Category Archives: Scan-N-Cut

Prägen mit dem Brother ScanNCut

Prägen mit dem Brother ScanNCut

Für die neuen „Messe-Bücher“ habe ich mich intensiv mit dem Embossing-Kit von Brother befasst.
So ein Ergebnis möchte niemand von uns haben. Allerdings kommt man schnell in die Versuchung, um vielleicht ein noch besseres Präge-Ergebnis zu erzielen,
den Druck zu erhöhen. Bei dünnem Material wie Pergamano, Tonpapier und Bastelfolie (Prägefolie) reißt das Papier und man beschädigt sich die Prägematte.

Fehlerhafte Prägung
Pergamentpapier geprägt
Prägefolie hat dann auch noch die Eigenschaft, das sie sich beim abheben von der Matte, wellt. Mir kam dann die Idee: dünnes Material zwischen Laminierfolie (80mic) legen und dann prägen.
Vorteil: Prägefolie wellt sich nicht beim abheben und dünne Papiersorten zerreißen nicht.
Auch kann man dann mit einem sehr hohen Druck prägen (+9), ich verwende dafür nur das Prägetool 1,5mm.
Metallfolie geprägt
Pergamentpapier geprägt
Generell kann das Prägen in Laminierfolie mit alle Papiersorten durchgeführt werden,  bei sehr festem Material (Tonkarton bzw Cardstock ab 220gr) sollte man immer erst einmal einen Test machen. Durch die Laminierfolie verringert sich auch der Druck auf das Material.

Cardstock oder auch Tonkarton ab 250gr kann mit max Anpressdruck geprägt werden, wobei die Rückseite bei doppelt Prägung, dann nicht mehr sehr schön aussieht.
Um aber trotzdem ein gutes Präge-Ergebnis bei dickem Papier zu erzielen, habe ich mir die Score and Emboss Funktion als Vorbild genommen.
Cardstock geprägt

Anleitung: Anschneiden/Prägen

Laminierfolie auf die Prägematte legen, mit der geschlossenen Seite nach vorne.
Laminierfolie öffnen und den Fotokarton an der Faltkante der Laminierfolie anlegen, mit Kreppband fixieren.
Messertiefe so einstellen das der Karton nicht durchgeschnitten wird (300gr Fotokarton max 5, bei einem benutzten Messer).
Druck 0

Fotokarton prägen
Laminierfolie zusammen legen und mit Kreppband fixieren.
Laminierfolie im ScanNCut
Am Display einen Schritt zurück

Display - Schneiden

Tool Button (zwischen Speichern und OK) bestätigen
Display - Tool Button
Linienrelief auswählen

Display - Relief Auswahl

Jetzt die Einstellungen für das Prägen vornehmen (Button unten rechts)
Display - Relief Starten
Geschwindigkeit 1, Druck 9 mit „OK“ bestätigen
Display - Relief Einstellungen
Reflief bestätigen und Start 🙂

Prägevorgang

Um ein sehr intensives Präge-Ergebnis zu bekommen, bei dickerem Material, den Präge-Vorgang wiederholen.
Geschwindigkeit habe ich immer auf 1 gestellt.
Da ich einige Materialien getestet habe, gibt es einige Richtwerte die aber etwas variieren können.

Bazzill Cardstock 220gr:
bestes Ergebniss Strukturseite nach oben , Prägung kommt dann sehr gut auf der glatten Seite zur Geltung
Prägetool 1,5, Druck 3 ohne Laminierfolie
Prägetool 1,5, Druck 9 mit Laminierfolie

Tonkarton 270gr:
Prägetool 1,5, Druck 9, 2 mal prägen, ohne Laminierfolie
Variante Anschneiden/Prägen: Messertiefe 4, Druck 0, Prägetool 1,5, Druck 7-8, 2 mal prägen mit Laminierfolie

Cardstock 300gr glatt: nur Variante Anschneiden/Prägen 
Messer 5, Druck 0, Prägetool 1,5, Druck 9, 2 mal prägen mit Laminierfolie

Prägefolie/Bastelfolie:
Prägetool 1,5, Druck 1 ohne Laminierfolie
Prägetool 1,5, Druck max 4, mit Laminierfolie

Cardstock 250gr glatt:
Prägetool 1,5, Druck 9, 2 mal mit Laminierfolie

Silhouette Score & Emboss Paper:
Prägetool 1,5, Druck 4 ohne Laminierfolie

Silhouette Metal Sheets: 
Prägetool 1,5, Druck 9, mit Laminierfolie

Pergamano-Papier:
Prägetool 1,5, Druck 1 ohne Laminierfolie
Prägetool 1,5, Druck 7, mit Laminierfolie

Tonpapier 120gr:
Prägetool 1,5, Druck 9, mit Laminierfolie

Viel Spaß beim experimentieren wünscht Euch
Iris Benkel-Sommer


ScanNCut – Starterkit zum Prägen

ScanNCut - Starterkit zum Prägen

Vielleicht hat es der eine oder andere schon im Shop erspäht, das Starterkit zum Prägen für den ScanNCut.

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Mit diesem Kit könnt ihr auf zwei verschiedene Arten prägen. Heute zeige ich euch die einfachere Variante. Im Starterkit befindet sich nicht nur das benötigte Werkzeug, sondern auch noch 50 kostenlose Muster, die ihr über euer Konto im Brother ScanNCut-Canvas Programm aktivieren könnt.

Da wir uns so schön in der Weihnachtszeit befinden, hab ich mein Werk in ein kleines Geschenk integriert.

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Eine Teelichter und Tee Verpackung

Und das benötigt ihr dafür:

Das befindet sich alles im Set:

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Für unseres Projekt benötigen wir vorerst nur diese Teile:

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Zuerst sucht ihr euch ein Design aus und legt einen Rahmen um euer Motiv. Da der Plotter die Alufolie nicht schneiden kann, habt ihr so für später eine Linie vorgezeichnet, an der ihr mit der Schere entlang schneiden könnt.

Den Rahmen findet ihr in euren einfachen Vorlagen. Zieht ihn auf die Größe von ca. 75mm x 55mm.

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Fügt nun euer Prägebild hinzu. Wählt aus der Kategorie „Linienreliefts“. Verkleinert es so, dass es schön in den Rahmen passt.

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Nun noch das Ganze herunterladen, auf einen USB-Stick ziehen und ab damit in den ScanNCut.

Die weiche Embossingmatte klebt ihr auf eine Schneidematte und zieht die dünne Abdeckfolie ab.

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Positioniert nun eure Alufolie. WICHTIG! Die durchsichtigen Folien bleiben von beiden Seiten drauf.

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Zum Linienprägen benötigt ihr den dünnen, 1,5mm starken Prägestift, den ihr so zusammensetzt. Pfeil an Pfeil. Den grauen Deckel wieder darauf schrauben.

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So setzt ihr ihn in euren Plotter.

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Öffnet das Motiv und positioniert es an gewünschter Stelle. Wer möchte kann sein Prägematerial vorher natürlich noch per Scan suchen um sicher zu gehen, dass es an der richtigen Stelle sitzt.

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Das Tool mit dem Quader benötigt ihr für den nächsten Schritt. Das befindet sich nur auf dem Display, wenn ihr die aktuelle Firmware installiert habt (1.8.10). Zusätzlich aktiviert ihr mit dem Werkzeugbutton im Bereich Premiumfunktionen euer Kit für Reliefeinstellungen.

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Mit zweimal „OK“ bestätigen kommt ihr wieder in den Arbeitsbereich, bis ihr hier landet. Wählt „Linienrelief“.

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Das sind eure nächsten Schritte. Sobald die Matte geladen ist, könnt ihr den Prägevorgang starten.

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Nur noch mit der Schere ausschneiden und ihr könnt es zum Verzieren eures Geschenkes verwenden.

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Schneidet nun wie gewohnt die Papierteile aus und setzt sie so zusammen:

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Die Teefächer erst zu einem „Schlauch“ schließen und dann an den beiden mittigen Perforierungslinien knicken.

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Den Magneten verwendet ihr als Verschluss. Nur noch zur anderen Box dazu kleben, mit der Schleife verzieren, befüllen, fertig!

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Viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Angela Schmahl, Designteam


Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Heute möchten wir Euch die Applikation fliegendes Rentier vorstellen, die wir mit dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother hergestellt haben.

Die PES-Dateien für diese Applikation fliegendes Rentier findet Ihr auch zum kostenlosen Download in unserem Downloadbereich.

Das Ziel dieses Projektes war es ein nettes und fröhliches Rentier als weihnachtliche Applikation zu erstellen. Am Ende hatten wir dann vier Variationen des Designs, die wir auch alle als PES-Dateien zum kostenlosen Download bereitstellen.

Hier zunächst die Herstellung des einzelnen fliegenden Rentieres als Beispiel.

Dazu laden wir die PES-Datei „Fliegendes Rentier_ohne_Wolken.pes“ auf einen USB-Stick und gehen damit zum Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother.

Auf die Schneidematte, die mit der „Klebefolie für Stoffschnitte „ zum Schneiden von unbehandeltem Stoff ausgerüstet wurde, bringen wir den Stoff für den Körper des Rentieres aus.

Matte mit Stoff für die Applikation Rentier

Wenn wir die PES-Datei auswählen, bietet uns die ScanNCut CM900 die Kontur des Körpers zum Schneiden an. Dies erfolgt, weil in der PES-Datei dieses Objekt als „Material“ deklariert ist. Die eigentlichen Stickdaten in der PES-Datei sind für den CM900 ohne Belang.

Die Applikation fleigendes Rentier am CM900 ausgewählt
Wie man gut erkennen kann wird der doch recht komplexe Körper des Rentieres sauber aus dem Stoff geschnitten.

Der Körper der Applikation fliegendes Rentier ist geschnitten

 

Weiter geht es an der Stickmaschine

Nun wird der USB-Stick mit der PES-Datei in die Stickmaschine eingesteckt und der weitere Arbeitsablauf erfolgt dort.

Zunächst  wird die Kontur des Stoffteiles für die Applikation fliegendes Rentier von der Maschine mit einer Naht gestickt. Somit ist die Positionierung des Stoffteiles sehr einfach und genau möglich.
Wenn sich der unbehandelte Stoff bis hierher etwas verzogen haben sollte, so erkennt man dies sehr gut und man kann durch leichtes ziehen und drücken für entsprechenden Ausgleich sorgen.

Die Kontur zum Positionieren der Applikation fliegendes Rentier

Im zweiten Schritt wird das Stoffteil am Rand mit dem Träger vernäht. Wir haben hier einen roten Stickfilz als Unterlage gewählt, das gibt ein netten weihnachtlichen Effekt.

Das Stoffteil auf der richtigen Position für die Applikation

In den nächsten Arbeitsschritten werden die Details mit der Stickmaschine aufgebracht und unser fliegendes Rentier – nennen wir es Hugo – nimmt seine endgültige Gestalt an.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier ist fertig

Mit dieser Applikation fliegendes Rentier lassen sich die unterschiedlichsten Gegenstände für die Weihnachtszeit gestalten. Ob es ein Beutel für Geschenke, ein Deckchen oder, oder ….  wird, ist natürlich Ihnen überlassen.
Wir haben uns hier für ein Bild im Rahmen entschieden, so können wir es Ihnen auf Messen usw. gut zeigen.

Die Applikation fliegendes Rentier im Rahmen

Während wir mit dem Design der Applikation „gespielt“ haben sind wie schon anfangs erwähnt 4 Varianten entstanden.
Das hier gezeigte fliegende Rentier Hugo.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier

Dann haben wir Hugo auch noch Wolken gegeben, wodurch sein Flug besser dargestellt wird.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stickwolken

Diese Wolken haben wir zunächst gestickt, aber und dann überlegt, dass sich solche Wolken sicherlich auch gut als weitere Stoffteile in einer etwas komplexeren Applikation machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stoffwolken

Und als letztes konnten wir nicht widerstehen und mussten aus unserem Hugo (ohne Wolken) noch einen Rudolph mit roter Nase machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier als Rudolph

Alle diese Designs stehen als PES-Daten für Applikationen im Download zur Verfügung.

Viel Spaß nun mit Hugo und/oder Rudolph.


Spooky Hexenapplikation mit Glow in the Dark

Spooky Hexenapplikation mit Glow in the Dark

Heute ist ja Halloween, die Nacht in der ein wenig Horror und Grauen angesagt ist. Nun, wir möchten Euch mit dieser Hexenapplikation ein Projekt vorstellen, das gerade noch in diese Kategorie passt.

Eigentlich ist es aber wohl mehr freundlich und ohne Horror. Jemand wünschte sich eine  individuelle Küchenschürze von mir. Da ich die Kochkünste der Person für bezaubernd halte sollte es etwas magisches sein.

Fündig wurde ich (wieder einmal) bei urbanthreads.com. Da gab es eine junge Hexe die auf einem Rührbesen durch die Gegend saust. Diese Hexe machte einen freundlichen Eindruck und sollte die Grundlage werden.

Hexenapplikation nur mit Stick

Es sollte aber eine Applikation werden und wenn möglich mit etwas Besonderem. Die Idee den gestickten Mond durch ein Stoffteil zu ersetzen war schnell geboren und dann war es auch nicht mehr weit bis zu dem Gedanken eine im Dunkeln leuchtende Stofffarbe zu nutzen.

Also wurde als erstes die Stickdatei so umgebaut, dass der Mond nicht mehr gestickt wird sondern als Stoffteil ausgeführt wird. Hierzu wurde die Software PE-Design 10.2 von Brother verwendet. Andere Softwarelösungen sind aber auch denkbar und möglich.

hexenapplikation mit Mond aus Stoff

Als nächstes wurde zunächst ein Stück Stoff vorbereitet. Dazu wurde es mit der „Glow in the Dark“ – Farbe von Silhouette behandelt. Um ein gutes Leuchten im Dunkel zu erreichen habe ich die Prozedur drei Mal wiederholt.

gitd farbauftrag für die hexenapplikation

Jetzt wird die Farbe mit Hitze fixiert. Dazu habe ich hier eine kleine Transferpresse verwendet, aber ein Bügeleisen ist auch möglich.

die gitd Frabe für die Hexenapplikation mit hitze fixieren

Nach dem Abschluss dieser Vorarbeiten wird der Stoff auf die Schneidematte der Brother ScanNCut aufgebracht Hierzu wurde die Schneidematte für das Schneiden von unbehandeltem Stoff mit einer stark klebenden Stofffolie umgerüstet.

stoff für die hexenapplikation im scanncut

Das Design des Mondes – also im Prinzip ein Kreis – wird von dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 aus der PES-Datei gelesen und danach auch geschnitten.

stoff geschnitten für die hexenapplikation

Im nächsten Schritt geht es mit der PES-Datei wieder an die Stickmaschine. Dort wird als erstes die Position des Stoffteiles mit einer Naht angezeigt und das Stoffteil dann auch vernäht.

stoffteil für die hexenapplikation vernaeht

In den folgenden Schritten werden die einzelnen Farben für das komplette Design nach und nach aufgestickt.

stickarbeiten an der hexenapplikation

Nach kurzer Zeit ist unsere freundliche Hexenapplikation auf der Schürze fertig. Neben die nette Hexenapplikation wurde nun noch ein netter Spruch mit dem Namen der Beschenkten gesetzt, den wir hier aber nicht zeigen möchten.

fertige hexenapplikation

Aber wie ist es nun mit dem Leuchten im Dunkeln? Also mit dem Glow in the Dark?

Es war nicht einfach auch das fotografisch fest zu halten, so dass es gezeigt werden kann. Nach ein paar Fehlversuchen ist es aber dann doch ganz gut gelungen.

So sieht die freundliche Hexenapplikation dann im Dunklen aus.

gitd hexenapplikation

Viel Spaß nun mit eigenen Ideen für Applikationen und mit Glow in the Dark.


Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Heute möchten wir ein Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter ScanNCut von Brother zeigen.

Auch wenn wir uns noch an einem schönen Spätsommer erfreuen, denkt man doch schon langsam an den Herbst. Im Herbst ist es immer schön Freunde zum Essen einzuladen und dabei nicht nur ein gutes Essen zu genießen, sondern auch den Tisch schön zu dekorieren.
Aus diesem Gedanken heraus entstand der Wunsch nach herbstlichen Platzdeckchen.

Nach kurzer Überlegung sollte es ein Mixed-Media-Projekt werden.

Es sollten der Einsatz des Hobbyplotters ScanNCut CM900 und der Stickmaschine kombiniert werden.

Die Idee war es einen Kürbis als Hintergrund mit herbstlichen Blättern darauf zu realisieren. Als Motiv für die Blätter wurde bei UrbanThreads.com  „Falling Leaves“ also fallende Blätter gewählt. Das Motiv gibt es in unterschiedlichen Größen und Dateiformaten. Je nach Maschine wählt man sich das Richtige aus.

Die Blätter für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

 

Nun musste noch ein Kürbis her. Der Kürbis sollte hauptsächlich in orangem Flex ausgeführt werden und über einen Strunk verfügen. Diesen Strunk wollte ich gerne mit grünem Flock plotten. Ich hatte ja den Gedanken mit dem Mixed-Media-Projekt  im Kopf.

Am Ende fand ich ein schönes Motiv für den Hintergrund und ich druckte einen entsprechenden Kürbis in zwei Teilen auf zwei Blätter aus.

Die 2 Vorlagen für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Den Kuerbis fuer das Mixed-Media-Projekt einscannen

Der Kuerbis für das Mixed-Media-Projekt wird erkannt

Diese Ausdrucke wurden dann einfach mit dem ScanNCut CM900 eingescannt und schon waren die beiden Teilmotive für das Plotten verfügbar.

Als erstes wurde die orange Flexfolie eingelegt und das Motiv entsprechend oft geschnitten. Man benötigt für einen Tisch ja mehr als ein Platzdeckchen. Für den großen Tisch mit Freunden sollen es in diesem Fall 12 Stück werden.

Die orange Flexfolie für das Mixed-Media-Projekt

Flex für das Mixed-Media-Projekt entgittern
Danach wurden die Strünke mit dem Blatt in der entsprechenden Anzahl aus dem grünen Flock mit dem Hobbyplotter geplottet und entgittert.

Flock für das Mixed-Media-Projekt

Flock für das Mixed-Media-Projekt fertig entgittert

Schon sind 12 Kürbisstrünke mit Blatt für eine große Tafel entgittert. Zur Sicherheit wurde einer in Reserve gemacht, es kann ja immer mal etwas schief gehen. 🙂

WICHTIG: Das Spiegeln des Motives nicht vergessen!
(Nun ja, bei diesem Motiv wäre es kaum aufgefallen, wenn es spiegelverkehrt gewesen wäre.)

Damit hat der Hobbyplotter ScanNCut seinen Job am Mixed-Media-Projekt erledigt

Die beiden Teile werden im nächsten Arbeitsschritt auf die vorbereiteten Stoffteile aufgebügelt. Hierbei habe ich zuerst den eigentlichen Kürbis platziert und kurz (nur wenige Sekunden) angebügelt, damit er fixiert ist. Dann kann man in Ruhe den Strunk platzieren und läuft weniger Gefahr dass mehrere Teile verrutschen.
Beides zusammen jetzt gemäß den Vorgaben aufgepresst. Die Trägerfolie des orangen Flex wurde oben so weit weggeschnitten, dass der grüne Flock ohne Probleme passt.

 Flock und Flex des Mixed-Media-Projekt verpressen

Wenn alles abgekühlt ist, kann man die Folie abziehen und der Kürbis aus dem Plotter sieht schon einmal ganz gut aus. Das war mein erster Teil des Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter.

Die Aufbügelteile des Mixed-Media-Projekt fertig verpressed

 

Nach dem Pressen geht es weiter zum Sticken und Nähen

Nun wurde diese Grundlage mit hinterlegtem Stickfließ in den Stickrahmen montiert und nach und nach mit vier Farben bestickt.

Das Mixed-Media-Projekt im Stickrahmen

Nach dem Sticken kann  das Stickfließ von der Rückseite entfernt werden und der Stofflappen wird mit einem zweiten, linksherum umlaufend vernäht. Dabei natürlich eine kleine Öffnung lassen um den Stoff wenden zu können.
Nach dem Wenden des Stoffes wurde umlaufend eine Naht gelegt und dabei auch die Öffnung geschlossen.
Schon ist das Platzdeckchen als Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter fertig. Es muss jetzt nur noch gebügelt werden und schon kann der Tisch gedeckt werden.

Das Mixed-Media-Projekt ist fertig

Nun fehlt nur noch ein gutes Gericht, das man mit Freunden genießen kann.  Hier ist die Auswahl natürlich riesig und jeder kann hier selber schwelgen, aber wie wäre es denn mit einer Kürbissuppe zum Start?


Gästegoodies für die Gartenparty

Gästegoodies für die Gartenparty

Gästegoodies die wirklich nur im Freien voll und ganz zu Geltung kommen sind was ganz besonderes.

Und alles nur, weil ich es mal wieder nicht sein lassen konnte, Stoffmalfarben nicht auf Stoff sondern auf Papier zu verwenden. Natürlich nicht irgendwelche Stoffmalfarben. Sondern die faszinierenden „Fabrik ink UV light sensitive“ Farben von Silhouette.

Einfach weiß, wenn sie sich im Haus befinden

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Oder frisch und bunt draußen im Sonnenlicht.

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Die Verwandlung erfolgt in wenigen Sekunden.

Anleitung:

Ihr benötigt:

Bevor ihr mit dem Schneiden beginnt, färbt ihr den Cardstock, aus dem die kleine Blume und die feinen Streifen für die Blätter geschnitten werden sollen, mit der UV-Farbe ein. Lasst die Farbe gut trocknen.

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Mit einem kleinem Schwämmchen klappt das super.

Jetzt kann geschnitten werden.

Das zusammen bauen ist sehr einfach, für die leichte Biegung der Blätter ziehe ich sie über ein Falzbein. Wem die feinen Streifen zu klein zum Aufkleben sind, kann sie natürlich weglassen oder sie mit einem feinen Pinsel aufmalen.

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Mit dem Organzaband wird knapp unter dem Blätterkranz zu gebunden.

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Die kleine Blüte wird nur an einem kleinem Blütenblatt fest geklebt. Sonst lässt sich das Ganze später nicht mehr öffnen.

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Fertig!

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Viel Spaß beim Nachbasteln und euren Gartenparties

Eure Angela Schmahl

hobbyplotter.de Designteam


Prägen mit ScanNCut von Brother

Prägen mit ScanNCut von Brother

Kann man auch Prägen mit ScanNCut von Brother? So werden wir immer wieder einmal gefragt. Nun, hier gibt es zwar direkt von Hersteller noch keine Lösung für das Prägen mit ScanNCut, aber es geht auch ohne.

So hat uns hier z.B. das Atelier-Raegeboge aus der Schweiz einen Bericht über ihre Lösung zum Gravieren und Prägen mit ScanNCut von Brother zum veröffentlichen geschickt. Das Atelier-Raegeboge ist ein sehr engagierter Vertriebspartner von hobbyplotter.de und hat den ScanNCut wirklich in das Herz geschlossen.
Logo-Atelier-Raegeboge

Nun aber wie versprochen zu dem Anwenderbericht:

Prägen mit ScanNCut

Das benötigte Material:

Für das Prägen von Metall mit ScanNCut

  • Universeller Stiftehalter
  • Prägestift
  • Zweifarbiges Metall
  • Dünne Gummimatte
  • Schmiergelschwamm / the Groove / Abschmiergler
  • Klebstreifen

Für  das Prägen von Pergamentpapier mit ScanNCut

  • Universeller Stiftehalter
  • Prägestift
  • Pergamentpapier
  • Dicke Gummimatte
  • Washi Tape

Hier die benötigten Materialen im Bild:

Werkzeuge zum Prägen mit ScanNCut

Werkzeuge zum Prägen mit ScanNCut

 

Prägeunterlagen für ScanNCut

Prägeunterlagen für ScanNCut

 

Zum Vorgehen für das Prägen mit ScanNCut
1. Je nach Material die dicke oder die dünne Gummimatte mit wiederablösbaren, jedoch stark klebenden Klebestreifen auf einer alten ScanNCut Matte befestigen (siehe unten). (Man kann sie auch auf einer frischen Matte montieren, da der Gummi jedoch nicht klebt ist das, unserer Meinung nach, eine Verschwendung der Klebekraft der Matte.)

Material zum Prägen auf der Matte

2. Falls nötig, den Prägestift mit Kleber dicker machen für den Universellen Stiftehalter und einspannen (siehe dessen Anweisung).

3. Leicht am Werkzeug rütteln um zu schauen ob es sich noch bewegen lässt. Wenn nein, ist die Einstellung richtig.

4. Pergament mit Washi Tape auf der dickeren Matte befestigen; bzw. zweifarbiges Metall mit der farbigen Seite nach unten (oder nach oben, je nachdem welcher Effekt erwünscht ist) auf der dünneren Matte mit Klebstreifen befestigen.

5. Universeller Stiftehalter mit Prägestift im ScanNCut einspannen.

6. Bei Pergamentpapier: Zeichendruck 9 einstellen. Bei Metall: Zeichendruck 0-1 einstellen.

7. Das Design auswählen welches man prägen möchte.

8. Die Matte als Hintergrund einscannen um genau erkennen zu können, wo das zu prägende Material ist.

9. Design spiegeln.

10. Design auf diese Fläche ziehen und eventuell von der Grösse her anpassen.

11. Den Befehl zum Zeichnen geben.

12. Evtl. mehrmals darüber gehen (je öfter man darüber geht, desto stärker wird die Prägung).

Sehr gute Ergebnisse haben wir auch mit einem mit einem Mini Mister Spray leicht angefeuchtetem Büttenpapier erreicht. Dieses wird dann mit den gleichen Einstellungen geprägt wie das Pergamentpapier.

 

 


ScanNCut Firmware jetzt für SVG-Daten

ScanNCut Firmware jetzt für SVG-Daten

Wir freuen uns heute Ihnen eine neue ScanNCut Firmware für die Hobbyplotter von Brother vorstellen zu können.

Damit erhalten die Anwender dieser Geräte quasi ein extra Weihnachtsgeschenk. Die ScanNCut Firmware kann kostenlos im Download bezogen werden.

Welche Geräte sind davon betroffen? Es gibt neue ScanNCut Firmware für den CM300, CM600 und CM840.

Was ist eigentlich neu?

Die drei wichtigsten Neuerungen der ScanNCut Firmware sind:

  • SVG-Verarbeitung
  • Farberkennungsmodus
  • Kalibration der Scan- und Cut-Position durch den Anwender
  • Weitere Verbesserungen sind auf der Downloadseite beschrieben (Link weiter unten)

 

Was bedeutet SVG-Verarbeitung beim ScanNCut?

Nun, mit der neuen ScanNCut Firmware wird das Gerät deutlich aufgewertet. Man kann nun aus vielen Quellen im Internet Designs beziehen. So gibt es z.B. recht viele Anbieter die kreative Grafiken in Online-Shops anbieten. Als ein bekanntes Beispiel sei hier z.B. www.svgcuts.com genannt.

svgcuts bietet Designs für die ScanNCut Firmware

Aber es gibt auch viele freie Quellen im Internet wo sie kostenlose Designs im SVG-Format erhalten können. Hier sei als ein Beispiel www.openclipart.org genannt.

Wir möchten hier kurz in 3 Bildern die neue SVG-Funktion darstellen.

shell für die neue ScanNCut Firmware

Auf www.openclipart.org haben wir uns für eine etwas martialische Shell (also Muschel) entschieden. Ein Schelm wer bei diesem Design weitere Gedanken hat. 🙂
Die Datei haben wir herunter geladen, und per USB-Stick an das Gerät gebracht

SVG dank neuer ScanNCut Firmware

Wenn wir nun wie gewohnt ein Muster vom Stick einlesen wollen, werden auch die SVG-Dateien zur Auswahl angezeigt. Hier sehen wir auch unsere Shell.SVG wieder.

 

Dank neuer ScanNCut Firmware Grafik geladen

Nach der Auswahl des Designs Shell.SVG befindet sich das Design auf der virtuellen Schneidematte und kann wie gewohnt weiter bearbeitet und geschnitten werden.

 

Was bedeutet Farberkennungsmodus beim ScanNCut?

Bisher haben diese Modelle eine automatische Erkennung der Schneideobjekte geboten, die auf einem internen Graustufenbild aufbaut. Also in der landläufigen Bezeichnung einem Schwarz/Weiß-Bild. Das ist sicherlich ein guter Ansatz und führt auch zu guten Ergebnissen, wie die Geräte ja beweisen.
Nun gibt es aber manchmal auch Situationen an denen diese Automatik nicht die gewünschten oder erhofften Ergebnisse liefert.
Stellen Sie sich z.B. eine blaue Grafik auf rotem Hintergrund vor. Beide Farben werden in einem Graustufenbild in etwa die gleiche Helligkeit aufweisen und somit dem Gerät kaum eine Chance für eine Erkennung der Kontur lassen.
Genau hier hilft nun die neue Möglichkeit der Farberkennung. Damit können die Farben voneinander unterschieden werden. Es muss aber auch gesagt werden, dass dies natürlich kein Allheilmittel ist. Während bei der Graustufenerkennung nur einmal die Graustufen variieren, sind es nun auf einmal 3 Farbkanäle die variieren können. Also die Abweichungen im Bild sind unter Umständen deutlich komplexer. Das was uns mit unserem Geist einfach vorkommt ist für jede Automatik eine echte Herausforderung.
Daher sollte in der Regel die „normale“ Graustufenerkennung genutzt werden, aber bei besonderen Vorlagen kann man da wo es Sinn macht auf Farbe umschalten.

Abfrage des Erkennungsmodus bei der neuen ScanNCut FirmwareModusauswahl in der neuen ScanNCut FirmwareDie Auswahl Möglichkeit mit welcher der möglichen Erkennungen man arbeiten möchte wird vor jeder Erkennung von dem Hobbyplotter ScanNCut angeboten.

 

Was bedeutet Kalibration der Scan- und Cut-Position durch den Anwender beim ScanNCut?

Beim direkten Ausschneiden von Vorlagen (z.B. Etiketten oder Stempelabdrücke) muss der Hobbyplotter ScanNCut ja die Kontur der Vorlage erkennen um sie schneiden zu können. Jetzt ist natürlich auch wichtig, dass neben der exakten Erkennung auch die Mechanik genau so beschaffen ist wie die Software dies annimmt. Die klappt auch auf jeden Fall sehr gut. Aber wenn es nun z.B. durch einen harten Stoß zu einer kleinen Abweichung der realen Messerposition kommt, dann wird man dies als „Blitzer“ beim Schnitt erkennen können.
Hier ist nun neu, dass der Anwender im Setup des Gerätes die Möglichkeit geboten bekommt eine neue Kalibrierung selber vornehmen zu können. Damit sind auch die seltenen Fälle abgedeckt in denen es wirklich zu Abweichungen kommt.

Menueeintrag in der neuen ScanNCut Firmware

Der neue Menüpunkt für die Kalibration.

 

Die neue ScanNCut Firmware können Sie unter den folgenden Links kostenlos im Download beziehen.

Brother ScanNCut CM300
CM300 - ScanNCut Firmware
 

 

 

 
Brother ScanNCut CM600
CM600 - - ScanNCut Firmware

 

 

 

 

Brother ScanNCut CM840
CM840 - - ScanNCut Firmware


ScanNCut CM300 ein neuer, preiswerter Hobbyplotter

Wir freuen uns den neuen Hobbyplotter Brother ScanNCut CM300 vorstellen zu können.

ScanNCut CM300

Damit betritt ein preiswerter Hobbyplotter die Bühne der bei allen gebotenen Leistungen, mit dem Preis von 299,– Euro, wirklich nur noch als preiswert bezeichnet werden kann.

Der ScanNCut CM300 bietet mit 1,2 kg Schneidekraft eine Leistung, die ein Vielfaches dessen ist was die meisten Wettbewerber bieten. Dazu können Materialen bis 1,5 mm Dicke verarbeitet werden. Es ist jetzt also auch beim Preispunkt von 299,– Euro möglich besondere Materialen wie:
– Graupappe,
– Moosgummi,
– Leder oder
– festen Filz zu schneiden.

Der ScanNCut CM300 überzeugt mit dem eingebauten Scanner. Eine technische Lösung die auch einmalig in dieser Preisklasse ist. Damit können Designs einfach eingescannt werden, die leichteste Art und Weise um Designs auf ein Gerät zu bekommen.

Zusätzlich bietet der CM300 nun auch einen USB-Anschluss für den Computer.

Für Anwender, die aber lieber oder ergänzend mit einem PC arbeiten möchten, steht kostenlos die Online-Software „ScanNCut canvas“ zur Verfügung. Oder Sie nutzen die optionale Software „Sure Cuts A Lot“ direkt auf Ihrem PC oder Mac.

Der preiswerte Hobbyplotter ScanNCut CM300 punktet wie alle ScanNCut Modelle auch durch die vielen Designs die schon im Lieferumfang enthalten sind. Alle diese Designs stellen nochmals einen großen Mehrwert dar, den man bei anderen Geräten extra erwerben muss.

Mit der Vorstellung des neuen Hobbyplotter ScanNCut CM300 werden auch die anderen Modelle im Preis gesenkt.

Hier erhalten Sie mehr Information


Eigene Applikationen herstellen mit dem Hobbyplotter ScanNCut

Eigene Applikationen herstellen mit dem Hobbyplotter ScanNCut

Mit dem Hobbyplotter Brother ScanNCut CM840 erhält der kreative Anwender im Textilbereich die Möglichkeit eigene Applikationen herstellen zu können.

Der Hobbyplotter Brother ScanNCut ist in der Lage PES-Dateien, also Stickdateien zu verarbeiten.
Dabei muss die Stickdatei natürlich auch im Entwurf schon Stoffteile enthalten um eigene Applikationen herstellen zu können. Es werden also nicht reine Stickdateien geschnitten, wie es manchmal missverstanden wird, sondern die Stoffteile die im Design der Stickdatei enthalten sind werden geschnitten.

Das versetzt den kreativen Anwender aber in die Lage sehr individuelle, eigene Applikationen herzustellen. Dabei ergibt die Kombination von Stoff- und Stickanteil bei diesen Applikationen eine besondere Note. Natürlich können Sie mit dem Hobbyplotter die Stoffteile für die Applikationen so detailiert schneiden, wie Sie dies per Hand wohl nur kaum erreichen können.

Wir haben hier nachfolgend für Sie ein Beispiel mit einem Weihnachtsmann dargestellt.

Hier haben wir die Grafik um eigene Applikationen herstellen zu können zunächst in Adobe Illustrator entworfen. Dafür eigenen sich aber auch alle anderen Vektorzeichenprogramme wie z.B. CorelDraw oder auch Inkscape als kostenlose Software.

Weihnachtsmann um eigene Apllikationen herstellen zu können in AI

 

Hier wurden die Daten dann in Ebenen zerlegt und in die Sticksoftware PE-Design 10 von Brother übernommen. Selbst verständlich kann man auch unter Verzicht auf eine Grafiksoftware den Entwurf der Applikation direkt in PE-Design durchführen. Das ist schlicht eine Frage der bevorzugten persönlichen Arbeitsweise und Übung.

In der Sticksoftware PE-Design wurde dann festgelegt welche Teile des Design als Applikation aus Stoffteilen bestehen und wo gestickt werden soll.

Weihnachtsmann um eigene Apllikationen herstellen zu können in PE-Design

 

Bei unserem Weihnachtsmann-Beispiel haben wir hier 3 Stoffteile und die schwarzen Nähte. Alle diese Objekte um eigene Applikationen herstellen zu können sieht man in PE-Design auf der linken Seite untereinander.
Wichtig ist, um eigene Applikationen herstellen zu können muss man auf die erzielbaren Genauigkeiten der Geräte achten. Wer sich dieser Zusammenarbeit zwischen Hobbyplotter und Stickmaschine von der Seite des Hobbyplotters nähert – also beim Plotten seine Haupt Erfahrungen hat – wird etwas umdenken müssen.
Die Genauigkeiten die ein Plotter erzielt – auch ein Hobbyplotter – sind entscheidend höher als die Genauigkeiten die eine Stickmaschine bietet.
Man muss also um erfolgreich eigene Applikationen herstellen zu können mit diesen Toleranzen rechnen.
Das bedeutet, dass man manche Details die einem aus der Anwendung eines Hobbyplotters vertraut und normal erscheinen sind, so nicht realisieren kann. Die Nähte, um die einzelnen Teile fest zu sticken bzw. zu verbinden, müssen eine entsprechende Breite aufweisen um sicher zu überdecken.

Nachdem die PES-Datei in PE-Design erstellt wurde, kann Sie auf einen USB-Stick übertragen werden und zum Hobbyplotter Brother ScanNCut CM840 gebracht werden.

Hier sieht man nun im Display, dass das Gerät in der Lage PES zu öffnen.

Pannel am ScanNCut mit PES Auswahl

 

Das Design selber, mit den unterschiedlichen Stoffteilen, stellt sich für den Anwender eigentlich so dar wie dies auch sonst bei mehrteiligen Designs der Fall ist. Alle Teile werden einzeln zur Auswahl angeboten.

Teileauswahl aus der PES-Datei

Hier wurden dann auch alle drei Stoffteile nacheinander geschnitten und man hat damit schon einmal die exakten Stoffteile um eigene Applikationen herstellen zu können.
Im nächsten Schritt geht es mit den Stoffteilen und dem USB-Stick zur Stickmaschine.

Die Teile der Datei als Stoff, um eigene Applikationen herstellen zu können

Die Stickmaschine arbeitet nun ebenfalls die PES-Datei ab.
Dabei kann man eigentlich die Materialinformation für die Stoffteile jeweils überspringen und nur die Position der Stoffteile nähen lassen. Es schadet aber auch nicht wenn beides genäht wird und man damit die Position des jeweiligen Stoffteiles mit einer doppelten Naht etwas deutlicher dargestellt bekommt.

Die Gesichtskontur

 

Nach den die jeweilige Position von der Stickmaschine (hier eine Brother Innov-is 955) umnäht und damit sichtbar gemacht wurde, wird der Stoff auf die Stelle gelegt.

Stoffteil für die Applikation in Position

Dabei ist entweder etwas Fingerspitzengefühl gefragt um den Stoff beim festnähen in Position zu halten, oder man behilft sich mit einem temporärem Haftkleber. Den Kleber kurz auf die Rückseite des jeweiligen Stoffteiles aufsprühen und schon haftet es in der Position auf die man es platziert.

Haftspray

 

Das komplette Design wird so Schicht für Schicht aufgebaut um die eigene Applikation herstellen zu können.

Alle Stoffteile um eine eigene Applikation herstellen zu können sind montiert

 

Ganz am Ende werden die einzelnen Teile mit einer Zick-Zack-Naht am Untergrund und miteinander verstickt.

Die Zick-Zack-Naht am Rand

 

So lassen sich die unterschiedlichsten kreativen Ideen und Designs nutzen um individuelle, eigene Applikationen herstellen zu können und damit vielfältige Textilen aufzuwerten.

Der Nikolaus als individuelle Applikation

Der Nikolaus als individuelle Applikation

 

Wir haben für unsere Anwender einige kostenlose Muster im Download von hobbyplotter bereitgestellt und werden diesen Bereich auch weiter ausbauen.

Applikationen im kostenlosen Download

 

 

Viel Spaß, wenn auch sie nun eigene Applikationen herstellen.

Ihr Team von hobbyplotter.de


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