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Balsaholz schneiden – Brother ScanNCut DX

Balsaholz schneiden - Brother ScanNCut DX

Balsaholz schneiden: Türschild

Mühelos können Materialien wie Moosgummi, Filz und dickere Papiere mit dem Brother ScanNCut SDX geschnitten werden. Selbst Balsaholz schneiden kann die neue Hobbyplotter-Serie und das mit einer Dicke von bis zu 2mm! Ein paar Details sollte man beim Schneiden dieses Materials allerdings beachten.

Worauf genau es dabei ankommt, erfährst du jetzt in meinem kleinen Blogbeitrag.

Die richtige Designauswahl:

Achte schon bei der Designauswahl darauf, dass sehr filigrane Details sich zwar schneiden lassen, diese später aber aufgrund der Holzstruktur und geringen Dichte des Materials leicht abbrechen können.

Dateiauswahl

 

Die Vorbereitung:

Ab einer Materialstärke von 2mm empfehlen wir eine zusätzliche Fixierung des Materials auf der Schneidematte mittels „Masking tape“ oder ähnlichem. Ein mögliches Verrutschen des Materials wird damit verhindert.

Der Schneidevorgang:

Mit dem automatischen Messer müssen in der Regel keine weiteren Einstellungen vorgenommen werden, da sich die richtige Messertiefe und der Schneidedruck automatisch anpassen. Zur Sicherheit sollte jedoch immer ein Testschnitt gemacht werden.

Balsaholz schneiden

Die richtige Nachbehandlung:

Beim Ablösen von Schneidematte bitte sehr vorsichtig vorgehen, Bruchstellen entstehen schnell in Richtung der Holzmaserung.

Ablösen von der Schneidematte

Eventuelle Unebenheiten können leicht mit einem feinen Schleifpapier ausgeglichen werden.

Feinschliff

Verschönert jetzt, je nach Lust und Laune, das Türschild mit Acrylfarbe, Stiften, oder auch Serviettentechnik.

 

Die Beschriftung:

Ob mit Vinylfolie, Hobbyflex Glitter, oder auch mit Flockfolie beschriftet, im Handumdrehen entsteht so ein ganz individuelles Türschild.

Beschriftung

Jetzt nur noch mit Heißkleber, oder Holzleim den Vogel und einen Haken an der Rückseite anbringen und nach Wunsch verschönern.

Der Umschlag aus Glitzer-Moosgummi ist aus einem der vielen vorinstallierten Designs auf dem Brother ScanNCut SDX entstanden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Maike


Regenschirm-Applikation mit Strass

Eine frische Idee

In diesem heißen Sommer dachte man immer mal wieder an einen erfrischenden Regen. Mit diesen Gedankenspielen kam schnell die Idee für eine nette und frische Applikation mit Strass.
Es sollte ein bisschen Regen sein und die Tropfen sollten mit Strasssteinen dargestellt werden. Warum nicht als Blickfang die Wirklichkeit etwas auf den Kopf stellen und den Regen aus dem Schirm fallen lassen?
Hier schon mal eine Vorschau auf das Ergebnis.

 

Kostenlose Regenschirm-Applikation mit Strass fertig

Der Schirm der Applikation selbst sollte natürlich aus Stoff sein.
Nun gab es in dem tollen Sommer aber auch so viel anderes zu tun und das Projekt ist damit in den beginnenden Herbst gerutscht. Aber die Regenschirm-Applikation mit Strass passt ja auch zum Herbst – irgendwie.

 

Der Entwurf läuft

Das Design wurde in einem Grafikprogramm entworfen. Dabei sollte die Applikation in einen größeren Stickrahmen passen, da die Strasssteine als Regentropfen ja im Vergleich zum Rest der Regenschirm-Applikation nicht zu groß und damit plump aussehen sollten.

Das Design der Regenschirm-Applikation mit Strass in Illustrator

Man kann im Designfenster der Software schon erkennen, dass es vom Prinzip her so gedacht ist jedes der Schirmsegmente in einer anderen Farbe anlegen zu können.
Wie man im obersten Bild erkennen kann, entscheiden wir uns bei der Ausführung aber für ein zweifarbiges Erscheinungsbild.

Im nächsten Schritt wird das Design dann mit der Software PE-Design in eine Stickdatei umgesetzt.

Die Regenschirm-Applikation mit Strass in der Software PE-Design

Die kostenlose Regenschirm-Applikationsdatei mit Strass stellen wir für unsere registrieren Kunden zum Download bereit.

 

Schneiden der Stoffteile für die Regenschirm-Applikation

Sobald die Daten fertig gestellt sind, gehen wir an den Hobbyplotter ScanNCut und die Stoffteile werden passgenau ausgeschnitten.

Als erstes lesen wir die Daten vom USB-Stick ein. Hier bietet der ScanNCut CM900 die Möglichkeit PES-Dateien – also Stickdatein – zu verarbeiten.

Hobbyplotter CM900

Zunächst zeigt uns der Hobbyplotter auf dem Bildschirm die PES-Datei an. Dieses Design wird angezeigt, weil es zu schneidende Stoffteile enthält. Eine „reine“ Stickdatei wird nicht gezeigt, da der Plotter damit ja nichts anfangen kann.
PES-Applikation wird angezeigt

Nach der Auswahl des Designs für die Regenschirm-Applikation mit Strass, zeigt uns der CM900 auf dem Display die zu schneidenen Stoffteile an. Also die Segmente des Schirmes.
PES-Applikation mit den zu schneidenden Stoffteilen

Mit der Anwahl der Stoffteile des Regenschirmes werden die Teile auf die im Display angezeigte Schneidematte des CM900 eingefügt.
Stofteile der Applikation mit Strass auf die Schneidematte eingefügt

Wir legen dann im nächsten Schritt den gewählten Stoff auf die Schneidematte und machen einen Vorscann. Da wir einen unbehandelten Stoff für die Applikation verwenden wollen, benötigen wir eine Schneidematte die mit der „Klebefolie für Stoffschnitte“ eine extra hohe Haltekraft erhält.
Nach dem Vorscann zeigt uns der CM900 eine Vorschau auf dem Display an. Hier erkennt man nun gut die Lage des roten Stoffes und die aktuelle Lage des zu schneidenden Designs.
Voransicht des Materials auf dem CM900

Da das Design für die Regenschirm-Applikation nicht passend auf dem Stoff zu liegen kommt, nehmen wir den Bedienstift und schieben das Design an eine Stelle mit der wir gut arbeiten können. In diesem Fall haben wir ziemlich die Mitte des Stoffes gewählt.
Design für die Applikation positioniert

Es wird geschnitten

Nach dem Positionieren starten wir den Schnitt und der Hobbyplotter CM900 schneidet die Teile aus dem Stoff aus.

Das Regenschirm Design ist dabei so angelegt, dass alle drei Teile des Schirms geschnitten werden. Wir entscheinden nun welche der Teile genutzt werden.

Für dieses Design wählen wir die beiden äußeren Segmente des Schirmes aus rotem Stoff. Das übrig gebliebene mittlere Teil der Regenschirm-Applikation könnte nun z.B. für eine zweite Applikation genutzt werden.

Die roten Stoffteile für die Applikation

Wir schneiden nun in einem zweiten Arbeitsschritt noch die Teile aus weißem Stoff. Hier wird nun nur das innere Teil der Regenschirm-Applikation genutzt. Die übrigen Teile der beiden Schnitte ergeben noch eine weitere Regenschirm-Applikation. Ebenso ist es auch möglich den Schirm einfarbig zu machen.
Alle Stoffteile zur Applikation

Verarbeiten der Regenschirm-Applikation an der Stickmaschine

Nun wird der Trägerstoff in den Stickrahmen (300 mm x 200 mm) eingespannt. Die Stickmaschine produziert nun zunächst den Stock der Schirmapplikation und dann die Regentropfen. Bei den Regentropfen ist der eigentliche Tropfen ohne Füllung angelegt, da wir dort am Ende ja jeweils einen Strassstein setzen wollen.

Sticken der ersten Elemente

 

Wenn diese beiden Komponenten der Regenschirm-Applikation gestickt sind, wird als nächstes die Position der Stoffteile als Kontur gestickt.

Kontur der Stoffteile zum plazieren

Die Stoffteile werden nun an die passenden Stellen gelegt. Wir befestigen die aufgelegten Stoffteile jetzt leicht mit einer umlaufenden Naht. Die Stoffteile besprühen wir  vor dem Annähen mit einem Haftkleber damit sie nicht verrutschen, dies erleichtert das weitere Arbeiten.

Stoffteile in Position

Um einen sicheren Halt zu realisieren werden die Stoffteile mit einer E-förmigen Naht festgenäht. Hier kann man nun jedoch auch den Faden, anders als im Beispiel gezeigt, mehrfach wechseln und in der Farbe zum Stoff passend wählen.

Mit einer E-Naht die Stoffteile festnähen

Nun fehlt nur noch die Satinnaht für die Regenschirm-Applikation mit Strass. Dies ist der nächste Arbeitsschritt. Hier verwenden wir einen roten Faden, der farblich gut zu dem verwendeten roten Stoff paßt.

Applikation mit Satinnaht abschließen

Mit der Satinnaht ist unsere Regenschirm-Applikation mit Strass fast fertig, es fehlen nur noch die Strasssteine für die Regentropfen.

Fertige Regenschirm-Applikation noch ohne Strass

Ein Weg um alle Straßsteine auf einmal zu setzen, ist es eine Strassschablone mit dem Plotter zu schneiden und alle Steine gleichzeitig aufzubügeln. Wir bringen hier die Steine einzeln mit einem Applikator auf. Da es nur sehr wenige Steine sind erscheint dies als der sinnvollere Weg.

Fertig ist die frische Regenschirm-Applikation mit Strass.

Kostenlose Regenschirm-Applikation mit Strass fertig

Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß mit der Regenschirm-Applikation mit Strass. Das Design finden sie hier in unserem Download. Sicherlich ein netter Blickfang auf Kissen, T-Shirt, Taschen und vielem Anderen.

Ihr Team von hobbyplotter.de

 


Elfentür aus Holzpapier und Vinylfolie

Elfentür aus Holzpapier und Vinylfolie

Heute gibt es hier eine kleine Überraschung für Elfenfreunde:

Eine Anleitung zum Plotten einer Elfentür mit dem Brother ScanNCut. Extra Goodie für Euch: Ein freebie, für alle im Downloadbereich registrierten Kunden von Hobbyplotter – siehe unten!

Der Zeitaufwand für die Elfentür beträgt nur ca. 1 Stunde.

Elfentür

Beim Plotten dieser Elfentür kannst du wunderbar kleine Folienreste verwerten. Ich habe wieder ablösbare Vinylfolie für Wandtattoos in verschiedenen Farben und ein dünnes Echtholzpapier für die Tür verwendet.

Und so geht’s:

Beginne mit dem Öffnen der Datei (Elfentür).

Diese sollte bei euch im Brother CanvasWorkspace folgendermaßen angezeigt werden.

CanvasWorkspace Vorbereitung

Alle Elemente der Elfentür passen genau auf eine Standard Schneidematte mit der Größe 30,5 x 30,5 cm. Solltest du die Größe der Tür ändern wollen, dann achte bitte darauf vorher alle Elemente zu gruppieren, um die Größenrelation beim Verändern beizubehalten. Da die Holzfolie eine andere Messereinstellung benötigt, habe ich die Tür separat geplottet. Bei der Verwendung von Vinylfolie für alle Türelemente kannst du selbstverständlich alles direkt in einem Zug schneiden lassen.

Klebe nun die Folien in deinen gewählten Wunschfarben auf die Schneidematte (die schöne Seite der Vinylfolie zeigt immer nach oben / es muss nicht gespiegelt werden). Eine grobe Positionierung der Folien reicht hierbei.

Im nächsten Schritt überträgst du die Datei an deinen Plotter und rufst diese dort auf. Lege nun die Schneidematte ein und scanne die Folien auf der Schneidematte. Nun kannst du alle einzelnen Elemente ganz leicht am Display deines Plotters richtig positionieren. (Solltest du die Tür separat aus Holzfolie plotten, dann löscht du vor dem postionieren die linke Tür.)

CM900 Display AnzeigeSchneidematte Folienanordnung

Für die Vinylfolien habe ich die Schneideeinstellung Messer 1 / Druck 0 gewählt. Für die Holztür die Schneideeinstellung Messer 2 / Druck 0.

Denke bitte daran, immer vor dem Plotten einen Testschnitt zu machen, um die Einstellung des Messers zu überprüfen.

Nachdem deine Tür und alle anderen Elemente der Datei fertig geschnitten und entgittert sind, beginnst du diese mit Hilfe der Transferfolie zusammenzufügen. Bei der Tür habe ich zuerst die Scharniere auf die Tür geklebt, diese sind so leichter zu positionieren.

Vorbereitung Elfentür Entgittert Elfentür Transferfolie 1 Elfentür Transferfolie 2

 

Alles geschafft – nun kannst du deine Elfentür anbringen!

 

Elfentür fertigElfentürElfentür

 

Ich hoffe dir hat mein kleines Freebie gefallen.

Viel Spaß beim Plotten und bis bald

Maike

 

 

Elfentür: Elfentür

Holzoptikfolie: https://www.hobbyplotter.de/shop/pi.php/Zubehoer-nach-Verwendung/Spezialmedien/Holzpapier-unbehandelt.html

Vinylfolie: https://www.hobbyplotter.de/shop/pi.php/Zubehoer-nach-Verwendung/Klebefolien/Vinylfolie-wiederabloesbar/Premium-Vinylfolie-Rolle.html

Transferfolie: https://www.hobbyplotter.de/shop/pi.php/Zubehoer-nach-Verwendung/Klebefolien/transferfolie-als.html

Plotter: Brother ScanNcut CM900

Hase: Schnittmuster Linus von Farbenmix https://farbenmix.de/ebooks/kuscheltiere/1999/linus-hasen-ebook

 


Maritime Applikationen mit dem Hobbyplotter

Maritime Applikationen mit dem Hobbyplotter

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie mit dem Hobbyplotter Brother ScanNCut CM900 größere Projekte erstellen. Dazu stellen wir Ihnen heute maritime Applikationen für einen Stickrahmen im Format 130 x 180 mm vor.

Wir haben bisher Applikationen vorwiegend in den Formaten für 10 x 10cm Stickrahmen vorgestellt (Bspw. eine zauberhafte Einhornapplikation). Damit wollten wir möglichst viele Anwender mit Stickmaschinen erreichen. Da aber auch immer wieder nach größeren Beispielen gefragt wird, möchten wir Ihnen hier und in nächster Zeit dazu einige Beispiele bringen.

Die heutigen maritime Applikationen bieten sich für vielfältige Veredelungen von Textilien an. Vorstellbar sind hier z.B. neben Kleidungsstücken auch Taschen und ähnliches.

Wir haben uns für Kissen mit maritimen Applikationen entschieden.

Sesselkissen mit maritimen Applikationen
zweites Sesselkissen mit maritimen Applikationen
Als Grundlage für unsere individuellen Kissen haben wir einfarbige Kissenbezüge besorgt.
Damit ist ein guter Start für die maritime Applikationen gegeben.

Applikationen in Adobe Illustrator entwerfen

Die beiden Applikationen wurden zunächst in einem Grafikprogramm entworfen. Hierzu haben wir Adobe Illustrator genutzt. Es kann aber natürlich auch ein anderes Programm bei eigenen Arbeiten genutzt werden.

maritime Applikationen für Fisch in AI
maritime Applikation Seepferd in AI
Die so erstellten Grafiken wurden dann mit Hilfe der Sticksoftware PE-Design von Brother zur PES-Stickdatei umgesetzt.
Fisch in PE-Design zum Entwurf maritimer Applikationen
Seepferd in PE-Design zum Entwurf maritimer Applikationen
Die so erzeugten PES-Daten werden als erstes auf den Hobbyplotter Brother ScanNCut CM900 gebracht um die Stoffteile für unsere maritime Applikationen zu schneiden.

Maritime Applikationen mit Stoffteilen vom Hobbyplotter

Wir legen dazu zunächst einen hellblauen Stoff auf die Schneidematte auf. Aus diesem Stoff wollen wir die Körper für den Fisch und das Seepferd ausschneiden.

CM900 mit Stoff blauem Stoff für maritime Applikationen

Die Schneidematte ist mit der stark klebenden Folie für Textilschnitte ausgerüstet um so den Stoff sicher in Position zu halten.

Man erkennt hier auf dem Display, die Auswahl der PES-Datei im Display der Hobbyplotters ScanNCut CM900.

Seepferd für die maritimen Applikationen im Display des CM900

Nachdem das Design als solches ausgewählt wurde werden die einzelnen Stoffteile der Applikation zur Auswahl angeboten.

für die maritimen Applikationen das Seepferd in Teilen

Im ersten Durchgang wählen wir den eigentlichen Körper unserer maritimen Applikation aus. Hier in diesem Fall wählen wir gleich eine höhere Stückzahl aus um den Stoff in einem Arbeitsgang gut ausnutzen zu können.

Nachdem wir alle Einzelteile auf der virtuellen Matte gut positioniert haben, starten wir den Plott.

Volle Matte für maritime Applikationen

Im nächsten Schritt ziehen wir den Stoffteil ab, der nicht zu unserer Applikation gehört. Also der Abfall wenn man so will.

Jetzt sehen wir eine Anzahl von fertigen Körpern die einmal unsere maritime Applikationen werden sollen.

Teile für maritime Applikationen geschnitten auf der Matte

Um mit dem „Zusammenbau“ also dem Sticken für maritime Applikationen  beginnen zu können müssen wir zunächst noch die kleineren Zierteile aus weißem Stoff plotten.

Hierzu gehen wir wieder genauso vor wie zuvor mit dem hellblauen Stoff für die Körper. Also wir laden uns möglichst alle benötigten Teile auf eine virtuelle Schneidematte und ordnen sie an.

weißen Teile mit Ecken für maritime Applikationen

Im Bild kann man erkennen, dass wir mit einem Marker Ecken auf den weißen Stoff gemalt haben. Das ist ein recht guter Trick zum positionieren der Teile. Ohne dies aufgemalten Ecken ist der weiße Stoff sehr schwer auf der weißen Schneidematte zu erkennen. Besonders ist es schwer zu erkennen wo der Stoff endet.

Nach dem plotten dieser Teile und dem entfernen des nicht benötigten Stoffes, haben wir auch hier alle Elemente vorliegen die wir für unsere maritimen Applikationen benötigen.

Alle weißen Teile für die maritimen Applikationen

Es kann jetzt mit der Stickmaschine weiter gehen.

Maritime Applikationen auf der Stickmaschine verarbeitet

Die Daten der PES-Datei werden in die Stickmaschine eingelesen und es kann losgehen. Zunächst sticken wir den Hintergrund unseres Designs.
Wenn das erledigt ist legt die Stickmaschine eine einzelne Naht an und zeigt mit dieser Kontur die Position des ersten Stoffteiles an.

Die Position des Fischkörpers für die maritimen Applikationen

Wir positionieren nun das Stoffteil für den Körper des Fisches.

Stoffteil für den Fischkörper unserer maritimen Applikationen
Dieses Stoffteil wird jetzt im nächsten Arbeitsschritt festgestickt und auch noch mit einer umlaufenden E-förmigen Naht gut vernäht.
Ob man diese Naht in seinem maritimen Design haben möchte oder nicht, muss jeder Anwender für sich entscheiden. Wir fanden das Design recht nett.

Der Fischkörper für unsere maritimen Applikationen ist festgenäht

 

Im nächsten Schritt wird uns die Position des ersten Zierstreifens unseres Fisches angezeigt. Auch hier ist die weitere Handlung gleich der beim annähen des Körpers. Wir haben jetzt jedoch von einem hellblauen Faden zu einem weißen Faden gewechselt um der Farbe des Stoffes Rechnung zu tragen.
Wenn der erste Zierstreifen beendet ist erfolgt der gleiche Ablauf nochmals bei dem zweiten, vorderen Streifen am Fisch. Auch hier wird zunächst die Position angezeigt und danach vernäht bzw. umnäht.

Die weißen Zierstreifen auf dem Fisch unserer maritimen Applikationen

Im letzten Arbeitsschritt sticken wir nun mit der Stickmaschine alle Konturen auf die maritime Applikationen auf.

Kontur auf dem Fisch für die maritimen Applikationen

Den gleichen Arbeitsablauf haben wir dann auch nochmals für das Seepferd durchlaufen.

Seepferd in Arbeit zur Herstellung maritimer Applikationen

So sehen unsere maritime Applikationen dann als fertige Kissen aus.

maritime Applikationen auf Sofakissen

Uns gefallen Sie durchaus sehr. Sowohl wie im Bild zu sehen ist auf dem Sofa im Haus als auch auf Gartenstühlen um die Terrasse zu verschönern.

Wir haben die PES-Dateien der maritimen Applikation kostenlos für unsere Kunden im Download bereitgestellt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß damit.


Zauberhafte Einhorn Applikation

Zauberhafte Einhorn Applikation

Heute möchten wir Ihnen eine Anleitung vorstellen, um eine zauberhafte Einhorn Applikation, mit dem Hobbyplotter Brother ScanNCut CM900, selber zu machen.

Einhörner liegen aktuell im Trend und sind somit bei allen kleinen Prinzessinnen dieser Welt sehr beliebt.

Für diese Applikation haben wir uns zunächst eine freie Vorlage für ein nettes Einhorn – im Englischen „Unicorn“ – besorgt.

Diese Datei haben wir dann zunächst mit einer Grafiksoftware – in diesem Fall war es Adobe Illustrator – etwas nachbearbeitet, um die Anforderungen für die Weiterverarbeitung in der Sticksoftware PE-Design von Brother zu erfüllen. Wir wollten am Ende ja eine Einhorn Applikation selbermachen.

Grafik für die Einhorn Applikation in der Grafiksoftware
Rechts oben und links unten erkennt man je ein kleines schwarzes Quadrat. Diese wurden später in der Sticksoftware PE-Design als Passermarken genutzt. Sprich die getrennten Daten für den Körper (hier Gelb dargestellt) und die Stickanteile werden mit Hilfe der Quadrate zur Deckung gebracht. Danach werden die Marken gelöscht.
Der Körper für die Einhorn ApplokationDie Stickanteile der Einhorn Applikation

Nachdem Aufbereiten der Grafik wurde zunächst der Körper alleine in PE-Design geladen und in eine Applikation, also ein aufgesticktes Stück Stoff gewandelt. In einer zweiten Instanz der Software wurde das komplette Einhorn geladen, um alle notwendigen Teile in ein Stickdesign zu wandeln.

Nachdem dies auch erfolgt war, musste wir nur noch die Daten für die Applikation in die Datei mit den Stickanteilen einfügen.

Die kompletten Daten für die Einhorn Applikation in PE-Design

Zugegeben, wir haben doch noch etwas nachgearbeitet, bevor wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Dabei möchten wir jetzt nicht ins Detail gehen, dies wäre nicht so spannend.

Für Sie haben wir die letzte Version unseres Designs zum kostenlosen Download bereitgestellt. Alle unsere Kunden mit Zugang zum Download finden die Datei hier.

Wie ist nun beim Selbermachen der Einhorn Applikation vorzugehen?

Weißer Stoff für die Einhorn Applikation im CM900
Zunächst bringen Sie die Datei zu Ihrem Brother ScanNCut CM900 Hobbyplotter. Wir haben hier den Weg per USB-Stick gewählt, weil er für uns am praktischsten war.

Wir wählen jetzt die PES-Datei am Display des ScanNCut CM900 und öffnen diese.

PES-Datei für die Einhorn Applikation am Plotter CM900 laden

Der Hobbyplotter ScanNCut CM900 zeigt das in der PES-Datei enthaltene Stoffteil für die Einhorn Applikation an.
Alle Angaben am Display bestätigen wir durch OK, da ja keine Größe oder ähnliches verändern wollen. Lediglich die Anzahl der Teile ändern wir hier im Beispiel, so können wir gleich die Teile für mehrere Einhorn Applikationen ausschneiden.

Der Körper der Einhorn Applikation 2x im Plotter

Wir haben in den gezeigten Bildern gleich zwei Stoffteile für die Einhorn Applikation geschnitten.

Um den Stoff ohne Behandlung schneiden zu können, haben wir die Schneidematte für den ScanNCut CM900 mit der stark haftenden Folie für Stoffschnitte ausgerüstet.

2 mal weiße Körper für die Einhorn Applikation

Nachdem der Schnitt abgeschlossen ist, bringen wir den USB-Stick mit den PES-Daten für die Einhorn Applikation zur Stickmaschine. Auch hier wählen wir wieder die gleiche Datei an und starten mit dem Arbeitsablauf.

Nach dem Plotten folgen Stickarbeiten an der Einhorn Applikation

Zunächst stickt die Maschine eine Naht mit der Position des Stoffteils für die Einhorn Applikation auf. Mit Hilfe dieser Markierung können wir das Stoffteil sehr einfach und genau positionieren.

Die Kontur für den Körper der Einhorn Applikation

Nun wird das Stoffteil für die Einhorn Applikation im nächsten Arbeitsgang festgestickt. Damit ist schon ein wichtiger Arbeitsschritt erledigt.

Der Körper der Einhorn Applikation wird in Position festgestickt

Was jetzt noch folgt ist das Aufbringen der Stickanteile, um der Einhorn Applikation ein wirklich bezauberndes Aussehen zu verleihen.

Aufbringen der Stickanteile für die Einhorn Applikation

Im weiteren Arbeitsablauf wechseln wir noch zwölfmal den Faden in der Maschine, damit alle Farben des Designs auch zum Einsatz kommen.

Arbeit mit 12 Farben an der Einhorn Applikation

Nachdem dies aber geschafft ist, haben Sie eine zuckersüße Einhorn Applikation selbergemacht und können damit sicherlich jede kleine Prinzessin erfreuen. Unabhängig ob die Einhorn Applikation auf Kleidung, Kissen oder sonstigen Textilien aufgebracht ist.
In unserem Beispiel haben wir einfach ein zauberhaftes Bild daraus gemacht.

Fertige Einhorn Applikation

Viel Spaß mit dem Design der Einhorn Applikation wünscht Ihnen das Team von hobbyplotter.de


Prägen mit dem Brother ScanNCut

Prägen mit dem Brother ScanNCut

Für die neuen „Messe-Bücher“ habe ich mich intensiv mit dem Embossing-Kit von Brother befasst.
So ein Ergebnis möchte niemand von uns haben. Allerdings kommt man schnell in die Versuchung, um vielleicht ein noch besseres Präge-Ergebnis zu erzielen,
den Druck zu erhöhen. Bei dünnem Material wie Pergamano, Tonpapier und Bastelfolie (Prägefolie) reißt das Papier und man beschädigt sich die Prägematte.

Fehlerhafte Prägung
Pergamentpapier geprägt
Prägefolie hat dann auch noch die Eigenschaft, das sie sich beim abheben von der Matte, wellt. Mir kam dann die Idee: dünnes Material zwischen Laminierfolie (80mic) legen und dann prägen.
Vorteil: Prägefolie wellt sich nicht beim abheben und dünne Papiersorten zerreißen nicht.
Auch kann man dann mit einem sehr hohen Druck prägen (+9), ich verwende dafür nur das Prägetool 1,5mm.
Metallfolie geprägt
Pergamentpapier geprägt
Generell kann das Prägen in Laminierfolie mit alle Papiersorten durchgeführt werden,  bei sehr festem Material (Tonkarton bzw Cardstock ab 220gr) sollte man immer erst einmal einen Test machen. Durch die Laminierfolie verringert sich auch der Druck auf das Material.

Cardstock oder auch Tonkarton ab 250gr kann mit max Anpressdruck geprägt werden, wobei die Rückseite bei doppelt Prägung, dann nicht mehr sehr schön aussieht.
Um aber trotzdem ein gutes Präge-Ergebnis bei dickem Papier zu erzielen, habe ich mir die Score and Emboss Funktion als Vorbild genommen.
Cardstock geprägt

Anleitung: Anschneiden/Prägen

Laminierfolie auf die Prägematte legen, mit der geschlossenen Seite nach vorne.
Laminierfolie öffnen und den Fotokarton an der Faltkante der Laminierfolie anlegen, mit Kreppband fixieren.
Messertiefe so einstellen das der Karton nicht durchgeschnitten wird (300gr Fotokarton max 5, bei einem benutzten Messer).
Druck 0

Fotokarton prägen
Laminierfolie zusammen legen und mit Kreppband fixieren.
Laminierfolie im ScanNCut
Am Display einen Schritt zurück

Display - Schneiden

Tool Button (zwischen Speichern und OK) bestätigen
Display - Tool Button
Linienrelief auswählen

Display - Relief Auswahl

Jetzt die Einstellungen für das Prägen vornehmen (Button unten rechts)
Display - Relief Starten
Geschwindigkeit 1, Druck 9 mit „OK“ bestätigen
Display - Relief Einstellungen
Reflief bestätigen und Start :)

Prägevorgang

Um ein sehr intensives Präge-Ergebnis zu bekommen, bei dickerem Material, den Präge-Vorgang wiederholen.
Geschwindigkeit habe ich immer auf 1 gestellt.
Da ich einige Materialien getestet habe, gibt es einige Richtwerte die aber etwas variieren können.

Bazzill Cardstock 220gr:
bestes Ergebniss Strukturseite nach oben , Prägung kommt dann sehr gut auf der glatten Seite zur Geltung
Prägetool 1,5, Druck 3 ohne Laminierfolie
Prägetool 1,5, Druck 9 mit Laminierfolie

Tonkarton 270gr:
Prägetool 1,5, Druck 9, 2 mal prägen, ohne Laminierfolie
Variante Anschneiden/Prägen: Messertiefe 4, Druck 0, Prägetool 1,5, Druck 7-8, 2 mal prägen mit Laminierfolie

Cardstock 300gr glatt: nur Variante Anschneiden/Prägen 
Messer 5, Druck 0, Prägetool 1,5, Druck 9, 2 mal prägen mit Laminierfolie

Prägefolie/Bastelfolie:
Prägetool 1,5, Druck 1 ohne Laminierfolie
Prägetool 1,5, Druck max 4, mit Laminierfolie

Cardstock 250gr glatt:
Prägetool 1,5, Druck 9, 2 mal mit Laminierfolie

Silhouette Score & Emboss Paper:
Prägetool 1,5, Druck 4 ohne Laminierfolie

Silhouette Metal Sheets: 
Prägetool 1,5, Druck 9, mit Laminierfolie

Pergamano-Papier:
Prägetool 1,5, Druck 1 ohne Laminierfolie
Prägetool 1,5, Druck 7, mit Laminierfolie

Tonpapier 120gr:
Prägetool 1,5, Druck 9, mit Laminierfolie

Viel Spaß beim experimentieren wünscht Euch
Iris Benkel-Sommer


ScanNCut – Starterkit zum Prägen

ScanNCut - Starterkit zum Prägen

Vielleicht hat es der eine oder andere schon im Shop erspäht, das Starterkit zum Prägen für den ScanNCut.

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Mit diesem Kit könnt ihr auf zwei verschiedene Arten prägen. Heute zeige ich euch die einfachere Variante. Im Starterkit befindet sich nicht nur das benötigte Werkzeug, sondern auch noch 50 kostenlose Muster, die ihr über euer Konto im Brother ScanNCut-Canvas Programm aktivieren könnt.

Da wir uns so schön in der Weihnachtszeit befinden, hab ich mein Werk in ein kleines Geschenk integriert.

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Eine Teelichter und Tee Verpackung

Und das benötigt ihr dafür:

Das befindet sich alles im Set:

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Für unseres Projekt benötigen wir vorerst nur diese Teile:

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Zuerst sucht ihr euch ein Design aus und legt einen Rahmen um euer Motiv. Da der Plotter die Alufolie nicht schneiden kann, habt ihr so für später eine Linie vorgezeichnet, an der ihr mit der Schere entlang schneiden könnt.

Den Rahmen findet ihr in euren einfachen Vorlagen. Zieht ihn auf die Größe von ca. 75mm x 55mm.

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Fügt nun euer Prägebild hinzu. Wählt aus der Kategorie „Linienreliefts“. Verkleinert es so, dass es schön in den Rahmen passt.

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Nun noch das Ganze herunterladen, auf einen USB-Stick ziehen und ab damit in den ScanNCut.

Die weiche Embossingmatte klebt ihr auf eine Schneidematte und zieht die dünne Abdeckfolie ab.

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Positioniert nun eure Alufolie. WICHTIG! Die durchsichtigen Folien bleiben von beiden Seiten drauf.

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Zum Linienprägen benötigt ihr den dünnen, 1,5mm starken Prägestift, den ihr so zusammensetzt. Pfeil an Pfeil. Den grauen Deckel wieder darauf schrauben.

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So setzt ihr ihn in euren Plotter.

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Öffnet das Motiv und positioniert es an gewünschter Stelle. Wer möchte kann sein Prägematerial vorher natürlich noch per Scan suchen um sicher zu gehen, dass es an der richtigen Stelle sitzt.

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Das Tool mit dem Quader benötigt ihr für den nächsten Schritt. Das befindet sich nur auf dem Display, wenn ihr die aktuelle Firmware installiert habt (1.8.10). Zusätzlich aktiviert ihr mit dem Werkzeugbutton im Bereich Premiumfunktionen euer Kit für Reliefeinstellungen.

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Mit zweimal „OK“ bestätigen kommt ihr wieder in den Arbeitsbereich, bis ihr hier landet. Wählt „Linienrelief“.

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Das sind eure nächsten Schritte. Sobald die Matte geladen ist, könnt ihr den Prägevorgang starten.

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Nur noch mit der Schere ausschneiden und ihr könnt es zum Verzieren eures Geschenkes verwenden.

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Schneidet nun wie gewohnt die Papierteile aus und setzt sie so zusammen:

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Die Teefächer erst zu einem „Schlauch“ schließen und dann an den beiden mittigen Perforierungslinien knicken.

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Den Magneten verwendet ihr als Verschluss. Nur noch zur anderen Box dazu kleben, mit der Schleife verzieren, befüllen, fertig!

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Viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Angela Schmahl, Designteam


Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Applikation fliegendes Rentier mit Brother ScanNCut

Heute möchten wir Euch die Applikation fliegendes Rentier vorstellen, die wir mit dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother hergestellt haben.

Die PES-Dateien für diese Applikation fliegendes Rentier findet Ihr auch zum kostenlosen Download in unserem Downloadbereich.

Das Ziel dieses Projektes war es ein nettes und fröhliches Rentier als weihnachtliche Applikation zu erstellen. Am Ende hatten wir dann vier Variationen des Designs, die wir auch alle als PES-Dateien zum kostenlosen Download bereitstellen.

Hier zunächst die Herstellung des einzelnen fliegenden Rentieres als Beispiel.

Dazu laden wir die PES-Datei „Fliegendes Rentier_ohne_Wolken.pes“ auf einen USB-Stick und gehen damit zum Hobbyplotter ScanNCut CM900 von Brother.

Auf die Schneidematte, die mit der „Klebefolie für Stoffschnitte „ zum Schneiden von unbehandeltem Stoff ausgerüstet wurde, bringen wir den Stoff für den Körper des Rentieres aus.

Matte mit Stoff für die Applikation Rentier

Wenn wir die PES-Datei auswählen, bietet uns die ScanNCut CM900 die Kontur des Körpers zum Schneiden an. Dies erfolgt, weil in der PES-Datei dieses Objekt als „Material“ deklariert ist. Die eigentlichen Stickdaten in der PES-Datei sind für den CM900 ohne Belang.

Die Applikation fleigendes Rentier am CM900 ausgewählt
Wie man gut erkennen kann wird der doch recht komplexe Körper des Rentieres sauber aus dem Stoff geschnitten.

Der Körper der Applikation fliegendes Rentier ist geschnitten

 

Weiter geht es an der Stickmaschine

Nun wird der USB-Stick mit der PES-Datei in die Stickmaschine eingesteckt und der weitere Arbeitsablauf erfolgt dort.

Zunächst  wird die Kontur des Stoffteiles für die Applikation fliegendes Rentier von der Maschine mit einer Naht gestickt. Somit ist die Positionierung des Stoffteiles sehr einfach und genau möglich.
Wenn sich der unbehandelte Stoff bis hierher etwas verzogen haben sollte, so erkennt man dies sehr gut und man kann durch leichtes ziehen und drücken für entsprechenden Ausgleich sorgen.

Die Kontur zum Positionieren der Applikation fliegendes Rentier

Im zweiten Schritt wird das Stoffteil am Rand mit dem Träger vernäht. Wir haben hier einen roten Stickfilz als Unterlage gewählt, das gibt ein netten weihnachtlichen Effekt.

Das Stoffteil auf der richtigen Position für die Applikation

In den nächsten Arbeitsschritten werden die Details mit der Stickmaschine aufgebracht und unser fliegendes Rentier – nennen wir es Hugo – nimmt seine endgültige Gestalt an.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier ist fertig

Mit dieser Applikation fliegendes Rentier lassen sich die unterschiedlichsten Gegenstände für die Weihnachtszeit gestalten. Ob es ein Beutel für Geschenke, ein Deckchen oder, oder ….  wird, ist natürlich Ihnen überlassen.
Wir haben uns hier für ein Bild im Rahmen entschieden, so können wir es Ihnen auf Messen usw. gut zeigen.

Die Applikation fliegendes Rentier im Rahmen

Während wir mit dem Design der Applikation „gespielt“ haben sind wie schon anfangs erwähnt 4 Varianten entstanden.
Das hier gezeigte fliegende Rentier Hugo.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier

Dann haben wir Hugo auch noch Wolken gegeben, wodurch sein Flug besser dargestellt wird.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stickwolken

Diese Wolken haben wir zunächst gestickt, aber und dann überlegt, dass sich solche Wolken sicherlich auch gut als weitere Stoffteile in einer etwas komplexeren Applikation machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier mit Stoffwolken

Und als letztes konnten wir nicht widerstehen und mussten aus unserem Hugo (ohne Wolken) noch einen Rudolph mit roter Nase machen.

Die Applikation Hugo das fliegende Rentier als Rudolph

Alle diese Designs stehen als PES-Daten für Applikationen im Download zur Verfügung.

Viel Spaß nun mit Hugo und/oder Rudolph.


Spooky Hexenapplikation mit Glow in the Dark

Spooky Hexenapplikation mit Glow in the Dark

Heute ist ja Halloween, die Nacht in der ein wenig Horror und Grauen angesagt ist. Nun, wir möchten Euch mit dieser Hexenapplikation ein Projekt vorstellen, das gerade noch in diese Kategorie passt.

Eigentlich ist es aber wohl mehr freundlich und ohne Horror. Jemand wünschte sich eine  individuelle Küchenschürze von mir. Da ich die Kochkünste der Person für bezaubernd halte sollte es etwas magisches sein.

Fündig wurde ich (wieder einmal) bei urbanthreads.com. Da gab es eine junge Hexe die auf einem Rührbesen durch die Gegend saust. Diese Hexe machte einen freundlichen Eindruck und sollte die Grundlage werden.

Hexenapplikation nur mit Stick

Es sollte aber eine Applikation werden und wenn möglich mit etwas Besonderem. Die Idee den gestickten Mond durch ein Stoffteil zu ersetzen war schnell geboren und dann war es auch nicht mehr weit bis zu dem Gedanken eine im Dunkeln leuchtende Stofffarbe zu nutzen.

Also wurde als erstes die Stickdatei so umgebaut, dass der Mond nicht mehr gestickt wird sondern als Stoffteil ausgeführt wird. Hierzu wurde die Software PE-Design 10.2 von Brother verwendet. Andere Softwarelösungen sind aber auch denkbar und möglich.

hexenapplikation mit Mond aus Stoff

Als nächstes wurde zunächst ein Stück Stoff vorbereitet. Dazu wurde es mit der „Glow in the Dark“ – Farbe von Silhouette behandelt. Um ein gutes Leuchten im Dunkel zu erreichen habe ich die Prozedur drei Mal wiederholt.

gitd farbauftrag für die hexenapplikation

Jetzt wird die Farbe mit Hitze fixiert. Dazu habe ich hier eine kleine Transferpresse verwendet, aber ein Bügeleisen ist auch möglich.

die gitd Frabe für die Hexenapplikation mit hitze fixieren

Nach dem Abschluss dieser Vorarbeiten wird der Stoff auf die Schneidematte der Brother ScanNCut aufgebracht Hierzu wurde die Schneidematte für das Schneiden von unbehandeltem Stoff mit einer stark klebenden Stofffolie umgerüstet.

stoff für die hexenapplikation im scanncut

Das Design des Mondes – also im Prinzip ein Kreis – wird von dem Hobbyplotter ScanNCut CM900 aus der PES-Datei gelesen und danach auch geschnitten.

stoff geschnitten für die hexenapplikation

Im nächsten Schritt geht es mit der PES-Datei wieder an die Stickmaschine. Dort wird als erstes die Position des Stoffteiles mit einer Naht angezeigt und das Stoffteil dann auch vernäht.

stoffteil für die hexenapplikation vernaeht

In den folgenden Schritten werden die einzelnen Farben für das komplette Design nach und nach aufgestickt.

stickarbeiten an der hexenapplikation

Nach kurzer Zeit ist unsere freundliche Hexenapplikation auf der Schürze fertig. Neben die nette Hexenapplikation wurde nun noch ein netter Spruch mit dem Namen der Beschenkten gesetzt, den wir hier aber nicht zeigen möchten.

fertige hexenapplikation

Aber wie ist es nun mit dem Leuchten im Dunkeln? Also mit dem Glow in the Dark?

Es war nicht einfach auch das fotografisch fest zu halten, so dass es gezeigt werden kann. Nach ein paar Fehlversuchen ist es aber dann doch ganz gut gelungen.

So sieht die freundliche Hexenapplikation dann im Dunklen aus.

gitd hexenapplikation

Viel Spaß nun mit eigenen Ideen für Applikationen und mit Glow in the Dark.


Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Heute möchten wir ein Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter ScanNCut von Brother zeigen.

Auch wenn wir uns noch an einem schönen Spätsommer erfreuen, denkt man doch schon langsam an den Herbst. Im Herbst ist es immer schön Freunde zum Essen einzuladen und dabei nicht nur ein gutes Essen zu genießen, sondern auch den Tisch schön zu dekorieren.
Aus diesem Gedanken heraus entstand der Wunsch nach herbstlichen Platzdeckchen.

Nach kurzer Überlegung sollte es ein Mixed-Media-Projekt werden.

Es sollten der Einsatz des Hobbyplotters ScanNCut CM900 und der Stickmaschine kombiniert werden.

Die Idee war es einen Kürbis als Hintergrund mit herbstlichen Blättern darauf zu realisieren. Als Motiv für die Blätter wurde bei UrbanThreads.com  „Falling Leaves“ also fallende Blätter gewählt. Das Motiv gibt es in unterschiedlichen Größen und Dateiformaten. Je nach Maschine wählt man sich das Richtige aus.

Die Blätter für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

 

Nun musste noch ein Kürbis her. Der Kürbis sollte hauptsächlich in orangem Flex ausgeführt werden und über einen Strunk verfügen. Diesen Strunk wollte ich gerne mit grünem Flock plotten. Ich hatte ja den Gedanken mit dem Mixed-Media-Projekt  im Kopf.

Am Ende fand ich ein schönes Motiv für den Hintergrund und ich druckte einen entsprechenden Kürbis in zwei Teilen auf zwei Blätter aus.

Die 2 Vorlagen für das Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter

Den Kuerbis fuer das Mixed-Media-Projekt einscannen

Der Kuerbis für das Mixed-Media-Projekt wird erkannt

Diese Ausdrucke wurden dann einfach mit dem ScanNCut CM900 eingescannt und schon waren die beiden Teilmotive für das Plotten verfügbar.

Als erstes wurde die orange Flexfolie eingelegt und das Motiv entsprechend oft geschnitten. Man benötigt für einen Tisch ja mehr als ein Platzdeckchen. Für den großen Tisch mit Freunden sollen es in diesem Fall 12 Stück werden.

Die orange Flexfolie für das Mixed-Media-Projekt

Flex für das Mixed-Media-Projekt entgittern
Danach wurden die Strünke mit dem Blatt in der entsprechenden Anzahl aus dem grünen Flock mit dem Hobbyplotter geplottet und entgittert.

Flock für das Mixed-Media-Projekt

Flock für das Mixed-Media-Projekt fertig entgittert

Schon sind 12 Kürbisstrünke mit Blatt für eine große Tafel entgittert. Zur Sicherheit wurde einer in Reserve gemacht, es kann ja immer mal etwas schief gehen. :-)

WICHTIG: Das Spiegeln des Motives nicht vergessen!
(Nun ja, bei diesem Motiv wäre es kaum aufgefallen, wenn es spiegelverkehrt gewesen wäre.)

Damit hat der Hobbyplotter ScanNCut seinen Job am Mixed-Media-Projekt erledigt

Die beiden Teile werden im nächsten Arbeitsschritt auf die vorbereiteten Stoffteile aufgebügelt. Hierbei habe ich zuerst den eigentlichen Kürbis platziert und kurz (nur wenige Sekunden) angebügelt, damit er fixiert ist. Dann kann man in Ruhe den Strunk platzieren und läuft weniger Gefahr dass mehrere Teile verrutschen.
Beides zusammen jetzt gemäß den Vorgaben aufgepresst. Die Trägerfolie des orangen Flex wurde oben so weit weggeschnitten, dass der grüne Flock ohne Probleme passt.

 Flock und Flex des Mixed-Media-Projekt verpressen

Wenn alles abgekühlt ist, kann man die Folie abziehen und der Kürbis aus dem Plotter sieht schon einmal ganz gut aus. Das war mein erster Teil des Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter.

Die Aufbügelteile des Mixed-Media-Projekt fertig verpressed

 

Nach dem Pressen geht es weiter zum Sticken und Nähen

Nun wurde diese Grundlage mit hinterlegtem Stickfließ in den Stickrahmen montiert und nach und nach mit vier Farben bestickt.

Das Mixed-Media-Projekt im Stickrahmen

Nach dem Sticken kann  das Stickfließ von der Rückseite entfernt werden und der Stofflappen wird mit einem zweiten, linksherum umlaufend vernäht. Dabei natürlich eine kleine Öffnung lassen um den Stoff wenden zu können.
Nach dem Wenden des Stoffes wurde umlaufend eine Naht gelegt und dabei auch die Öffnung geschlossen.
Schon ist das Platzdeckchen als Mixed-Media-Projekt mit dem Hobbyplotter fertig. Es muss jetzt nur noch gebügelt werden und schon kann der Tisch gedeckt werden.

Das Mixed-Media-Projekt ist fertig

Nun fehlt nur noch ein gutes Gericht, das man mit Freunden genießen kann.  Hier ist die Auswahl natürlich riesig und jeder kann hier selber schwelgen, aber wie wäre es denn mit einer Kürbissuppe zum Start?


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