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Mit der neuen Metallic-Vinylfolie…

Mit der neuen Metallic-Vinylfolie...

… und natürlich auch mit allen anderen Vinyl-Sorten lassen sich ganz einfach und schnell tolle Bilder gestalten. Passend zu unseren kalten Temperaturen wirkt die silberne Metallic Vinylfolie, leichter Spiegeleffekt, besonders gut.

Bild mit Metallic-Vinylfolie

Für mein Bild hab ich Malpappe mit Resten unserer Wohnzimmerfarbe bemalt und mit Metallic Vinyl beklebt. Malpappe wirkt wie eine Leinwand ist aber viel fester. So lässt sich Vinyl leichter mit einem Rakel übertragen.

Bastelanleitung:

Für ein Bild benötigt ihr:

Zuerst bemalt ihr eure Malpappe und lasst diese gut trocknen, am besten über Nacht. Eure SILHOUETTE CAMEO schneidet nun die Teile fürs Bild aus. Im Großen und Ganzen könnt ihr die Schneideeinstellungen für „Silhouette-Vinyl“ übernehmen, nur den Druck erhöht ihr auf ca. 20. Am besten, wie immer, erst einen Probeschnitt machen. Nur noch entgittern und schon könnt ihr mit dem Gestalten eures Bildes beginnen. Stück für Stück mit der Übertragungsfolie aufnehmen und mit Hilfe eines Rakels auf eure Leinwand festkleben. Dies macht ihr, bis ihr mit eurem Bild zufrieden seid.

Rahmen aus Metallic Vinylfolie

Metallic Vinylfolie - Rahmen

Vinylbild

Fertig! Mit der spiegelnden Oberfläche wirkt es besonders edel.

Metallic Vinylfolie

Viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Angela Schmahl, Designteam


Neues Jahr neue Produkte

Hier kommt mein erster Beitrag im neuen Jahr:

Vielleicht habt ihr es ja schon bemerkt, im Shop gibt es viele neue Produkte von Silhouette. Eines davon ist das selbstklebende Korkpapier.

Das ist daraus entstanden: Ein Stiftehalter!
Einer meiner Vorsätze für 2017, mehr Ordnung auf dem Basteltisch!

Stiftehalter aus Korblätter

Wie man sieht macht es riesigen Spaß mit dem Papier zu arbeiten. Es lässt sich super schneiden und einfach aufkleben.

Wie ihr auch mehr Ordnung schaffen könnt, erkläre ich euch jetzt.

Anleitung:

Das benötigt ihr dafür:

Die Korkblätter sind 5″x7″ groß (ca. 17,7cm x 12,6cm). In der Datei sind die Korkteile so gruppiert, dass ihr alles auf zwei Blätter unterbringt. Die Schneideeinstellungen für den Kork variieren je nach Alter des Messers und ob man nur den Kork schneiden möchte oder alles komplett ausgeschnitten sein soll. Ich hab alles durchschneiden lassen, so war es leichter das Material auf zukleben. Meine Einstellungen: Messer 8, Druck 33, Geschwindigkeit 1, Doppelschnitt. Zur Sicherheit macht immer erst einen Probeschnitt. Den Rest lasst ihr aus dem Cardstock schneiden.

Geschnittene Korkblätter

Klebt zuerst den Kork auf das Papier.

Kork auf Papier kleben

Die Teile für die Stifte zieht ihr vorsichtig über eine Tischkante, dann lassen sie sich leichter rollen.

Zusammenrollen

Das Basisteil klebt ihr wie eine Box und die Stifteteile zu einer Rolle zusammen.

Zusammenbau des Stifthalters 1 Zusammenbau des Stifthalters 2

Die Rollen werden nun mit einer leichten Drehbewegung in die dafür vorgesehenen Löcher gesteckt. Wer möchte kann zusätzlich Klebstoff verwenden, halten aber auch ohne super.

Stiftehalter - Fertig Stiftehalter - Fertig - Detailansicht

Nun noch mit Glitzersteinchen verzieren, und fertig.

Viel Spaß beim Nachbasteln wünscht euch

Angela Schmahl, Designteam


ScanNCut – Starterkit zum Prägen

ScanNCut - Starterkit zum Prägen

Vielleicht hat es der eine oder andere schon im Shop erspäht, das Starterkit zum Prägen für den ScanNCut.

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Mit diesem Kit könnt ihr auf zwei verschiedene Arten prägen. Heute zeige ich euch die einfachere Variante. Im Starterkit befindet sich nicht nur das benötigte Werkzeug, sondern auch noch 50 kostenlose Muster, die ihr über euer Konto im Brother ScanNCut-Canvas Programm aktivieren könnt.

Da wir uns so schön in der Weihnachtszeit befinden, hab ich mein Werk in ein kleines Geschenk integriert.

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Eine Teelichter und Tee Verpackung

Und das benötigt ihr dafür:

Das befindet sich alles im Set:

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Für unseres Projekt benötigen wir vorerst nur diese Teile:

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Zuerst sucht ihr euch ein Design aus und legt einen Rahmen um euer Motiv. Da der Plotter die Alufolie nicht schneiden kann, habt ihr so für später eine Linie vorgezeichnet, an der ihr mit der Schere entlang schneiden könnt.

Den Rahmen findet ihr in euren einfachen Vorlagen. Zieht ihn auf die Größe von ca. 75mm x 55mm.

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Fügt nun euer Prägebild hinzu. Wählt aus der Kategorie „Linienreliefts“. Verkleinert es so, dass es schön in den Rahmen passt.

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Nun noch das Ganze herunterladen, auf einen USB-Stick ziehen und ab damit in den ScanNCut.

Die weiche Embossingmatte klebt ihr auf eine Schneidematte und zieht die dünne Abdeckfolie ab.

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Positioniert nun eure Alufolie. WICHTIG! Die durchsichtigen Folien bleiben von beiden Seiten drauf.

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Zum Linienprägen benötigt ihr den dünnen, 1,5mm starken Prägestift, den ihr so zusammensetzt. Pfeil an Pfeil. Den grauen Deckel wieder darauf schrauben.

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So setzt ihr ihn in euren Plotter.

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Öffnet das Motiv und positioniert es an gewünschter Stelle. Wer möchte kann sein Prägematerial vorher natürlich noch per Scan suchen um sicher zu gehen, dass es an der richtigen Stelle sitzt.

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Das Tool mit dem Quader benötigt ihr für den nächsten Schritt. Das befindet sich nur auf dem Display, wenn ihr die aktuelle Firmware installiert habt (1.8.10). Zusätzlich aktiviert ihr mit dem Werkzeugbutton im Bereich Premiumfunktionen euer Kit für Reliefeinstellungen.

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Mit zweimal „OK“ bestätigen kommt ihr wieder in den Arbeitsbereich, bis ihr hier landet. Wählt „Linienrelief“.

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Das sind eure nächsten Schritte. Sobald die Matte geladen ist, könnt ihr den Prägevorgang starten.

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Nur noch mit der Schere ausschneiden und ihr könnt es zum Verzieren eures Geschenkes verwenden.

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Schneidet nun wie gewohnt die Papierteile aus und setzt sie so zusammen:

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Die Teefächer erst zu einem „Schlauch“ schließen und dann an den beiden mittigen Perforierungslinien knicken.

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Den Magneten verwendet ihr als Verschluss. Nur noch zur anderen Box dazu kleben, mit der Schleife verzieren, befüllen, fertig!

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Viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Angela Schmahl, Designteam


Rubbeladventskalender mit der SILHOUETTE CAMEO 3

Rubbeladventskalender mit der SILHOUETTE CAMEO 3

Rubbeladventskalender

Auch bei Hobbyplotter weihnachtet es sehr. Heute habe ich ein tolles Freebie für euch, das ihr euch im Downloadbereich herunterladen und nachbasteln könnt. Die Idee stammt von Angela Schmahl aus dem  Designteam Hobbyplotter, sie hat auch die Datei zur Verfügung gestellt. Und ich darf euch meine daraus entstandenen Adventskalender vorstellen.

Der Rubbeladventskalender

ihr braucht:

Benötigtes Zubehör

Werkzeugeinstellungen SILHOUETTE CAMEO

Die Datei

  • besteht aus den Vorlagen für die Grundform mit Offset (für Cardstock, Tonkarton, Designpapier)
  • der Vorlage für Print&Cut, in die ihr die Motive nach Wahl einfügen könnt (für bedruckbares, weißes Stickerpapier)
  • und zwei Varianten zur Wahl für die Rubbelfelder mit Zahlen, einmal als soliden Block mit aufgezeichneten Zahlenfeldern, und einmal als einzeln ausgeschnittene Kreise mit den Zahlen.

Varianten

Zusätzlich braucht ihr die Motive, die nach dem Rubbeln zum Vorschein kommen. Diese können nach Geschmack ausgewählt und in die Vorlage eingepasst werden.

Print & Cut

Pix-ScanAlle Teile sind in der Größe aufeinander abgestimmt. Ich habe die Größe so gewählt, das die Motive 4 mal auf das von SILHOUETTE gelieferte LETTER-Format passen. Die Motive auf dem bedruckbaren Stickerpapier müssen dann mit der PixScan Schneidematte geschnitten werden. Es kann auch die Funktion Print&Cut mit Passermarken-Erkennung benutzt werden, dann passen allerdings nicht so viele Adventskalender auf einen Bogen.

Im Silhouette Studio und auch für den Drucker muss das LETTER-Format gewählt werden. Außerdem empfehle ich die Druckereinstellung auf „Hohe Qualität“ einzustellen, der Schnitt mit der CAMEO erfolgt mit der Einstellung „Weißes Stickerpapier Silhouetteline“.

2 Werkzeuge in der CAMEO 3SILHOUETTE CAMEO Werkzeug einstellungen

Die Zahlenfelder werden mit Permanentmarker auf die Rubbelfolie aufgezeichnet, dafür sind die Linien schon auf „blau“ und auf Tool 2 eingestellt. Die Linien, die geschnitten werden, sind „rot“ und auf Tool 1 eingestellt.

Die Schnitteinstellungen werden für Tool 1 (rot) auf „Scratch-off Sticker Sheets“ eingestellt und für Tool2 (blau) auf den „Silhouette Skizzenstift“.

Zeichenvorgang

Die Fertigstellung

transferfolieÜbertragen

Wenn die Rubbelfelder mit den Zahlen als einzelne Kreise ausgeschnitten werden, empfiehlt es sich, die Kreise mit Transferfolie auf die gedruckten Motive zu übertragen.

Die Motive sind jetzt gut versteckt und spicken ist nicht mehr möglich.

Rubbeladventskalender
Wenn auch die Grundformen aus Cardstock oder Tonkarton ausgeschnitten sind, kann das Zusammenfügen der Teile beginnen. Bei mir ist der Schnörkelrahmen weiß und das Offset in Kontrastfarbe.  Auf dem Schnörkelrahmen ist eine gestrichelte Line, um das vorbereitete Stickerpapier mit  Rubbelfeld genau zu platzieren. Das Offset kommt unter den Schnörkelrahmen, das stabilisiert den filigranen Rahmen und sieht hübsch aus. Und dann darf nach Herzenslust verziert werden.
Rubbeladventskalender Final

Der 1. Dezember kann kommen

Frei Rubbeln

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln, und beim beim Freirubbeln der Felder jeden Tag bis zum 24. Dezember!

 

Und ein riesiges DANKESCHÖN an Angela Schmahl für die tolle Idee und die Erstellung der Datei, die Ihr im Downloadbereich finden könnt.
Rubbeladventskalender
Eure Susanne Fuhrmann
Designteam Hobbyplotter


Advent, Advent im Beton-Look

Advent, Advent im Beton-Look

JA, die Zeit rennt. Wir rasen mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. Für die besinnliche Zeit muss einiges vorbereitet werden.

Heute zeige ich euch, wie ich mit Hilfe der SILHOUETTE CAMEO 3 meinen Advents-„Kranz“-Platte gestaltet habe. Aber: NEIN, die SILHOUETTE CAMEO 3 kann keinen Beton schneiden. Ich zeige euch, wie ihr sie trotzdem für das Gießen von „Beton“ (gefärbte Gießmasse) verwenden könnt. (Es handelt sich nicht um echten Beton, das dieser in der Verarbeitung einige Risiken birgt).

Ich habe vorher nur einmal eine einfache Schale gegossen, und während des Workshops kreisten meine Gedanken nur um die Frage: Wie kann ich diese Technik mit der SILHOUETTE CAMEO 3 verbinden?

Fangen wir wie immer mit den Zutaten an, ihr braucht folgendes:

  • img_2312SILHOUETTE CAMEO oder Portrait
  • Schablonenmaterial (Stencil Material)
  • Tonkarton
  • Kleber, der wasserfest aushärtet
  • Gießmasse (z.B. Reliefco 250 von Efco)
  • eine Form (z.B. Backblech mit flachem Boden)
  • schwarze Acrylfarbe
  • einen Spatel, einen Behälter und Wasser zum Anrühren
  • Farbe (z.B. Chalky Kreidefarbe von Kreul)
  • Anlegemilch dünn für Blattmetall (z.B. von Efco)
  • Blattmetall (z.B. Design-Metall Gold von Efco)
  • verschiedene Pinsel
  • etwas Öl (Salatöl), ein Handtuch, ggfs. Handschuhe, Filz oder Filzgleiter

Die Vorbereitung im SILHOUETTE STUDIO

advent-schrift-planDas Wort „Advent“ ist im Studio schnell geschrieben, die Auswahl der Schriftart dauert bei mir immer etwas länger.

Dieses Mal habe ich mich für „Morning Sunset“ von fontbundles.net entschieden. Die Schriftart hat tolle alternative Schriftzeichen, so das man einen ansprechenden, aber gut lesbaren Schriftzug erstellen kann.

Links im Bild seht ihr den Original-Schriftzug, den ich auch für die Schablone für das Blattmetall verwenden werde. Rechts im Bild seht ihr den Schriftzug für die 3-D Tiefziehform, die ich ausschneiden und aufschichten will. Für den 3D-Schriftzug müssen die Teile gespiegelt werden.

schrift-offsets-erstellenDer Schriftzug wurde mit insgesamt 10 Innen- und Außen-Offsets erstellt, so dass die 3D-Form nachher konisch zuläuft.

Die Größe des Offsets habe ich auf 0,3 mm eingestellt. Um den 3-D Schriftzug noch glatter zu bekommen, könnte das Offset auch kleiner gewählt werden. Jedes Offset liegt nun gespiegelt nebeneinander auf der Schneidematte und am besten nummeriert man die Reihenfolge. Nun können die einzelnen Teile aus Tonkarton ausgeschnitten werden.

schrift-stapelnschrift-stapeln-2

Die einzelnen Schriftzüge werden mit einem wasserfest trocknenden Bastelkleber aufeinander geschichtet, jede Lage habe ich dick mit dem Kleber eingestrichen. Dabei müssen auch die Ränder gut eingestrichen werden. Würde der Tonkarton nicht auf diese Weise versiegelt, würde er sich mit dem Wasser der Gießmasse vollsaugen und aufquellen! Danach muss der so entstandene 3D-Schriftzug gut durchtrocknen.
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Die Form für die Gießmasse vorbereiten und Gießen des Rohlings

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Zuerst teste ich die Verteilung der Elemente in der Form, die Kerzen sollen ja nachher auch genügend Platz auf der Platte haben. Hier sieht man, dass die Schrift gespiegelt ist, und natürlich habe ich mich vor dem Befestigen des 3D -Schriftzugs noch mal um entschieden. Wenn er links in der Form liegt, erscheint er logischerweise nach dem Stürzen des gegossenen Rohlings auf der rechten Seite.

Der 3-D Schriftzug wird mit dem wasserfesten Kleber in der Form befestigt (hier ein antihaftbeschichtetes Backblech). Wenn der Kleber getrocknet ist, wird alles ganz dünn mit Öl ausgestrichen.

giessmasseNun wird die Gießmasse nach Anleitung angerührt, diese hier ist sehr hellgrau, fast weiß. Damit es einen Beton-Look bekommt, mische ich einen Klecks schwarze Acrylfarbe hinzu. Das ist natürlich Geschmacksache und kann variiert werden.

Und dann wird die Masse langsam in die Form gegossen. Nach dem Einfüllen wird die Form etwas gerüttelt und aufgestumpt, damit die Masse sich gut verteilt und die Luftblasen aus der Masse herausgetrieben werden. Und dann heißt es abwarten, bis die Masse erstarrt ist und gestürzt werden kann. Die Aushärtezeit kann je nach Produkt unterschiedlich sein!
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Stürzen des „Beton“ Rohlings und Lösen des 3D-Schriftzugsimg_2329

Um den Rohling aus der Form zu bekommen, sollte man eine weiche Unterlage zurecht legen, z.B. ein altes Handtuch. Die Form wird umgedreht und durch leichtes Klopfen fällt der Rohling aus der Form.

Der Schriftzug aus Tonkarton ist nun richtig herum zu lesen, ist aber komplett „einbetoniert“. Mit einem spitzen Gegenstand kann man den Schriftzug lösen und vorsichtig aus der Gießmasse befreien.

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Jetzt muss der Rohling gut durchtrocknen, bevor er verziert werden kann. Scharfe Kanten am Rohling können dann mit Schmirgelpapier geglättet werden.

Filzfüße für die „Beton“-Platte schonen den Tisch

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Aus dickem Filz werden Streifen geschnitten und mit Holzleim befestigt. Es können natürlich auch fertige Filzgleiter verwendet werden. Damit wird gleichzeitig auch der eventuell unebene Boden des Rohlings ausgeglichen, damit die Platte nicht kippelt.

Blattmetall und Farbe kommen ins Spiel

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advent-schabloneAus dem Silhouette Schablonenmaterial werden einmal der Schriftzug, und einmal das größte Offset ausgeschnitten. Das Silhouette Studio hat in der Materialliste die Einstellung „Schablonenmaterial Silhouette Linie“.

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Die Schablone mit dem „größten Offset“ dient nur zur Sicherheit, das die Farbe nicht auf der Platte verkleckert wird (das ist bei mir nötig ***lach**, sicher ist sicher). Sie wird über die Vertiefung passgenau platziert, um die Buchstaben auszumalen.

 

 

schablonen-fuer-farbauftragDie Schablone mit dem Schriftzug wird anhand des anderen Schriftzugs ausgerichtet und mit der Anlegemilch vorsichtig und dünn ausgemalt.

Das Silhouette Schablonenmaterial ist selbstklebend und haftet recht gut auf dem porösen Untergrund.

 

blattgold-aufbringen

Das Blattmetall ist eine fragile Sache, es ist hauchdünn. Es wird auf die getrocknete Anlegemilch aufgelegt und mit einem weichen Pinsel angedrückt. Wenn alles mit Blattmetall belegt ist, wird der Überschuss mit einem festeren Pinsel abgebürstet. Da es sich nicht um echtes Gold handelt, ist der Ausschuß zu Verschmerzen.

Der 1.Advent kann kommen

Und hier ist mein fertiger Advents-„Kranz“ aus „Beton“, je nach Tischdecke und Dekoration wirkt es immer anders. So kann die Adventskranz-Platte auch im nächsten Jahr wieder verwendet werden.

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Ich hoffe, euch hat diese ungewöhnliche Verwendungsidee der SILHOUETTE CAMEO 3 genauso gut gefallen, wie mir. Euch allen wünsche ich viel Spaß beim Nachbasteln und eine schöne Adventszeit!

Susanne Fuhrmann, Designteam Hobbyplotter


Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Heute möchten wir Euch die Applikation fliegendes Rentier vorstellen, die wir mit dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother hergestellt haben.

Die PES-Dateien für diese Applikation fliegendes Rentier findet Ihr auch zum kostenlosen Download in unserem Downloadbereich.

Das Ziel dieses Projektes war es ein nettes und fröhliches Rentier als weihnachtliche Applikation zu erstellen. Am Ende hatten wir dann vier Variationen des Designs, die wir auch alle als PES-Dateien zum kostenlosen Download bereitstellen.

Hier zunächst die Herstellung des einzelnen fliegenden Rentieres als Beispiel.

Dazu laden wir die PES-Datei „Fliegendes Rentier_ohne_Wolken.pes“ auf einen USB-Stick und gehen damit zum Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother.

Auf die Schneidematte, die mit der „Klebefolie für Stoffschnitte „ zum Schneiden von unbehandeltem Stoff ausgerüstet wurde, bringen wir den Stoff für den Körper des Rentieres aus.

Matte mit Stoff für die Applikation Rentier

Wenn wir die PES-Datei auswählen, bietet uns die ScanNCut CM900 die Kontur des Körpers zum Schneiden an. Dies erfolgt, weil in der PES-Datei dieses Objekt als „Material“ deklariert ist. Die eigentlichen Stickdaten in der PES-Datei sind für den CM900 ohne Belang.

Die Applikation fleigendes Rentier am CM900 ausgewählt
Wie man gut erkennen kann wird der doch recht komplexe Körper des Rentieres sauber aus dem Stoff geschnitten.

Der Körper der Applikation fliegendes Rentier ist geschnitten

 

Weiter geht es an der Stickmaschine

Nun wird der USB-Stick mit der PES-Datei in die Stickmaschine eingesteckt und der weitere Arbeitsablauf erfolgt dort.

Zunächst  wird die Kontur des Stoffteiles für die Applikation fliegendes Rentier von der Maschine mit einer Naht gestickt. Somit ist die Positionierung des Stoffteiles sehr einfach und genau möglich.
Wenn sich der unbehandelte Stoff bis hierher etwas verzogen haben sollte, so erkennt man dies sehr gut und man kann durch leichtes ziehen und drücken für entsprechenden Ausgleich sorgen.

Die Kontur zum Positionieren der Applikation fliegendes Rentier

Im zweiten Schritt wird das Stoffteil am Rand mit dem Träger vernäht. Wir haben hier einen roten Stickfilz als Unterlage gewählt, das gibt ein netten weihnachtlichen Effekt.

Das Stoffteil auf der richtigen Position für die Applikation

In den nächsten Arbeitsschritten werden die Details mit der Stickmaschine aufgebracht und unser fliegendes Rentier – nennen wir es Hugo – nimmt seine endgültige Gestalt an.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier ist fertig

Mit dieser Applikation fliegendes Rentier lassen sich die unterschiedlichsten Gegenstände für die Weihnachtszeit gestalten. Ob es ein Beutel für Geschenke, ein Deckchen oder, oder ….  wird, ist natürlich Ihnen überlassen.
Wir haben uns hier für ein Bild im Rahmen entschieden, so können wir es Ihnen auf Messen usw. gut zeigen.

Die Applikation fliegendes Rentier im Rahmen

Während wir mit dem Design der Applikation „gespielt“ haben sind wie schon anfangs erwähnt 4 Varianten entstanden.
Das hier gezeigte fliegende Rentier Hugo.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier

Dann haben wir Hugo auch noch Wolken gegeben, wodurch sein Flug besser dargestellt wird.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stickwolken

Diese Wolken haben wir zunächst gestickt, aber und dann überlegt, dass sich solche Wolken sicherlich auch gut als weitere Stoffteile in einer etwas komplexeren Applikation machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stoffwolken

Und als letztes konnten wir nicht widerstehen und mussten aus unserem Hugo (ohne Wolken) noch einen Rudolph mit roter Nase machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier als Rudolph

Alle diese Designs stehen als PES-Daten für Applikationen im Download zur Verfügung.

Viel Spaß nun mit Hugo und/oder Rudolph.


Spooky Hexenapplikation mit Glow in the Dark

Spooky Hexenapplikation mit Glow in the Dark

Heute ist ja Halloween, die Nacht in der ein wenig Horror und Grauen angesagt ist. Nun, wir möchten Euch mit dieser Hexenapplikation ein Projekt vorstellen, das gerade noch in diese Kategorie passt.

Eigentlich ist es aber wohl mehr freundlich und ohne Horror. Jemand wünschte sich eine  individuelle Küchenschürze von mir. Da ich die Kochkünste der Person für bezaubernd halte sollte es etwas magisches sein.

Fündig wurde ich (wieder einmal) bei urbanthreads.com. Da gab es eine junge Hexe die auf einem Rührbesen durch die Gegend saust. Diese Hexe machte einen freundlichen Eindruck und sollte die Grundlage werden.

Hexenapplikation nur mit Stick

Es sollte aber eine Applikation werden und wenn möglich mit etwas Besonderem. Die Idee den gestickten Mond durch ein Stoffteil zu ersetzen war schnell geboren und dann war es auch nicht mehr weit bis zu dem Gedanken eine im Dunkeln leuchtende Stofffarbe zu nutzen.

Also wurde als erstes die Stickdatei so umgebaut, dass der Mond nicht mehr gestickt wird sondern als Stoffteil ausgeführt wird. Hierzu wurde die Software PE-Design 10.2 von Brother verwendet. Andere Softwarelösungen sind aber auch denkbar und möglich.

hexenapplikation mit Mond aus Stoff

Als nächstes wurde zunächst ein Stück Stoff vorbereitet. Dazu wurde es mit der „Glow in the Dark“ – Farbe von Silhouette behandelt. Um ein gutes Leuchten im Dunkel zu erreichen habe ich die Prozedur drei Mal wiederholt.

gitd farbauftrag für die hexenapplikation

Jetzt wird die Farbe mit Hitze fixiert. Dazu habe ich hier eine kleine Transferpresse verwendet, aber ein Bügeleisen ist auch möglich.

die gitd Frabe für die Hexenapplikation mit hitze fixieren

Nach dem Abschluss dieser Vorarbeiten wird der Stoff auf die Schneidematte der Brother ScanNCut aufgebracht Hierzu wurde die Schneidematte für das Schneiden von unbehandeltem Stoff mit einer stark klebenden Stofffolie umgerüstet.

stoff für die hexenapplikation im scanncut

Das Design des Mondes – also im Prinzip ein Kreis – wird von dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 aus der PES-Datei gelesen und danach auch geschnitten.

stoff geschnitten für die hexenapplikation

Im nächsten Schritt geht es mit der PES-Datei wieder an die Stickmaschine. Dort wird als erstes die Position des Stoffteiles mit einer Naht angezeigt und das Stoffteil dann auch vernäht.

stoffteil für die hexenapplikation vernaeht

In den folgenden Schritten werden die einzelnen Farben für das komplette Design nach und nach aufgestickt.

stickarbeiten an der hexenapplikation

Nach kurzer Zeit ist unsere freundliche Hexenapplikation auf der Schürze fertig. Neben die nette Hexenapplikation wurde nun noch ein netter Spruch mit dem Namen der Beschenkten gesetzt, den wir hier aber nicht zeigen möchten.

fertige hexenapplikation

Aber wie ist es nun mit dem Leuchten im Dunkeln? Also mit dem Glow in the Dark?

Es war nicht einfach auch das fotografisch fest zu halten, so dass es gezeigt werden kann. Nach ein paar Fehlversuchen ist es aber dann doch ganz gut gelungen.

So sieht die freundliche Hexenapplikation dann im Dunklen aus.

gitd hexenapplikation

Viel Spaß nun mit eigenen Ideen für Applikationen und mit Glow in the Dark.


SILHOUETTE CAMEO 3 – Pop-Up-Karte zum Freirubbeln

SILHOUETTE CAMEO 3 - Pop-Up-Karte zum Freirubbeln
Pop-Up-Karte mit Aufkleberpapier zum Freirubbeln
Inzwischen ist die SILHOUETTE CAMEO 3 mein Lieblings-Hobbyplotter. So viele tolle Möglichkeiten!

Heute zeige ich euch eine Geburtstagskarte, die ich auf die Schnelle ausgedacht und umgesetzt habe. Geburtstage kommen ja immer so plötzlich…

Für die Pop-Up-Karte mit Rubbelfeldern braucht ihr folgendes Material:

SILHOUETTE CAMEO 3

Aufkleberpapier zum Freirubbeln / Scratch-off Sticker Sheets

Stiftehalter oder Sketchpens

-Tonkarton, Stifte, Kleber, Bändchen, ein Centstück

Die Vorbereitung

Nachdem das Geschenk „Gutschein für Klettergarten“ feststand, habe ich mir im SILHOUETTE DESIGN STORE den 3D-Baum „3D bare branched tree“, Design ID #35493, von Snapdragon Snippets, ausgesucht. Ein Ahornblatt und ein Kleeblatt hatte ich schon in meiner Studio-Bibliothek.

Elements of Pop-UpAus dem Buch „The Elements of POP-UP“ habe ich mir Figur #24 angeschaut und dafür eine Schneidedatei im Silhouette Studio erstellt. Ich habe dem Pop-Up-Sockel zusätzlich kleine Einschnitte verpasst, so dass ich später den Baum befestigen kann.

Das Buch „The Elements of POP-UP“ von David A. Carter und James Diaz, erschienen im Verlag Little Simon, gibt es auch auf Deutsch: „Das Pop-Up-Handbuch“ vom Verlag Jacoby Stuart.  Pop-Up-Elemente und andere Kartenelemente werden mit echten aufklappbaren, ausziehbaren und drehbaren Elementen gezeigt und erklärt.

Pop-Up Elemente
Pop-Up Bäume Die Pop-Up Sockel und den 3D Baum habe ich aus Kraftkarton ausgeschnitten und schon mal zusammengebaut.

Die Vorderseite der Karte

Den Text erstelle ich im Silhouette Studio, diesmal habe ich mich für die FONT „Steelworks Paint“ entschieden. Die Kleeblätter habe ich aus dunkelgrünem Tonkarton geschnitten und mit einem weissen Stift beschriftet, bevor ich die Rubbelfläche aufgebracht habe.

FONT "Steelworks Paint"
Pop-Up Karte gezeichnetTool 1 rot: Automatikmesser

Tool 2 blau: Stiftehalter mit Stift

Die Innenkarte mit Pop-Up und den Rubbelfeldern

Silhouette Studio - ZeichnenZeichnen
Positionierungshilfe Zuerst habe ich eine Perforierung für die Kartenfalz, die Pop-Up-Sockel und als Positionierungshilfe zum Aufbringen der Rubbel-Sticker gemacht, den Rand der Karte ausgeschnitten (rote Linien) und dann gesamte Beschriftung (blaue Linien). Auch hier: Tool 1 rot: Automatikmesser, Tool 2 blau: Stiftehalter.

Auf die Innenkarte können nun die Pop-Up-Sockel für die Bäume aufgeklebt werden. Dabei ist es wichtig, die Winkel zur Kartenfalz zu beachten, damit sich die Karte nachher auch zu klappen lässt. Am Besten testen, bevor der Kleber trocken ist.

Einstellungen Silhouette Studio
Rubbelfolie schneiden

Die Ahornblätter und die Kleeblätter habe ich mit dem Automatikmesser und der Einstellung „Scratch off Sticker Sheets“ im Silhouette Studio geschnitten.
Dabei wird nur der silberne Sticker geschnitten, das Trägerpapier bleibt heil.

Ahornblätter
Die Ahornblätter können nun auf die beschriftete Innenkarte aufgeklebt werden, dazu wird die silberne Folie vom Trägerpapier gelöst und über die Textflächen geklebt. Wenn man mehrere Felder macht, sollte in den „Nieten“ drinstehen, dass der Beschenkte noch mal rubbeln darf, damit alle Felder zum Vorschein kommen.

 

TIP: Aufkleberpapier zum Freirubbeln beschriften

Kleeblätter zum freirubbelnDas Aufkleberpapier zum Freirubbeln kann sogar mit einem Permanent-Marker beschriftet werden (hier: Staedtler permanent Lumocolor), damit der Beschenkte weiss, was zu tun ist. „Mit dem Cent hier freirubbeln„, und unter der Rubbelfläche steht: „und jetzt innen„. Den Cent habe ich auf das zweite Kleeblatt daneben geklebt.

Fertige Karte

Da die Karte für einen jungen Mann gedacht war, habe ich auf „weniger ist mehr“ gesetzt, und das ganze sehr schlicht und ohne „Schnickschnack“ gehalten.

Zum Schluss wird die Vorderseite und die Innenkarte noch auf kontrastfarbigen Tonkarton, die eigentliche Karte, geklebt, und mit einem Bändchen versehen, damit die Karte verschlossen werden kann. Die Karte ist 30,5 cm hoch und 15 cm breit, also ein 12×12″ Scrapbookformat in die Hälfte gefaltet. Karte aufgeklappt
Pop-Up Karte im Schatten
Karte wird freigerubbelt
Für die Baumkronen habe ich aus dunkelgrünem Tonkarton noch zwei mal „Happy Birthday“ ausgeschnitten, und auf den Ästen verteilt.c

Am nächsten Abend war es dann so weit, um 0.00 Uhr wurde die Karte überreicht und er hat sofort mit dem Cent die Rubbel-Aufgabe begonnen. Im Kerzenschein und unter großer Aufmerksamkeit der Gäste kam dann nach und nach das Geschenk zum Vorschein.

Karrte wird freigerubbelt 2
Fertig freigerubbelt

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Aufkleberpapier zum Freirubbeln, sicher habt ihr schon Ideen, welche Überraschung man darunter verstecken könnte.

Susanne Fuhrmann
Designteam Hobbyplotter


SILHOUETTE CAMEO 3 – mehrfarbige Vinylmotive

SILHOUETTE CAMEO 3 - mehrfarbige Vinylmotive
Dies ist der versprochene zweite Teil meines Beitrags zum Schneiden von Vinyl mit der SILHOUETTE CAMEO 3. Heute zeige ich euch ein paar Tricks zum leichteren Verarbeiten von Vinylfolie und Transferfolie.

Hobbyplotter bietet im Shop verschiedene Klebefolien an, Premiumvinyl und Permanentvinylfolie, und ebenso auch Transferfolie. Die Transferfolie wird benötigt, um das geschnittene und entgitterte Motiv aufzubringen. Ich möchte euch einen Trick zeigen, den die SILHOUETTE CAMEO3 möglich macht:

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Transferfolie mit Skizze des Motivs für mehrfarbige Vinylmotive

IMG_1979Bei mehrfarbigen, bzw. mehrlagigen Motiven ist es manchmal nicht so einfach, die einzelnen Schichten passgenau aufeinander zu kleben.

Ich habe bei den Trinkbechern ausprobiert, wie ich dies vereinfachen könnte und bin auf folgende Lösung gekommen:

Ich lasse mir mit einem wasserfesten Feinliner (Folienschreiber) von der SILHOUETTE CAMEO 3 die Umrisse des Motivs auf die Transferfolie zeichnen, und schneide dann die Folie mit der SILHOUETTE CAMEO 3 aus.

Der Clou dabei ist, dass man die Bogenkante, die ich im letzten Beitrag zum Biegen der Schrift verwendet habe, jetzt auch als Hilfe bei der  Positionierung zum Aufbringen auf den Trinkbecher verwenden kann.

SC ÜbertragungsfolieDie obere Kante der Transferfolie lasse ich mit genau diesem Bogen schneiden. Beim späteren Aufbringen auf den Becher nutze ich die Bogenkante, und lege diese an der Becherkante bündig an.

Dieses vorbereitete Teil fülle ich mit jeweils einer der Schriftdateien, die habe ich ja als Datei im Silhouette Studio. Das sieht dann so aus:

 

SC Übertragungsfolie stift

Durch den dualen Werkzeughalter kann ich das Messer und einen Stift ohne Unterbrechung arbeiten lassen, ich muss nur die richtigen Einstellungen im Silhouette Studio machen. Das Messer ist im roten Halter, und ist bei „Tool 1“ auf „Silhouette Vinyl“ eingestellt, hier im Bild rot markiert. Der Stift ist im blauen Halter, und ist bei „Tool 2“ auf „Silhouette Skizzenstift“ eingestellt, hier blau markiert.

Mehrschichtige Motive auf  die Transferfolie bringen

IMG_1983Jetzt haben wir also

-Schicht 1 in gelb mit der Schrift

-Schicht 2 in blau mit dem Offset der Schrift

-Transferfolie mit der Skizze der Schrift mit Offset

Diese drei Schichten gilt es nun zusammenzubringen. Dazu ist ein wenig Denksport erforderlich, damit die Schichten in der richtigen Reihenfolge liegen. Die Schicht, die als Oberste (im fertigen Zustand) zu sehen ist, muss auch als Erste auf die Transferfolie gebracht werden. Dann die zweitoberste Schicht und so weiter. Hier also zuerst gelb und dann blau.

Vinyl mehrlagig mit Sketch 1Vinyl mehrlagig mit Sketch 2Dabei achte ich darauf, dass die geschnittenen Teile möglichst genau in der gezeichneten Umrandung liegen, und drücke es dann mit dem Scraper-Tool (Rakel) an, und ziehe es nach und nach von der Schutzfolie ab. Mit der zweiten, bzw. jeder weiteren Schicht gehe ich genauso vor.

Aufbringen des Motivs mit der Spüli-Wasser-Methode

Nun kann der Schriftzug auf den Becher aufgeklebt werden. IMG_1996

Hier sieht man, dass die obere Kante der Transferfolie als Anlegehilfe, bzw. als Positionierungshilfe dient.

Zum leichteren Positionieren und zum Vermeiden von Luftbläschen kann man bei großen Motiven eine Sprühflasche mit Spüli-Wasser verwenden. Das wird einfach dünn auf das Objekt gesprüht. So haftet das Motiv nicht gleich fest auf dem Untergrund, sondern kann noch leicht bewegt werden. Das Spüliwasser wird beim Andrücken des Motivs herausgedrückt, und mit einem Papiertuch aufgesogen. Der Rest verdunstet nach dem Abziehen der Transferfolie, das dauert ggfs. 24 Stunden, aber danach ist das Vinyl-Motiv fest mit dem Untergrund verbunden.

Entgitter-Rahmen erzeugen mit der Business-Edition für Silhouette Studio

SC Entgitter Linien
Die Business Edition ist eines der Upgrades für die Silhouette Studio Software. Wenn ihr auf den Link klickt, kommt ihr zu einer Übersicht der einzelnen Upgrades und was die „können“.

Ein besonderes „Können“ der Business Edition, dem ich zugegebenermaßen bisher nicht viel Beachtung geschenkt hatte, ist das Erzeugen von Entgitter-Rahmen.

SC Entgitter Linien

Im Menü „Schnitteinstellungen“ den Haken setzen bei „Schnittgrenze anzeigen“, den Abstand des Entgitter-Rahmens zum Motiv einstellen, und bei „Schnittlinien“ im Drop-Down-Menü die Funktion „Rekursiv“ auswählen. Rekursiv bedeutet in diesem Fall soviel wie: „auch kleine Rahmen innerhalb der großen Rahmen anlegen, auch innerhalb des gruppierten Motivs“. Grade bei filigraner Schrift finde ich das prima, da es dann viel einfacher ist, kleine Stücke Folie zu entfernen, als sich in einem großen Teil zu verheddern.

SC Automatik Messer
Außer „Rekursiv“ gibt es auch noch „Aus“, „Horizontal“ , „Vertikal“ und „H/V“ (horizontal und vertikal mit langen Linien). Probiert es doch einfach mal aus, je nach Motiv mag die eine oder andere Variante sinnvoller sein.
IMG_1978

Und hier die Becher, für die ich diese Techniken verwendet habe:
mehrfarbige Vinylmotive auf Trinkbechern
Euch allen einen schönen Spätsommer und viel Spaß beim Basteln mit der SILHOUETTE CAMEO 3.

Susanne Fuhrmann, Designteam Hobbyplotter


Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Heute möchten wir ein Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter ScanNCut von Brother zeigen.

Auch wenn wir uns noch an einem schönen Spätsommer erfreuen, denkt man doch schon langsam an den Herbst. Im Herbst ist es immer schön Freunde zum Essen einzuladen und dabei nicht nur ein gutes Essen zu genießen, sondern auch den Tisch schön zu dekorieren.
Aus diesem Gedanken heraus entstand der Wunsch nach herbstlichen Platzdeckchen.

Nach kurzer Überlegung sollte es ein Mixed-Media-Projekt werden.

Es sollten der Einsatz des Hobbyplotters ScanNCut CM900 und der Stickmaschine kombiniert werden.

Die Idee war es einen Kürbis als Hintergrund mit herbstlichen Blättern darauf zu realisieren. Als Motiv für die Blätter wurde bei UrbanThreads.com  „Falling Leaves“ also fallende Blätter gewählt. Das Motiv gibt es in unterschiedlichen Größen und Dateiformaten. Je nach Maschine wählt man sich das Richtige aus.

Die Blätter für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

 

Nun musste noch ein Kürbis her. Der Kürbis sollte hauptsächlich in orangem Flex ausgeführt werden und über einen Strunk verfügen. Diesen Strunk wollte ich gerne mit grünem Flock plotten. Ich hatte ja den Gedanken mit dem Mixed-Media-Projekt  im Kopf.

Am Ende fand ich ein schönes Motiv für den Hintergrund und ich druckte einen entsprechenden Kürbis in zwei Teilen auf zwei Blätter aus.

Die 2 Vorlagen für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Den Kuerbis fuer das Mixed-Media-Projekt einscannen

Der Kuerbis für das Mixed-Media-Projekt wird erkannt

Diese Ausdrucke wurden dann einfach mit dem ScanNCut CM900 eingescannt und schon waren die beiden Teilmotive für das Plotten verfügbar.

Als erstes wurde die orange Flexfolie eingelegt und das Motiv entsprechend oft geschnitten. Man benötigt für einen Tisch ja mehr als ein Platzdeckchen. Für den großen Tisch mit Freunden sollen es in diesem Fall 12 Stück werden.

Die orange Flexfolie für das Mixed-Media-Projekt

Flex für das Mixed-Media-Projekt entgittern
Danach wurden die Strünke mit dem Blatt in der entsprechenden Anzahl aus dem grünen Flock mit dem Hobbyplotter geplottet und entgittert.

Flock für das Mixed-Media-Projekt

Flock für das Mixed-Media-Projekt fertig entgittert

Schon sind 12 Kürbisstrünke mit Blatt für eine große Tafel entgittert. Zur Sicherheit wurde einer in Reserve gemacht, es kann ja immer mal etwas schief gehen. 🙂

WICHTIG: Das Spiegeln des Motives nicht vergessen!
(Nun ja, bei diesem Motiv wäre es kaum aufgefallen, wenn es spiegelverkehrt gewesen wäre.)

Damit hat der Hobbyplotter ScanNCut seinen Job am Mixed-Media-Projekt erledigt

Die beiden Teile werden im nächsten Arbeitsschritt auf die vorbereiteten Stoffteile aufgebügelt. Hierbei habe ich zuerst den eigentlichen Kürbis platziert und kurz (nur wenige Sekunden) angebügelt, damit er fixiert ist. Dann kann man in Ruhe den Strunk platzieren und läuft weniger Gefahr dass mehrere Teile verrutschen.
Beides zusammen jetzt gemäß den Vorgaben aufgepresst. Die Trägerfolie des orangen Flex wurde oben so weit weggeschnitten, dass der grüne Flock ohne Probleme passt.

 Flock und Flex des Mixed-Media-Projekt verpressen

Wenn alles abgekühlt ist, kann man die Folie abziehen und der Kürbis aus dem Plotter sieht schon einmal ganz gut aus. Das war mein erster Teil des Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter.

Die Aufbügelteile des Mixed-Media-Projekt fertig verpressed

 

Nach dem Pressen geht es weiter zum Sticken und Nähen

Nun wurde diese Grundlage mit hinterlegtem Stickfließ in den Stickrahmen montiert und nach und nach mit vier Farben bestickt.

Das Mixed-Media-Projekt im Stickrahmen

Nach dem Sticken kann  das Stickfließ von der Rückseite entfernt werden und der Stofflappen wird mit einem zweiten, linksherum umlaufend vernäht. Dabei natürlich eine kleine Öffnung lassen um den Stoff wenden zu können.
Nach dem Wenden des Stoffes wurde umlaufend eine Naht gelegt und dabei auch die Öffnung geschlossen.
Schon ist das Platzdeckchen als Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter fertig. Es muss jetzt nur noch gebügelt werden und schon kann der Tisch gedeckt werden.

Das Mixed-Media-Projekt ist fertig

Nun fehlt nur noch ein gutes Gericht, das man mit Freunden genießen kann.  Hier ist die Auswahl natürlich riesig und jeder kann hier selber schwelgen, aber wie wäre es denn mit einer Kürbissuppe zum Start?


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