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Team Deutschland Tattoo mit SILHOUETTE

Team Deutschland Tattoo mit SILHOUETTE

Bald ist es soweit! Ganz Fußball-Deutschland bereitet sich vor auf die Europameisterschaft.

Für uns Bastler gibt es viele tolle Ideen, wie wir das Fan-Dasein versüßen können, und ich zeige euch heute eine Idee für die Großen und die Kleinen Fans. Das bedruckbare Tattoo Papier von Silhouette wollte ich schon lange ausprobieren, ich hätte ja gerne ein echtes Tattoo, aber ich bin so ein Angsthase… Mit dem bedruckbaren Tattoo-Papier ist das „Tätowieren“ völlig schmerzfrei und außerdem noch leicht wieder zu Entfernen. Mit diesen Tattoos ist man nicht nur beim Public Viewing der Star, die Technik eignet sich auch für Mottopartys und Kindergeburtstage.

Ihr braucht:

SILHOUETTE Cameo oder Portrait

Farbdrucker

bedruckbares Tattoo Papier von SILHOUETTE

Scraper bzw. Rakel

ggfs. PixScan Matte (geht auch mit Print&Cut)

einen nassen Waschlappen

Das bedruckbare Tattoo Papier besteht aus zwei Blättern, ein weisses Blatt, das bedruckt wird, und eine transparente Trägerfolie (auf hellgrünem Papier), die später auf das bedruckte Blatt aufgebracht wird.

Die Datei für die hier gezeigten Dateien habe ich selbst erstellt, Ihr findet diese im Downloadbereich von Hobbyplotter, einmal als PixScan Version, und einmal als Print&Cut Version zum Drucken mit Registrierungsmarken. Ich bin ja bekennender PixScan-Fan, man kann das Material viel besser ausnutzen, zumal die Silhouette-Materialien ja meist im amerikanischen LETTER Format angeboten werden. Womit wir schon mitten in der Anleitung sind.

Das LETTER Format erfordert von uns besondere Aufmerksamkeit, bei den Design-Seiteneinstellungen im Silhouette Studio und auch bei der Einstellung des Druckers. Mit der PixScan Matte sind im schlimmsten Fall die Designs im Randbereich unbrauchbar, bei Print&Cut können falsche Einstellungen jedoch das ganze Blatt ruinieren.

Seiteneinstellung Letter Format

Deshalb fange ich hier mal mit den Design-Seiteneinstellungen im Silhouette Studio an. Dort wird das amerikanische LETTER Format direkt angeboten. Zudem empfehle ich unten die beiden Häkchen zu setzen für „Druckrand anzeigen“ und „Schneiderand anzeigen“. Der Druckrand wird als schwarzer Rand angezeigt, der Schneiderand in rot. Die beiden sind nicht deckungsgleich, und das Motiv sollte unbedingt innerhalb beider Ränder liegen. Alles was darüber hinausragt, wird nicht gedruckt und auch nicht geschnitten.  (In meinem Beispiel arbeite ich mit der PixScan Matte. Für Print&Cut müssen die Registrierungsmarken eingestellt werden, bevor das Motiv platziert wird. Das Motiv darf dann auch nicht in die schraffierten Flächen hineinragen.)

Und besonders beliebt bei allen ist dieser Hinweis: SPIEGELN NICHT VERGESSEN. (Ich wette, jeder von euch hat es schon mal vergessen, oder? ….passiert mir auch immer mal wieder)

Druckereinstellung Letter Format

Nach dem Senden an den Drucker erscheint ein Fenster vom Drucker, dort klicken wir zuerst auf „Einstellungen“. Hier auf meinem Bild seht ihr die Einstellungen für meinen Canon Drucker, bei euch sieht das ggfs. etwas anders aus. Die grundlegenden Funktionen sollten aber vorhanden sein: Druckerpapierformat UNBEDINGT auf LETTER (8×11,5 Inch) einstellen. Die Druckqualität ggfs. auf „hoch“ und ich mache mir immer das Häkchen bei „VORSCHAU vor dem Druckvorgang“.

Das sieht dann so aus:

Druckvorschau prüfen

Hier prüfe ich nochmal, ob das Papierformat LETTER übernommen wurde. Besonderen Augenmerk lege ich auf die Randbereiche. Die Motive sollten nicht abgeschnitten dargestellt werden. Wenn alles passt mache ich einen Testdruck auf einem „billigen“ Papier im Letter-Format. Das ist hier nicht so einfach zu bekommen, aber wir können es uns ja zuschneiden. Die Maße stehen immer auf der Verpackung des Silhouette-Materials.

Drucker TestAuf das Testpapier mache ich eine Markierung mit Kuli, und merke mir, wo die Markierung vor dem Druck ist, wenn das Papier schon in der Papierkassette liegt. In meinem Fall oben links. Die Papierkassette stelle ich auch auf das Letter-Format ein, damit das Papier grade eingezogen wird. Dann drucke ich. Nach dem Druck schaue ich mir an, wo die Markierung gelandet ist. Hier ist sie auf der unbedruckten Seite oben rechts. Daraus folgt für meinen Drucker: ich muss das Tattoopapier später mit der guten Seite nach unten in die Kassette legen.

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Wenn jetzt alles passt, kann es mit dem bedruckbaren Tattoo Papier losgehen.

Bedruckt wird die glänzende Seite, nach dem Drucken sollte die Farbe gut trocken.

Dann lege ich es zuerst auf die PixScan Matte und mache mein Foto (oder Scan). Erst wenn das Foto erfolgreich im  Studio importiert ist und die Schnittlinien erstellt wurden, geht es mit dem transparenten Trägerpapier weiter.

Pix Scan nachzeichnen

Nun das importierte Bild mit dem Nachzeichnentool bearbeiten, dafür habe ich in der Datei extra dicke schwarze Hilfs-Ränder um die Motive gelegt. Dann werden mit der Funktion „Außenrand nachzeichnen“ Linien erstellt. Die färbe ich z.B. blau mit der Linienfarbe.

Als nächstes mache ich ein „Innen Offset“ von den blauen Linien, diese neuen Linien stelle ich auf rote Linienfarbe ein. Die blauen Linien entferne ich, und stelle die roten Linien in den Schnitteinstellungen auf „Schneiden“ ein, so dass die schwarzen Hilfs-Ränder komplett abgeschnitten werden.

Innenoffset Linienfarbe Offset innen 2

SchnitteinstellungJetzt können schon die Schnitteinstellungen gemacht werden. Die Voreingestellten Werte für das Tattoo Papier haben bei mir prima funktioniert, wichtig ist der Doppelschnitt, da zusätzlich zum bedruckten Blatt auch die Trägerfolie durchgeschnitten werden muss.

 

 

IMG_1609Aber vor dem Laden der Schneidematte muss die Transparente Trägerfolie vorsichtig aufgebracht werden. Die transparente Folie klebt ziemlich und ist empfindlich, man sollte nicht drauffassen. Das hellgrüne Trägerpapier hat einen schmalen Streifen, den man zuerst abzieht. Dann habe ich das ganze Blatt passgenau auf den Druck aufgelegt und nur den schmalen Streifen angedrückt. Die Folie hochklappen und das restliche grüne Papier nach und nach ablösen, und dabei mit dem Scraper / Rakel anstreichen. Die transparente Trägerfolie sollte Blasenfrei und ohne Knitterfalten liegen. Jetzt kann der Schneidevorgang gestartet werden.

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Endlich kann man die fertigen Tattoos von der Schneidematte lösen und der eigentliche Spaß kann beginnen.

Schutzfolie abziehenTrägerfolie vorsichtig ablösen und nicht auf das Motiv fassen.

Auf die gewünschte Stelle auf der Haut legen und andrücken.

 

Anfeuchten und abziehenEinen feuchten Waschlappen für ca. 15 Sekunden drauflegen und abwarten (ja… 15 Sekunden können ganz schön lang sein ***LACH***)

Wenn das weiße Papier durchweicht ist, kann man vorsichtig schieben, um zu sehen, ob es sich ablöst.

 

IMG_1618Fertiges TattooIst das nicht richtig cool?

Und fast noch besser finde ich, wie toll das Tattoo wieder entfernt werden kann, ganz ohne Laser, nur mit einem feuchten Waschlappen. Falls doch leichte Klebereste übrig bleiben, gehen die mit medizinischem Alkohol oder Nagellackentferner weg.

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Aber erst nach dem Mitfiebern, Jubeln, Feiern,  versteht sich. Die Dateien findet ihr im Downloadbereich von Hobbyplotter, sie können natürlich auch mit anderen bedruckbaren Produkten verwendet werden, z.B. mit der bedruckbaren Aufbügelfolie für T-Shirts. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr eure Ergebnisse auf der Facebook-Seite von hobbyplotter.de posten würdet!

Und jetzt wünsche ich uns ein weiteres Sommermärchen, Fußball-, als auch Wettertechnisch und hoffe, ihr habt viel Freude mit den Fußball-Deutschland-Tattoos von mir.

Susanne Fuhrmann
hobbyplotter.de Designteam

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