Geld mal anders verschenken- eine Rubbelkarte

Geld mal anders verschenken- eine Rubbelkarte

Wenn man einem Geburtstagskind ein Geldgeschenk zukommen lassen will, steht man immer wieder vor dem Problem:

Wie verpacke ich das originell?

Ein Geschenk soll ja immer auch eine persönliche Note haben, aber nur einen Geldschein in eine Grußkarte zu legen, finde ich langweilig und unpersönlich. Deshalb zeige ich euch heute meine Rubbelkarte für Geldgeschenke.

Für die Erstellung der Rubbelkarte braucht ihr folgendes:

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SILHOUETTE CAMEO und SILHOUETTE STUDIO

-Tonkarton (ca. 270-300 gr./m²) und Motivpapier (DCWV The Black Currant Stack)

Stickerpapier „White Sticker Paper“ von SILHOUETTE

-Laminierfolie (A4)und Laminiergerät

PixScan Matte von SILHOUETTE und die 12″x 24″ Schneidematte von SILHOUETTE

– Quadratische Karte (16 x 16 cm) mit Umschlag

-Bastelkleber, Acrylfarbe, Spülmittel, Mischpalette und Malspachtel

-Metall-Charm zum Rubbeln (hier ein Herz), Bänder, Blumen, Stempel, Stempelfarbe (Staz-On) zum Verzieren

ScreenshotWie immer fange ich an mit der Erstellung der Schneidedatei. Dabei kommt es oft vor, dass ich während der Datei-Erstellung noch Änderungen an meinem eigentlichen Konzept vornehme. Hier kam kurz vor Fertigstellung der Karte noch die dreieckige Klappe mit dem Text dazu. Schließlich muss man dem Geburtstagskind ja mitteilen, was es mit den Feldern auf sich hat.

Auf dem Bild seht ihr das Grundgerüst der Karte, rosa eingefärbt die Teile aus Tonkarton.

Oben links seht ihr die Klappe und die Taschenbeschriftung, die werden mit dem Drucker ausgedruckt und mit der PixScan Matte aus weißem Stickerpapier ausgeschnitten. Das weiße Quadrat wird aus Laminierfolie geschnitten, und das Gitter unten links aus Motivpapier.

Das sieht aufwändig aus, aber das Endergebnis kann sich sehen lassen.

3Jetzt geht es ans Vorbereiten der Rubbelfläche, dafür habe ich eine Laminierfolie einfach durch den Laminierer geschoben, ohne etwas zwischen die beiden Folienteile zu legen. So bleibt die Folie durchsichtig. Daraus wird das Quadrat mit der SILHOUETTE CAMEO ausgeschnitten. Auf einer Mischpalette habe ich Acrylfarbe mit Spülmittel gründlich durchgemischt, hier Pink und Silber (Bild 1. und 2.). Das Mischungsverhältnis ist 2 Teile Acrylfarbe und 1 Teil Spülmittel. Mit einem Malspachtel wird diese Masse dünn (aber deckend) und gleichmässig auf die Laminierfolie aufgetragen und zum Trocknen beiseite gelegt (Bild 3. und 4.).

5Für die Beschriftung habe ich einen Tafelhintergrund aus dem SILHOUETTE-Shop genommen, die Datei heißt „chalkboard printable pattern“, Design-ID #38385 . Die Schrift sollte dann natürlich auf weiß eingestellt werden, damit es wie Kreide aussieht. Es gibt diverse schöne Fonts (Schriftarten), die wie mit Kreide geschrieben aussehen. Die Text-Teile habe ich auf Weißem Stickerpapier ausgedruckt, dabei achte ich immer auf die Einstellung des Formats „Letter“ im Studio und am Drucker. Die Druckqualität stelle ich auf „Hoch“.

Nach dem Ausdrucken lege ich das Stickerpapier auf die PixScan Matte, mache ein Foto und lade es im SILHOUETTE Studio hoch. Die Schneidelinien müssen noch erstellt werden, und dann kann mit der SILHOUETTE CAMEO geschnitten werden.

6Nun geht es ans Schneiden der Tonkarton-Teile und des Motivpapiers, und dann kann zusammengeklebt werden (Bild 5.). Dazu sollte die Rubbelfläche aus Acrylfarbe und Spülmittel aber restlos getrocknet sein!

Ich habe mit Staz-On Stempelfarbe  noch einen kleinen Spruch auf die Rubbelfläche gestempelt.

Die Taschen werden auf das Tonkartongitter aufgeklebt, in die Taschen, die dadurch entstehen, werden die Text-Sticker aufgebracht (Bild 6.). Auf das Gitter (die flache Vorderseite) wird die Rubbelfläche aufgeklebt, so dass die Rubbelmasse nach oben zeigt, aber die Textflächen abgedeckt sind. Die sind jetzt „geheim“.

Das Gitter mit den Klebelaschen wird mit dem Gitter aus Motivpapier beklebt und auf die quadratische Karte aufgeklebt, so entsteht die Box (Bild 7. & 9.), in die die vorbereitete Rubbelkarte mit den Taschen eingelegt wird, ohne diese innen festzukleben, sonst kann man die gefalteten Geldscheine nachher nicht entnehmen (Bild 8).

Bild 10. zeigt die vorbereitete Karte, noch ohne die Klappe, die den Erklärungstext und das Rubbelwerkzeug, ein Metall-Herz-Charm trägt, und als Verschluss der Box dient.

7Und hier nun die fertige Karte (Bild 11.), Blümchen, Bänder und Glitzersteine wurden als Verzierung hinzugefügt. Mit dem Bändchen wird die Klappe verschlossen und das Metallherz zum Rubbeln hängt daran.

In Bild 12. hat das Geburtstagskind das Metallherz schon abgebunden.

In Bild 13. wurden schon fleißig die Felder frei gerubbelt. In einigen Taschen steht nur „Probiere es in einem anderen Feld“ oder „Nebenan klappt es sicher“. Es darf also alles freigerubbelt werden, damit auch alle Geldscheine gefunden werden.

Auf Bild 14. sieht man, dass die Klappe geöffnet wurde und die Geldscheine herausgenommen wurden.

9Nachdem die Geldscheine entnommen wurden, erscheint darunter der Geburtstagsgruß „Happy Birthday to You!“.

Die Texte können natürlich auch für Hochzeiten oder andere Jubiläen angepasst werden, ebenso die Anzahl und die Farbe der Rubbelfelder. Ich finde, so kann man Geldscheine originell verschenken.

Das Geburtstagskind hat etwas Spannendes „zum Auspacken“ mit Spaßfaktor.

Die Dateien findet Ihr wie immer im Downloadbereich.

Viel Spaß beim Nachbasteln

wünscht

Susanne Fuhrmann, Hobbyplotter Designteam




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