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Applikationen plotten – ohne Software

Applikationen plotten - ohne Software

Wie kann man mit ScanNCut PES Applikationen plotten auch wenn diese keinen Schneidepfad enthält?

Die Formen der Stoffteile von Applikationen können mitunter recht filigran sein. Um sich die Schneidearbeit hierbei zu erleichtern, kann man sich seine Applikationen aber schon vor dem Sticken mit seinem Brother ScanNCut CM900 passgenau plotten. Hierzu ist lediglich ein kleiner Zwischenschritt über die Stickmaschine notwendig, eine extra Sticksoftware benötigen Sie nicht.
Diesen Trick zeige ich euch jetzt!

Die Vorbereitung:

Auch beim Plotten von Applikationen mit dem ScanNCut CM900 ist es sinnvoll, den Stoff vor dem Schneiden mit dem Aufbügelblatt für Stoffapplikationen zu versehen. Fixiert mit dieser Aufbügelfolie hält das Material besser auf der Schneidematte. Zudem fusselt es dann nicht und ich kann es vor dem Sticken auf den Stoff aufbügeln.

Die PES-Applikationsdatei für den CM900 vorbereiten:

Damit meine PES-Stickdatei ohne vorher festgelegten Schneidepfad einen Schneidepfad erhält öffne ich diese zuerst auf meiner Stickmaschine. Mein Ziel ist es nun die mit einer Farbe angelegte Kontur der Applikation in einen Schneidepfad umzuwandeln. Dann können die ScanNCut mit PES-Unterstützung (also CM900 und SDX1200) die entsprechenden Stoffteile passgenau zuschneiden.

Stickdatei an der Stickmaschine aufrufen.
Stickdatei öffnen

Die Stickdatei editieren

Stickdatei editieren

Ich wähle im Bearbeitungsmenu den Stickpfad (Farbe) aus, der mir die Größe und Position der Applikation anzeigt aus.

Vorstich, Umrandung auswählen

Von der Garnfarbe zur Schere

Dieser erste Stickpfad im Farbeinstellungsmenü dient in dieser Datei zum Markieren und Positionieren des Hundekörpers. In der Beispielsdatei wurde er in Blau angelegt. Diesen wähle ich aus und ändere im Farbmenu die Farbangabe auf Schneiden. Dieses Scherensymbol wird mir am Ende der Farbtabelle angezeigt
Damit sind die Vorbereitungen zum Applikationen plotten mit dem ScanNCut schon abgeschlossen.

Garnfarbe in Schneidepfad ändern

Sobald ich die Schere ausgewählt habe, bestätige ich meine Auswahl mit OK.

Schere auswählen

Um ein optimales Ergebnis zu erhalten muss die Applikationsdatei eine klare Kontur enthalten.
Leider bietet daher nicht jede Stickdatei die optimalen Voraussetzungen zum Plotten, bitte immer prüfen.

Änderung der Garnfarbe bestätigen

Von der Stickmaschine zum ScanNCut

Im Anschluss speichere ich meine Datei auf meinem USB-Stick. Bei meiner hier verwendeten Stickmaschine geschieht das über das kleine Taschen (Pocket) Symbol.
Jetzt habe ich auf dem Stick meine Daten um Applikationen plotten zu können.

bPocket speichern

Plotten der Applikation mit dem CM900

Die abgeänderte PES Stickdatei auf meinem USB-Stick kann ich jetzt über „Dateien abrufen“ an meinem Plotter öffnen.

Sie ist von der Stickmaschine im Verzeichnis „bPocket“ abgespeichert. Mit OK bestätige ich anschließend meine Auswahl.

bPocket am Plotter öffnen
bPocket einfügen und plotten
Schneidedatei einfügen

Der ScanNCut CM900 zeigt mir nun das (evtl. auch mehrere) Stoffteile zum Plotten an. Diese Applikation schneide ich jetzt mit dem Plotter aus.

Applikation plotten
Geplottete Applikation ablösen

Vom Plot zum Applikationssticken:

Weiter geht es an der Stickmaschine. Sobald der erste Markierungsstich (in dieser Datei wie besprochen Blau angelegt) gestickt ist, entnehme ich den Rahmen und fixiere mein geplottetes Stoffteil für die Applikation mit einem kleinen Bügeleisen. (Nicht den Stoff aus dem Rahmen entfernen, sondern den kompletten Rahmen mit Stoff entfernen und im Rahmen belassend bügeln. Hierfür benötige ich – je nach Stickrahmengröße – ein kleines Bügeleisen.)

Umrandung / Position der Applikation sticken

Stickrahmen entfernen und Applikation aufbügeln

Nach dem Fixieren des Stoffteiles mit dem Bügeleisen kann ich den Stickrahmen wieder einsetzen und die Applikation fertig sticken. Ein Verrutschen des geplotteten Stoffteiles ist jetzt nicht mehr möglich.

Applikation fertig gestickt

Im Anschluss kann ich die Applikation weiter vernähen und versticken.

Halstuch mit Applikation

Fazit:

Die Zusammenarbeit von Plotter und Stickmaschine bietet eine tolle Möglichkeit seine Applikationen schon vor dem Sticken passgenau zuzuschneiden ohne den Einsatz einer Sticksoftware. Mit ein paar einfachen Arbeitsschritten spart man sich das manuelle zurückschneiden der Applikation und erhält so eine passgenaue Schnittlinie. Gerade bei filigranen Applikationen eine riesige Erleichterung! Allerdings sollte beachtet werden, dass sich nicht jede Stickdatei zum Plotten eignet. Spezielle Applikationsdateien mit einem Positionierungsstich sind da eine gute Wahl.
Viel Spaß bei der richtigen Dateiauswahl zum Applikationen plotten.

Probiert es aus!

Eure Maike


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Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Heute möchten wir Euch die Applikation fliegendes Rentier vorstellen, die wir mit dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother hergestellt haben.

Die PES-Dateien für diese Applikation fliegendes Rentier findet Ihr auch zum kostenlosen Download in unserem Downloadbereich.

Das Ziel dieses Projektes war es ein nettes und fröhliches Rentier als weihnachtliche Applikation zu erstellen. Am Ende hatten wir dann vier Variationen des Designs, die wir auch alle als PES-Dateien zum kostenlosen Download bereitstellen.

Hier zunächst die Herstellung des einzelnen fliegenden Rentieres als Beispiel.

Dazu laden wir die PES-Datei „Fliegendes Rentier_ohne_Wolken.pes“ auf einen USB-Stick und gehen damit zum Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother.

Auf die Schneidematte, die mit der „Klebefolie für Stoffschnitte „ zum Schneiden von unbehandeltem Stoff ausgerüstet wurde, bringen wir den Stoff für den Körper des Rentieres aus.

Matte mit Stoff für die Applikation Rentier

Wenn wir die PES-Datei auswählen, bietet uns die ScanNCut CM900 die Kontur des Körpers zum Schneiden an. Dies erfolgt, weil in der PES-Datei dieses Objekt als „Material“ deklariert ist. Die eigentlichen Stickdaten in der PES-Datei sind für den CM900 ohne Belang.

Die Applikation fleigendes Rentier am CM900 ausgewählt
Wie man gut erkennen kann wird der doch recht komplexe Körper des Rentieres sauber aus dem Stoff geschnitten.

Der Körper der Applikation fliegendes Rentier ist geschnitten

 

Weiter geht es an der Stickmaschine

Nun wird der USB-Stick mit der PES-Datei in die Stickmaschine eingesteckt und der weitere Arbeitsablauf erfolgt dort.

Zunächst  wird die Kontur des Stoffteiles für die Applikation fliegendes Rentier von der Maschine mit einer Naht gestickt. Somit ist die Positionierung des Stoffteiles sehr einfach und genau möglich.
Wenn sich der unbehandelte Stoff bis hierher etwas verzogen haben sollte, so erkennt man dies sehr gut und man kann durch leichtes ziehen und drücken für entsprechenden Ausgleich sorgen.

Die Kontur zum Positionieren der Applikation fliegendes Rentier

Im zweiten Schritt wird das Stoffteil am Rand mit dem Träger vernäht. Wir haben hier einen roten Stickfilz als Unterlage gewählt, das gibt ein netten weihnachtlichen Effekt.

Das Stoffteil auf der richtigen Position für die Applikation

In den nächsten Arbeitsschritten werden die Details mit der Stickmaschine aufgebracht und unser fliegendes Rentier – nennen wir es Hugo – nimmt seine endgültige Gestalt an.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier ist fertig

Mit dieser Applikation fliegendes Rentier lassen sich die unterschiedlichsten Gegenstände für die Weihnachtszeit gestalten. Ob es ein Beutel für Geschenke, ein Deckchen oder, oder ….  wird, ist natürlich Ihnen überlassen.
Wir haben uns hier für ein Bild im Rahmen entschieden, so können wir es Ihnen auf Messen usw. gut zeigen.

Die Applikation fliegendes Rentier im Rahmen

Während wir mit dem Design der Applikation „gespielt“ haben sind wie schon anfangs erwähnt 4 Varianten entstanden.
Das hier gezeigte fliegende Rentier Hugo.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier

Dann haben wir Hugo auch noch Wolken gegeben, wodurch sein Flug besser dargestellt wird.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stickwolken

Diese Wolken haben wir zunächst gestickt, aber und dann überlegt, dass sich solche Wolken sicherlich auch gut als weitere Stoffteile in einer etwas komplexeren Applikation machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stoffwolken

Und als letztes konnten wir nicht widerstehen und mussten aus unserem Hugo (ohne Wolken) noch einen Rudolph mit roter Nase machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier als Rudolph

Alle diese Designs stehen als PES-Daten für Applikationen im Download zur Verfügung.

Viel Spaß nun mit Hugo und/oder Rudolph.


Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Heute möchten wir ein Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter ScanNCut von Brother zeigen.

Auch wenn wir uns noch an einem schönen Spätsommer erfreuen, denkt man doch schon langsam an den Herbst. Im Herbst ist es immer schön Freunde zum Essen einzuladen und dabei nicht nur ein gutes Essen zu genießen, sondern auch den Tisch schön zu dekorieren.
Aus diesem Gedanken heraus entstand der Wunsch nach herbstlichen Platzdeckchen.

Nach kurzer Überlegung sollte es ein Mixed-Media-Projekt werden.

Es sollten der Einsatz des Hobbyplotters ScanNCut CM900 und der Stickmaschine kombiniert werden.

Die Idee war es einen Kürbis als Hintergrund mit herbstlichen Blättern darauf zu realisieren. Als Motiv für die Blätter wurde bei UrbanThreads.com  „Falling Leaves“ also fallende Blätter gewählt. Das Motiv gibt es in unterschiedlichen Größen und Dateiformaten. Je nach Maschine wählt man sich das Richtige aus.

Die Blätter für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

 

Nun musste noch ein Kürbis her. Der Kürbis sollte hauptsächlich in orangem Flex ausgeführt werden und über einen Strunk verfügen. Diesen Strunk wollte ich gerne mit grünem Flock plotten. Ich hatte ja den Gedanken mit dem Mixed-Media-Projekt  im Kopf.

Am Ende fand ich ein schönes Motiv für den Hintergrund und ich druckte einen entsprechenden Kürbis in zwei Teilen auf zwei Blätter aus.

Die 2 Vorlagen für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Den Kuerbis fuer das Mixed-Media-Projekt einscannen

Der Kuerbis für das Mixed-Media-Projekt wird erkannt

Diese Ausdrucke wurden dann einfach mit dem ScanNCut CM900 eingescannt und schon waren die beiden Teilmotive für das Plotten verfügbar.

Als erstes wurde die orange Flexfolie eingelegt und das Motiv entsprechend oft geschnitten. Man benötigt für einen Tisch ja mehr als ein Platzdeckchen. Für den großen Tisch mit Freunden sollen es in diesem Fall 12 Stück werden.

Die orange Flexfolie für das Mixed-Media-Projekt

Flex für das Mixed-Media-Projekt entgittern
Danach wurden die Strünke mit dem Blatt in der entsprechenden Anzahl aus dem grünen Flock mit dem Hobbyplotter geplottet und entgittert.

Flock für das Mixed-Media-Projekt

Flock für das Mixed-Media-Projekt fertig entgittert

Schon sind 12 Kürbisstrünke mit Blatt für eine große Tafel entgittert. Zur Sicherheit wurde einer in Reserve gemacht, es kann ja immer mal etwas schief gehen. :-)

WICHTIG: Das Spiegeln des Motives nicht vergessen!
(Nun ja, bei diesem Motiv wäre es kaum aufgefallen, wenn es spiegelverkehrt gewesen wäre.)

Damit hat der Hobbyplotter ScanNCut seinen Job am Mixed-Media-Projekt erledigt

Die beiden Teile werden im nächsten Arbeitsschritt auf die vorbereiteten Stoffteile aufgebügelt. Hierbei habe ich zuerst den eigentlichen Kürbis platziert und kurz (nur wenige Sekunden) angebügelt, damit er fixiert ist. Dann kann man in Ruhe den Strunk platzieren und läuft weniger Gefahr dass mehrere Teile verrutschen.
Beides zusammen jetzt gemäß den Vorgaben aufgepresst. Die Trägerfolie des orangen Flex wurde oben so weit weggeschnitten, dass der grüne Flock ohne Probleme passt.

 Flock und Flex des Mixed-Media-Projekt verpressen

Wenn alles abgekühlt ist, kann man die Folie abziehen und der Kürbis aus dem Plotter sieht schon einmal ganz gut aus. Das war mein erster Teil des Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter.

Die Aufbügelteile des Mixed-Media-Projekt fertig verpressed

 

Nach dem Pressen geht es weiter zum Sticken und Nähen

Nun wurde diese Grundlage mit hinterlegtem Stickfließ in den Stickrahmen montiert und nach und nach mit vier Farben bestickt.

Das Mixed-Media-Projekt im Stickrahmen

Nach dem Sticken kann  das Stickfließ von der Rückseite entfernt werden und der Stofflappen wird mit einem zweiten, linksherum umlaufend vernäht. Dabei natürlich eine kleine Öffnung lassen um den Stoff wenden zu können.
Nach dem Wenden des Stoffes wurde umlaufend eine Naht gelegt und dabei auch die Öffnung geschlossen.
Schon ist das Platzdeckchen als Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter fertig. Es muss jetzt nur noch gebügelt werden und schon kann der Tisch gedeckt werden.

Das Mixed-Media-Projekt ist fertig

Nun fehlt nur noch ein gutes Gericht, das man mit Freunden genießen kann.  Hier ist die Auswahl natürlich riesig und jeder kann hier selber schwelgen, aber wie wäre es denn mit einer Kürbissuppe zum Start?


ScanNCut Firmware jetzt für SVG-Daten

ScanNCut Firmware jetzt für SVG-Daten

Wir freuen uns heute Ihnen eine neue ScanNCut Firmware für die Hobbyplotter von Brother vorstellen zu können.

Damit erhalten die Anwender dieser Geräte quasi ein extra Weihnachtsgeschenk. Die ScanNCut Firmware kann kostenlos im Download bezogen werden.

Welche Geräte sind davon betroffen? Es gibt neue ScanNCut Firmware für den CM300, CM600 und CM840.

Was ist eigentlich neu?

Die drei wichtigsten Neuerungen der ScanNCut Firmware sind:

  • SVG-Verarbeitung
  • Farberkennungsmodus
  • Kalibration der Scan- und Cut-Position durch den Anwender
  • Weitere Verbesserungen sind auf der Downloadseite beschrieben (Link weiter unten)

 

Was bedeutet SVG-Verarbeitung beim ScanNCut?

Nun, mit der neuen ScanNCut Firmware wird das Gerät deutlich aufgewertet. Man kann nun aus vielen Quellen im Internet Designs beziehen. So gibt es z.B. recht viele Anbieter die kreative Grafiken in Online-Shops anbieten. Als ein bekanntes Beispiel sei hier z.B. www.svgcuts.com genannt.

svgcuts bietet Designs für die ScanNCut Firmware

Aber es gibt auch viele freie Quellen im Internet wo sie kostenlose Designs im SVG-Format erhalten können. Hier sei als ein Beispiel www.openclipart.org genannt.

Wir möchten hier kurz in 3 Bildern die neue SVG-Funktion darstellen.

shell für die neue ScanNCut Firmware

Auf www.openclipart.org haben wir uns für eine etwas martialische Shell (also Muschel) entschieden. Ein Schelm wer bei diesem Design weitere Gedanken hat. :-)
Die Datei haben wir herunter geladen, und per USB-Stick an das Gerät gebracht

SVG dank neuer ScanNCut Firmware

Wenn wir nun wie gewohnt ein Muster vom Stick einlesen wollen, werden auch die SVG-Dateien zur Auswahl angezeigt. Hier sehen wir auch unsere Shell.SVG wieder.

 

Dank neuer ScanNCut Firmware Grafik geladen

Nach der Auswahl des Designs Shell.SVG befindet sich das Design auf der virtuellen Schneidematte und kann wie gewohnt weiter bearbeitet und geschnitten werden.

 

Was bedeutet Farberkennungsmodus beim ScanNCut?

Bisher haben diese Modelle eine automatische Erkennung der Schneideobjekte geboten, die auf einem internen Graustufenbild aufbaut. Also in der landläufigen Bezeichnung einem Schwarz/Weiß-Bild. Das ist sicherlich ein guter Ansatz und führt auch zu guten Ergebnissen, wie die Geräte ja beweisen.
Nun gibt es aber manchmal auch Situationen an denen diese Automatik nicht die gewünschten oder erhofften Ergebnisse liefert.
Stellen Sie sich z.B. eine blaue Grafik auf rotem Hintergrund vor. Beide Farben werden in einem Graustufenbild in etwa die gleiche Helligkeit aufweisen und somit dem Gerät kaum eine Chance für eine Erkennung der Kontur lassen.
Genau hier hilft nun die neue Möglichkeit der Farberkennung. Damit können die Farben voneinander unterschieden werden. Es muss aber auch gesagt werden, dass dies natürlich kein Allheilmittel ist. Während bei der Graustufenerkennung nur einmal die Graustufen variieren, sind es nun auf einmal 3 Farbkanäle die variieren können. Also die Abweichungen im Bild sind unter Umständen deutlich komplexer. Das was uns mit unserem Geist einfach vorkommt ist für jede Automatik eine echte Herausforderung.
Daher sollte in der Regel die „normale“ Graustufenerkennung genutzt werden, aber bei besonderen Vorlagen kann man da wo es Sinn macht auf Farbe umschalten.

Abfrage des Erkennungsmodus bei der neuen ScanNCut FirmwareModusauswahl in der neuen ScanNCut FirmwareDie Auswahl Möglichkeit mit welcher der möglichen Erkennungen man arbeiten möchte wird vor jeder Erkennung von dem Hobbyplotter ScanNCut angeboten.

 

Was bedeutet Kalibration der Scan- und Cut-Position durch den Anwender beim ScanNCut?

Beim direkten Ausschneiden von Vorlagen (z.B. Etiketten oder Stempelabdrücke) muss der Hobbyplotter ScanNCut ja die Kontur der Vorlage erkennen um sie schneiden zu können. Jetzt ist natürlich auch wichtig, dass neben der exakten Erkennung auch die Mechanik genau so beschaffen ist wie die Software dies annimmt. Die klappt auch auf jeden Fall sehr gut. Aber wenn es nun z.B. durch einen harten Stoß zu einer kleinen Abweichung der realen Messerposition kommt, dann wird man dies als „Blitzer“ beim Schnitt erkennen können.
Hier ist nun neu, dass der Anwender im Setup des Gerätes die Möglichkeit geboten bekommt eine neue Kalibrierung selber vornehmen zu können. Damit sind auch die seltenen Fälle abgedeckt in denen es wirklich zu Abweichungen kommt.

Menueeintrag in der neuen ScanNCut Firmware

Der neue Menüpunkt für die Kalibration.

 

Die neue ScanNCut Firmware können Sie unter den folgenden Links kostenlos im Download beziehen.

Brother ScanNCut CM300
CM300 - ScanNCut Firmware
 

 

 

 
Brother ScanNCut CM600
CM600 - - ScanNCut Firmware

 

 

 

 

Brother ScanNCut CM840
CM840 - - ScanNCut Firmware


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