daran, immer vor dem Plotten einen Testschnitt zu machen, um die Einstellung des Messers zu überprüfen.

Nachdem deine Tür und alle anderen Elemente der Datei fertig geschnitten und entgittert sind, beginnst du diese mit Hilfe der Transferfolie zusammenzufügen. Bei der Tür habe ich zuerst die Scharniere auf die Tür geklebt, diese sind so leichter zu positionieren.

Vorbereitung Elfentür Entgittert Elfentür Transferfolie 1 Elfentür Transferfolie 2

 

Alles geschafft – nun kannst du deine Elfentür anbringen!

 

Elfentür fertigElfentürElfentür

 

Ich hoffe dir hat mein kleines Freebie gefallen.

Viel Spaß beim Plotten und bis bald

Maike

 

 

Elfentür: Elfentür

Holzoptikfolie: https://www.hobbyplotter.de/shop/pi.php/Zubehoer-nach-Verwendung/Spezialmedien/Holzpapier-unbehandelt.html

Vinylfolie: https://www.hobbyplotter.de/shop/pi.php/Zubehoer-nach-Verwendung/Klebefolien/Vinylfolie-wiederabloesbar/Premium-Vinylfolie-Rolle.html

Transferfolie: https://www.hobbyplotter.de/shop/pi.php/Zubehoer-nach-Verwendung/Klebefolien/transferfolie-als.html

Plotter: Brother ScanNcut CM900

Hase: Schnittmuster Linus von Farbenmix https://farbenmix.de/ebooks/kuscheltiere/1999/linus-hasen-ebook

 


ScanNCut – Starterkit zum Prägen

ScanNCut - Starterkit zum Prägen

Vielleicht hat es der eine oder andere schon im Shop erspäht, das Starterkit zum Prägen für den ScanNCut.

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Mit diesem Kit könnt ihr auf zwei verschiedene Arten prägen. Heute zeige ich euch die einfachere Variante. Im Starterkit befindet sich nicht nur das benötigte Werkzeug, sondern auch noch 50 kostenlose Muster, die ihr über euer Konto im Brother ScanNCut-Canvas Programm aktivieren könnt.

Da wir uns so schön in der Weihnachtszeit befinden, hab ich mein Werk in ein kleines Geschenk integriert.

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Eine Teelichter und Tee Verpackung

Und das benötigt ihr dafür:

Das befindet sich alles im Set:

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Für unseres Projekt benötigen wir vorerst nur diese Teile:

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Zuerst sucht ihr euch ein Design aus und legt einen Rahmen um euer Motiv. Da der Plotter die Alufolie nicht schneiden kann, habt ihr so für später eine Linie vorgezeichnet, an der ihr mit der Schere entlang schneiden könnt.

Den Rahmen findet ihr in euren einfachen Vorlagen. Zieht ihn auf die Größe von ca. 75mm x 55mm.

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Fügt nun euer Prägebild hinzu. Wählt aus der Kategorie „Linienreliefts“. Verkleinert es so, dass es schön in den Rahmen passt.

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Nun noch das Ganze herunterladen, auf einen USB-Stick ziehen und ab damit in den ScanNCut.

Die weiche Embossingmatte klebt ihr auf eine Schneidematte und zieht die dünne Abdeckfolie ab.

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Positioniert nun eure Alufolie. WICHTIG! Die durchsichtigen Folien bleiben von beiden Seiten drauf.

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Zum Linienprägen benötigt ihr den dünnen, 1,5mm starken Prägestift, den ihr so zusammensetzt. Pfeil an Pfeil. Den grauen Deckel wieder darauf schrauben.

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So setzt ihr ihn in euren Plotter.

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Öffnet das Motiv und positioniert es an gewünschter Stelle. Wer möchte kann sein Prägematerial vorher natürlich noch per Scan suchen um sicher zu gehen, dass es an der richtigen Stelle sitzt.

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Das Tool mit dem Quader benötigt ihr für den nächsten Schritt. Das befindet sich nur auf dem Display, wenn ihr die aktuelle Firmware installiert habt (1.8.10). Zusätzlich aktiviert ihr mit dem Werkzeugbutton im Bereich Premiumfunktionen euer Kit für Reliefeinstellungen.

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Mit zweimal „OK“ bestätigen kommt ihr wieder in den Arbeitsbereich, bis ihr hier landet. Wählt „Linienrelief“.

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Das sind eure nächsten Schritte. Sobald die Matte geladen ist, könnt ihr den Prägevorgang starten.

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Nur noch mit der Schere ausschneiden und ihr könnt es zum Verzieren eures Geschenkes verwenden.

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Schneidet nun wie gewohnt die Papierteile aus und setzt sie so zusammen:

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Die Teefächer erst zu einem „Schlauch“ schließen und dann an den beiden mittigen Perforierungslinien knicken.

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Den Magneten verwendet ihr als Verschluss. Nur noch zur anderen Box dazu kleben, mit der Schleife verzieren, befüllen, fertig!

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Viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Angela Schmahl, Designteam


Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Heute möchten wir ein Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter ScanNCut von Brother zeigen.

Auch wenn wir uns noch an einem schönen Spätsommer erfreuen, denkt man doch schon langsam an den Herbst. Im Herbst ist es immer schön Freunde zum Essen einzuladen und dabei nicht nur ein gutes Essen zu genießen, sondern auch den Tisch schön zu dekorieren.
Aus diesem Gedanken heraus entstand der Wunsch nach herbstlichen Platzdeckchen.

Nach kurzer Überlegung sollte es ein Mixed-Media-Projekt werden.

Es sollten der Einsatz des Hobbyplotters ScanNCut CM900 und der Stickmaschine kombiniert werden.

Die Idee war es einen Kürbis als Hintergrund mit herbstlichen Blättern darauf zu realisieren. Als Motiv für die Blätter wurde bei UrbanThreads.com  „Falling Leaves“ also fallende Blätter gewählt. Das Motiv gibt es in unterschiedlichen Größen und Dateiformaten. Je nach Maschine wählt man sich das Richtige aus.

Die Blätter für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

 

Nun musste noch ein Kürbis her. Der Kürbis sollte hauptsächlich in orangem Flex ausgeführt werden und über einen Strunk verfügen. Diesen Strunk wollte ich gerne mit grünem Flock plotten. Ich hatte ja den Gedanken mit dem Mixed-Media-Projekt  im Kopf.

Am Ende fand ich ein schönes Motiv für den Hintergrund und ich druckte einen entsprechenden Kürbis in zwei Teilen auf zwei Blätter aus.

Die 2 Vorlagen für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Den Kuerbis fuer das Mixed-Media-Projekt einscannen

Der Kuerbis für das Mixed-Media-Projekt wird erkannt

Diese Ausdrucke wurden dann einfach mit dem ScanNCut CM900 eingescannt und schon waren die beiden Teilmotive für das Plotten verfügbar.

Als erstes wurde die orange Flexfolie eingelegt und das Motiv entsprechend oft geschnitten. Man benötigt für einen Tisch ja mehr als ein Platzdeckchen. Für den großen Tisch mit Freunden sollen es in diesem Fall 12 Stück werden.

Die orange Flexfolie für das Mixed-Media-Projekt

Flex für das Mixed-Media-Projekt entgittern
Danach wurden die Strünke mit dem Blatt in der entsprechenden Anzahl aus dem grünen Flock mit dem Hobbyplotter geplottet und entgittert.

Flock für das Mixed-Media-Projekt

Flock für das Mixed-Media-Projekt fertig entgittert

Schon sind 12 Kürbisstrünke mit Blatt für eine große Tafel entgittert. Zur Sicherheit wurde einer in Reserve gemacht, es kann ja immer mal etwas schief gehen. :-)

WICHTIG: Das Spiegeln des Motives nicht vergessen!
(Nun ja, bei diesem Motiv wäre es kaum aufgefallen, wenn es spiegelverkehrt gewesen wäre.)

Damit hat der Hobbyplotter ScanNCut seinen Job am Mixed-Media-Projekt erledigt

Die beiden Teile werden im nächsten Arbeitsschritt auf die vorbereiteten Stoffteile aufgebügelt. Hierbei habe ich zuerst den eigentlichen Kürbis platziert und kurz (nur wenige Sekunden) angebügelt, damit er fixiert ist. Dann kann man in Ruhe den Strunk platzieren und läuft weniger Gefahr dass mehrere Teile verrutschen.
Beides zusammen jetzt gemäß den Vorgaben aufgepresst. Die Trägerfolie des orangen Flex wurde oben so weit weggeschnitten, dass der grüne Flock ohne Probleme passt.

 Flock und Flex des Mixed-Media-Projekt verpressen

Wenn alles abgekühlt ist, kann man die Folie abziehen und der Kürbis aus dem Plotter sieht schon einmal ganz gut aus. Das war mein erster Teil des Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter.

Die Aufbügelteile des Mixed-Media-Projekt fertig verpressed

 

Nach dem Pressen geht es weiter zum Sticken und Nähen

Nun wurde diese Grundlage mit hinterlegtem Stickfließ in den Stickrahmen montiert und nach und nach mit vier Farben bestickt.

Das Mixed-Media-Projekt im Stickrahmen

Nach dem Sticken kann  das Stickfließ von der Rückseite entfernt werden und der Stofflappen wird mit einem zweiten, linksherum umlaufend vernäht. Dabei natürlich eine kleine Öffnung lassen um den Stoff wenden zu können.
Nach dem Wenden des Stoffes wurde umlaufend eine Naht gelegt und dabei auch die Öffnung geschlossen.
Schon ist das Platzdeckchen als Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter fertig. Es muss jetzt nur noch gebügelt werden und schon kann der Tisch gedeckt werden.

Das Mixed-Media-Projekt ist fertig

Nun fehlt nur noch ein gutes Gericht, das man mit Freunden genießen kann.  Hier ist die Auswahl natürlich riesig und jeder kann hier selber schwelgen, aber wie wäre es denn mit einer Kürbissuppe zum Start?


ScanNCut Firmware jetzt für SVG-Daten

ScanNCut Firmware jetzt für SVG-Daten

Wir freuen uns heute Ihnen eine neue ScanNCut Firmware für die Hobbyplotter von Brother vorstellen zu können.

Damit erhalten die Anwender dieser Geräte quasi ein extra Weihnachtsgeschenk. Die ScanNCut Firmware kann kostenlos im Download bezogen werden.

Welche Geräte sind davon betroffen? Es gibt neue ScanNCut Firmware für den CM300, CM600 und CM840.

Was ist eigentlich neu?

Die drei wichtigsten Neuerungen der ScanNCut Firmware sind:

  • SVG-Verarbeitung
  • Farberkennungsmodus
  • Kalibration der Scan- und Cut-Position durch den Anwender
  • Weitere Verbesserungen sind auf der Downloadseite beschrieben (Link weiter unten)

 

Was bedeutet SVG-Verarbeitung beim ScanNCut?

Nun, mit der neuen ScanNCut Firmware wird das Gerät deutlich aufgewertet. Man kann nun aus vielen Quellen im Internet Designs beziehen. So gibt es z.B. recht viele Anbieter die kreative Grafiken in Online-Shops anbieten. Als ein bekanntes Beispiel sei hier z.B. www.svgcuts.com genannt.

svgcuts bietet Designs für die ScanNCut Firmware

Aber es gibt auch viele freie Quellen im Internet wo sie kostenlose Designs im SVG-Format erhalten können. Hier sei als ein Beispiel www.openclipart.org genannt.

Wir möchten hier kurz in 3 Bildern die neue SVG-Funktion darstellen.

shell für die neue ScanNCut Firmware

Auf www.openclipart.org haben wir uns für eine etwas martialische Shell (also Muschel) entschieden. Ein Schelm wer bei diesem Design weitere Gedanken hat. :-)
Die Datei haben wir herunter geladen, und per USB-Stick an das Gerät gebracht

SVG dank neuer ScanNCut Firmware

Wenn wir nun wie gewohnt ein Muster vom Stick einlesen wollen, werden auch die SVG-Dateien zur Auswahl angezeigt. Hier sehen wir auch unsere Shell.SVG wieder.

 

Dank neuer ScanNCut Firmware Grafik geladen

Nach der Auswahl des Designs Shell.SVG befindet sich das Design auf der virtuellen Schneidematte und kann wie gewohnt weiter bearbeitet und geschnitten werden.

 

Was bedeutet Farberkennungsmodus beim ScanNCut?

Bisher haben diese Modelle eine automatische Erkennung der Schneideobjekte geboten, die auf einem internen Graustufenbild aufbaut. Also in der landläufigen Bezeichnung einem Schwarz/Weiß-Bild. Das ist sicherlich ein guter Ansatz und führt auch zu guten Ergebnissen, wie die Geräte ja beweisen.
Nun gibt es aber manchmal auch Situationen an denen diese Automatik nicht die gewünschten oder erhofften Ergebnisse liefert.
Stellen Sie sich z.B. eine blaue Grafik auf rotem Hintergrund vor. Beide Farben werden in einem Graustufenbild in etwa die gleiche Helligkeit aufweisen und somit dem Gerät kaum eine Chance für eine Erkennung der Kontur lassen.
Genau hier hilft nun die neue Möglichkeit der Farberkennung. Damit können die Farben voneinander unterschieden werden. Es muss aber auch gesagt werden, dass dies natürlich kein Allheilmittel ist. Während bei der Graustufenerkennung nur einmal die Graustufen variieren, sind es nun auf einmal 3 Farbkanäle die variieren können. Also die Abweichungen im Bild sind unter Umständen deutlich komplexer. Das was uns mit unserem Geist einfach vorkommt ist für jede Automatik eine echte Herausforderung.
Daher sollte in der Regel die „normale“ Graustufenerkennung genutzt werden, aber bei besonderen Vorlagen kann man da wo es Sinn macht auf Farbe umschalten.

Abfrage des Erkennungsmodus bei der neuen ScanNCut FirmwareModusauswahl in der neuen ScanNCut FirmwareDie Auswahl Möglichkeit mit welcher der möglichen Erkennungen man arbeiten möchte wird vor jeder Erkennung von dem Hobbyplotter ScanNCut angeboten.

 

Was bedeutet Kalibration der Scan- und Cut-Position durch den Anwender beim ScanNCut?

Beim direkten Ausschneiden von Vorlagen (z.B. Etiketten oder Stempelabdrücke) muss der Hobbyplotter ScanNCut ja die Kontur der Vorlage erkennen um sie schneiden zu können. Jetzt ist natürlich auch wichtig, dass neben der exakten Erkennung auch die Mechanik genau so beschaffen ist wie die Software dies annimmt. Die klappt auch auf jeden Fall sehr gut. Aber wenn es nun z.B. durch einen harten Stoß zu einer kleinen Abweichung der realen Messerposition kommt, dann wird man dies als „Blitzer“ beim Schnitt erkennen können.
Hier ist nun neu, dass der Anwender im Setup des Gerätes die Möglichkeit geboten bekommt eine neue Kalibrierung selber vornehmen zu können. Damit sind auch die seltenen Fälle abgedeckt in denen es wirklich zu Abweichungen kommt.

Menueeintrag in der neuen ScanNCut Firmware

Der neue Menüpunkt für die Kalibration.

 

Die neue ScanNCut Firmware können Sie unter den folgenden Links kostenlos im Download beziehen.

Brother ScanNCut CM300
CM300 - ScanNCut Firmware
 

 

 

 
Brother ScanNCut CM600
CM600 - - ScanNCut Firmware

 

 

 

 

Brother ScanNCut CM840
CM840 - - ScanNCut Firmware


Mit dem Brother Scan-N-Cut und Inkscape Schriften biegen.

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…oder ich biege Schriften.

Wie das geht, zeige ich euch heute.

Zuerst mal braucht ihr:ich bin de Biegscher

Inkscape ist ein kostenloses Programm zur Erstellung und Bearbeitung von Vektorgrafiken.
Eine tolle Möglichkeit, um die Funktionen von Brother Canvas zu erweitern, z.B. wenn besondere Schriftarten (Fonts) verwendet werden sollen. Inkscape ist sehr umfangreich, aber ich zeige euch genau die Schritte, die ihr benötigt.
I11) Inkscape öffnen und zuerst die Größe der Seite festlegen:
DATEI-> In der Liste DOKUMENTENEINSTELLUNEN anklicken.
In dem Fenster bei BENUTZERDEFINIERT die Höhe und die Breite auf 296 mm einstellen.
Das entspricht dem Schnittbereich der normalen Scan-N-Cut Schneidematte. Der Schnittbereich wird an der Maschine im Werkzeugmenü angezeigt und unterscheidet sich von der Größe der Schneidematte!
Wenn die große Schneidematte, oder ein anderer Plotter verwendet wird, kann die Größe individuell eingestellt werden!
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2) Auf das „A“ Icon links am Rand klicken
Jetzt kann ein Text geschrieben werden. Oben links kann die Schriftart und die Schriftgröße noch verändert werden. Dazu muss der Text markiert werden.
In der Schriftleiste kann auch der Buchstaben- und der Zeilenabstand eingestellt werden.
Das alles sollte eingestellt sein, bevor die nächsten Schritte ausgeführt werden.

I33) Auf das Pfeil-Icon oben links klicken, und dann auf den fertigen Text klicken, um diesen zu markieren. Um den Text erscheint ein Kasten mit Pfeilen an den Ecken und den Seitenkanten. Am unteren Rand steht „TEXT“ mit Angabe der Schriftart.

 

I44) Oben auf PFAD klicken. In der Liste auf OBJEKT IN PFAD UMWANDELN klicken.

 

I55) Jetzt steht am unteren Rand „Gruppieren von … Objekten“. Das ist wichtig für den nächsten Schritt.
I66) Oben auf PFAD klicken. In der Liste auf PFADEFFEKTE klicken.
Rechts erscheint ein Fenster, dort auf das hellblaue „+“ klicken.
I7aHier eine Vergrößerung des Menüs PFADEFFEKTE :
mit dem hellblauen „+“ Icon ( Schritt 6) und dem Icon „Auf der Arbeitsfläche bearbeiten“ mit Pfeil und lila Punkten (Schritt 8) Dieses Icon wird auch bei anderen Pfadeffekten verwendet, z.B. bei der Hüllen-Verformung (Schritt 11).  
I77) Es erscheint ein Fenster mit Auswahlmöglichkeiten, fangen wir mit BIEGEN an, markieren es und
klicken auf HINZUFÜGEN. Im Fenster rechts erscheint nun die Option Biegen.
(In diesem Fenster findet ihr auch den Effekt HÜLLEN-VERBIGUNG, der ab Schritt 11 erklärt wird)
I88) Hinter „Pfad verbiegen“ ist ein Icon mit Pfeil und lila Punkten.
Das klicken wir an, und in der horizontalen Mitte der Schrift erscheint eine grüne Linie.
I99) Nun kann mit gehaltener linker Maustaste die Linie gezogen werden.
Es dauert einen kleinen Moment, bis die gebogene Schrift abgebildet wird.
I1010) Man kann auch die grauen Quadrate am Ende der Linie anfassen und schieben. Wenn die Biegung gefällt, einfach neben die Schrift klicken, dann wird der Effekt hinzugefügt.
 I1611) Auf den Bildern seht ihr, wie man das Pfadeffekt-Werkzeug HÜLLEN-VERFORMUNG einsetzen kann.  Diese Auswahl erfolgt wie beim „Biegen“ ab Schritt 7 dieser Anleitung. Hier wird jeweils eine Außenkante der Schrift gebogen, z.B. Oberen Pfad verbiegen (oberes Bild) und Unteren Pfad verbiegen (unteres Bild). Rechter und Linker Pfad steht auch zur Auswahl. I17 obererI19Es können alle Effekte nach einander verwendet werden, auch mehrfach oder kombiniert mit dem Effekt BIEGEN. Erst nach der Hüllenverformung/ dem Biegen geht es weiter mit Schritt 12) !

I12

12) An dieser Stelle sollte geprüft werden, dass sich die Buchstaben nicht überschneiden und nicht über das vorher eingestellte Format hinausragt!
Wenn die Schrift die gewünschte Form hat, geht es an die Vorarbeiten zum Speichern der Datei: Oben links auf das Pfeil-Icon klicken, dann auf den Text, um alles zu markieren.
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13) Oben auf PFAD klicken. In der Liste OBJEKT IN PFAD UMWANDELN anklicken.

I1414) Oben auf OBJEKT klicken. In der Liste auf GRUPPIERUNG AUFHEBEN klicken.

 

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15) Oben auf PFAD klicken. In der Liste auf VEREINIGUNG klicken.
I2016) Endlich kann die Datei gespeichert werden. Vorher noch mal prüfen, ob die Schrift innerhalb der festgelegten Größe des Dokuments liegt! (hier: blauer Rahmen)
Oben auf DATEI klicken. In der Liste auf SPEICHERN UNTER, den Speicherort auswählen, den Dateinamen festlegen und ganz wichtig: DATEITYP auswählen. Für die Brother Scan-N-Cut empfehle ich die Option NORMALES SVG mit der Endung .svg.
 Zum Schluss rechts auf SPEICHERN klicken.
(Für andere Projekte kann es interessant sein, die .eps oder .dxf Endung  auszuwählen, je nach dem, welcher Plotter verwendet wird).
 I2217) Nun kann die Datei in der Brother Onlinesoftware Canvas geöffnet werden, um sie im benötigten .fcm Format auf einen USB-Stick zu speichern und an die Scan-N-Cut zu übertragen. Die Canvas Software denkt für uns mit. Wenn die Dokumentengröße jetzt größer wäre, als die obengenannten Einstellungen bei Schritt 1), würde es zu einer Fehlermeldung kommen. Da wir alles richtig gemacht haben, liegt unsere gebogene Schrift auf der virtuellen Schneidematte. Oben links kann ein Dateiname vergeben werden, und die .fcm Datei kann mit der Funktion HERUNTERLADEN auf einen USB-Stick gespeichert werden.
Es sieht komplizierter aus, als es ist. Wenn ihr dieser Anleitung Schritt für Schritt folgt, klappt das hervorragend,  und nach ein paar Biegungen habt ihr den Dreh raus!
 Jetzt wollt ihr natürlich wissen, was das mit einer To-Do-Liste zu tun hat?
Ich habe aus weißer Vinylfolie einen gebogenen Text mit der Brother Scan-N-Cut geschnitten, und die Schrift mit Transferfolie auf meine To-Do-Tafel aufgebracht.
Vor dem Schneiden sollten die Schnitteinstellungen an der Scan-N-Cut noch überprüft werden.
Dazu am Gerät auf den Knopf mit dem Schraubenschlüssel drücken.
Schneidgeschwindigkeit: 2
Schneiddruck: -1  (ja! MINUS EINS)
und mit OK bestätigen. Das Messer auf 1 einstellen und es kann los gehen.
Die Vinylfolie schneiden lassen, Entgittern und Transferfolie aufbringen.
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Der Scan-N-Cut Spatel leistet auch als Rakel recht gute Dienste. Wenn die Buchstaben alle fest angedrückt wurden, kann die Transferfolie abgezogen werden. Dabei gegebenenfalls noch mit dem Rakel nacharbeiten.
So eine To-Do-Liste in Tafelform ist echt genial. Man kann schnell was draufkritzeln, und erledigte Sachen abhaken und auch wieder abwischen.
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Jetzt könnt ihr bald auch voller Stolz sagen:
ich bin de BiegscherWie oben schon erwähnt, kann man mit dieser Anleitung .svg Dateien erzeugen, die sich natürlich auch mit den meisten anderen Plottermodellen, bzw. Softwares verwenden lassen. In Inkscape kann jede Schriftart (Font) verwendet werden, die auf dem Computer installiert ist. Hier auf dem Hobbyplotter Blog gibt es einen Beitrag zum Thema Schriften und Fonts mit Tips und Links.
Viel Spass beim Ausprobieren und Biegen wünscht euch
Susanne Fuhrmann,
Hobbyplotter Design Team

Eigene Applikationen herstellen mit dem Hobbyplotter ScanNCut

Eigene Applikationen herstellen mit dem Hobbyplotter ScanNCut

Mit dem Hobbyplotter Brother ScanNCut CM840 erhält der kreative Anwender im Textilbereich die Möglichkeit eigene Applikationen herstellen zu können.

Der Hobbyplotter Brother ScanNCut ist in der Lage PES-Dateien, also Stickdateien zu verarbeiten.
Dabei muss die Stickdatei natürlich auch im Entwurf schon Stoffteile enthalten um eigene Applikationen herstellen zu können. Es werden also nicht reine Stickdateien geschnitten, wie es manchmal missverstanden wird, sondern die Stoffteile die im Design der Stickdatei enthalten sind werden geschnitten.

Das versetzt den kreativen Anwender aber in die Lage sehr individuelle, eigene Applikationen herzustellen. Dabei ergibt die Kombination von Stoff- und Stickanteil bei diesen Applikationen eine besondere Note. Natürlich können Sie mit dem Hobbyplotter die Stoffteile für die Applikationen so detailiert schneiden, wie Sie dies per Hand wohl nur kaum erreichen können.

Wir haben hier nachfolgend für Sie ein Beispiel mit einem Weihnachtsmann dargestellt.

Hier haben wir die Grafik um eigene Applikationen herstellen zu können zunächst in Adobe Illustrator entworfen. Dafür eigenen sich aber auch alle anderen Vektorzeichenprogramme wie z.B. CorelDraw oder auch Inkscape als kostenlose Software.

Weihnachtsmann um eigene Apllikationen herstellen zu können in AI

 

Hier wurden die Daten dann in Ebenen zerlegt und in die Sticksoftware PE-Design 10 von Brother übernommen. Selbst verständlich kann man auch unter Verzicht auf eine Grafiksoftware den Entwurf der Applikation direkt in PE-Design durchführen. Das ist schlicht eine Frage der bevorzugten persönlichen Arbeitsweise und Übung.

In der Sticksoftware PE-Design wurde dann festgelegt welche Teile des Design als Applikation aus Stoffteilen bestehen und wo gestickt werden soll.

Weihnachtsmann um eigene Apllikationen herstellen zu können in PE-Design

 

Bei unserem Weihnachtsmann-Beispiel haben wir hier 3 Stoffteile und die schwarzen Nähte. Alle diese Objekte um eigene Applikationen herstellen zu können sieht man in PE-Design auf der linken Seite untereinander.
Wichtig ist, um eigene Applikationen herstellen zu können muss man auf die erzielbaren Genauigkeiten der Geräte achten. Wer sich dieser Zusammenarbeit zwischen Hobbyplotter und Stickmaschine von der Seite des Hobbyplotters nähert – also beim Plotten seine Haupt Erfahrungen hat – wird etwas umdenken müssen.
Die Genauigkeiten die ein Plotter erzielt – auch ein Hobbyplotter – sind entscheidend höher als die Genauigkeiten die eine Stickmaschine bietet.
Man muss also um erfolgreich eigene Applikationen herstellen zu können mit diesen Toleranzen rechnen.
Das bedeutet, dass man manche Details die einem aus der Anwendung eines Hobbyplotters vertraut und normal erscheinen sind, so nicht realisieren kann. Die Nähte, um die einzelnen Teile fest zu sticken bzw. zu verbinden, müssen eine entsprechende Breite aufweisen um sicher zu überdecken.

Nachdem die PES-Datei in PE-Design erstellt wurde, kann Sie auf einen USB-Stick übertragen werden und zum Hobbyplotter Brother ScanNCut CM840 gebracht werden.

Hier sieht man nun im Display, dass das Gerät in der Lage PES zu öffnen.

Pannel am ScanNCut mit PES Auswahl

 

Das Design selber, mit den unterschiedlichen Stoffteilen, stellt sich für den Anwender eigentlich so dar wie dies auch sonst bei mehrteiligen Designs der Fall ist. Alle Teile werden einzeln zur Auswahl angeboten.

Teileauswahl aus der PES-Datei

Hier wurden dann auch alle drei Stoffteile nacheinander geschnitten und man hat damit schon einmal die exakten Stoffteile um eigene Applikationen herstellen zu können.
Im nächsten Schritt geht es mit den Stoffteilen und dem USB-Stick zur Stickmaschine.

Die Teile der Datei als Stoff, um eigene Applikationen herstellen zu können

Die Stickmaschine arbeitet nun ebenfalls die PES-Datei ab.
Dabei kann man eigentlich die Materialinformation für die Stoffteile jeweils überspringen und nur die Position der Stoffteile nähen lassen. Es schadet aber auch nicht wenn beides genäht wird und man damit die Position des jeweiligen Stoffteiles mit einer doppelten Naht etwas deutlicher dargestellt bekommt.

Die Gesichtskontur

 

Nach den die jeweilige Position von der Stickmaschine (hier eine Brother Innov-is 955) umnäht und damit sichtbar gemacht wurde, wird der Stoff auf die Stelle gelegt.

Stoffteil für die Applikation in Position

Dabei ist entweder etwas Fingerspitzengefühl gefragt um den Stoff beim festnähen in Position zu halten, oder man behilft sich mit einem temporärem Haftkleber. Den Kleber kurz auf die Rückseite des jeweiligen Stoffteiles aufsprühen und schon haftet es in der Position auf die man es platziert.

Haftspray

 

Das komplette Design wird so Schicht für Schicht aufgebaut um die eigene Applikation herstellen zu können.

Alle Stoffteile um eine eigene Applikation herstellen zu können sind montiert

 

Ganz am Ende werden die einzelnen Teile mit einer Zick-Zack-Naht am Untergrund und miteinander verstickt.

Die Zick-Zack-Naht am Rand

 

So lassen sich die unterschiedlichsten kreativen Ideen und Designs nutzen um individuelle, eigene Applikationen herstellen zu können und damit vielfältige Textilen aufzuwerten.

Der Nikolaus als individuelle Applikation

Der Nikolaus als individuelle Applikation

 

Wir haben für unsere Anwender einige kostenlose Muster im Download von hobbyplotter bereitgestellt und werden diesen Bereich auch weiter ausbauen.

Applikationen im kostenlosen Download

 

 

Viel Spaß, wenn auch sie nun eigene Applikationen herstellen.

Ihr Team von hobbyplotter.de


Modelable ‘leonid matthias’ jetzt mit Brother ScanNCut

Das Frankfurter Modelable ‘leonid matthias’ setzt jetzt auch auf die Brother ScanNCut um kreative Ideen noch besser realisieren zu können.

Wir von hobbyplotter.de wollten es uns natürlich nicht nehmen lassen den Brother ScanNCut persönlich bei dem bekannten Modelable auszuliefern.

Der neue Brother ScanNCut für das Modelable ‘leonid matthias’

Der neue Brother ScanNCut für das Modelable ‘leonid matthias’

So ruhig und entspannt, wie auf diesem Foto, wird es für die Brother ScanNCut bei dem aktiven Modelable ‘leonid matthias’ wohl auf absehbare Zeit nicht mehr sein.

Die Brother ScanNCut vor dem kreativen Einsatz

Die Brother ScanNCut vor dem kreativen Einsatz

Das Frankfurter Label ‘leonid matthias’ steht seit 2008 für Mode mit tausend Facetten: mal verspielt und verrückt, mal clean und direkt, mal elegant und zeitlos…
Mit dem Brother ScanNCut ist es nun sicherlich möglich viele weitere kreative Ideen in all diesen Facetten sauber und präzise zu realisieren.

Das relativ junge Lable wurde vom “Journal Frankfurt” als zu den Frankfurter Top 10 Fashion Adressen, “Frankfurter größten Modenewcomer der letzten Jahren” und Frankfurter Top Location erwähnt.

In den mehrmals prämierten ‘leonid matthias’ fashion concept stores findet man Damen- und Herrenmode, sowie Lifestyle Artikel, die mit viel Liebe und Können hierzulande hergestellt werden, abseits vom Mainstream sind und einzigartige Geschichten erzählen!
Durch die offene Werkstatt inmitten von dem Sachsenhäusener ‘leonid matthias’ store können die Kunden beobachten, wie ein neues Stück geboren wird und auch am Entstehungsprozess teilhaben. Hier wird nun auch mit dem Brother ScanNCut zugeschnitten.

Das Ladengeschäft in Frankfurt

Der `leonid matthias´ Store in Frankfurt

Hier ein Link zu ‘leonid matthias’.

Das Modelable ist auch im Bereich Video sehr kreativ und hat eine eigene Fashion Soap auf Youtube, wir wünschen Ihnen eine gute Unterhaltung.


Hier der Link zum YouTube-Kanal.

Wir werden weiter über diese Anwendung der Brother ScanNCut berichten.

Ihr Team von

hobbyplotter.de


Muttertags-Angebot! Brother ScanNCut CM600 (B-Ware) inkl. USB-Stick „Love“

Rechtzeitig zum Muttertag haben wir von Hobbyplotter wieder ein einzigartiges Bundle mit dem Brother ScanNCut CM600 für unsere Kunden geschnürt. Sie können bis zum 31.05.2015 das exklusive „Muttertags-Angebot“ bestehend aus dem beliebten Hobbyplotter Brother Scan-N-Cut CM600 (B-Ware) und dem USB-Stick „Love“ bestellen. Die komplett aufbereitete B-Ware ist überprüft, voll funktionsfähig und mit voller Garantie ausgestattet. Zudem erhalten Sie neben den 600 vorinstallierten Motiven noch den USB-Stick Love, mit über 100 zusätzlichen Designs, um Ihre Kreativität voll ausleben zu können. Das Ganze gibt es zum Hammerpreis von nur 399,00 €! Außerdem haben wir noch eine CD mit Video-Anleitungen beigelegt, um Ihnen den Einstieg in die Welt der Hobbyplotter so leicht wie möglich zu machen.

CM600_Muttertagsspecial

Der Brother Scan-N-Cut ist die ideale Lösung für kreative Schneidearbeiten ohne Computer oder Sofwarekenntnisse. Durch einen eingebauten Scanner werden eigenen Vorlagen direkt in Schnittdateien umgewandelt und kinderleicht aus den unterschiedlichsten Materialien ausgeschnitten. Egal ob Sie eigene Zeichnungen oder auch Hintergrundmotive schneiden möchten – ScanNCut erstellt präzise Schnittdateien, welche Sie über den großen LCD Touchscreen direkt am Hobbyplotter bearbeiten und verfeinern können, um Ihren kreativen Projekten Ihre eigene Handschrift zu verleihen. Eine Vielzahl an vorinstallierten Designs sowie Schriftarten ergänzen Ihre gestalterischen Möglichkeiten mit diesem Hobbyplotter. Weitere Inspirationen finden unsere Kunden übrigens auch im Hobbyplotter Download-Bereich.

Das Angebot finden Sie in unserem Shop unter www.hobbyplotter.de, aber zögern Sie nicht zu lange, es gibt nur ein beschränktes Kontingent.


Schürze für Keks-Fans mit dem Brother ScanNCut Strass Starter Kit

002Heute möchte ich euch das

Brother ScanCut Strass Starter Kit vorstellen.

In dem Strass Starter Kit ist alles drin, was man zum Loslegen braucht.

 

 

 

 

001Den Inhalt könnt ihr auf dem Bild rechts sehen. Eine ausführliche Anleitung, das Material um Vorlagen zu schneiden, zu übertragen und aufzubügeln, die Strass-Steine (2 Größen: SS10 und SS20, 3 Farben: weiß, rosa und gelb, ca. 1450 insgesamt), die Werkzeuge und eine Karte mit dem Aktivierungscode für die Strass-Stein Funktion im BROTHER Canvas Online Programm. Die Verpackung enthält außerdem eine große, flache Box, in der die überschüssigen Strass-Steine aufgefangen werden. Einige Materialien können wieder verwendet werden, die Verbrauchsmaterialien können bei Hobbyplotter nachbestellt werden, z.B. die Vorlagenblätter und natürlich die Strass-Steine.

Zusätzlich braucht ihr nur den SCANNCUT Hobbyplotter, ein Bügeleisen, das Textil zum Verschönern und eine Idee.

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Zu erst lesen wir natürlich die Anleitung, und schalten den Aktivierungscode im SCANNCUT Canvas-Online Programm frei.

Gleich danach sieht man, das neue Funktionen und 100 fertige Vorlagen dazu gekommen sind (Bild A). Man kann aber auch aus anderen Vorlagen eine Strass-Stein-Vorlage erstellen. In den Bildern B und C sieht man, wie man z.B. eine Schrift zu einer Strass Vorlage umwandeln kann. Es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, die Größe der Steine, die Anordnung und die Abstände zwischen den Steinen. So habe ich mir die Vorlage erstellt aus einem vorgefertigten Herz und einer Schrift, die ich umgewandelt habe (Bild D und E). Zuletzt ordne ich die einzelnen Schablonenteile platzsparend an und lege einen Rahmen darum, damit ich sie von der Trägerfolie ablösen kann (Bild F). Die Datei speichere ich und übertrage sie per USB-Stick an die SCANNCUT.

Brother Strass Starter Kit 001 (2)Jetzt kann geschnitten werden, das velours-artige schwarze Vorlagenblatt wird auf die Schneidematte aufgelegt, die Schnitteinstellungen müssen eingestellt und getestet werden, dazu habe ich oben rechts das kleine Quadrat ausgeschnitten und abgelöst.

Meine Schnitteinstellungen: Messer 5-6/ Schnittgeschwindigkeit 2/ Schnittdruck 2. Diese Einstellung muss aber nicht bei allen Maschinen passen, deshalb empfehle ich immer einen Testschnitt.

Auf dem Foto kann man schon die Vorlage erkennen, wenn man genau hinschaut.

Brother Strass Starter Kit 003Die geschnittene Vorlage muss nun entgittert werden, das heißt, die Vorlage wird von der Trägerfolie abgezogen, möglichst so, dass die ausgeschnittenen „Kreise“ auf dem Träger bleiben und in der Vorlage nur „Löcher“.

Das ist ein bisschen Übungssache, aber wenn „Punkte“ in der Vorlage stecken bleiben, kann man die mit einer Nadel oder einem Entgitterhaken entfernen.

Die „Kreise“, die auf der Trägerfolie bleiben, entferne ich mit einem Spatel. So kann ich die Trägerfolie am Schluss als Aufbewahrungs-Träger verwenden.

 

strass1Jetzt können die Strass-Steine zum Aufbügeln vorbereitet werden. Dazu lege ich die weiße Trägerplatte in die flache Box, die ausgeschnittenen Vorlagen werden auf die Trägerplatte gehaftet (Bild 1 und 2). Später können sie wieder abgezogen werden.

Die Strass-Steine werden großzügig auf das Motiv geschüttet und mit der Positionierbürste in kreisenden Bewegungen in den Löchern der Vorlage verteilt (Bild 3). Zwischendurch muss man ggfs. die Bürste von steckengebliebenen Strass-Steinen befreien.

Wenn einzelne Löcher ohne Strass-Stein übrig bleiben, kann man mit dem Aufnahme-Werkzeug einzelne Steine aufpicken und ablegen (Bild 4). Das Aufnahme-Werkzeug hat eine weiche, haftende schwarze Spitze, an der die Steine „kleben“ und sich an die richtige Stelle transportieren lassen.

strass2 Wenn alle Steine richtig liegen, also mit der glitzernden Seite nach oben gucken, dann kann das Motiv mit der Transferfolie aufgenommen werden. Dazu habe ich die Transferfolie in passend große Stücke geschnitten (Bild 5). Die Transferfolie wird auf das Motiv aufgelegt und angedrückt. Danach kann es abgezogen werden (Bild 6 und 7).

Die Trägerfolie von der Transferfolie kann danach wieder als Schutzfolie dienen, falls man nicht sofort zum Bügeln übergehen kann (Bild 9).

Die überschüssigen Steine können zum Schluss mit Hilfe der flachen Box in die Tütchen zurück geschüttet werden (Bild 8). So geht kein Steinchen verloren.

strass3Jetzt kann gebügelt werden. Wie immer empfehle ich, die Textilien vorzuwaschen und gut trocknen zu lassen.

Die Anordnung der Motive kann jetzt noch korrigiert werden (Bild 10), das Bügeleisen nach Anleitung einstellen und vorheizen. BROTHER empfiehlt in der Anleitung Mittlere Temperatur (140-160 °C Grad) und eine Bügelzeit von 45 -60 Sekunden auf einer weichen Unterlage.

Da ich persönlich eher der vorsichtige Typ bin, habe ich zusätzlich ein Backpapier dazwischen gelegt, das schützt das Textil, dort wo die Transferfolie kleiner ist, als das Bügeleisen (Bild 11). Die einzelnen Motivteile bügle ich nach und nach auf, so kann ich noch kleine Änderungen vornehmen (Bild 12).

006Und so sieht die fertige Schürze aus. Obwohl ICH die Kekse liebe, hat sich hier meine Kollegin als Fotomodell zur Verfügung gestellt.

Mein Fazit: Das Strass Starter Kit ist eine tolle Ergänzung zur BROTHER SCANNCUT. Die vorgefertigten Vorlagen sind zum Starten toll geeignet, man kann aber ebenso selbst Vorlagen erstellen. Die Anleitung ist wirklich gut geschrieben, und es ist sehr einfach und schnell ein tolles Ergebnis zu erzielen.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Verzieren von Textilien mit Strass-Steinen!

 

Susanne Fuhrmann

Hobbyplotter Designteam

 

 

 

 

 

 


Quilten mit dem Brother ScanNCut

Seit einiger Zeit habe ich die ScanNCut CM600 und teste ausgiebig die Funktionen. Unter anderem habe ich die zahlreichen vorinstallierten Muster für Quilt-Blocks entdeckt. Allerdings habe ich noch nie solche kleinen Stoff-Stückchen verarbeitet, und mich auch noch nie im Quilten versucht. Ehrlich gesagt haben mich die vielen kleinen Dreiecke etwas erschreckt, mich aber in ihren Bann gezogen.

Also habe ich beschlossen, zu erst einen Test mit einem einfachen Muster und nicht allzu kleinen Stoffstücken zu versuchen. Meinen Test habe ich heute für euch als Anregung zusammen gefasst.

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Material:

Brother ScanNcut CM 600 oder CM840
Klebefolie für Stoffschnitte  „High Tack Adhesive Fabric Support Sheet“
ScanNCut Stiftehalter
ScanNCut Stifte Set mit 2 löschbaren Stiften für Stoff
– bunte Stoffreste
– größeres Stoffstück für die Rückseite
– Volumenvlies
– Bügelvlies bei Bedarf
– Sprühstärke
– Nähmaschine, Garn, Schere, etc.
Nachdem ich mich für ein einfaches Muster mit nur einer Zuschnitt-Form entschieden hatte, und den Stoff ausgesucht hatte, habe ich die Schneidematte mit dem „High Tack Adhesive Fabric Support Sheet“ präpariert.

Auf deutsch heißt die Folie einfach nur „Klebefolie für Stoffschnitte“, es ist eine durchsichtige Folie, die mit der glatten Seite auf die Schneidematte aufgebracht und glattgestrichen wird. Dann wird die blaue Schutzfolie abgezogen und zum Vorschein kommt eine stark klebende Schicht, auf die der Stoff aufgelegt und fest gestrichen wird.

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Das aufgelegte Stoffstück kann man einscannen, so dass man auf dem Display die Größe sieht.
Im Menü der ScanNCut habe ich ein vorinstalliertes Rechteck aus den Formen ausgewählt, die lange Seite muss doppelt so lang sein wie die kurze Seite. Dieses Rechteck wird mehrfach auf dem gescannten Stoffrest platziert, die  Nahtzugabe-Funktion eingestellt und im Werkzeugmenü kann man die Nahtzugaben-Breite selbst aussuchen.

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Nun geht es ans Zeichnen der Formen mit dem Stiftehalter und den löschbaren Stiften direkt auf den Stoff. Der Strich verschwindet mit der Zeit wieder, bzw. kann der Stiftstrich mit Wasser ausgewaschen werden. Manche kennen das vielleicht vom Nähen als Phantomstift oder Zauberstift.

Wenn das Vorzeichnen abgeschlossen ist, bleibt die Schneidematte in der ScanNCut, nur der Stiftehalter wird entnommen und der Messerhalter eingesetzt.

Je nach dem, wie stark der Stoff ist, wird nun das Messer und der Druck eingestellt. Dazu empfiehlt sich immer ein Testschnitt.

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Dann können die Stoff-Rechtecke geschnitten werden. Vor jedem neuen Stoffstück muss die Schneidematte von den Fusseln und Fäden gesäubert werden.

Die Klebefolie für Stoffschnitte wird durch die vielen Wiederholungen des gleichen Musters eventuell durchgeschnitten, sie kann aber trotzdem weiter verwendet werden, solange sie gut genug klebt.

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Wenn alle Stoff-Rechtecke geschnitten sind, legt man zum ersten Mal auf einer größeren Fläche ein Muster aus, also man testet die Wirkung der Richtung, der Farben und des Musters.  Erst als ich mit der Anordnung zufrieden war, habe ich begonnen die Rechtecke aneinander zu nähen, immer 2 lange Seiten mit einem Steppstich zu einem „Quadrat“ verbinden (durch die Nahtzugaben ist es noch kein richtiges Quadrat“). Die Nahtzugaben müssen sorgfältig auseinander gebügelt werden, das ist bei jeder Naht notwendig und leider der langweiligste Arbeitsschritt. Wer mag schon freiwillig bügeln?

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Danach werden diese Teile dem Muster entsprechend zu Reihen aneinander gesteppt. Dabei wird für mein Zig-Zag Muster immer ein Teil vertikal und ein Teil horizontal angeordnet. Diese Reihen werden nun zusammen gesteppt, dann gebügelt und ergeben die Oberseite des Quilts. Die Striche des Phantomstifts leisten dabei gute Dienste, um die Nähte gerade und gleichmäßig breit ab zu steppen.

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Das ist der Moment, wo ich gedacht habe, dass es sich doch lohnt, die vielen kleinen Stoffstücke zusammen zu setzen und freiwillig zu Bügeln.

Das Volumenvlies wird nun in der Größe der Oberseite, und der Stoff für die Rückseite wird mit rundum ca. 5 cm Nahtzugabe zugeschnitten. Alle drei Lagen werden mit Stecknadeln fixiert und nach Geschmack zusammen gesteppt. Dabei wird mit einer Zier-Steppnaht in der Mitte begonnen, um ein Verziehen oder Verschieben der Lagen aus dem Weg zu gehen. Ich habe mich für einen geraden Quilt-Stich entschieden und diesen in den Nähten entlang des ZigZag-Musters angebracht.

Hier auf dem Bild sieht man Oberseite und Rückseite.

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Zum Schluss wird die Nahtzugabe der Rückseite rundum auf 3 cm gekürzt, doppelt eingeschlagen und abgesteppt. Mein fertiges Deckchen hat eine Größe von 47x 55 cm, ich habe 60 Rechtecke mit 4,5 x 9 cm (plus Nahtzugabe) mit der Brother ScanNCut akkurat zugeschnitten und verarbeitet. An meiner Nähtechnik muss ich noch arbeiten, aber für das „erste Mal“ bin ich sehr zufrieden.

Es hat mir riesig Spaß gemacht, diese neue Technik auszuprobieren, eine Technik an die ich mich ohne die Hilfe der ScanNCut nicht herangetraut hätte. Und hier nun mein fertiges Quilt-Deckchen mit ZigZag Muster:

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Na, wer war jetzt schon am Stoffschrank und hat Reste rausgesucht?

Ich habe jedenfalls schon das nächste Projekt in Arbeit, diesmal ein „schwierigeres“ Muster.

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Die Schneidedatei habe ich im Brother ScanNCut Canvas Online-Programm erstellt, und die Datei auf einen USB-Stick gespeichert, um sie an die ScanNCut zu übertragen.

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Durch Stärken des Stoffes mit Bügelstärke lassen sich die Schnittergebnisse noch verbessern! Durch mehrfaches Bügeln mit Sprühstärke wird der Stoff fast pergamentartig fest, der Stoff hält besser auf der Schneidematte und lässt sich leichter von der Schneidematte ablösen. Der Schnitt an sich ist für meinen Geschmack noch sauberer und die Ränder fusseln nicht so stark aus.
So sieht mein bisheriges Ergebnis aus, wie ihr seht, habe ich noch einige Nähte vor mir…

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Viel Spaß beim Quilten mit der Brother ScanNCut wünscht
Susanne Fuhrmann,
Hobbyplotter Designteam 2014


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