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Hasenapplikation mit Puschelschwanz

Hasenapplikation mit Puschelschwanz

Da Ostern und der Frühling in großen Schritten näherkommen, soll auch die Wohnung entsprechend frisch dekoriert werden. Das Ziel des Projektes war es zu Ostern eine Hasenapplikation mit Puschelschwanz mit Hilfe des Hobbyplotter DX1000 für ein Kissen zu erstellen. Dabei sollte der Plotter ohne PC verwendet werden. Eben einfach und schnell eine moderne Applikation mit Flex-Material zum Aufbügeln, ohne großen Computer-Einsatz. Wir denken es ist uns ganz gut gelungen eine moderne Osterhasenapplikation mit Puschel-Schwanz zu erstellen.

ScanNCut DX1000 - ein Hobbyplotter der auch ohne PC arbeitet
ScanNCut DX1000 – ein Hobbyplotter der auch ohne PC arbeitet

Da wir für den Puschel dickere Pappe schneiden, haben wir für das Projekt den ScanNCut DX1000 als Hobbyplotter gewählt. So haben wir sowohl genügend Kraft und Durchlassstärke für die Pappe, als auch einen Hobbyplotter mit eingebautem Scanner. Wir arbeiten damit also ohne einen PC zu benötigen, das ist für bastelorientierte Projekte ein großer Vorteil.

Die Daten für die Hasenapplikation

Schnittmuster für Hasenapplikation
Schnittmuster für Hasenapplikation

Als erstes zeichnen wir eine Kontur für unsere Hasenapplikation. Ob diese Kontur komplett frei gezeichnet ist oder ob man sich dazu irgendwo eine Anregung besorgt, ist jedem einzelnen überlassen. Wir stellen die Zeichnung auf jeden Fall als PDF (gepackt) im Download bereit.

Scan zur Datei mit dem ScanNCut DX1000
Scan zur Datei mit dem ScanNCut DX1000

Unser erster Arbeitsschritt ist es die Kontur der Hasenapplikation mit dem ScanNCut DX1000 zu scannen. Dazu legen wir die Zeichnung auf die leichtklebende Matte auf und führen sie in den DX1000 ein.

Scan zu Schnittdaten wählen
Scan zu Schnittdaten wählen

Um die Kontur, die auf dem Papier vorliegt, später auch einmal aus anderem Material schneiden zu können wählen wir den Punkt „Scan zu Schnittdaten“ aus. Damit gewinnen wir ein neues Design, das wir immer wieder verwenden können.

Die Mittellinie der Kontur speichern
Die Mittellinie der Kontur speichern

Es ist bei diesem Muster vielleicht nicht so entscheidend, aber wir wählen – nachdem das Gerät gescannt hat – den Punkt für die Erkennung der Mittellinie an. Mit den anderen beiden Punkten würden wir entweder zwei Linien (Innen und Außen) erhalten, was wir aber nicht wollen. Ober wir würden nur die Außenlinie der Kontur erhalten. Letzeres wäre nicht so tragisch, aber nicht unser Ziel.

Schnittmuster auf der Maschine speichern
Schnittmuster auf der Maschine speichern

Nun müssen wir das neue Design für unsere Hasenapplikation nur noch speichern. Dafür wählen wir hier einfach den ScanNCut DX1000 als Speicherort aus.

Kontur für die Puschelschablone
Kontur für die Puschelschablone

Im nächsten Schritt lesen wir die Kontur für die Schablone ein, mit der wir den Puschel herstellen wollen. Um die Arbeit später möglichst einfach zu machen, haben wir die Schablone an einer Stelle offen gelassen und eine Art von Einfädelhilfe eingezeichnet. Damit können wir später den Faden sehr einfach umschlingen.

Das Material für die Hasenapplikation zuschneiden

Rosa Flex wird im DX1000 geschnitten
Rosa Flex wird im DX1000 geschnitten

Nun legen wir unser rosa Flex-Material in den ScanNCut DX1000 ein, wählen die zuvor gescannte Kontur des Hasen aus und starten den Schnitt.

Die fertige Hasenapplikation, fertig zum aufbügeln
Die fertige Hasenapplikation, fertig zum aufbügeln

Nach dem Schneiden der Kontur entnehmen wir das Material aus dem Hobbyplotter und entfernen alle Teile die nicht zu dem Design unser Hasenapplikation gehören. Diesen Vorgang nennt man Entgittern. Jetzt ist unsere Applikation im Prinzip fertig zum Aufbügeln.

Halbschnitt ausschalten
Halbschnitt ausschalten

Im nächsten Schritt schalten wir den Halbschnitt am ScanNCut DX1000 aus. Das machen wir, weil wir nun im nächsten Schritt ja den Karton für die Puschel-Schablonen schneiden wollen. Im Gegensatz zu dem Flex-Material wollen wir den Karton aber ganz durchschneiden und nicht nur die Nutzschicht anschneiden.

Die fertigen Pappschablonen für den Puschel der Hasenapplikation
Die fertigen Pappschablonen für den Puschel

Da sind unsere beiden fertigen Pappschablonen für die Herstellung des Puschelschwanz. Für die Pappschablonen haben wir einfach eine alte Pappe verwendet. Der DX1000 liefert uns die notwendige Kraft um das Material sicher zu schneiden. Die Einstellung des Messers hat das Gerät selbstständig ausgeführt.

Verarbeiten der Materialen für die Hasenapplikation

Aufbügeln des Flex-Materials für die Hasenapplikation in der Presse
Aufbügeln des Flex-Materials für die Hasenapplikation in der Presse

Mit der HOBBYsqueezy Transferpresse pressen wir nun das Flex-Material für die Hassenapplikation auf den Kissenbezug auf. Nach dem Abkühlen des Materials können wir den transparenten Träger abziehen.

Anfang des Puschelwickel
Anfang des Puschelwickel

Die beiden Pappschablonen für den Puschel legen wir aufeinander und fangen an mit einem Wollfaden darum zu wickeln. Hier kommt uns die Öffnung mit Einfädelhilfe zu Gute. Wenn die Schablone einfach nur rund und geschlossen ist, dann wird das Wickeln doch viel aufwändiger.

Die Schablone dick umwickeln
Die Schablone dick umwickeln

Die Schablone wird immer weiter umwickelt, bis man eine schöne dicke Wicklung vorliegen hat. Der Puschel soll ja auch schön dicht werden.

Den Puschel aufschneiden
Den Puschel aufschneiden

Wenn der Puschel dick genug ist, geht man mit einer Schere zwischen die beiden Pappschablonen und scheidet den Wickel rund herum auf. Dabei darauf achten, das nichts auseinander fällt.

Den Puschel abbinden
Den Puschel abbinden

Der fast letzte Schritt ist es nun den Puschel abzubinden. Dazu wird ein Faden zwischen die beiden Pappschablonen gezogen und das Ganze nach ein paar Wicklungen fest verschnürt.

Puschel positionieren
Puschel positionieren

Nachdem der Puschel abgebunden ist, können die Pappschablonen entfernt werden. Nun bleibt nur noch der Schritt den Puschel zu positionieren und fest zu nähen.  

Das Ergebnis

Hasenapplikation mit Puschel
Hasenapplikation mit Puschel

Wir hoffen damit eine nette Anregung für das Arbeiten mit dem Hobbyplotter ScanNCut – auch ohne PC – gegeben zu haben.

Viel Spaß beim Nachbasteln oder auch beim Abwandeln dieser Anregung.


Osterapplikation mit dem Hobbyplotter

Osterapplikation mit dem Hobbyplotter

In dem Beispiel zeigen wir die Erstellung einer Osterdeko in Form einer Applikation mit dem Hobbyplotter ScanNCut CM900.
Die entsprechenden Daten zur eigenen Herstellung der Osterapplikation haben wir als kostenlosen Download bereitgestellt.

Am Anfang stand die Idee

Es gab da eine Idee im Kopf, aber keine fertigen Daten die zum Ziel der Osterapplikation geführt hätten. Somit blieb also nur der Weg des eigenen Entwurf übrig.

Das Design für unsere Applikation im Grafikprogramm

Als erster Schritt erstellen wir also in einem Grafikprogramm (hier Adobe Illustrator) eine Zeichnung von unserer Vorstellung. Dieser Schritt alleine hat natürlich einige Zeit in Anspruch genommen. So eine Osterapplikation ist im Kopf schnell erdacht, aber der Weg in die Realität dauert dann doch meist ein wenig länger.
Was vielleicht ins Auge fällt sind die schwarzen Ecken links oben und rechts unten in der Zeichnung.
Nun, diese haben wir als Passermarken angelegt um einzelne Ebenen in der Sticksoftware passgenau übereinander legen zu können. Später löschen wir diese Teile wieder.

Scheibchenweise zur Osterapplikation

Die einzelnen Ebenen der Grafik vor dem Aufbau der Applikationsdatei in PE-Design

Man erkennt nun in den einzelnen Bildern gut, wie die Zeichnung der Osterapplikation in Ebenen zerlegt wurde.
Dies erscheint sinnvoll, da man jetzt in der Sticksoftware PE-Design die Osterapplikation Lage für Lage aufbauen kann und dabei auch die Kontrolle darüber hat, welche Teile gestickt werden und wo Stoffteile verwendet werden.

Die fertige Osterapplikation in PE-Design

Die Osterapplikation haben wir in der Software PE-Design in mehreren Größen aufgebaut. Diese unterschiedlichen Größen stellen wir auch als kostenlose Applikationsdateien zur Verfügung. Wir müssen aber darauf hinweisen, dass wir selber nur die Größe 200 x 300 mm wirklich ausgeführt haben.
Wir gehen davon aus, dass die Osterapplikationen in den Größen 180 x 130 mm und 100 x 100 mm genauso funktionieren, übernehmen dafür aber keine Gewähr. Bitte einfach selber ausprobieren.

Hier sollte ein Kissen mit der Osterapplikation als österliche Deko entstehen. Dazu benötigt es natürlich einen entsprechenden Bezug. Wir haben dabei auf eine Anleitung von IKEA zurück gegriffen. Sie ist als Schnittmuster für ein Kissen mit 50×50 cm im Netz zu finden.

Der Hobbyplotter CM900 den wir für das Projekt verwenden
Der Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother.

Die für unsere Applikation benötigten Stoffteile wollen wir mit dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother schneiden. Diesen Plotter haben wir gewählt, da er PES-Applikationsdateien verarbeiten kann. Als Alternative hätten wir auch den ScanNCut DX1200 verwenden können, der ebenfalls PES-Applikationsdateien verarbeiten kann.

Ran an den Schnitt

Die Daten der kostenlosen Applikation sind im Plotter geladen
Öffnen der Osterapplikation auf dem ScanNCut CM900.

Als erstes wählen wir den USB-Stick als Datenquelle aus und laden dann unser Design, damit wir die Osterapplikation plotten können.
Da das Design aus zwei Stoffteilen besteht, wählen wir zuerst den Körper des Hasen aus.

Der Stoff für den Körper unserer Applikation im Plotter
Die Schneidematte mit dem Stoff für den Körper der Osterapplikation wird eingelegt.

Um den Stoff mit einem Plotter gut schneiden zu können, müssen wir dafür Sorge tragen, dass er sich nicht verziehen kann. Dies geht entweder mit einem Aufbügelmaterial oder aber einer extra stark klebenden Schneidematte, die den Stoff gut festhält.
Da wir hier gerne den puren Stoff ohne Aufbügelmaterial einsetzen wollten, haben wir die zweite Möglichkeit gewählt und die normale Schneidematte mit Hilfe der „Klebefolie für Stoffschnitte“ zum Schneiden von unbehandeltem Stoff umgerüstet.
Auf die so vorbereitete Matte kleben wir den braunen Stoff für den Körper des Hasen auf. Dabei streichen wir den Stoff schön gleichmäßig fest.

Die zu schneidende Kontur unserer kostenlosen Applikation wird auf den Stoff positioniert
Das Design wird auf dem Stoff für die Osterapplikation positioniert.

Nach dem Einlegen der Schneidematte mit dem Stoff in den ScanNCut CM900, führen wir zunächst einem Vorscan aus.
Jetzt zeigt uns das Display die genaue Lage des Materials an und wir können unser Design einfach so verschieben, dass wir den Stoff auch treffen.

Der exakt geschnittene Körper der Hasenapplikation
Der Körper für unseren Hasen ist konturgenau geschnitten.

Der Plotter schneidet uns nun die Kontur des Hasenkörpers aus. Sobald dies erledigt ist, entnehmen wir die Schneidematte und entfernen den Teil des Stoffes der nicht zur Applikation gehört.
Da ist unser Hase – sauber und exakt geschnitten!

Zu Ostern gehört auch ein Ei

Der rote Stoff für das Osterei im Plotter
Der rote Stoff für das Ei in der Osterapplikation wird eingelegt.

Wir wiederholen nun im Prinzip den gleichen Ablauf noch einmal, den wir auch schon beim Körper des Hasen hatten. Nur, dass wir jetzt einen roten Stoff wählen und daraus das Osterei schneiden, das unser netter Hase in den Pfoten tragen soll.

Das Osterei für die Applikation ist exakt geschnitten
Auch das Ei ist auf Kontur geschnitten.

Die Form des Osterei ist schnell geschnitten. Dabei wird der Bereich, in dem später die Hasenpfote das Ei trägt, genau so exakt ausgespart, wie der Rest des Ei für unsere Osterapplikation sauber und exakt geschnitten wird.

Dann setzen wir die Osterapplikation mal zusammen!

Die Stickmaschine stickt zuerst eine Naht für die Position der Hasenapplikation
Das erste Stoffteil muss nun auf die gestickte Konturline platziert werden.

Wir spannen unser Textil für das spätere Kissen in den Stickrahmen ein und bringen das Design für unsere Osterapplikation per USB-Stick an die Stickmaschine um den Workflow vom Hobbyplotter ScanNCut CM900 zur Stickmaschine fort zu setzen.
In unserem Beispiel haben wir eine Stickmaschine verwendet, die uns mit gleich 6 Fäden unterstützt. Doch keine Angst, wir haben die Datei so angelegt, dass möglichst wenige Farbwechsel anstehen und auch möglichst wenig Fäden abgschnitten werden müssen.
Als erstes sticken wir die Kontur der Hasenkörpers. Damit ist eine klare Position angezeigt, wo wir das entsprechende Stoffteil positionieren.
Wir haben das Stoffteil leicht mit einem Haftkleber besprüht. So ist sichergestellt, dass es nicht verrutschen kann.

Nachdem der Stoff für den Körper positioniert wurde stickt die Maschine die Applikation fest
Der Stoff wird mit einer E-förmigen Naht festgestickt.

Als eine der ersten Aktionen wird das Stoffteil für die Osterapplikation mit einer umlaufenden E-förmigen Naht festgestickt.
Ab diesem Moment kann sicherlich nichts mehr verrutschen.

Nach dem der Stoff festgestickt ist werden alle Details die Hasenapplikation aufgestickt
Der Hase nimmt Formen an, alle Details werden aufgestickt.

Nachdem der Stoff fixiert ist, sticken wir die einzelnen Details auf den Stoff auf. Das hier ein Hase entstehen wird, ist schon recht gut zu erkennen.

Im letzten Schritt erhält der Osterhase unserer Applikation noch ein Ei in die Pfote
Auch der Stoff für das Ei ist platziert und festgestickt.

Die letzten Arbeitsschritte auf der Stickmaschine sind zuerst die Kennzeichnung der Kontur für das Ei. Auch hier wird wieder – wie für den Körper – eine Kontur als Positionierhilfe aufgestickt.
Nachdem der Stoff für das Ei positioniert und festgestickt ist, sticken wir noch die Verzierungen auf das Ei.

Und ab auf das Sofa!

Nach dem vernähen des Kissenbezuges kann man damit gut auf dem Sofa kuscheln
Mit dieser netten Osterapplikation kann der Frühling kommen.

Als letzten Schritt nähen wir dann nur noch das Kissen gemäß der obigen Anleitung zusammen.

Schon kann man herrlich auf dem Sofa lümmeln und auf Ostern warten.

Viel Spaß beim Nachbasteln wünscht hobbyplotter.de!

P.S. Sicherlich kann diese Osterapplikation auch andere Gegenstände verschönern.


Applikationen plotten – ohne Software

Applikationen plotten - ohne Software

Wie kann man mit ScanNCut PES Applikationen plotten auch wenn diese keinen Schneidepfad enthält?

Die Formen der Stoffteile von Applikationen können mitunter recht filigran sein. Um sich die Schneidearbeit hierbei zu erleichtern, kann man sich seine Applikationen aber schon vor dem Sticken mit seinem Brother ScanNCut CM900 passgenau plotten. Hierzu ist lediglich ein kleiner Zwischenschritt über die Stickmaschine notwendig, eine extra Sticksoftware benötigen Sie nicht.
Diesen Trick zeige ich euch jetzt!

Die Vorbereitung:

Auch beim Plotten von Applikationen mit dem ScanNCut CM900 ist es sinnvoll, den Stoff vor dem Schneiden mit dem Aufbügelblatt für Stoffapplikationen zu versehen. Fixiert mit dieser Aufbügelfolie hält das Material besser auf der Schneidematte. Zudem fusselt es dann nicht und ich kann es vor dem Sticken auf den Stoff aufbügeln.

Die PES-Applikationsdatei für den CM900 vorbereiten:

Damit meine PES-Stickdatei ohne vorher festgelegten Schneidepfad einen Schneidepfad erhält öffne ich diese zuerst auf meiner Stickmaschine. Mein Ziel ist es nun die mit einer Farbe angelegte Kontur der Applikation in einen Schneidepfad umzuwandeln. Dann können die ScanNCut mit PES-Unterstützung (also CM900 und SDX1200) die entsprechenden Stoffteile passgenau zuschneiden.

Stickdatei an der Stickmaschine aufrufen.
Stickdatei öffnen

Die Stickdatei editieren

Stickdatei editieren

Ich wähle im Bearbeitungsmenu den Stickpfad (Farbe) aus, der mir die Größe und Position der Applikation anzeigt aus.

Vorstich, Umrandung auswählen

Von der Garnfarbe zur Schere

Dieser erste Stickpfad im Farbeinstellungsmenü dient in dieser Datei zum Markieren und Positionieren des Hundekörpers. In der Beispielsdatei wurde er in Blau angelegt. Diesen wähle ich aus und ändere im Farbmenu die Farbangabe auf Schneiden. Dieses Scherensymbol wird mir am Ende der Farbtabelle angezeigt
Damit sind die Vorbereitungen zum Applikationen plotten mit dem ScanNCut schon abgeschlossen.

Garnfarbe in Schneidepfad ändern

Sobald ich die Schere ausgewählt habe, bestätige ich meine Auswahl mit OK.

Schere auswählen

Um ein optimales Ergebnis zu erhalten muss die Applikationsdatei eine klare Kontur enthalten.
Leider bietet daher nicht jede Stickdatei die optimalen Voraussetzungen zum Plotten, bitte immer prüfen.

Änderung der Garnfarbe bestätigen

Von der Stickmaschine zum ScanNCut

Im Anschluss speichere ich meine Datei auf meinem USB-Stick. Bei meiner hier verwendeten Stickmaschine geschieht das über das kleine Taschen (Pocket) Symbol.
Jetzt habe ich auf dem Stick meine Daten um Applikationen plotten zu können.

bPocket speichern

Plotten der Applikation mit dem CM900

Die abgeänderte PES Stickdatei auf meinem USB-Stick kann ich jetzt über „Dateien abrufen“ an meinem Plotter öffnen.

Sie ist von der Stickmaschine im Verzeichnis „bPocket“ abgespeichert. Mit OK bestätige ich anschließend meine Auswahl.

bPocket am Plotter öffnen
bPocket einfügen und plotten
Schneidedatei einfügen

Der ScanNCut CM900 zeigt mir nun das (evtl. auch mehrere) Stoffteile zum Plotten an. Diese Applikation schneide ich jetzt mit dem Plotter aus.

Applikation plotten
Geplottete Applikation ablösen

Vom Plot zum Applikationssticken:

Weiter geht es an der Stickmaschine. Sobald der erste Markierungsstich (in dieser Datei wie besprochen Blau angelegt) gestickt ist, entnehme ich den Rahmen und fixiere mein geplottetes Stoffteil für die Applikation mit einem kleinen Bügeleisen. (Nicht den Stoff aus dem Rahmen entfernen, sondern den kompletten Rahmen mit Stoff entfernen und im Rahmen belassend bügeln. Hierfür benötige ich – je nach Stickrahmengröße – ein kleines Bügeleisen.)

Umrandung / Position der Applikation sticken

Stickrahmen entfernen und Applikation aufbügeln

Nach dem Fixieren des Stoffteiles mit dem Bügeleisen kann ich den Stickrahmen wieder einsetzen und die Applikation fertig sticken. Ein Verrutschen des geplotteten Stoffteiles ist jetzt nicht mehr möglich.

Applikation fertig gestickt

Im Anschluss kann ich die Applikation weiter vernähen und versticken.

Halstuch mit Applikation

Fazit:

Die Zusammenarbeit von Plotter und Stickmaschine bietet eine tolle Möglichkeit seine Applikationen schon vor dem Sticken passgenau zuzuschneiden ohne den Einsatz einer Sticksoftware. Mit ein paar einfachen Arbeitsschritten spart man sich das manuelle zurückschneiden der Applikation und erhält so eine passgenaue Schnittlinie. Gerade bei filigranen Applikationen eine riesige Erleichterung! Allerdings sollte beachtet werden, dass sich nicht jede Stickdatei zum Plotten eignet. Spezielle Applikationsdateien mit einem Positionierungsstich sind da eine gute Wahl.
Viel Spaß bei der richtigen Dateiauswahl zum Applikationen plotten.

Probiert es aus!

Eure Maike


Brother Canvas Projekte mit Herz

Brother Canvas Projekte mit Herz

Projekte zum Valentinstag im Brother CanvasWorkspace entwerfen

Wusstest Du schon, dass man sich mit ein paar Handgriffen selber Projekte im Brother CanvasWorkspace erstellen und sich damit ganz leicht tolle Ohrringe aus Kunstleder plotten kann?

Oder hast Du Dich noch nicht an das Programm getraut? Dann zeige ich Dir jetzt wie Du, passend zum Valentinstag, damit beginnen kannst deine eigenen Projekte im Brother CanvasWorkspace zu erstellen.

Ohrring Collage

Dafür benötigst Du:

  • PC/Laptop mit dem Brother CanvasWorkspace Programm (ich habe meine Projekte in der cloudbasierten Version – Online Version erstellt)
  • Einen Plotter (für meine Muster habe ich den Brother SDX1200 verwendet)
  • Kunstleder (möglichst mit einer glatten Rückseite), Leder oder auch Designpapier
  • Klebefolie für Stoffschnitt (bei der Verwendung von Designpapier nicht nötig)
  • Ohrring Rohlinge und Zange

Neue Projekte erstellen im Brother CanvasWorkspace

Ich beginne mit dem Öffnen meines Arbeitsbereichs zum Erstellen der neuen Projekte im Brother CanvasWorkspace.

Neues Projekt im Brother CanvasWorkspace beginnen.

Das Mustermenü

Im Mustermenü des Programms, links angezeigt, finde ich unter „Einfach“ eine Herzform, welche ich mir durch Anklicken in meinen Arbeitsbereich einfüge. Zum leichteren Bearbeiten lasse ich das Herz vorerst so groß.

Einfügen einer Form aus dem Mustermenu.

Das Bearbeitungsmenü

Dieses Herz markiere ich jetzt und wähle im Bearbeitungsmenü (oben angezeigt) die Funktion „Kopieren“ aus. Sobald dieses Herz kopiert ist, kann ich es, über das Bearbeitungsmenü, wieder einfügen. (Dieser Schritt „Kopieren und Einfügen“ funktioniert natürlich auch über Strg C / Strg V). Mein zweites Herz verkleinere ich etwas und schiebe es in das erste erstellte Herz.

Formen Kopieren im Brother CanvasWorkspace.
Größen anpassen im Brother CanvasWorkspace.


Subtrahieren der Projekte im Brother CanvasWorkspace

Jetzt markiere ich beide Linien und wähle im Bearbeitungsmenü „Subtrahieren“. Damit entferne ich jetzt den inneren Teil meiner zwei Herzen. Aus zwei einzelnen Herzkonturen wird ein Herz mit einem ausgeschnittenen inneren Bereich.

Subtrahieren der inneren Form.

Sobald ich dies getan habe, kopiere ich das Herz noch einmal. Das zweite Herz schiebe ich inzwischen an die Seite.

Anordnung der kopieren Formen in meinem Arbeitsbereich.
Formen drehen im Brother CanvasWorkspace

Nun drehe ich meinen Ohrring etwas und setze, um den Ohrring im Anschluss leichter an meinem Rohling befestigen zu können, einen kleinen Kreis an den oberen Rand.

Formen verbinden

Dies mache ich wieder über das Mustermenü. Unter „Einfach“ wähle ich mir den Kreis aus, mit der Maustaste verändere ich die Größe und Position. Den Kreis setze ich nun oben auf mein Herz.

Verschmelzen von Formen im Brother CanvasWorkspace

Jetzt markiere ich wieder alles mit meiner Maustaste und gehe im Bearbeitungsmenü auf „Verschmelzen“. Das bedeutet, dass ich beide Formen miteinander verbinde.

Verschmelzen von Formen im Brother CanvasWorkspace

Nun füge ich wieder einen Kreis ein und setze ihn mittig in den anderen Kreis. Hier fixiere ich anschließend meinen Ohrring Rohling.

Nachdem ich wieder alles markiert habe, wähle ich im Bearbeitungsmenü wieder „Subtrahieren“. Damit ziehe ich meinen kleinen Kreis von meiner Ohrringform ab.

Subtrahieren einer Form im Brother CanvasWorkspace.

Zuletzt möchte ich meinen Ohrring noch mit einem kleinen inneren Herz verzieren. Dafür verkleinere und drehe ich das bereits kopierte Herz und setze dieses im Anschluss in das größere Herz.

Formen verschmelzen im Brother CanvasWorkspace.

Ganz wichtig ist zudem die richtige Position. Zum späteren Verschmelzen der Linien, müssen die äußeren Linien etwas über den Rand gehen.

Einzelne Linien bearbeiten

Um die Linien meiner Projekte im Brother CanvasWorkspace genau anzupassen wechsel ich, durch einen Doppelklick auf die Form, in die Linienbearbeitung. Damit kann ich nun die einzelnen Punkte meiner Form verschieben. Wichtig für unseren Ohrring ist das, um nicht zu filigran zu werden. Die Ohrringe sollen letztendlich auch halten.

Linien bearbeiten im Brother CanvasWorkspace.

Schließlich muss ich nur noch alles markieren und wieder über die Funktion „Verschmelzen“ im Bearbeitungsmenü miteinander verbinden.

Kopieren und spiegeln der Projekte im Brother CanvasWorkspace

Mein Ohrring ist jetzt fast fertig. Ich passe die Größe an und wähle, ebenfalls im Bearbeitungsmenü, noch einmal kopieren und einfügen. Zuletzt spiegele ich meinen kopierten Ohrring. Jetzt habe ich meine ersten Ohrring Projekte im Brother CanvasWorkspace fertig erstellt.

Spiegeln im Bearbeitungsmenu.

Dateien speichern und herunterladen

Zum Speichern meiner Ohrringe gebe ich nun links oben den Namen für meine Projekte im Brother CanvasWorkspace ein und übertrage dieses schließlich nach dem Speichern an meinen Plotter. Dafür wähle ich die Funktion „Herunterladen“.

Die Ohrringe sind somit fertig zum Plotten! Zur besseren Fixierung des Kunstleders auf der Schneidematte habe ich diese vorher mit der Klebefolie für Stoffschnitte beklebt.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Verschenken!

Ohrringe Kunstleder

P.S. Auch Projekte, wie z.B. für Kärtchen zum Befestigen der Ohrringe lassen sich ebenso schnell im Brother CanvasWorkspace erstellen.

Ohrringe auf Karte

Stickdateien plotten mit dem SDX1200

Stickdateien plotten mit dem SDX1200

Die perfekte Zusammenarbeit zwischen Plotter und Stickmaschine

Eine fantastische Neuheit des Brother ScanNCut SDX1200 ist die Möglichkeit die meisten PES Stickdateien zu plotten.

Besitzer einer Brother Stickmaschinen kennen das PES Dateiformat schon von ihren Stickdateien. Diese Dateien können jetzt direkt mit dem ScanNCut SDX1200 weiterverarbeitet werden. Diese Stickdateien können für viele Funktionen verwendet werden, wie etwa Schneiden, Zeichen, Prägen etc.

In meinem Beispiel zeige ich euch wie man eine Applikation im PES Dateiformat, ohne vorher angelegten Schneidepfad, mit dem Plotter öffnet und sich diese bereits vor dem Sticken ausschneiden lassen kann.

Die optimale Vorbereitung:

Um unsere PES Stickdateien aus Stoff zu plotten, presse ich zuerst die Aufbügelblatt für Stoffapplikationen auf die Rückseite unseres Materials. Je nach Materialtyp 140-160° C / ca. 20 Sekunden. Fixiere ich das Material vorher mit diesem Aufbügelblatt, dann hält es besser auf der Schneidematte. Zudem kann ich die Applikation damit vor dem Sticken auf dem Stoff fixieren.

Vorbereitung des Stoffes mit dem Aufbügelblatt für Stoffapplikationen.

PES Dateien öffnen mit dem Brother ScanNCut SDX 1200

Sobald ich meine PES Datei, per W-LAN, oder USB an den Plotter übertragen habe, kann ich diese mit der Funktion „Dateien abrufen“ öffnen.

Öffnen der PES Datei am Brother SDX1200.

Über das Blumensymbol kann ich die Stickdatei öffnen, um die verschiedenen Möglichkeiten der Weiterverarbeitung zu wählen.

PES Datei aufrufen

Welche der der nun drei angezeigten Möglichkeiten die Richtige ist, ist abhängig von der Stickdatei. Für meinen Schriftzug wähle ich den rechten Button, da meine Datei über Innenlinien verfügt, die ich mit ausschneiden möchte.

Verschiedene Auswahlmöglichkeiten zum Plotten der PES Datei.

Nach dem Bestätigen mit „OK“ kann ich bereits mit dem Bearbeiten der Datei beginnen. In diesem Menü kann ich über den „Wellenlinien“ Button der Glättungsgrad der Datei verändern, über das mittlere Symbol kann ich die Gruppierung aufheben, oder auch die Anzahl der gewünschten Schnittdateien anpassen. Da ich meine Datei noch etwas abändern muss, um die in der Datei angelegten Zickzackstiche zu entfernen, löse ich bereits jetzt die Gruppierung.

Gruppierung der PES Schneidepfade aufheben.

Ist die Datei einmal über den „Einfügen Button“ auf dem Arbeitsbereich abgelegt, kann diese genau wie jede andere Schnittdatei weiterverarbeitet werden. Drehen, Größe anpassen, Nahtzugabe hinzufügen, etc… In meinem Fall habe ich jetzt die nicht benötigen Teile der Stickdatei entfernt.

Entfernen der nicht benötigten Schneidepfade der PES Datei.

Für die richtige Position auf der Schneidematte scanne ich diese und positioniere die Schnittdatei passgenau, in meinem Fall auch noch in die richtige Richtung gedreht, im Schnittbereich.

Schriftzug drehen und anpassen.

Größenanpassung?

Je nach Stickdatei kann es eventuell nötig sein, die Größe der Applikation anzupassen. Das ist allerdings abhängig von der Stickdatei und das sollte man überprüfen, bevor man mit dem Sticken beginnt. Bei meiner Datei hat es genau gepasst. Um eine Fransenapplikation zu Plotten, würde man allerdings die Stickdatei, mit Hilfe der Nahtzugabefunktion im Plotter, proportional vergrößern.

Plotten der Datei

Im nächsten Schritt kann ich meine Stickdateien schon plotten. Mit dem Spatel löse ich den recht filigranen Schriftzug im Anschluss von meiner Schneidematte.

PES Datei geplottet.
Geplottete Datei von der Schneidematte ablösen.

Sticken:

Weiter geht es an der Stickmaschine. Sobald die erste Umrandung (zum Anzeigen der Größe) gestickt ist, entnehme ich kurz den Rahmen und fixiere meine Applikation mit dem Bügeleisen.

Applikation auflegen.

Fixieren der Applikation mit einem kleinen Bügeleisen.
Zum Fixieren unbedingt den Stickrahmen aus der Stickmaschine lösen und ein kleines Bügeleisen (z.B. ein Patchwork Bügeleisen) verwenden.

Ein Verrutschen ist somit nicht mehr möglich. Nun setze ich den Rahmen wieder in die Stickmaschine ein und sticke meine Applikation fertig.

Meinen fertig gestickten Schriftzug erweitere ich jetzt noch etwas und nähe das Ganze im Anschluss als Kissenbezug zusammen. (Für meinen aus Hobbyflex Glitter geplotteten Schriftzug habe ich die Schrift „Another Typewriter“ von Dafont verwendet, die Stickdatei wurde von uns erstellt).

Wie der komplette Ablauf aussieht, könnt ihr euch jetzt auch in unserem Video anschauen.

Fazit:

Die Zusammenarbeit von Plotter und Stickmaschine bietet eine tolle Möglichkeit seine Applikationen schon vor dem Sticken passgenau zuzuschneiden. Mit ein paar kleinen Arbeitsschritten spart man sich das oft schwierige passgenaue zurückschneiden der Applikation und erhält eine gleichmäßige Schnittlinie. Allerdings sollte beachtet werden, dass sich nicht jede Stickdatei zum Plotten eignet. Applikationen oder Doodle Dateien sind da eine gute Wahl. Stickdateien mit vielen ineinander laufenden Farben eher weniger.

Kissen mit Stickapplikation

Probiert es aus!

Eure Maike


SDX Automatik-Messer für dünne Stoffe

SDX Automatik-Messer für dünne Stoffe

Feine Schneeflocken plotten mit dem SDX1200

Im Lieferumfang des Brother SDX1200 ist ein extra Automatik-Messer für dünne Stoffe enthalten. Weshalb und wofür dieses Messer eingesetzt werden sollte, erfahrt ihr hier in meinem kleinen Testbericht.

Empfohlen wird das Automatik-Messer für dünne, unbeschichtete Stoffe mit einer Stärke von 0,25 mm bis 0,5 mm.

„Stoff“ im Allgemeinen lässt sich zwar auch mit dem normalen Automatik-Messer (Halter mit Schwarzer Kappe) schneiden, feiner und akkurater wird der Schnitt allerdings mit dem Automatik-Messer für feine Stoffe (Halter mit brauner Kappe). Dieses Messer schneidet aufgrund seiner angepassten Klingenform viel leichter durch den Stoff ohne sich zu in den Fasern zu verhaken. Schon während dem Plottvorgang kann man den Unterschied sehen und auch hören. Die Klinge gleitet deutlich leiser durch das Material als die herkömmliche Klinge mit ihrem anderen Messerwinkel.

SDX Automatik-Messer

Zum Vergleichen habe ich mir eine Schneeflocke einmal mit dem normalen Automatik-Messer und einmal mit dem Automatik-Messer für feine Stoffe ausschneiden lassen.

Zur besseren Fixierung der unbehandelten Stoffe habe ich die Klebefolie für Stoffschnitte verwendet.

SDX Messertest

Im Vergleich sah das Ganze dann so aus:

Links ist die Schneeflocke mit dem Automatik Messer für dünne Stoffe geschnitten. Rechts wurde das normale Automatik Messer verwendet.

Automatik-Messer für Stoff

Fazit:

Nach diesem kleinen, aber doch recht aussagekräftigen Test, steht dem nächsten Winterprojekt sicher nichts mehr im Weg. Das Automatik-Messer für dünne Stoffe optimiert das Plotten von feinen Geweben und ermöglicht so beste Schneideergebnisse.

Gerade zum Plotten von Patchwork, oder von feinen Applikationen (ohne die Verwendung von Applikationsvlies) ist dieses Messer einfach perfekt.

Für meine winterliche Fensterdekoration habe ich mir die Schneeflocken aus einem dünnen Vlies geplottet

Vlies Schneeflocken

und diese dann zum Aufhängen mit etwas Nähgarn aufgefädelt.

Vlies geplottet

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Maike


Nikolausstiefel plotten mit Strass

Nikolausstiefel plotten mit Strass

In nicht einmal mehr einer Woche ist es schon so weit: „Nikolaus steht vor der Tür!“

Wer dieses Jahr nicht zu spät anfangen möchte und Lust hat einen kreativen Nikolausstiefel zu plotten und zu nähen, der kann sich jetzt von meinem kleinen Nikolausprojekt inspirieren lassen. Ein ganz individuelles Geschenk mit Namen und ganz viel Glitzer.

Strass Nikolausstiefel

 

Folgende Materialien solltest du dir zurechtlegen

Als Basisschnittmuster und Inspiration für mein Nikolausstiefel plotten diente die Anleitung zum Nikolausstiefel nähen aus dem Brother Canvas Workspace.

Canvas Schnittmuster Nikolaus

Dieses Schnittmuster kann man sich herunterladen und direkt mit seinem Plotter ausschneiden lassen. Den Schritt mit dem Strassmuster aufzeichnen lassen habe ich übersprungen.

Stoffzuschnitt Nikolausstiefel

Da mein Nikolausstiefel plotten etwas aufwendiger werden soll, habe ich diesen zuerst nach der Anleitung zugeschnitten und zusammengenäht. Ich beplotte den fertigen Stiefel.

 

Das Strass Starterkit

Im Strass Starterkit ist neben den Materialien zum Strassschablone erstellen und den Strasssteinen auch ein Lizenzcode enthalten. Mit diesem Lizenzcode schalte ich im Brother Canvas Workspace die Strassfunktion frei.

Kontoeinstellungen Canvas

Nach dieser Freischaltung kann ich nicht nur 100 bereits enthaltene Strassmuster verwenden, sondern auch von mir erstellte Designs in Strassschablonen umwandeln.

Premiumfunktionen freischalten

 

Die Strassschablone erstellen

Im Brother Canvas habe ich mir eine Vorlage für meine Strass Schneeflocke erstellt. Die Größe und Anordnung der Strasssteine kann ich individuell im Programm auswählen. Zu finden ist diese Funktion nach dem Freischalten im Menu unter dem Menupunkt „Premium“. Zum leichten entgittern setze ich einen extra Rahmen um meine Strassdatei. Jetzt kann ich diese an meinen Plotter übertragen.

Strassstein Premiumfunktion

 

Die Strassschablone plotten

Das im Strass Starterkit enthaltene velourartige schwarze Schablonenmaterial lege ich nun mit der Trägermaterialseite nach unten auf meine Schneidematte. Bei der Einstellung meines Brother SDX1200 wähle ich die Einstellung Halbschnitt. Bei anderen Plottern stellt das Messer bitte auch so ein, dass das Trägermaterial erhalten bleibt. Mit einem Testschnitt überprüfe ich zuerst diese Schneideeinstellung.

 

Das Strassbild erstellen

Sobald meine Schablone geschnitten ist kann ich diese vom Trägermaterial ablösen. Wichtig ist, dass alle Punkte aus der Schablone entfernt werden.

Dazu braucht man etwas Übung. Diese gelöcherte Schablone klebe ich mir nun auf die im Set enthaltene Pappe. Jetzt kann ich meine Strasssteine mit der Bürste in der Schablone verteilen. Mit dem Aufnahme Werkzeug kann ich die falsch liegenden Steine nachträglich noch in die richtige Richtung drehen.

Strassschablone

Sobald die Strasssteine richtig liegen, hebe ich diese mit der Transferfolie ab. Die Strass Schneeflocke ist nun bereit zum Aufpressen. Da ich aber noch mehr auf meinen Nikolausstiefel plotten möchte, lege ich sie noch einmal beiseite.

 

Schneeflocken plotten

Da die Strass Schneeflocke nicht alleine meinen Nikolausstiefel verzieren soll plotte ich mir jetzt noch Schneeflocken aus verschiedenen anderen Folien. Für meinen Stiefel habe ich Glitter-, Flex- und Flockfolien gemischt.

 

Schrift zweifarbig plotten

Um den Namen etwas hervorzuheben habe ich diesen aus Flexfolie und Glitterfolie geplottet. Als Schrift habe ich „Little Days“ von DaFont gewählt. Sobald diese Schrift auf meinem PC installiert ist kann ich diese im Brother Canvas Workspace bearbeiten.  Ich verschmelze die einzelnen Buchstaben und passe die Rundungen etwas an.

Schrift im Canvas Workspace

Im nächsten Schritt setze ich mittels der Versatzfunktion einen Rahmen von 2,5mm Breite um den Namen herum, damit hebe ich die Schrift etwas hervor.

Canvas Workspace Versatzlinie

Diese Umrandung möchte ich aus einer anderen Folie plotten.

Versatzlinie Namen

Zu guter Letzt habe ich diese beiden Schriften voneinander subtrahiert, da ich die beiden Folien nicht übereinander plotten möchte. (Wer etwas unsicher ist mit dem Mehrfarbigen plotten findet in unserem Blog auch eine ausführliche Anleitung dazu.) Vergesst nicht die Schriften vor dem Plotten zu spiegeln.

 

Nikolausstiefel fertigstellen

Jetzt kann ich nach und nach meine Schneeflocken und den Namen nach und nach auf den fertig genähten Stiefel pressen. Dabei sollte der obere Rand des Stiefels nicht unter der Presse liegen.

Jetzt muss der Stiefel nur noch aufgehängt und befüllt werden.

Nikolausstiefel beplottet

 

Und weil es so viel Spaß gemacht hat, gab es gleich noch einen zweiten Stiefel dazu.

Nikolausstiefel beplottet

Nikolausstiefel Plott Details

 

Vorweihnachtliche Grüße und viel Freude beim nachbasteln.

Eure Maike


Brother DesignNCut DC100 – erste Schritte

Brother DesignNCut DC100 - erste Schritte

Plotten mit dem Brother DesignNCut DC 100

Es braucht gar nicht viel um mit dem Brother DesignNCut DC100 schöne Projekte zu erstellen.

  • Einen DesignNCut DC100 mit Schneidematte und Messer.
  • Einen PC, Laptop, Handy oder ein Tablet mit welchem ihr eure Dateien bearbeiten und an euren Plotter senden könnt.
  • Die Bearbeitungssoftware Brother CanvasWorkspace, sowie dem Brother DesignNCut Manager.
  • …und natürlich Ideen!

Kunstleder geplottet

 

Brother Canvas Workspace

Für den PC oder Laptop gibt es die Möglichkeit Online, oder über die neue installierbare Offline Version des Brother CanvasWorkspace für den Win-PC seine Dateien zu bearbeiten. Diese Software findest du im Brother Solutions Center zum Download. Mit diesem Programm können Schnitt- und Zeichnungsdaten erstellt werden, oder auch fertige Designs angepasst und individualisiert werden.

 

Brother DesignNCut Manager

Die  eigentliche Ansteuerung des Brother DesignNCut DC100 übernimmt der DesignNCut Manager. Er stellt somit das Bindeglied zwischen der Designumgebung Canvas Workspace und dem Brother DesignNCut DC100 dar. Der DesignNCut Manager ist eine Anwendung die auf PC, Laptop, Handy und Tablet installiert werden kann (die App DesignNCut Manager ist im App Store oder bei Google Play verfügbar). Mit diesem Manager steuert ihr die Einstellungen des Brother DesignNCut DC100, sendet Schneidedaten, stelle einen Testschnitt ein und starte den Plottvorgang.

Sobald alle Programme installiert sind und der Plotter mit dem Wlan verbunden ist, steht dem ersten Plotten nichts mehr im Weg.

 

Der Ablauf

Ich beginne mit dem Öffnen des Brother CanvasWorkspace um mein Wunschdesign zu bearbeiten. Mögliche Dateiformate die von extern geladen werden können sind SVG/DXF und FCM. Natürlich kann ich aber auch alles selber in Brother Canvas Workspace entwerfen.

  • Zum Starten öffne ich meine leere Arbeitsfläche, hier wird mir die spätere Schneidematte am PC/Tablet angezeigt.

Canvas Workspace

  • Meine Arbeitsfläche öffne ich mit dem „+Neu“ Button im linken oberen Eck. Auf dieser „Schneidematte“ kann ich die zu plottenden Daten bearbeiten.

Tablet Ansicht Brother CanvasAuch in der Tablet Ansicht ist der Punkt zum Aufrufen der Schneidematte links oben zu finden

Nachfolgend zeige ich welche Schritte benötigt werden, um ein Design (gekauft, oder selbst erstellt) an deinen DesignNcut DC100 Plotter zu übertragen.

 

Öffnen einer Datei im Brother Canvas Workspace

  • Meine Design füge ich über den Button mit dem „SVG“ Symbol in meinen Arbeitsbereich ein. Über diesen Button kann ich SVG/DXF oder FCM Datei öffnen und in meinen Arbeitsbereich einfügen.

SVG öffnenAnsicht PC

Workspace Tablet VersionAnsicht Tablet

  • Im Brother CanvasWorkspace lege ich alle Schneide- oder Zeichenlinien fest, gebe die Größe sowie die Position auf der Schneidematte ein. Sprich hier werden alle Designarbeiten für den Plott gemacht. Alle diese Einstellungen kann ich hier natürlich auch so oft ändern wie ich das gerne möchte. Aber für diese Änderungen ist nur CanvasWorkspace zuständig und das richtige Werkzeug. Im DesignNCut Manager steuere ich ja den Brother DesignNCut DC100, bearbeite aber nicht die Grafik. Diese gebe ich hier so aus, wie von CanvasWorkspace übergeben.

Workspace herunterladenAnsicht PC

Wokspace Tablet herunterladenAnsicht Tablet

 

Übertragen des Designs mit dem DesignNCut Manager

  • Über „Daten laden“ („Laden aus CanvasWorkspace“ bei der Online Version / „Datei auswählen“ falls ihr euer Design vorher auf dem PC gespeichert habt bei der Windows Applikation), öffne ich mein heruntergeladenes Design im DesignNCut Manager.

DesignNCut ManagerAnsicht PC

DesignNCutManagerAnsicht Tablet

 

Schneiden, zeichnen oder prägen?

Nur noch ein paar kleine Einstellungen und schon kann ich mein Design an meinen Brother DesignNCut DC100 senden.

  • Unter „Bedienung ändern“ lege ich fest, ob ich mein Design Ausschneiden, Zeichnen oder Prägen möchte (für mein Kunstleder habe ich „Schneiden“ gewählt).

Einstellungen DesignNCutAnsicht PC

Ansicht Tablet DesignNCutAnsicht Tablet

  • Bei „Einstellungen ändern“ lassen sich zudem die Schneidegeschwindigkeit (je filigraner das Design, desto langsamer sollte man die Geschwindigkeit einstellen) und der Schneidedruck anpassen.

 

Messereinstellungen

  • Je nach Material muss ich nun noch das Messer manuell anpassen. Da mein Projekt aus Kunstleder ausgeschnitten werden soll stelle ich das Messer auf Position 6, Folien benötigen in der Regel eine viel niedrigere Messereinstellung.

Messereinstellung DesignNCutMein Material klebe ich passend auf meine Schneidematte und lade diese. (Bei Folien achte ich darauf, dass das Trägermaterial immer unten liegen muss. Dieses soll nicht durchgeschnitten werden.)

 

Testschnitt

  • Bevor ich mit dem Plotten meines Materials beginne mache ich zur Sicherheit einen Testschnitt. Aktiviere ihn, passe Form, Muster, Größe und Position des Testschnitts an. Hierbei sollte ich immer vorher überlegen an welcher Position der Testschnitt später nicht stört. Im unteren Eck angegeben kannst du den Testschnitt leicht überprüfen, auch ohne die Schneidematte wieder herauszunehmen.

Testschnitt DesignNCut

Ansicht PC

Testschnitt DesignNCut

Testschnitt DesignNCut TabletAnsicht Tablet

 

Immer wenn ich den Testschnitt aktiviert habe, wird dieser auch zuerst ausgeschnitten. Hat der Testschnitt nicht richtig funktioniert, dann kann man so über den Button „Einstellungen“ eine neue Testschnittposition festlegen, die Schnitteinstellungen ändern und erneut testen. Die richtige Einstellung zu finden dauert für ein neues Material manchmal etwas, probiert es aus!
Man sollte sich aber die gefundenen Werte immer notieren und ist dann beim nächsten Arbeiten mit dem gleichen Material quasi sofort bereit zum Plotten.

TestschnittIst der Testschnitt abgeschlossen und perfekt geschnitten? Dann kann ich meine Datei „Neustart“ ausschneiden lassen.

 

Fazit

Mit ein wenig Übung kann man im Handumdrehen tolle Projekte aus Vinyl, Papier, Stoff, Filz, Moosgummi, Karton, Kunststoff, Leder und vielem mit seinem Brother DesignNCut DC100 plotten. Probiert es aus!

DesignNCut Projekte

 

Viel Spaß beim Plotten!

Eure Maike

 


Leder plotten mit dem SDX1200

Leder plotten mit dem SDX1200

Mit dem neuen Brother DX1200 können Sie super Leder plotten.

Leder plotten, diese Funktion setzten wir gleich in einem schönen Bastelprojekt um – Denn es ist Hausschuhzeit!

Gerade im Krabbel- und Lauflernalter sind Lederpuschen super. Sie rutschen nicht, lassen sich nicht so leicht ausziehen und halten schön warm. Aber Hausschuhe selber nähen? Nichts leichter als das.

Leder Puschen geplottet

 

Was benötige ich dafür?

Du brauchst etwas Puschenleder (je nach Schuhgröße und Schnittmuster mal etwas mehr oder weniger), eine Nähmaschine mit Ledernadel, ein Schnittmuster, eine Schere, Klebefolie für Stoffschnitte, Stoffklammern, etwas Gummiband eine Sicherheitsnadel und schon kannst du beginnen.

 

SDX Lederpuschen

 

Wozu brauche ich da meinen Plotter?

Ganz klar für die Feinarbeiten. Leder (bis max. 3 mm Stärke) lässt sich wunderbar mit dem Brother ScanNCut DX1200 plotten. Für meine Lederpuschen habe ich ein feines Lochmuster im Brother Canvas Workspace entworfen. Ein paar Herzchen, ein paar Kreise, außen herum einen Wellenrand und schon habe ich ein ganz individuelles Muster für meine Hausschuhe. Auch kleine Applikationen aus Leder lassen sich damit ganz leicht zuschneiden.

Brother Canvas Datei

 

Vor dem Plotten

Achtet beim Leder plotten für Applikationen aber unbedingt darauf, dass diese einmal für den rechten und einmal für den linken Schuh geplottet werden müssen. Bei meinem Lochmuster war dieser Schritt nicht notwendig. Mein Muster musste nicht gespiegelt werden. Der Igel jedoch wirkt auf Puschen schöner, wenn nicht beide Igel in eine Richtung laufen.

Brother Canvas Leder

 

Die Schneidematte vorbereiten

Zum Leder plotten verwende ich immer die Klebefolie für Stoffschnitte. Diese klebe ich mir vorab zur besseren Fixierung des Leders auf meine Schneidematte. Da die Rückseite des Leders doch oft sehr fusselt schont man damit zusätzlich auch noch seine Schneidematte.

Klebefolie für Stoffschnitte

 

Die Schneideeinstellungen

Bei meinem hier verwendeten Brother SDX1200 fällt die Suche nach der richtigen Schneideeinstellung zum Leder plotten komplett weg. Dank des Klingensensors und des Automatikmessers kann der Brother SDX1200 die Dicke des zu schneidenden Materials automatisch erkennen. Er stellt die Klinge ganz von alleine passend ein und optimiert auch den Schneidedruck automatisch. Ohne Probleme wird mein Ledermuster ausgeschnitten.

Sobald alles zugeschnitten ist kann ich mit dem Auf- und Zusammennähen beginnen.

Lederpuschen nähen

Als Erleichterung beim Zusammennähen der Lederteile habe ich Stoffklammern verwendet.

Lederpuschen geplottet

Nur fünf Nähte und der erste Schuh ist schon fertig.

Lederpuschen geplottet

Geschafft! Nicht ganz perfekt, aber für den ersten Versuch finde ich sie doch wirklich schön. Das werden sicher nicht die letzten genähten Hausschuhe bleiben.

Viel Spaß beim Muster entwerfen, Plotten und Nähen!

Eure Maike


Silhouette Siebdruck Starter Kit

Silhouette Siebdruck Starter Kit

Ein Shirt mit dem Silhouette Siebdruck Starter Kit verschönern

Wer schon immer einmal die Siebdruck Technik ausprobieren wollte, kann das jetzt mit seinem Plotter und dem Siebdruck Starter Kit von Silhouette.

 

Was ist Siebdruck?

Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht. (Quelle: Wikipedia)

Das Silhouette Siebdruck Starter Kit

Im Siebdruck Starter Kit enthalten sind bereits 10 exklusive Designs die man sich mittels Downloadkarte im Silhouette Store herunterladen kann. Selbstverständlich kann man auch seine eigenen Designs und gespeicherten Motive für diese Technik verwenden. Zusätzlich zu den Dateien erhält man einen Holzrahmen, 3 Folien für die Schablonen, 3 feinmaschige Gewebeabschnitte, Stofffarbe, eine Rakel und einen Entgitterhaken. Um direkt zu starten braucht man zusätzlich lediglich etwas das man bedrucken möchte, ein Stück Stoff zum Testen und ein Stück Pappe.

Silhouette Siebdruck Starter Kit

Wer die exklusiven Silhouette Siebdruck Starter Kit enthaltenen Designs nutzen möchte, kann sich diese vorab im Silhouette Store herunterladen. Unter „Mein Konto“ gibt es die Spalte „Werbe-Download-Code einlösen“.

Silhouette Store Downlowad Karte

Dort gibt man die Zahlenkombination der im Set beiliegenden Downloadkarte ein. Die exklusiven Siebdruck Designs werden damit in die Bibliothek eingefügt.

Silhouette Store Download Code eingeben

 

Bevor ich mit dem Drucken beginne muss der Rahmen zusammengebaut werden. Die Hölzer sind nummeriert, werden leicht ineinandergesteckt und mit den beiliegenden Schrauben fixiert. Achte darauf, dass die Kerbe im Holz bei allen Teilen nach außen zeigen soll. Hiermit wird später der beiliegende Stoff mit dem Motiv fixiert.

Silhouette Siebdruck Rahmen

 

Das Motiv plotten

Die Schablone, die ein durchdrücken der Farbe außerhalb meines Motivs verhindern soll, plotte ich aus der beiliegenden weißen Folie. (Das hier verwendete Design ist ein Freebie von Caluyadesign.com.)

Spiegeln nicht vergessen! Wie bei allen Textilfolien muss ich auch hier das Motiv spiegeln. Die Motivgröße sollte auf die Rahmengröße abgestimmt sein und die Größe von 19 x 26,5 cm nicht überschreiten. Das Motiv sollte zudem mittig aus der Folie geschnitten werden. Das erleichtert das Einspannen des Stoffes später enorm. Die Folie lege ich mit der glänzenden Seite nach unten auf die Schneidematte.

Siebdruckschablone Silhouette

 

Ganz wichtig! Beim Entgittern entferne ich ausschließlich das Motiv. Nicht, wie sonst üblich, das Negativ um das Motiv herum. Sobald das Motiv entgittert ist, kann ich die Folie auf den beiliegenden feinmaschigen Stoff aufbügeln (20-30 Sekunden). Die Transferfolie entferne ich im Anschluss.

Motiv einspannen

Um das geplottete Design leichter einspannen zu können schneide ich jetzt an allen 4 Ecken ein Quadrat mit einer Seitenlänge etwa 5 cm aus. Mit den ausgeschnittenen Ecken lässt sich der Stoff leichter passgenau einspannen. Eingespannt wird der Stoff mit der unbeplotteten Seite nach unten. Die Folie zeigt nach oben.

Siebdruck Schablone zuschneiden

 

Der Siebdruck

Bevor ich mit dem Bedrucken meines Shirts starte, teste ich zusätzlich erst einmal auf einem Stück Stoff. Anschließend lege ich ein festes Stück Pappe zwischen die beiden Lagen meines Stoffes, damit verhindere ich ein durchdrücken der Farbe. Danach lege ich den Rahmen passgenau über das Shirt. Der Stoff sollte möglichst glatt und faltenfrei sein. Ich verteile jetzt eine Linie der beiliegenden Stofffarbe („fabric ink“) oberhalb meines Motivs auf den farbundurchlässigen Bereich.

Siebdruck Stofffarbe

Hierbei achte ich darauf, genug Farbe aufzutragen, damit ich diese in einem Zug über das komplette Motiv verteilen kann. Dafür ist allerdings etwas Übung notwendig. Im Anschluss streiche ich die Farbe nach unten und verteile sie so durch die offenen Maschen des feinen Gewebes auf meinem Shirt.

Siebdruck Rakel

Fertig? Jetzt kann der Rahmen abgehoben werden.

Siebdruck Shirt

Finish

Nach dem Trocknen der Farbe bügle ich das Shirt zum endgültigen Fixieren.

Im Anschluss sollte die Schablone, um Verunreinigungen im Motiv zu verhindern, ausgewaschen werden.

Silhouette Siebdruck Schablone

Nach dem Trocknen kann die Schablone wieder eingespannt und weiterverwendet werden.

Shirt mit Siebdruck bedrucken

 

Viel Spaß beim Ausprobieren des Silhouette Siebdruck Starter Kits!

Eure Maike


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